

Deutsches Patent- und Markenamt News

Aufstieg im DPMA
Drei Jahre lernen, arbeiten und durchhalten – und jetzt ist es geschafft!
Hinter einem erfolgreichen Studienabschluss steckt weit mehr als eine Urkunde: Engagement, Ausdauer und jede Menge Einsatz. Für Magdalena Genitheim, Leonardo Minic und Luca Wernthaler beginnt nun ein neuer beruflicher Abschnitt.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Fernstudiengangs Verwaltungsmanagement an der Hochschule des Bundes und ihrer Ernennung zur Regierungsinspektorin bzw. zu Regierungsinspektoren haben die drei einen bedeutenden Meilenstein erreicht.
Der Weg dorthin:
• Erfolgreiches Auswahlverfahren
• Dreijähriges berufsbegleitendes Studium
• Praxisphasen in verschiedenen Bereichen des DPMA
So konnten sie ihr theoretisches Wissen direkt im Berufsalltag anwenden und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln.
Ihr Erfolg zeigt: Das DPMA bietet vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer Motivation, Leistungsbereitschaft und Lernbereitschaft mitbringt, kann sich gezielt weiterqualifizieren und neue berufliche Perspektiven erschließen.
Wir freuen uns mit Magdalena, Leonardo und Luca und wünschen ihnen für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg und einen gelungenen Start!

Karrierewechsel? Beim DPMA möglich.
Nicht jeder berufliche Weg verläuft geradlinig – und genau das kann eine große Stärke sein. Auch bei uns finden Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen ihren Platz.
Viele Aufgaben im DPMA profitieren von Erfahrungen aus anderen Bereichen – zum Beispiel aus Technik, IT, Verwaltung, Recht, Recherche oder Kommunikation. Wer Fachwissen, analytisches Denken und Interesse an Innovationen mitbringt, kann bei uns neue berufliche Perspektiven entdecken.
Gerade der Blick von außen und vielfältige Erfahrungen bereichern unsere Teams und helfen dabei, Innovationen zuverlässig zu prüfen und zu schützen.
Egal ob Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder erfahrene Fachkraft – beim DPMA gibt es viele Wege, Teil unseres Teams zu werden.
Sie möchten sich beruflich neu orientieren?
Dann informieren Sie sich über Einstiegsmöglichkeiten beim DPMA.

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter (w/m/div)
Sachbearbeitung (w/m/div.) | Jena
Ihre Aufgaben:
- Vorgänge bearbeiten und prüfen
- Formale Entscheidungen treffen
- Kosten- und Gebührenvorgänge bearbeiten
-
Mit internen und externen Ansprechpartnern zusammenarbeiten
Das bringen Sie mit:
Ein abgeschlossenes Bachelorstudium, z. B. in Verwaltungs-, Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften (oder einen vergleichbaren einschlägigen Hochschulabschluss).
Bewerbungsschluss ist der 2. August 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Sommer(fest) im DPMA
Manche Tage zeigen besonders schön, was einen Arbeitgeber ausmacht.
Heute kommen Kolleginnen und Kollegen aus all unseren Liegenschaften zum sommerlichen Hoffest des DPMA zusammen – zum Wiedersehen, Austauschen und gemeinsamen Feiern. Mit Musik, Aktionen, gutem Essen und vielen Gesprächen steht heute vor allem eines im Mittelpunkt: das Miteinander.
Denn ein guter Arbeitsplatz lebt von den Menschen, die ihn gestalten. Genau dieser Teamgeist macht das DPMA aus – und darauf sind wir stolz.
Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann lernen Sie das DPMA als Arbeitgeber kennen.

Wir suchen mehrere Registraturkräfte
Organisationstalent gesucht – werden Sie Teil des DPMA in München! Erfindergeist braucht Schutz – und genau hier kommen Sie ins Spiel.
Wir suchen mehrere Registraturkräfte (w/m/div).
Ihre Aufgaben:
• Verwaltung von Schriftgut (digital & analog)
• Mitarbeit an der E-Akte Bund
• Organisation von Posteingang & Fristen
• Unterstützung in der Ausbildung
Das bringen Sie mit:
• Ausbildung im Verwaltungs- oder Bürobereich
• Sehr gute Deutschkenntnisse (mind. C1)
• Strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
Das bieten wir Ihnen:
• Unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst
• Flexible Arbeitsmodelle & 30 Tage Urlaub
• Weiterbildungsangebote
• Jobticket-Zuschuss & Gesundheitsangebote
Ort: München
Bewerbung bis: 15.04.2026

