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Deutsche Telekom 
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Bewertungen

5.383 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 80%
Score-Details

5.383 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

3.553 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 886 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Deutsche Telekom AG über den Umgang mit Corona sagen.

Bewertungen anzeigen

System Ingenieur

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Deutsche Telekom Technik GmbH in Darmstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sichere Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Bürokratie

Verbesserungsvorschläge

Ehrliche Anerkennung für die Mitarbeiter, wissen was der Mitarbeiter leistet und nicht nur was die Planstelle definiert.

Vorgesetztenverhalten

Nur direkte Vorgesertze, nach oben lässt es etwas nach


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Hier kann ich es gut bis zur Rente aushalten!

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Deutsche Telekom Technik GmbH in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super Umgang und Reaktionen in Corona, viel soziales Engagement.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie viele Konzerne gibt es 1.000 GmbHs, da könnte die Zusammenarbeit besser laufen, weniger Konkurrenz.

Arbeitsatmosphäre

Gute Räumlichkeiten

Image

... wir waren halt mal Post ...

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, großzügige Regelung mobile working

Karriere/Weiterbildung

viele informelle Lernangebote

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eigenes Programm im Konzern und gras root Community sind vorhanden

Kollegenzusammenhalt

guter Team Spirit

Umgang mit älteren Kollegen

Altersteilzeit und Frühpension werden sehr gerne gesehen ...

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchien, relativ viel Vertrauen, wenig command & control

Arbeitsbedingungen

moderne Räume, gute Kantinen

Kommunikation

Viel, offen, auf Augenhöhe

Gleichberechtigung

Da haben wir sogar einige Teams für das Thema

Interessante Aufgaben

Definitiv spannende Aufgaben, Spielraum für eigene Gestaltung


Gehalt/Sozialleistungen

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Tolles Arbeitsklima

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Telekom in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Für Führungskräfte teilweise sehr kompetitiv


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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40 Jahre ein Top Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Deutsche Telekom AG in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute work-life-balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele Umstrukturierungen

Verbesserungsvorschläge

Noch mehr Ausntzung der technischen Möglichkeiten zur Umweltschonung durch noch mehr Homeoffice und damit verbundene CO2 Einsparung durch wegfallende Arbeitswege der Mitarbeiter- da ist noch viel Luft nach oben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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spannenster Arbeitgeber in D, interessante, internationale Projekte und Jobs, Vergütung über Markt, viele Benefits

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Deutsche Telekom AG in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Marktführer in D und EU, das macht stolz

Image

Telekom ist schon lange kein verknöcherter Beamtenapparat mehr

Work-Life-Balance

Mobile Working als Standard in nahezu allen Bereichen

Kollegenzusammenhalt

Einer der Werte, die auch gelebt werden: I am T - count on me

Vorgesetztenverhalten

die meisten Führungskräfte wissen, dass der Erfolg durch die MA kommt

Kommunikation

offene Kommunikation, eigenes Social Network

Interessante Aufgaben

internationale Aufstellung hilft spannende Themen zu finden


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Sehr sehr Zahlenfokussiert

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Deutsche Telekom Außendienst in Bonn gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Ungeregelter Überstundenabbau
-regelmäßige interne Events, bei denen tausende von Euros verblasen werden

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung der Arbeitnehmer, mehr Aufstiegsmöglichkeiten

Arbeitsatmosphäre

Von Anerkennung der direkten Vorgesetzten kann man nur Träumen. Solange alles gut funktioniert und die Zahlen stimmen, wird geschwiegen. Sobald eine Zahl mal nicht ihren Zielwert erreicht, wird man persönlich dafür verantwortlich gemacht.

Image

Die eigenen Mitarbeiter reden meist negativ über das eigene Unternehmen, was in den meisten Fällen auch der Wahrheit entspricht.

Work-Life-Balance

Meine Kollegen und ich machen jede Woche mehrere Überstunden, teilweise sind 45-50 Stunden Wochen normal, ein geregelter Überstundenabbau wird konsequent ignoriert, auch nach mehrmaligem Nachfragen.

Karriere/Weiterbildung

Solange man nicht vor hat Leitender eines Teams im eigenen Bereich zu werden hat man kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Stellenausschreibungen werden erst intern verschickt, bevor sie extern bekannt gegeben werden. Jedoch sind die Stellen meist vor der Veröffentlichung insgeheim schon besetzt, weil jemand gute Beziehungen nach oben hat.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist gut, könnte jedoch für die uns übergegebenen Arbeiten definitiv höher sein, da man sich um alles alleine kümmern muss.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im eigenen Team ist Top, man lebt Wertschätzung und Respekt, auch wenn etwas mal nicht nach Plan läuft. Alles über das eigene Team hinaus lässt definitiv zu Wünschen übrig.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen (zu denen ich nicht zähle) werden aus dem Unternehmen "weggemobbt", da sie nicht mehr das Arbeitspensum der jüngeren Kollegen erreichen.

