112 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
112 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
112 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es wäre schön, wenn man einen Münchenzuschlag erhalten würde, da das Wohnen in München und auch in der Umgebung fast unbezahlbar geworden ist und vorallem als Alleinstehender schwer zu bewältigen ist.
Alles
Nichts
Keine
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Sehr gut
Sehr gut
Xtreme gut
Sehr gut
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Für das, was man tun muss, wird man absolut mehr als fair und gut bezahlt.
Meiner Meinung nach gab es zu wenige Aufgaben und Tätigkeiten.
Positiv war, dass aus meiner Sicht sich alle größtenteils mit Respekt begegnet sind und man miteinander sprechen konnte.
Ich kriege regelmäßig mein Gehalt überwiesen, auch wenn zugesagte Gehaltserhöhungen schon mal nicht eingehalten werden.
Vollkommen autoritär geführte Behörde, die gefühlt keinerlei Veränderungen zulässt. Manche Abteilungen ersaufen in Anmeldungen, während in anderen Abteilungen immer weniger Anmeldungen eingehen. Einen Belastungsausgleich gibt es jedoch nicht, man nimmt die jahrelange Dauerüberlastung der Prüfungsstellen in Kauf und baut sogar Druck auf, den Aktenstau abzubauen. Das geht zu Lasten der Arbeitsgesundheit.
Ein festes Zeitbudget in der Woche für die persönliche Weiterbildung der Patentprüfer festlegen. Der ständige Punktedruck und die Beschränkung auf angebotene Kurse machen eine gezielte Weiterbildung auf hohem Niveau fast unmöglich.
Möglichkeiten zur ortsflexiblen Arbeit und Gleitzeit, sinnstiftende Tätigkeiten
Zuweilen wird von Führungskräften nicht auf Kritik eingegangen, respektive werden keine Maßnahmen zur Verbesserung der Sachverhalte getroffen - zudem insgesamt in Bezug auf den öffentlichen Dienst: Die starren Qualifikationsvoraussettungen
Es werden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, bei der Weiterbildung allerdings oftmals mit hohen zeitlichen Zulassungsvoraussetzungen
Variiert stark von Referat zu Referat
Innerhalb des aktuellen Laufbahnrechts sind vielseitige Aufgaben insbesondere eher beim gehobenen und höheren Dienst angesiedelt
Das selbstbestimmte Arbeiten.
Hörigkeit gegenüber dem übergeordneten Ministerium und das Verschanzen hinter Paragraphen..
Ein Zuschuss zum Kantinenessen wäre wünschenswert, um die Nutzung zu erhöhen und der (absehbaren) Kündigung des Pächters vorzubeugen.
nun ein neues modernes Bürogebäude
In der breiten Bevölkerung eher unbekannt. In der IP-Branche genießt das DPMA jedoch eine hohe Reputation.
Besser geht es kaum noch.
Wer weiterkommen möchte, dem gelingt es auch.
Das Gehalt ist für mich i. O. Im Ballungsraum München lassen sich damit aber nur schwerlich neue Mitarbeiter finden.
Wir sind auf dem Weg der Besserung.
unverändert traumhaft.
ältere Kolleginnen und Kollegen zählen hier nicht zum alten Eisen sondern werden bis zum Ausscheiden wertgeschätzt.
z. Zt. führungslos. Die Vertretung macht nur das absolut Notwendige.
Neues modernes Gebäude. Selbst bei hohen Außentemperaturen angenehme Innentemperatur im Büro, die individuell veränderbar ist.
unverändert gut. Dürftig ist noch immer die Kommunikation von der Amtsleitungsebene.
Kein Unterschied zwischen m/w/d
Neben der eigentlichen Arbeit gibt es Projekttätigkeiten in großer Zahl. Man muss sich nur kümmern.
Es wird wirklich viel getan um Familie und Beruf unter einen Hut bekommen zu können.
Gerade im patentbereich ist es sehr schwer hochwertige Arbeitsplätze zu besetzen da die Bezahlung in vielen Bereichen nicht wirklich marktgerecht ist.