Wir wünschen frohe Weihnachten!
Hat dieser Schneemann den besseren Empfang?
Viele von uns hoffen auf weiße Weihnachten – auch wenn der Schnee in diesem Jahr auf sich warten lässt. Auf unserer Weihnachtskarte blickt der Schneemann zur Antenne und fragt sich: „Kommt da ein Gewitter?“
Die Technik kennt die Antwort oft früher: Patentierte Erfindungen helfen dabei, Phänomene wie Blitz und Donner immer präziser vorherzusagen – auch wenn das Wetter uns weiterhin überrascht.
Vielleicht hat der Schneemann aber auch eine Antenne für die Magie des Fests. Die abgebildete Messstation stammt jedenfalls aus unserer neu aufgelegten Publikation „erfinden“ (Seite 48). Darin zeigen wir, wie Innovationen helfen, Naturereignisse besser zu verstehen – und welchen Beitrag Erfindungen und gewerbliche Schutzrechte zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten.
Von Energiewende über Gewitterschutz bis hin zu Bionik im Fahrzeugbau: Die Beiträge unserer Patentprüferinnen und Patentprüfer decken ein breites Themenspektrum ab. Vielleicht lädt die stade Zeit ja auch Sie zum Schmökern ein – und dazu, die Magie der Weihnachtszeit wiederzuentdecken. Hier geht es direkt zur Publikation: https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/erfinden/index.html
Ein kleiner organisatorischer Hinweis: Vom 24. Dezember bis zum 1. Januar ist das DPMA geschlossen. Einreichungen über DPMAdirekt und DPMAdirektWeb sind wie gewohnt möglich.
Wir wünschen Ihnen eine entspannte und besinnliche Weihnachtszeit und freuen uns darauf, Sie im neuen Jahr wieder mit Schutzrechtsgeschichten zu begeistern und bei uns zu begrüßen.

„Dream – Create – Protect – Repeat“ - Unsere Plakatkampagne
Haben Sie dieses Plakat gesehen?
Während der Gründungswoche prägte unsere Plakatkampagne „Dream – Create – Protect – Repeat“ das Stadtbild in Berlin und München. Und vielleicht ist er auch Ihnen begegnet – auf Bahnhöfen, an Straßen oder in U-Bahnhöfen.
Warum wir uns für diese Botschaft entschieden haben
Die Gründungswoche Deutschland 2025 stellt Ideen, Unternehmertum und Innovation in den Mittelpunkt. Genau dort setzen wir an: Jede erfolgreiche Gründung beginnt mit einem Traum („Dream“), wird durch kreatives Schaffen real („Create“) – und braucht frühzeitig Schutz („Protect“), um nachhaltig Erfolg zu haben („Repeat“).
Was wir damit aussagen wollen
Innovationen treiben Wirtschaft, Wettbewerb und Wachstum an. Trotzdem hat nur etwa jedes zehnte KMU in der EU gewerbliche Schutzrechte angemeldet. Dabei ist eine durchdachte IP-Strategie ein zentraler Erfolgsfaktor: Sie schützt Ihr Produkt, Ihre Marke oder Ihre technische Lösung und sichert gleichzeitig klare Wettbewerbsvorteile.
Unser Ziel: Bewusstsein schaffen – und Mut machen
Mit der Kampagne möchten wir Gründerinnen und Gründer, Start-ups und KMU ermutigen, geistiges Eigentum als Teil ihres Geschäftsmodells mitzudenken. Denn was Sie entwickeln, gestalten oder erfinden, verdient Schutz. Auf unseren Informationsseiten finden Sie praxisnahe Tipps, Beispiele und Unterstützung für Ihren Einstieg.
„Dream – Create – Protect – Repeat“ – weil gute Ideen mehr verdienen als nur Applaus.