Vorgesetztenverhalten

Der direkte Vorgesetzte unseres Teams übt einen viel zu hohen Leistungsdruck auf die Mitarbeiter aus, ist nicht entgegenkommend, zeigt kein bisschen Wertschätzung und versucht viel zu hoch angesetzte Ziele zu erreichen, die nie und nimmer erreichbar sind.

Arbeitsbedingungen

Die uns vorgesetzte IT (Laptops, Handys etc.) funktioniert frisch aus dem Karton einige Wochen gut. Danach werden die Geräte unfassbar langsam und nahezu unbrauchbar.

Kommunikation

Ergebnisse der Geschäftszahlen werden viel zu intensiv und oft kund getan, womit man als einzelner Angestellter in den meisten Fällen nichts anfangen kann, bzw. eine Veränderung bewirken kann.

Interessante Aufgaben

Als Techniker im Außendienst sind die Tätigkeiten meist gleich, jedoch werden durch neue Projekt definitiv auch neue und interessante Themen angeschnitten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Es muss ein Umdenken stattfinden…

3,7
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Telekom in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man überlegt sich immer wieder etwas, um die Mitarbeiter zu wertschätzen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird immer mehr Leistung mit weniger Personal verlangt!

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeiter sollten als Menschen und nicht als Maschinen angesehen werden. Kein Mensch bringt jeden Tag Höchstleistung. Das muss Okay sein dürfen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Zuchthaus DTS Kundenservice

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 bei Deutsche Telekom in Frankfurt (Oder) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

____Persönlicher Erfahrungsbericht_______

Arbeiten im Telekom Kundenservice bedeutet grundsätzlich
jeden Tag:
- Digitale Kontrolle
- Mitarbeiterüberwachung
- Reason Codes klicken
Alles streng-getaktet. Keine Luft für kleine Verschnaufpausen

Arbeiten im Büro:
Hinfahren, um zu telefonieren. Dann heißt es den ganzen Tag telefonieren, telefonieren, telefonieren. Wir arbeiten seit Jahren zu 100% digital, unsere Arbeit ist unabhängig vom Arbeitsort ausführbar, doch erst zu Corona wurden Laptops eingeführt. Trotz Mobile Working GBV gab es auch das erst mit Corona. Trotz guter Erfahrung, während der Pandemie, ist Mobile Work weiterhin Staatsfeind Nummer 1

- Aus der Belegschaft haben viele kein Nerv mehr auf Büro, denn im Großraumbüro versteht man sein eigenes Wort nicht und hat unnötige Fahrerei mit dem ÖPNV und Auto. Keiner traut es sich zu sagen, alle wissen es: vor Ort Kontrolle. Es ist erdrückend, da wir ohnehin permanent digital kontrolliert werden in Echtzeit. Der Arbeitgeber besteht trotz allem darauf das wir im Büro arbeiten. Das Unternehmensmotto „Es kann nie genug Kontrolle geben“

Die Kundenberater in der DTS werden seit vielen Jahren überwacht, bloß zu welchem Zweck? Die intern viel beschworene Eigenverantwortung, womit die Mitarbeiterüberwachung begründet wird, ufert in Unverständnis und Machtlosigkeit aus. Nichts von all der Überwachung bewirkt, das wir selbstbestimmt den Arbeitsort entscheiden dürfen, der Arbeitsalltag nachhaltig optimiert wird oder Zielvorgaben runter gesetzt werden. Im Gegenteil. Kontrolle und Überwachung bedeutet vor allem: Rechtfertigen. Die Strategie lautet seit Jahren Druck machen ohne Ende. Wenn gewisse Quoten seit Jahren nicht erfüllt werden können, ist der Zeitpunkt gekommen eine humanere Strategie auszuprobieren, die allen hilft und nicht nur Machtgelüste befriedigt. Seit mehreren Jahren sind es täglich die gleichen Themen "Zu wenig Absatz" - "Zu viel Nacharbeit" - "Zu wenig Calls" - "Zu lange Gespräche“.
Die Hotline tut, was die Hotline tun kann!

- Hier wird der Mensch als das gesehen, was er ist: Ein soziales Individuum das man brechen muss

- Wir haben viele Verbesserungsvorschläge, da wir täglich mit Kleinkram belästigt werden, die den Kunden zur Weißglut bringen

- Wichtige Elemente aus der Psychotherapie werden aus Verkaufsinteressen zweckentfremdet (Empathie zeigen, aber bitte nicht zu viel!), mit zwischenmenschlicher Empathie hat das nichts zutun „Das tut mir jetzt leid, das das zu teuer ist. Vielleicht kann ich Ihnen was gutes tun? Wir haben ein Angebot wo sie am Tag nur 16ct mehr bezahlen als jetzt. Im besten Netz, beim Testsieger“.

