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Mein Kindheitstraum bei der Post – nach drei Versuchen leider zum Albtraum geworden.

2,4
Empfohlen
Hat bis 2026 bei Deutsche Post AG in Herford gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut finde ich die gelben Jacken und die Arbeitskleidung der Post. Sie sind gut sichtbar und grundsätzlich praktisch für die Arbeit.

Schade ist jedoch, dass damit nicht immer sorgfältig umgegangen wird oder sie nicht immer gut ausgestattet sind. Hier könnte man mehr darauf achten, damit die Kleidung länger hält und besser genutzt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt viele kritische Berichte und Beschwerden im Internet über Zustellung und Arbeitsbedingungen. Manche Kunden berichten, dass sie ihre Pakete nicht pünktlich bekommen oder sich im Stich gelassen fühlen. Auch im Arbeitsalltag hört man häufiger Beschwerden von Kunden über verspätete Zustellungen.

Außerdem kommt es vor, dass während der Arbeit geraucht wird, obwohl das nicht immer vorgesehen ist.

Ein weiterer Punkt ist, dass man sich für einen bestimmten Standort bewirbt, später aber an einem anderen Standort eingesetzt wird. Dadurch muss man sich erst neu orientieren.

Auch während der Ausbildung oder Einarbeitung wäre mehr Zeit und Unterstützung hilfreich, damit neue Mitarbeiter die Arbeit richtig lernen können.

Negative Punkte (20)

Arbeitsatmosphäre ist oft angespannt.

Teamzusammenhalt ist aus meiner Sicht nicht immer gut.

Neue Mitarbeiter werden nicht immer ausreichend eingearbeitet.

Es gibt häufig Zeitdruck bei der Zustellung.

Zustellbezirke werden oft verändert oder verschoben.

Kommunikation im Team ist teilweise schwierig.

Es ist nicht immer klar, an wen man sich bei Problemen wenden soll.

Viele Kollegen sind krank, dadurch steigt die Arbeitsbelastung.

Man muss manchmal länger arbeiten als geplant.

Einige ältere Kollegen haben mehr Freiheiten als neue Mitarbeiter.

Die Schichtplanung ist teilweise schwer planbar.

Die Verträge sind am Anfang oft nur befristet.

Neue Mitarbeiter bekommen manchmal nur wenig Unterstützung.

Kunden beschweren sich gelegentlich über verspätete Zustellungen.

Arbeitsorganisation wirkt manchmal unübersichtlich.

Weiterbildungsmöglichkeiten sind nicht immer transparent.

Manche Kollegen halten sich nicht immer an Regeln.

Der Zeitdruck kann zu Stress führen.

Manche Aufgaben werden unter Zeitdruck nur schnell erledigt.

Dadurch verlassen einige Mitarbeiter den Job wieder.

Neutrale Punkte (20)

Die Arbeit besteht hauptsächlich aus Zustellung von Briefen und Paketen.

Man arbeitet viel draußen und ist viel unterwegs.

Man hat regelmäßig Kontakt mit Kunden.

Die Arbeitszeiten hängen stark vom Zustellbezirk ab.

Es gibt verschiedene Fahrzeuge für die Zustellung.

Manche Fahrzeuge sind elektrisch, andere mit Diesel.

Zustellbezirke können sich gelegentlich ändern.

Neue Mitarbeiter bekommen eine Einarbeitungsphase.

Arbeitskleidung wird vom Arbeitgeber gestellt.

Die Arbeit erfolgt oft selbstständig im eigenen Bezirk.

Man arbeitet teilweise im Team, teilweise alleine.

Es gibt tarifliche Regelungen für Lohn und Arbeitsbedingungen.

Die Arbeit erfordert körperliche Belastbarkeit.

Wetter spielt bei der Arbeit eine große Rolle.

Pakete müssen oft bis zur Haustür gebracht werden.

Arbeitsbeginn ist meist morgens im Zustellstützpunkt.

Dort werden Briefe und Pakete sortiert.

Danach fährt man den Zustellbezirk ab.

Kunden können Pakete auch an Ablageorten erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Ausbildung, Verträge und Arbeitsorganisation

Ein Ausbilder sollte neuen Mitarbeitern die Arbeit richtig und vollständig erklären. Dafür braucht man Zeit und Geduld. Wenn neue Mitarbeiter nicht ausreichend eingearbeitet werden, entstehen schnell Fehler oder Unsicherheit.

Der Ausbilder sollte die Arbeit genau nach den Regeln der Deutschen Post zeigen und zu 100 % erklären, wie sie richtig gemacht werden soll. Nur so können neue Mitarbeiter die Arbeit korrekt lernen.

Bei der Deutschen Post gibt es häufig befristete Verträge. Oft beginnt es mit einem Vertrag über 3 Monate, danach 6 Monate und später eventuell 1 Jahr. Erst danach besteht die Möglichkeit auf einen festen Vertrag. Diese Unsicherheit empfinden viele Mitarbeiter als schwierig.

