Ein Arbeitgeber der nur nach unten tritt …
Gut am Arbeitgeber finde ich
… fällt mir gerade nichts ein …
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unsoziales Verhalten.
Verbesserungsvorschläge
Nicht nur an die eigene Tasche denken. Das war hier mal ein Sozialstaat und sollte eigentlich eine soziale Marktwirtschaft sein.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist mies. Aus der Führungsetage wird nur Druck ausgeübt. Leute die in Rente gehen oder den Job hinschmeißen werden nicht adäquat ersetzt. Die Stammmannschaft wird immer kleiner. Unzählige neue Leute werden nur zu miesen Bedingungen als sog. Abrufkräfte eingesetzt, die oftmals sehr wenig deutsch sprechen, was die Kommunikation sehr schwer macht.
Gleichberechtigung
Vielfalt … ja, jeden Tag neue Kollegen ohne vernünftige Einarbeitung und daher ahnungslos.
Arbeitsbedingungen
In der Halle ist es durch die Maschinen sehr laut. Es gibt keine Klimaanlagen, keine vernünftige Belüftung, bei 40° bist du in der Halle am dahinschmelzen. Nach etlichen Jahren wurden nun einige Ventilatoren angeschafft. Diese standen überwiegend an festen Plätzen, da sich an den Maschinen keine Steckdosen befinden. Sie sind den meisten Mitarbeitern keine Erleichterung.
Dafür gabs bei 40° manchmal ein Eis auf Kosten des Hauses und 5 Min. länger Pause.
Gehalt/Benefits
Stundenlohn ist mehr als Mindestlohn …
Als sog. Abrufkraft bekommt man kein 13. Gehalt, hat keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und keinen Urlaubsanspruch. Man kann kaum planen, da man oftmals sehr kurzfristig zur Verfügung stehen soll. Dementsprechend ist der Verdienst auch u.U. sehr gering.
Uns wurde gesagt, wir könnten uneingeschränkt eingesetzt werden. Nach einem halben Jahr bekamen wir einen Drohbrief, dass wir in eigener Verantwortung darauf zu achten hätten, nicht mehr als 70 Einsätze p.a. zu haben … da hatten wir teilweise schon 60 hinter uns und sind nun in der 2. Jahreshälfte praktisch arbeitslos. Das entspricht nicht einmal einem Minijob. Und dafür habe ich auch noch Steuern und KV zahlen müssen.