Es ist sicher schwer sich im Korsett der gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine solche Behörde zu bewegen aber man würde sich entweder etwas mehr Flexibilität im Rahmen des Möglichen wünschen. Man könnte es vielleicht auch etwas "Mut zum Risiko" nennen.
Einteilen, bzw Erledigung der Arbeit ohne Einschränkungen
Optimal, man kann jederzeit einen Homeoffice Tag extra nehmen
Für Berufseinsteiger ergibt sich leider kein beruflicher Aufstieg
Kleine Sticheleien sind normal, wobei es Abteilungen gibt die sich im wahrsten Sinn hassen
Abteilungsleiter streut seine Informationen, teilweise nur an ausgewählte Personen
Leider keine Kantine und Einkauf Möglichkeiten sind nicht wirklich vorhanden
Informationen kommen leider nicht bei allen Kollegen an
Hält sich ziemlich gut an die rechtlichen Bedingungen, macht wenig Druck auf die Angestellten/ Beamten was die Arbeitsmenge angeht.
Home Office wird gewährt wenn es irgendwie geht.
Die Bezahlung ist natürlich niedriger als in der Wirtschaft, aber dafür ist die Pension dann besser als die meisten Renten.
Zusagen für Beförderungen müssen eingehalten werden, sonst macht man sich unglaubwürdig.
Dass man mir eine flexible Planung meines Tages überlässt und nur wenig starre Zeitvorgaben setzt.
1.) Etwas mehr Mut bei der frühzeitigen Kommunikation von Veränderungen um Gerüchten entgegen zu treten.
2.) Bleibt dran bei der KI. Es gehen in Zukunft zu viele Kollegen in Pension. Wir müssen effizienter werden und investieren.
In meiner Abteilung herrscht ein sehr angenehmer Umgang. Die Abteilungsleitung hat jederzeit ein offenes Ohr für alle möglichen Probleme und unterstützt wo es geht. Die eigene Leistung wird regelmäßig ins Verhältnis zu anderen Kollegen gesetzt. Bei Problemen wird jedoch sehr konstruktiv an Möglichkeiten der Verbesserung gearbeitet. Die Tätigkeit als Patentprüfer ist im DPMA keine Teamarbeit. Dennoch treffe ich sehr gerne meine Kollegen an den Tagen an denen ich ins Büro komme.
Es ist vielleicht das Wichtigste was das DPMA zu bieten hat. Besonders wenn kleine Kinder im Spiel sind, weiß man die ausgesprochen hohe Flexibilität bei Arbeitszeiten und Anwesenheitspflichten zu schätzen. Wenn es kurzfristig Probleme in der Kita gibt und man keine 8h schafft oder den Bürotag ins Home Office schieben muss, besteht ein sehr unbürokratischer Alltag. Da ich schon lange genug dabei bin um zu wissen, dass es auch schon starre Kernzeiten und aufwändige Prozeduren bei der Anwesenheitserfassung gab, kann man an dieser Stelle den Arbeitgeber loben, dass es flexibler und zwangloser geworden ist: Samstagsarbeit möglich, unkomplizierte Buchung von Gleittagen aus dem Stundenkonto, breites tägliches Zeitfenster zur Erbringung der Arbeit.
Es gibt Schulungen zu juristischen oder technischen Neuerungen zur Weiterbildung. Außerdem existieren zahlreiche mögliche Nebentätigkeiten in internen Projekten (z.B. in der Softwareentwicklung, Mitarbeit in Referaten, Schulung der Kollegen, etc.). Der Weg der Prüfertätigkeit ist jedoch ein eher gerader und überschaubarer Pfad. Man kann bei entsprechend herausragenden Beurteilungen Gruppenleiter oder Abteilungsleiter werden. Eventuell wäre noch ein Karriereweg als Richter am Bundespatentgericht oder als Ministerialbeamter denkbar. In der Regel bleibt man jedoch Prüfer.