Auch die Schichtplanung ist manchmal kompliziert. Neue Mitarbeiter müssen sich oft stark anpassen. Zum Beispiel bekommt man als neuer Mitarbeiter teilweise nur einen freien Samstag im Monat.

Wenn man später alleine einen Bezirk fährt, wäre mehr Zeit zur Einarbeitung hilfreich. Jeder Mitarbeiter muss die Arbeit erst lernen. Wenn der Zeitdruck zu hoch ist, verlassen viele Mitarbeiter den Job wieder.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist aus meiner Sicht sehr schwierig.
Viele ältere Kollegen, besonders einige Beamte, machen oft das, was sie möchten. Regeln werden nicht immer gleich für alle angewendet.

Zusammenhalt im Team gibt es leider selten. Besonders neue Kollegen fühlen sich oft nicht richtig aufgenommen. Unterstützung bekommt man nicht immer.

Es gibt auch viele Krankmeldungen im Team. Dadurch wird die Arbeit für die anderen Kollegen noch schwerer.

Während der Paketverteilung rauchen einige Kollegen oder beschäftigen sich mit anderen Dingen. Wenn man selbst viel Arbeit hat, bekommt man nicht immer genügend Hilfe.

Das macht die Arbeit im Alltag oft anstrengend.

Kommunikation

Auch die Kommunikation ist schwierig.
Oft wird etwas gesagt oder angekündigt, aber wenn man später eine Frage hat oder Hilfe braucht, hat kaum jemand Zeit.

Es ist nicht immer klar, an wen man sich wenden soll. Informationen werden manchmal nur kurz weitergegeben oder gehen im Alltag unter.

Wenn man selbst etwas klären möchte, bekommt man oft die Antwort, dass gerade keine Zeit ist. Dadurch entstehen Missverständnisse und Probleme bei der Arbeit.

Eine bessere und klarere Kommunikation würde den Arbeitsalltag deutlich erleichtern.

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Sicht ist der Kollegenzusammenhalt leider nicht besonders gut.
Vor allem mit jungen Kollegen, die neu sind oder noch keinen festen Vertrag haben, funktioniert die Zusammenarbeit meistens gut.

Bei einigen älteren Kollegen ist es anders. Sie bleiben oft unter sich und arbeiten weniger mit neuen Kollegen zusammen.

Außerdem hört man häufig negative Beschwerden über die Arbeit oder über andere Kollegen. Das wirkt sich nicht positiv auf das Arbeitsklima aus.

Ein besserer Zusammenhalt im Team würde die Arbeit für alle einfacher machen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht schwierig.
Da viele Kollegen krank sind, müssen die anderen oft länger arbeiten.

Es kommt vor, dass man länger bleiben muss, damit die Arbeit geschafft wird. Das wird teilweise als Pflicht gesehen, weil sonst die Zustellung nicht fertig wird.

Dadurch bleibt weniger Zeit für das Privatleben und Erholung. Das kann auf Dauer belastend sein.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht ist das Verhalten der Vorgesetzten teilweise schwierig.
Nicht immer gibt es genug Zeit für Gespräche oder Unterstützung.

Manchmal werden Probleme angesprochen, aber Lösungen kommen nur langsam oder gar nicht. Dadurch fühlen sich einige Mitarbeiter mit ihren Fragen oder Schwierigkeiten allein gelassen.

Eine offenere Kommunikation und mehr Zeit für die Mitarbeiter könnte helfen, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich können interessant sein.
Zum Beispiel die Zustellung von Briefen und Paketen oder der Kontakt mit Menschen.

Leider wird neuen Mitarbeitern nicht immer alles richtig gezeigt oder erklärt. Oft fehlt dafür die Zeit.

Durch den hohen Zeitdruck im Arbeitsalltag bleibt manchmal keine Möglichkeit, alles in Ruhe zu lernen. Wenn mehr Zeit für die Einarbeitung wäre, könnten die Aufgaben besser verstanden werden.

Gleichberechtigung

Im Betrieb wird viel über Vielfalt und Gleichberechtigung gesprochen. Zum Beispiel sieht man auch Regenbogenflaggen und entsprechende Hinweise.

Ich persönlich bin Christ und glaube, dass Ehe zwischen Mann und Frau ist. Das ist meine persönliche Überzeugung. Jeder Mensch soll aber selbst entscheiden, wie er leben möchte.

Was ich schwieriger finde: Wenn jemand langsamer arbeitet oder zum Beispiel Legasthenie hat, wird das aus meiner Sicht nicht immer gut akzeptiert. Dafür wünsche ich mir mehr Verständnis und Geduld im Arbeitsalltag.

