Okay für einen Aushilfsjob zu Weihnachten - abseits von Gut und Böse um Vollzeit zu arbeiten!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den nicht funktionierenden Wasserspender - wenns daran schon scheitert, kann mans gleich sein lassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr vieles. Niemals wieder, zumindest nicht freiwillig.
Verbesserungsvorschläge
Zu viel um es hier unter zu bekommen. Schämt euch einfach eure Angestellten mit gutem Gewissen so unwürdig auszubeuten.
Arbeitsatmosphäre
Umgangston untereinander absolut räudig und unter der Gürtellinie! Nur wenig wirklich kompetente Mitarbeiter, die wirklich wussten was sie tun.
Image
Bescheiden, wie man sagt. Wurde zu Beginn vor DHL gewarnt.
Work-Life-Balance
Paket- und Postboten berichten von Schlafstörungen und vielen gesundheitlichen Nachteilen, selbst war ich nach 3 Stunden am Tag Pakete sortieren einfach absolut ausgelaugt.
Karriere/Weiterbildung
Für mich so der schlimmste Punkt an alldem: Die Stelle war auf 3 Monate ausgeschrieben, erst bei dem Bewerbungsgespräch wurde man dann aufgeklärt, dass die Stelle nur für 3 Wochen wäre. In den Teambesprechungen hieß es dann man hätte "LEIDER" nicht mehr Aushilfen bekommen, als ich die Kollegen daraufhin aufklärte, waren viele von ihrem Arbeitgeber - anscheinend einmal mehr - maßlos enttäuscht. Hätte man mir im Anschluss eine Position angeboten, wäre ich niemals darauf eingegangen.
Gehalt/Benefits
Gehalt als kurzweilige Angestellte okay um sich was dazu zu verdienen, unverschämt für das was man Vollzeit in dauernder Belastung leistet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kisten mit einzelnen Briefen, Paketwagen mit einzelnen Paketen, riesige LKWs die teilweise nur mit 3 Wagen beladen sind - Umweltschutz, kann man das essen?
Kollegenzusammenhalt
Würde ich am liebsten -1 geben - dass man sich mit Paketen nicht noch ein Bein gestellt hat, war das mindeste. Habe teilweise noch in den Wagen gehangen als diese mit Tritten auf Seite geräumt wurden. Blaue Flecken wurden belächelt.
Umgang mit älteren Kollegen
An vielen Stellen herablassend. Teilweise wurden Kollegen, die aus der Rente nach 25 Jahren im Betrieb nochmal aushilfsweise dazu kamen, trotz ihrer Kenntnisse die meiste Zeit nur belächelt und ignoriert.
Vorgesetztenverhalten
Freundlich, grundlegend nicht herablassend, ordentliche Einarbeitung hielt man jedoch nicht für notwendig und an Absprachen hat man sich auch nicht gehalten, unterschwellige Bemerkungen zu einem Krankheitsfall wirkten maximal unprofessionell.
Arbeitsbedingungen
Lagerhallen wurden warm gehalten, kein Ungeziefer oä. Handschuhe gab es nicht, dafür festes nagelneues Schuhwerk - da blieben Blasen an den Füßen leider unvermeidbar.
Kommunikation
Zumindest tägliche Teambesprechungen, dabei wenig Informatives als viel mehr Mängel am Team abzulassen.
Gleichberechtigung
Jeder hat mit angepackt, negative Bemerkungen gegenüber weiblichen Kollegen blieben nicht aus und wurden leider nie angesprochen.
Interessante Aufgaben
Einfache gleichbleibende Arbeit, gut um sich einfach konzentriert mit etwas zu beschäftigen. Körperlich sehr anstrengend. Wer das nicht mag, sollte sich was anderes aussuchen als Lagerarbeit.