- Es gibt ein "Disziplin Maßnahmenkatalog" der dient als Druckmittel. Kritische Mitarbeiter dürfen sich 5x mehr rechtfertigen, werden 5x mehr kontrolliert und kriegen 5x mehr "Einladungen" zu Gesprächen

Von den Zielerwartungen her ist es, als würde jemand verlangen das Schwimmbecken voll Sand mit einer Schippe zu leeren, binnen 1 Stunde. Wir bekommen eine Schippe in die Hand, statt 2 Bagger, obwohl 3 Bagger notwendig sind. Am Ende durfte ich mir anhören das ich selber Schuld sei. Danke für das schlechte Gewissen das ihr mir eingeredet habt :-)

- Einzelne (ausschließlich positive) Kundenbewertungen werden an die gesamte Abteilungen geschickt, als Demonstration, das Manche von uns gute Bewertungen erhalten. Dazu sei gesagt: Jeder könnte sich im Intranet mit einer positive Kundenbewertungen feiern lassen. Allerdings leiten die meisten Kollegen und Kolleginnen es nicht zur internen Veröffentlichung weiter. Gerade weil wir viel improvisieren und den Erklärbär beim Kunden spielen müssen, macht die Selbstbeweihräucherung kein Spaß.

Das System und die Prozesslogik hebelt sich oft gegenseitig aus mit erheblicher Ressourcenverschwendung. Ich kann in 20 Seiten darüber berichten, wie sich alles gegenseitig blockiert und nicht harmonisch abgestimmt ist und Unmengen an Kraft verschwendet wird. Zu viele Verantwortliche sind nicht gewillt Systeme zu bereinigen und vernünftig ans Laufen zu bringen, damit eine Beschwerde möglichst nicht entsteht. Um ein Beispiel von vielen zu nennen: Wir buchen VDSL, was anderes kann man im System nicht buchen. Der Techniker fährt raus und stellt fest, das es Glasfaser ist. Er zieht unverrichteter Dinge ab. Kunde ruft an und ist sauer und lässt den Frust ab uns aus. Ressourcen verschwendet und zwar auf allen Seiten. Anschließend muss ein Ticket geschrieben werden von uns, obwohl wir keine Extrazeiten zur Bearbeitungen bekommen. In einem ohnehin stressigen Arbeitsalltag ohne viel Rückendeckung, haben wir keine Zeit uns damit zu beschäftigen, erst recht nicht, wenn wir gefühlt 24/7 nur auf Verkauf getrimmt werden. Da hat man selten ein offenes Ohr für die Belange der Kunden. So einem Kunden, sollte er mit dem Handy anrufen, muss laut ELQsms jedes Mal erneut ein Angebot unterbreitet werden, das kommt oben drauf. Undurchdachte Prozesse werden zur Pflicht erklärt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein stark konservatives und patriarchales Unternehmertum wird hier gelebt: Autoritäres Machtgehabe, Kontrollgehabe, Dominanzgehabe und typisch Alt-Behörde versperrt den Weg in ein nachhaltiges Mitarbeiterkonzept. Höchstwahrscheinlich spiegelt dieses aggressive Führungsverhalten den Urgedanken der Konservativen des Wirtschaftswachstums der 50er und 60er wider. Das war kein unwesentlicher Teil meiner Arbeit, der von Jahr zu Jahr schlimmer wurde, der mit allen Mitteln erzwungene Druckaufbau um Produkte an den Mann zu bringen (die er teilweise nicht haben will, ganz nach alter Schule "Brauch ich nicht" und "Nein danke" sind bloß ein Einwand, den ich gefälligst in ein "Ja ich will" umzuwandeln habe)

- Es wird zu wenig für die psychische und körperliche Gesundheit getan. Ein bisschen Motivation zum Treppen steigen bringt's nicht. Bürotische sind voll mit Süßigkeiten.
Stress = Heißhunger = Süßkram futtern
und natürlich nicht zu vergessen die mittlerweile bekannte Schale voll Obst, die kaum einer isst. Wer isst schon Obst wenn man wegen zu hohem Stress Energie verliert?

- Energieverschwendung Nummer 1 ist aus meiner Sicht die Erstlöserquote (ELQ). Hier wird viel Kommunikations-Akrobatik betrieben, Hauptsache klingt irgendwie plausibel. Effiziente und nachhaltige Lösungen, indem Systeme und Tarifinhalte an heutige Zeiten angepasst werden, da bewegt sich zu wenig bei den Prozessverantwortlichen

- Freche Kunden? Respektlose Teamleiter? musste ich über mich ergehen lassen sonst bekam ich Ärger von Papa Telekom

- Man hockt wöchentlich in Rechtfertigungsmeetings und Gespräche mit Führungspersonen: Leistungsdialog, Feedbackgespräch, Revolverübung, Quartalsgespräch, Kompassgespräch, simulierte Verkaufsgespräche. Es ist nicht mehr möglich den Job in Ruhe auszuüben ohne das wir alle 30 Minuten eine Ansage bekommen und ständig Feedback. Verpflichtende Verkaufsziele sind meiner Erfahrung nach totaler Humbug im Kundenservice. Ob man die Verkaufszahlen schafft, ob überhaupt realistisches Potenzial vorhanden ist, ist ebenfalls vom Routing abhängig

- Das Unternehmen wächst, obgleich viele MAs inder 1000 die hochgesteckten Verkaufsquoten nicht schaffen. Ein Mysterium

Einblick, wie manche Führungspersonen arbeiten:
Mitarbeiter hat...