Im Vergleich zu ähnlichen Tätigkeiten im öffentlichen Dienst werden erfahrene Patentprüfer als Regierungsdirektoren sehr gut entlohnt. Vergleicht man insb. Gruppen- und Abteilungsleitungsleiter mit Tätigkeiten in der freien Wirtschaft gibt es natürlich gerade für die Führungskräfte einen größeren Lohnunterschied, da die Spreizung der Gehälter innerhalb der Behörden relativ gering ausfällt.
Für eine Einzeltätigkeit wie der Patentprüfung ist es sicher nicht das Wichtigste, aber falls man Unterstützung braucht, bekommt man diese fast immer von den Kollegen. Sei es wenn Arbeitsaufträge wegen längerer Krankheit oder Teilzeit temporär verschoben werden müssen oder überlastete Prüfungsstellen Entlastung benötigen. Es finden sich eigentlich immer Lösungen. Braucht man einen Ratschlag von einem älteren Kollegen, bekommt man eine ehrliche Antwort.
Ältere Kollegen können berichten wie in den letzten Jahrzehnten die Digitalisierung das Bild der Tätigkeit verändert hat. Außerdem lebt der Umgang mit Anmeldern und deren Vertretern ein Stück weit von der Erfahrung der Kollegen. Meine Abteilung ist sehr gut durchmischt zwischen Mitte 30 bis 60-Jährigen. Gesetzlich geregelt ist die Altersgrenze bei der Einstellung.
Mir ist noch nie eine ungerechtfertigte Argumentation der Abteilungsleitung untergekommen. Es mag sein dass manche Vorgaben eher politischer Natur sind, aber sowas passiert in jeder Behörde und jedem Unternehmen.
Die Ausstattung im neuen Dienstgebäude ist zeitgemäß. Man kann natürlich meckern über viele Kleinigkeiten, aber jeder der einmal gebaut hat und umgezogen ist, weiß dass nicht alles am ersten Tag funktioniert. Höhenverstellbare Tische, Laptops, zwei Bildschirme, Kaffeeküchen, Besprechungsräume sind vorhanden.
Die Softwareausstattung für die Patentrecherchen ist seit Jahren in großer Bewegung. In Zeiten explodierender Datenmengen und immer komplexeren Anmeldungen ist die Weiterentwicklung der Software keine einfache Aufgabe, besonders bei Haushaltssperren und Neuwahlen. Aber bei allem Verständnis muss der Weg KI Tools einzusetzen weiter vorangetrieben werden. Hier macht das DPMA sehr viel, aber die Uhr dreht sich aktuell leider auch sehr schnell.
Es gibt regelmäßige Abteilungsversammlungen und Einzelgespräche zwischen Abteilungsleitung oder Gruppenleitung und den Prüfern. Wenn es zu für die Arbeit relevanten Entwicklung kommt, funktioniert die Kommunikation innerhalb der Abteilung sehr gut. Was die strategischen Entscheidungen der Amtsleitung sowie des Ministeriums angeht hat man manchmal den Eindruck, dass die Informationen erst sehr spät in den Abteilungen ankommen, folglich viele Gerüchte über wichtige Neuausrichtungen entstehen und man plötzlich vor vollendeten Tatsachen steht.
Ich denke nicht dass es irgendeine Form von Benachteiligung für jemanden gibt.
Die Arbeitsbelastung ist leider innerhalb der Patentabteilungen und auch zwischen den Abteilungen alles andere als gleichmäßig. Das liegt einfach an der Art und Weise der Verteilung der Arbeit nach Zuständigkeit zu einem Fachgebiet. Entsteht ein Hype-Thema sind die zuständigen Kollegen schnell überlastet. Andere Kollegen bekommen zur selben Zeit kaum neue Arbeitsaufträge. Die Prüfertätigkeit ist natürlich mit akademischer Fließbandarbeit zu vergleichen und es besteht bei allem Lob der Arbeit der Abteilungsleitung nur selten die Möglichkeit ein Themengebiet zu wechseln. Auf den Inhalt der Anmeldungen hat der Prüfer natürlich keinen Einfluss. Alles muss zügig bearbeitet werden. Das ist jedoch Teil des Jobs und allen klar.
So verdient kununu Geld.