Eher unzufrieden – Erwartungen leider nicht erfüllt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv ist dass man die Firmenautos mit nach Hause nehmen kann. Dadurch spart man sich ein wenig Geld für den eigenen Arbeitsweg.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht finde ich dass man sich erst einloggen darf wenn man auf der Baustelle ist. Das bedeutet wenn man zum Beispiel in Köln aushilft und aus Bochum losfährt muss man schon um 4.30 Uhr aufstehen. Während andere Kollegen in Bochum arbeiten und einen entspannten Morgen haben. Wohlgemerkt für das gleiche Geld.
Wenn man mit Arbeitskollegen unterwegs ist die nicht aus der eigenen Stadt kommen muss man diese auch noch nach Hause fahren. Auch dann wenn man dadurch weitere Überstunden macht. Fahrtgeld gibt es dafür nicht. Davon sieht man leider nichts. Der Arbeitskollege ist schon zu Hause und man selbst quält sich noch eine Stunde unbezahlt durch den Stau nach Hause.
Verbesserungsvorschläge
Es sollten in der Chefetage Menschen sitzen die selbst auf dem Bau gearbeitet haben. Mit solchen Vorgesetzten kann man besser sprechen. Sie wissen wie es draußen auf den Baustellen wirklich abläuft. Die Geschäftsführerin hat dort meiner Meinung nach leider nichts zu suchen. Es fehlt komplett an Praxiserfahrung.
Arbeitsatmosphäre
Eine wirkliche Arbeitsatmosphäre gab es kaum. Man hatte ständig das Gefühl unter Beobachtung zu stehen. Die Vorgesetzten schauen einem permanent über den Kopf. Eigenständiges Arbeiten war dadurch kaum möglich. Das Arbeitsklima wirkte angespannt und wenig vertrauensvoll.
Work-Life-Balance
Sehr schlecht. Oft war man erst um 17 Uhr oder später zu Hause. Viele Arbeiten mussten mit der Hand gemacht werden. Es stand kein Bagger zur Verfügung. Außerdem gab es keinen Anhängerschein um die Bagger zu ziehen. Dadurch hat sich die Arbeitszeit unnötig verlängert.
Vorgesetztenverhalten
Bodenlos. Es gab ein Gespräch mit der Chefetage. Dort wurde mit Kündigungen und Abmahnungen gedroht. Angeblich wurden keine Leistungen erfüllt. Andere Teams wurden als deutlich besser dargestellt. Wenn man privat mit den Arbeitern aus diesen Teams gesprochen hat sagten sie dass es dort genauso schlecht läuft. Es wurde Wunschgerede betrieben um andere Teams schlecht zu machen. Gleichzeitig werden neue Teams aufgebaut. Auf diese freut man sich angeblich weil dort nur Top Leute sind. Obwohl dieses Team noch nicht einmal gearbeitet hat. Sehr unseriös. Finger weg !!!!!!
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für die Arbeit grundsätzlich gut. Problematisch ist jedoch der Umgang mit Überstunden. Diese werden nicht monatlich ausgezahlt. Stattdessen erfolgt eine Auszahlung erst im April. Wenn das Schlecht Wetter Konto voll ist ergibt Mehrarbeit kaum Sinn. Man sieht das ganze Jahr über nichts von diesem Geld.
Gleichberechtigung
Vorsichtig aufpassen. Leute die gekündigt werden dienen als Sündenbock für die Chefetage. So wird von eigenen Fehlern abgelenkt. Arbeiter werden ohne triftigen Grund gekündigt. Angeblich ist es zu voll. Gleichzeitig werden überall Leute wie Sand am Meer gesucht. Sehr widersprüchlich und unfair.
Interessante Aufgaben
Nach der Einarbeitung gab es keine interessanten Aufgaben. Jeden Tag das Gleiche. Abwechslung oder neue Herausforderungen gab es nicht.