... Lösungsquote verfehlt:
"Du bist nicht gut darin Kundenanliegen zu lösen"

... Lösungsquote geschafft, Angebotsquote verfehlt:
"Kein Wunder, das du deine Verkaufsziele nicht schaffst. Du musst mehr Angebote machen"

... hat Lösungsquote & Angebotsquote geschafft, Kunde hat Angebot abgelehnt:
"Du hast den Nutzen dieses TOLLEN Produktes nicht gut genug erklärt.
Du begeistert unsere Kunden nicht gut genug für unsere Produkte"

... Verkaufsquote geschafft, aber die Lösungsquote verfehlt:
"So machst du unsere Kunden nicht zu Fans"

… Kunde ist zufrieden, Anliegen gelöst, Angebot gemacht, positive Bewertung, am Angebot hat er kein Interesse, beide legen auf
"Bei dir würde ich auch nix kaufen!"

Ständig macht man was falsch. Fördern? Gern. Aber DAS ist ein Angriff gegen meine Körperliche Unversehrtheit.

Ein Delta aus radikalem Kapitalismus, Altherren-Mentalität und altbackene Erziehungsschule schüttelt sich intern die Hand. Der Geist der Konservativen aus den 50er und 60er Jahren ist allgegenwärtig

Verbesserungsvorschläge

- Man ist oft mit der Frage "wie" beschäftigt als das man Kunden unkompliziert helfen könnte

- Unterschiedliche Prozesse werden überlappt und vernetzt, die am Ende chaotisch zusammen verklumpt sind. Vieles ist unlogisch konzipiert. Kritik unerwünscht

- Ich wurde mit viel Negativität konfrontiert, ob vom Kunden der verärgert/frech/cholerisch ist, vom Vorgesetzten der jeden Tag was zu meckern hat oder Systeme die Probleme machen. Vieles widerspricht sich, weshalb man ständig in Leistungsdialoge verwickelt wird. Das ist gelebte Führungsart, die Leute zu hetzen und ständig in eine Situation der täglichen Rechtfertigung zu drängen

- ein toxisches Unternehmen. Bitte Artikel 1 Grundgesetz verinnerlichen "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Die Belastung wird künstlich hochgetrieben, mit Nachdruck wird dafür gesorgt das wir ständig unter Strom stehen

- neue Gesetze im Verbraucherschutz werden als Eigeninitiative und Kundenservice verkauft

- vor jeder Mitarbeiterbefragung werden wir erinnert das nicht alles schlecht ist. Danke für die Sitzkissen in der Toilette ♡. Ehrlich wär, wenn ihr kein Einfluss auf das Ergebnis der Befragung nehmt. Manche munkeln es gäbe eine Bonuszahlung bei guter Bewertung. Quelle: Flurfunk

- Wozu gibt es die 1000, wo folglich alle Serviceanliegen reinkommen und Kundenanliegen bearbeitet werden müssen, aus einer Infrastruktur die zu den Wichtigsten überhaupt gehört in einer Gesellschaft, wir jedoch mit verpflichtenden Verkaufszahlen belästigt werden? Sooft wie es Sinn macht zu verkaufen, sooft macht es kein Sinn. "Brauch ich nicht" und "Nein danke" dürfen wir nicht akzeptieren weil uns die Coachingwelt einreden will dies sei bloß ein vorgeschobener Einwand. "Wir bedrängen keine Kunden, wir überzeugen Kunden" riecht nach Gehirnwäsche.
Kunden die jeden Tag anrufen "Warum hier. Wann da. Wer dort". Es folgt ein Schwall aus Abhängigkeiten und auf Aussagen die mir das System gegeben hat, konnte ich mich nur selten verlassen.
Wir haben die unterschiedlichsten Probleme und spontan ändernde Lebensrealitäten in den Servicekanälen, die einen wichtigen Kulanzrahmen erzwingen, den wir nicht bekommen. Der ist wichtig für eine gute Bewertung. Ein Beispiel: Kunde kann den Internettarif nicht mehr zahlen, aus Gründen. Darf ich prozesstechnisch helfen? Nein. Könnte ich helfen: Ja. Ist das Anliegen gelöst? Nein. Muss ich mich rechtfertigen weil Kunde mich negativ bewertet hat? Ja.
Gibt es eine individuelle Quote das Anliegen zu lösen? Ja.
Das sind u.a. Beispiele warum wir uns am Ende anhören müssen wir besäßen keine Eigenverantwortung.
Die FK rät uns, schlechte Nachrichten zu verpacken und um Verständnis bitten. Ein toller Ratschlag! Was helfen würde:
Kulanz ohne Absprache von 60 auf 180 Euro erhöhen, RAWs bis 12 Monate (hat seine Berechtigung), generell mehr Kulanzmöglichkeiten, wichtige Kanäle nicht sperren, Systeme optimieren

- Blitzschnell heißt es „Undiszipliniert. Hat keine Eigenverantwortung“, einzig und allein weil hohe Verkaufsziele verfehlt wurden oder die ELQsms bei 82% statt 92% liegt. Nach Abzug der Prozesse und Systeme sind 50 bis 60 % realistisch der Rest ist Redekunst. Der Mensch als Ressource wird meiner Erfahrung nicht respektiert und nicht akzeptiert das Energie verloren geht und die Energie die man hat, effizient einsetzen möchte. Jeden Tag fühlte sich an wie ein Marathon von A zu X zurück zu B um auf M zu kommen über G zu H um sich dann anzuhören, das wir nicht gut genug sind und wir mehr tun müssen für die Quote.