Respekt sollte für alle gelten – unabhängig von Meinung, Glauben oder persönlichen Schwierigkeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Aus meiner Sicht gibt es Unterschiede im Umgang mit Mitarbeitern.
Einige ältere Kollegen haben sehr viele Freiheiten und können oft selbst entscheiden, wie sie ihre Arbeit machen.

Wenn ihnen etwas nicht passt, kommt es auch vor, dass sie einfach nach Hause gehen oder Aufgaben nicht vollständig erledigen. Aus meiner Sicht greift die Führung dabei nicht immer ein.

Das führt manchmal zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung zwischen älteren und neueren Kollegen.

Ein klareres und gleiches Verhalten gegenüber allen Mitarbeitern würde den Arbeitsalltag fairer machen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht teilweise schwierig.
Ich habe mich ursprünglich für einen bestimmten Standort beworben und wurde auch dafür genommen. Später musste ich jedoch an einem anderen Standort arbeiten, den ich nicht kannte.

Dort kannte ich mich nicht richtig aus, und vieles wurde mir nicht ausführlich gezeigt. Dadurch war die Arbeit am Anfang schwer.

Außerdem kommt es vor, dass man länger arbeiten muss. Die Zustellbezirke werden häufig verändert oder verschoben, was die Planung schwieriger macht.

Im Team sind viele Kollegen krank gemeldet. Ob sie wirklich krank sind oder andere Gründe haben, kann ich nicht bestätigen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Betrieb wird darauf hingewiesen, dass man den Motor von Fahrzeugen ausschalten soll, wenn man steht. Das betrifft sowohl Diesel- als auch Elektrofahrzeuge.

In der Praxis macht das aber nicht jeder. Aus meiner Sicht ist das nicht immer sinnvoll umgesetzt.

Wenn der Motor sehr oft ein- und ausgeschaltet wird, besonders bei kaltem Motor, kann das zu mehr Verschleiß führen. Außerdem kann bei häufigem Kaltstart der Verbrauch von Diesel oder Strom höher sein.

Deshalb sollte man meiner Meinung nach einen sinnvollen Mittelweg finden: Motor nicht unnötig laufen lassen, aber auch nicht ständig bei sehr kurzen Stopps neu starten.

Gehalt/Sozialleistungen

Bei DHL / Deutsche Post gibt es einen Tarifvertrag. Auf dem Papier klingt das Gehalt zunächst nicht schlecht.

In der Praxis empfinde ich es für die Arbeit und die Belastung teilweise als zu wenig. Die Arbeit ist körperlich anstrengend und es gibt oft Zeitdruck.

Es wird auch über verschiedene Leistungen gesprochen, zum Beispiel über Zuschüsse oder Fahrgeld. Wenn man jedoch einen Antrag stellt, dauert es manchmal lange oder man hat das Geld noch nicht erhalten.

Deshalb entsteht der Eindruck, dass zwar viel angekündigt wird, aber nicht immer alles schnell umgesetzt wird.

Image

Aus meiner Sicht wird das Image des Unternehmens im Alltag immer schlechter.
Viele Mitarbeiter sind unzufrieden, und man hört häufig Beschwerden über Arbeitsbedingungen, Zeitdruck oder Organisation.

Das wirkt sich auch auf die Stimmung im Team aus. Wenn Probleme lange bestehen bleiben, kann das dem Ruf eines Unternehmens schaden.

Karriere/Weiterbildung

Über Karriere und Weiterbildung wird viel gesprochen.
Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln oder andere Aufgaben zu übernehmen.

Aus meiner Sicht hängt das jedoch oft auch davon ab, ob man gute Beziehungen hat oder wen man kennt. Dann scheint es manchmal leichter zu sein, voranzukommen.

Mehr transparente Informationen und klare Regeln für Weiterbildung und Aufstieg würden helfen, damit alle Mitarbeiter die gleichen Chancen haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Deutsche Post & DHL Team
Deutsche Post & DHL Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke dir für dein ausführliches und ehrliches Feedback und deine Weiterempfehlung! Man merkt, dass du dir viel Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu schildern und genau solche Rückmeldungen helfen uns wirklich weiter.

Viele der Punkte, die du ansprichst, wie Einarbeitung, Zeitdruck, Bezirkswechsel oder die Kommunikation im Team, sind Themen, an denen wir bereits arbeiten, die aber in der Praxis leider noch nicht überall gleich gut laufen. Auch deine Hinweise zu Teamkultur und Arbeitsorganisation nehmen wir ernst, weil sie zeigen, wo wir noch besser unterstützen können.

Wir möchten, dass die Rahmenbedingungen für alle, egal ob neu im Team oder schon lange dabei, fair und verlässlich sind.

Danke, dass du deine Perspektive so offen geteilt hast. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles Gute!
Dein Deutsche Post & DHL Team

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