- Die Informations- und Dokumentationskultur ist chaotisch: Alle sollen, viele können oder wollen nicht mehr

Fazit:
Die Firmenmentalität passt nicht mit meinem Verständnis von Eigenverantwortung und Zusammenhalt.
Schon gar nicht mit meinem Anspruch an Effizienz in Zeiten der Digitalisierung.
Die Digitalisierung ist effizient, intuitiv, flexibel und nutzerfreundlich, gewährleistet Sicherheit und Datenschutz!
Genau dieses Zusammenspiel fehlt mir. Mein Rat:
Bewirbt Euch nicht ohne Plan B (Guter Schulabschluss, Studium). Gerade in solch einem Unternehmen kriegt man als Kundenberater oft die dreckige Wäsche aller anderen Abteilungen zugeschoben und muss die eigene natürlich auch bewältigen. Es ist mir unbegreiflich, wie sich dies Halbstaatliche DAX-Konzern, der vor allem historisch bedingt IT-Aufgaben für die Politik und die Öffentlichkeit übernimmt, sich in den Medien dermaßen ins positive Licht stellt und sich intern nicht an die eigenen Regeln hält.

Wir brauchen Führungspersonen, die von der alten Kultur weg wollen und mit modernen Tarifinhalten überzeugen.

Aktuell kein Unternehmen wo ich weiter arbeiten will geschweige denn weiter arbeiten kann, ohne mir mit Anfang 30 einen Schlaganfall zu holen. Mein Dank gilt Jenen, die wirklich versuchen ein kulturelles Umdenken durchzusetzen und immer noch viel zu oft an der alten Riege scheitern und an Leuten, die die Denke der alten Riege weiterleben wollen.
Da bin ich weg:
Auf Nimmerwiedersehen

Arbeitsatmosphäre

Täglich hohe Verkaufsbelastung, Leistungsdruck, Rechtfertigungskultur und Kontrollwahnsinn. Wie eine Wildsau wurde ich durchs Dorf getrieben unter Androhung zu Disziplinmaßnahmen zu Face-to-Face-Gesprächen wozu ich netterweise per Outlookkalender „eingeladen“ wurde, Dessen Ziel war es massig Druck auszuüben. Ausnahmslos jedem Kunden muss ich versuchen etwas zu verkaufen. Um möglichst erfolgreich zu sein, wurde ich dazu gedrängt jegliche Art von Überredungskunst anzuwenden. Bei einer Ablehnung / Verneinung seitens des Kunden, wurde ich mehrmals aufgefordert mit einer sogenannten Einwandbehandlung der Ablehnung entgegenzuwirken. Die Autorität des Individuums wurde auf diesem Weg für meine Begriffe untergraben und respektlos missachtet. Es drohen Erziehungsmaßnahmen ohne Rücksicht auf menschliche und moralische Werte, sollte man dieses Gebaren nicht mittragen und es offen kritisieren. Allein der Fakt, das Kunde laut System ein höheres Produkt bekommen kann (TV, Internet, Mobilfunkvertrag, Heimnetzgeräte, kostenpflichtige Supporthilfe) führt letzten Endes mit der Conversion Rate zu verpflichtenden Verkaufszahlen, die ich alle 2 Wochen nachweisen musste

Image

Auf allen Kanälen lobt sich die Telekom in den Himmel, malt sich ihre schöne Magentawelt. Präsentiert sich als gesellschaftlichen Aufpasser, cool & modern, Verantwortungsbewusst. Das ist schön anzusehen, bis mich (in der puren Einöde mit stickiger Luft und einem Programm das mal wieder nicht funktioniert) die Realität einholt. Die DTS haust in uralten Büro-Gebäuden mit stinkender Klima, trotz viel Kritik ändert sich nichts. Fenster sind abgeschlossen! Wie altbacken wollt ihr sein? Der Fortschritt lahmt. Der Versuch moderner zu werden scheitert an verkrusteten Denkstrukturen der 50er und 60er, die immer noch überwiegend im Unternehmen präsent sind, vom Stil her heißt es aus Prinzip erstmal NEIN! In Real Life lassen viele Menschen kein gutes Wort an der Telekom. Ich bezweifle, das die Call Center-Branche jemals als seriöser Bestandteil der deutschen Wirtschaft anerkannt wird. Dabei sollte man wissen, das die Telekom durchaus ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in Deutschland ist, auch aus ihrer Geschichte heraus. Es rufen oft Menschen an, die einfach nur Hilfe brauchen und nichts kaufen wollen. Damit begann der Konflikt zwischen mir und den Verkaufsverpflichtungen der Telekom

Work-Life-Balance

Man versucht uns einzureden:
"Das Büro ist ein Ort der Identität" die Wahrheit ist, das Büro ist ein Ort der Niedertracht.

"Ihr seid privilegiert, die Krankenschwester kann auch nicht zu Hause arbeiten“. Ich, der ohnehin digital arbeitet, bin privilegiert?

"Ihr verliert den Bezug zum Unternehmen, wenn ihr mobil arbeitet. Ihr werdet vereinsamen" Wie wächst das Unternehmen trotz Mobile Working?

Gesellschaftskritische Begriffe werden permanent zweckentfremdet und gegeneinander ausgespielt. Deren Öffentliche Kampagnen über NoHate, davon habe ich intern kaum was mitbekommen, habe zu meiner Zeit täglich mobbingähnliche Verhaltensweisen beobachtet. Öffentlich wird gesagt „Wir hatten schon vor Corona Mobile Work als einer der wenigsten AGs“ Korrekt. Allerdings nur auf dem Papier, denn S&C PK hatte vor Corona mangelhafte Technik und keine Laptops. Von Mobile Working war weit und breit nichts zu sehen, nicht mal ansatzweise, denn es war schlicht und einfach nicht erwünscht. Seit die HO-Pflicht gestrichen wurde müssen wie jede Woche überwiegend im Büro verbringen. Leider auch an Wochenenden. Bei uns gilt Schichtdienst von Mo - So 7 - 23 Uhr

Karriere/Weiterbildung

Wenn man gut ist werden gerne kreative Hinhaltetechniken ausgepackt um den Top-Kundenberater nicht an einen anderen Standort zu verlieren. Kommt auf die Eigenarten die jeweiligen Entscheidungsgewalt an. Es gibt kaum Möglichkeiten in eine höhere Gehaltsstufe zu wechseln, KS1 und KS2 sind die Niedrigsten und schwer rauszukommen. Hin und wieder bekam ich mit, wie Kollegen angeregt wurden genauer hinzuhören falls eine Person etwas zu kritisieren hat und diese Infos weiterzugeben, so könne man sich unter anderem einen Vorteil verschaffen. Ob das immer noch so ist, kann ich nicht sagen. Als ich noch dort angestellt war, hat man das öfter gehört. Das sorgte bei dem ein oder anderen für Verwirrung und Kopfschütteln. Die KS1 / KS2 enden in relativ kurzer Zeit in einem Hardcut. Aufgehübscht wird das eher niedrige Grundgehalt mit Schichtzulagen und Provision. Für die Belegschaft die ungern ab 20 Uhr, Sonntags und Feiertags arbeitet, bleibt nur nur das niedrige Grundgehalt eines Premium-Anbieters

Gehalt/Sozialleistungen

Der Einstiegslohn ist niedrig. Es dauert Jahre bis der Stundenlohn ein angemessenes Lohn-Niveau erreicht (20€), womit man ok leben kann. Für das, was ich täglich erlebe: Undankbarkeit, verlorenes Privatleben, an Wahnsinn angrenzender Kontrollwahn, typische Behördenattitüde, dafür ist der Lohn zu gering. Der entschädigt nicht besonders viel und eine wertschätzende Note hat der auch nicht. Mein Stundenlohn gleicht nicht die schlechten Arbeitsbedingungen aus. Es wurde zu wenig für meine Mental Health getan. Tatsächlich hörte ich sehr oft von Kollegen das wir für „diesen“ Job überbezahlt seien. Das empfand ich nicht so, da ich gefühlt jeden Tag unter Stress stand und die Kunden (wenige Kunde an die man sich allerdings für immer erinnern wird) und die Telekom mit mir wie Müll umgegangen sind und ich aufgrund schlecht-geplanter Prozesse nicht so arbeiten konnte, wie ich gerne gearbeitet hätte (extremst ineffizient)

Kollegen aus der T-Shop-Gesellschaft sind alle nach kurzer Zeit zurück in die TSG geflüchtet, so toll ist die DTS

Die Arbeitsrealität im Alltag ist unterschiedlich je nach Gesellschaft und Standort. Während die einen es super finden, kriegen die anderen das kalte K*tzen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Moderne Mitarbeiterführung gibt es nur in der Werbung. Da wird ordentlich die Werbetrommel eingeläutet. Mit dem was ich täglich erlebe und welch widersprüchlichen Erwartungen ich ausgesetzt war, ist der Kontrast eine absolute Enttäuschung und der Arbeitsalltag mehr als frustrierend gewesen. Der öffentliche Auftritt wirkt modern, intern sehe ich davon absolut nichts, weder in den Köpfen der Vorgesetzten noch in meiner Arbeitsausstattung noch im Bürodesign der Call-Center. Für das Öffentliche Image tun die alles und sind gut darin: zu Reden. Das können die gut: sich selbst loben und alles schön reden. Uns wurde vorgegaukelt man dürfe Kritik und Anregung äußern, hier sage ich ganz klar Vorsicht, genau überlegen. Vor allem aufpassen wen man vor sich hat, der ein oder andere nimmt Kritik und Verbesserungsvorschläge sehr persönlich. Es gibt eine Unternehmensstrategie, die ändert sich nicht, die heißt Geld verdienen, dafür braucht es Leute die alles kritiklos hinnehmen und verkaufen verkaufen verkaufen

Kollegenzusammenhalt

Wir kriegen nahezu täglich auf den Sack. Im Büro wird sich nur über Arbeit unterhalten, es ist gewollt das die Belegschaft immer #dabei ist. Wir wurden einige Male erwischt beim Lachen da kam prompt eine Aufforderung, das es in der Fläche nicht gerne gesehen ist da es undiszipliniert wirkt. Aye Aye, Sir! "Mensch-sein wird hier mit Zucht und Ordnung bekämpft", dir geht's wohl zu gut wenn du noch Zeit zum Atmen hast! Disziplin Jetzt!". Das Telekomgericht hat geurteilt: Wir sind schuldig! Wir sind undiszipliniert und besitzen keine Eigenverantwortung. Das Vorgaben und Erwartungen widersprüchlicher nicht sein können, findet beim Telekomgericht kein Gehör. Akte geschlossen! Wichtige Themen werden in einen äußerst fragwürdigen Kontext gesetzt, der nichts mit dem ursprünglichen Sinn zutun hat nach dem Motto die kritisierende Gesellschaft nutzt diese Begriffe also machen wir das auch. Fakt: Die Verkaufsquote und Lösungsquote wird permanent an der Realität vorbei geplant, ein äußerst fragwürdiges System

Umgang mit älteren Kollegen

Endlos Diskussion zu Zielvorgaben und Verkaufsdruck „Ich als Ihr persönlicher Berater empfehle das, Sie können sich auf mich verlassen, ich empfehle nur Produkte von denen ich überzeugt bin“. Vor Kunde musste ich mich oft zum Affen machen und esoterische Coachingtipps befolgen "Wenn es dir gut geht, verkaufst du besser! Nutze die 5-Finger-Strategie. Bring dich in ein Zustand der Glückseligkeit“. Unsere Kritik und Verbesserungsvorschläge werden wegignoriert

Vorgesetztenverhalten

Da die alte Riege gerne alles kontrolliert, gibt sie nur selten etwas aus ihre Hände. Mehr Zeit und Kulanzen sind in einem
sehr eingeschränkten Rahmen freigegeben, alles andere muss besprochen werden. Allerdings musste die Alt-Behörde selbst erst einmal lernen und umerzogen werden, was heutige Standards und gesellschaftliche Erwartungen angeht. Ein langer Weg der sich gefühlt ins Unendliche zieht, da der Belegschaft jahrelang antrainert wurde dem Kunden kein Deut entgegenzukommen. Die Stimmung innerhalb der Temas kippt und hebt sich mit dem sich wechselnden Verkaufsstatus . Es existiert kaum Stabilität in der Arbeitsatmosphäre. Ein lachender und lustiger Teamleiter wird in der nächsten Sekunde zu einem drohenden und meckernden Teamleiter. Meiner Erfahrung nach wird sogar von manchen Vorgesetzten vorgekauelt man könne hin und wieder seinen Gemütszustand mitteilen. Im Nachhinhein bekam ich mit, wie manche Informationen dazu genutzt wurden, Fachpersonal rauszuekeln weil man angeblich nicht mitzieht. Besonders Jene, die mit der Zeit immer unzufriedener wurden mit den Bedingungen, da wir mittlerweile arg gedrängt werden viel zu verkaufen, haben mittlerweile das Unternehmen verlassen

Arbeitsbedingungen

Früher hatten wir mehr Luft und Raum für uns Kollegen. Da konnten wir auch mal über was anderes reden außer über Arbeit. Da konnte man auch noch ein wenig reden ohne permanent wie eine Maschine telefonieren zu müssen. Das wurde in den letzten Jahren bewusst umstrukturiert, ganz im Sinne des Kontrollwahnsinns: Führungskräfte sitzen jetzt mitten im Team. Telekom packte relativ zügig die autoritäre Keule aus und strukturierte sich massiv in diese Richtung aus. Seitdem ist alles überaus streng, kein Vertrauen. Schlimmer als in einem erzkatholischen Kinderheim. Was Vodafone für das eigene Servicepersonal ermöglicht, dagegen ist die Telekom eine einzige Witzfigur, die sich gern in den Mittelpunkt stellt und in Wahrheit nichts zu bieten hat. Standorte werden mit MagentaDeko + MagentaMöbel ausgestattet statt was sinnvolles mit dem Geld anzufangen. Macht es wie Vodafone: Mobile Working-Ausstattung. Unlimited Diensttarif für alle T-Mitarbeiter. Arbeiten im EU-Ausland, arbeiten von wo man will. Technisch absolut kein Problem, während Corona wurde das in Null-Komma-Nix umgesetzt! Die machen kein Finger für uns krumm und falls doch werden prompt all unsere Quoten und Ziele erhöht

Kommunikation

Die Kommunikation ist von Undankbarkeit, Respektlosigkeiten, Niedermachen und einer hohen Forderungshaltung geprägt mit absurden Unterstellungen. Die Mitarbeiterkontrolle ist massiv ausgeufert:

1. Überwachung in Echtzeit
Reasoncodes klicken ist Pflicht. Gang zur Toilette, Pause, Kaffee, alles. Jeder RC hat eine feste Zeitquote die kontrolliert wird. Abweichungen müssen abgesprochen, besprochen und erklärt werden

2. Kundengespräche
werden Live mitgehört oder anhand der ELQsms ausgewertet. Dabei geht es strikt um die Fragen "Hast du das Anliegen gelöst?" - "Hast du was verkauft"

3. Individuelle Quoten
sind einsehbar. Hohe Zielquoten alle drei Monate. Alle zwei bis drei Wochen wird man ins Büro zitiert zum Leistungsdialog zur so genannten "Bestandsaufnahme" zur Rechtfertigung was verkaufte wurde

4. Druckaufbau

5. Viel Nachfragerei
per Mail, Telefon und Face to Face "Wie viel KEK?" - „Was hast du verkauft?“ - „Wie läuft‘s?“

Unverständlich wie es all das ohne Kompromisse geben kann. Betriebliche Vereinbarungen kommen und gehen. Die Telekom nimmt und gibt, in ständigem Wechsel. Gleitzeit wurde teilweise abgeschafft, Weihnachtsgeld gestrichen u.v.m.

Gleichberechtigung

Die Ungleichbehandlung findet in alter Behördenmanier durch professionelles Schikanieren statt. Telekom bezeichnet sich als Premiumanbieter, allerdings zahlen sie nur niedrige bis mittlere Löhne und tun auch sonst nicht viel für die DTS. Andere Firmen, die als Outsourcing für die Telekom arbeiten, bieten ihrer Belegschaft viele Personal-Benefiz wie kostenlose Haftpflicht/Rechtschutz/Fitness/Sauna/Priv. Krankenzusatzvers./Anti-Stress-Kurse, freies Mobile Working. Das gibt/gab es hier für Kundenberater nicht. Intern galt und gilt "Was der Mitarbeiter nicht weiß,....", viel Lästerei und Abzockverhalten von manchen Führungspersonen

Interessante Aufgaben

Quotenalltag wie er im Buche steht. Sie kollidieren mit den Aufgaben, die wir im Kundenservice täglich zu bewältigen haben. Es gibt keine Motivationsstrategie, nur Druck und verbaler Zollstock. Spaß und ein gutes Gefühl ist das letzte was ich hier haben durfte. Mehrmals pro Woche hagelt es eine Drohmail. Jeden Tag ein Auf und Ab der Gefühle vollends auf wachsende und fallende Verkaufszahlen ausgerichtet.
Ihr seid ein halbes Staatsunternehmen, wie wäre es mit Vorbildfunktion, Fürsorge, Verständnis und Verantwortung für die eigene Belegschaft? Ich gehörte solange zur Telekom-Familie, solange die realitätsfernen Verkaufszahlen stimmten, ansonsten wurde ich wie eine heiße Kartoffeln fallen gelassen und Äußerungen sinngemäß „Da ist die Tür!“

(Ausbildungsbewertungen sollten gesondert gewertet werden)

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo und vielen Dank für Ihre Bewertung und die damit verbundene Zeit. Wir sind ein Unternehmen, welches Vielfalt und Diversität schätzt und fördern will. Mobbing oder ähnliches Fehlverhalten wird bei uns nicht toleriert. Gerne würden wir mit Ihnen in den Austausch über Ihre gemachten Erfahrungen gehen: karrierenews@telekom.de. So helfen Sie uns, Ihre Bewertung besser nachvollziehen zu können, und noch mehr über die Hintergründe zu erfahren. Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund! Viele Grüße, Mariella G.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Key Account Manager im Großkundenbeteich

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Telekom in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeofficeregelung und Vertrauen in den Mitarbeitern beim Umgang mit Arbeitszeiten

Arbeitsatmosphäre

Kollegialer Umgang.

Work-Life-Balance

Ambitionierte Ziele und fordernde Kunden nehmen mehr als die Regelarbeitszeit in beschlag

Karriere/Weiterbildung

Förderprogramme und Weiterbildungen würden unterstützt

Gehalt/Sozialleistungen

Etwas mehr geht immer

Kollegenzusammenhalt

Zusagen wurden eingehalten und umgesetzt

Vorgesetztenverhalten

Kollegialer, loyaler Vorgesetzter

Kommunikation

Offene Kommunikation gewünscht und möglich

Gleichberechtigung

Es wurde kein Unterschied gemacht. Leistungen wurden anerkannt

Interessante Aufgaben

Eigenverantwortliches Handeln und Kreativität sind gefragt


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

NelePraktikantin

Hallo und vielen Dank für die Bewertung. Wir freuen uns, dass Sie vor allem mit dem Home-Office so zufrieden sind und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft! Viele Grüße, Nele B.

Kundenservice Geschäftskunden

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Deutsche Telekom Service GmbH in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mobile Working

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

NelePraktikantin

Hallo und vielen Dank für die Bewertung. Wir freuen uns, dass Sie mit unserem "Mobile Working" zufrieden sind und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft! Viele Grüße, Nele B.

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