Wie Ideen Zukunft gestalten – die neue Publikation „erfinden“ des DPMA ist da!
Von autonomen Shuttles über Gewitterschutz bis zur Suche nach außerirdischem Leben – die erste Ausgabe von „erfinden“ zeigt, wie breit das Spektrum an Innovationen ist, das Patentprüferinnen und Patentprüfer beim Deutschen Patent- und Markenamt täglich sehen.
Forschung, die Grenzen sprengt:
Dr. Wilfried Domainko nimmt uns mit auf eine Reise durch die Patentliteratur zur Suche nach extraterrestrischem Leben – mit autonomen Rover-Konzepten für den Mars, Drohnen für die Venus und Ideen für interstellare Raumfahrt per Lichtsegel.
Ressourcenschonende Supermagnete:
Wie lassen sich leistungsstarke Neodym-Magnete für E-Autos und Windturbinen nachhaltiger herstellen – vielleicht sogar ohne Seltene Erden? Dr. Jana Becherer und Dr. Michael Krispin zeigen, wie neue Verfahren und Materialien die Energiewende unterstützen können.
Dem Gewitter auf der Spur:
Ein Beitrag widmet sich der Verbesserung der Gewittervorhersage, um Menschen, Tiere und Infrastrukturen besser zu schützen – mit Patenten, die präzisere Blitzortung und atmosphärische Analyse ermöglichen.
Von Flossen lernen:
Dr. Andreas Monokroussos zeigt, wie sich Naturprinzipien aus der Bionik – etwa Finnenformen aus dem Tierreich – in den Fahrzeugbau übertragen lassen. Das Ergebnis: weniger Luftwiderstand, mehr Effizienz.
Displays der Zukunft:
Neue Technologien gegen störende Specklemuster in Head-up-Displays und Fortschritte bei organischen Leuchtdioden (OLEDs) zeigen, wie Patente nicht nur Innovation schützen, sondern Sicherheit und Komfort im Alltag verbessern.
Das Heft ist mehr als nur Technik: Es ist ein Blick in das kreative Denken hinter Patenten – gestaltet mit Infografiken, Erklärtexten und Illustrationen im Origami-Stil, der das Falten von Ideen in neue Formen symbolisiert.
„Mit ‚erfinden‘ machen wir anschaulich, welche Dynamik und welchen Fortschritt geschützte Erfindungen bewirken“, sagt DPMA-Präsidentin Eva Schewior.

Zahl des Monats // Juli 2025
Alle neun Minuten meldet jemand in Deutschland ein Patent an.
Weltweit sind es sogar über 40 Schutzrechtsanmeldungen – pro Minute.
WIPO-Generaldirektor Daren Tang stellte diese Zahl auf der Generalversammlung 2025 in Genf heraus. Sie steht für die enorme Innovationskraft und Kreativität weltweit.
Und Deutschland? Leistet einen starken Beitrag:
– 59.260 Patentanmeldungen im Jahr 2024
– rund 40.000 davon aus dem Inland
– das entspricht 160 Anmeldungen pro Tag
Ideen entstehen ständig. Und sie verdienen Schutz.
#ZahldesMonats #Innovation #Patente #Schutzrechte #WIPO #Deutschland #Erfindergeist

Käthe Paulus: Luftfahrtpionierin, Akrobatin, Erfinderin
1893 absolvierte Käthe Paulus (1868–1935) als erste Frau in Deutschland einen Fallschirmsprung. Aber sie war nicht nur die erste deutsche Fallschirmspringerin und gefeierte Luftakrobatin – sie war auch eine clevere Erfinderin.
Nach einem tragischen Unfall ihres Partners entwickelte sie den Paketfallschirm: kompakt gefaltet, zuverlässig zu öffnen – eine echte Innovation. 1915 meldete sie ihre Idee unter dem Titel „Einrichtung zum Anbringen von Fallschirmen an Luftfahrzeugen“ beim Kaiserlichen Patentamt an.
Als gelernte Schneiderin fertigte sie mit 30 Näherinnen rund 7000 Fallschirme für das Militär – jeder einzelne versehen mit dem Gütesiegel „K.P.“.
1917 wurde sie für ihren Beitrag zur Rettung zahlreicher Aufklärer mit dem Verdienstkreuz für Kriegshilfe ausgezeichnet. Patente in Österreich und der Schweiz folgten.
Was Käthe Paulus vor über 100 Jahren gezeigt hat:
Technische Innovation, Unternehmergeist und Schutzrechte gehören zusammen.
Frauen wie sie haben nicht nur Geschichte geschrieben – sondern auch Standards gesetzt, die bis heute gelten.
Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

Besuch der Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig
Starker Schutz für starke Ideen – gemeinsam Zukunft gestalten!
Beim Antrittsbesuch von Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig im DPMA in München wurde deutlich: Geistiges Eigentum ist ein Schlüssel für Innovation und wirtschaftliche Stärke in Deutschland.
„Mehr Erfindungen und Patentanmeldungen sind ein gutes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland“, betonte die Ministerin. „Der Schutz geistigen Eigentums ist von zentraler Bedeutung für die Förderung von Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.“
Wir freuen uns sehr über dieses klare Bekenntnis zur Bedeutung des DPMA und die Wertschätzung unserer Arbeit.
In Gesprächen mit der Präsidentin Eva Schewior, der Vizepräsidentschaft und den Fachabteilungen ging es um aktuelle Entwicklungen, strategische Herausforderungen und die Zukunft des gewerblichen Rechtsschutzes.
Ein starker Besuch, ein starkes Signal – für alle, die mit neuen Ideen unsere Zukunft mitgestalten.

Wir zeigen Regenbogenflagge!
Heute findet der Christopher Street Day (CSD) in München statt – ein Tag, an dem Millionen Menschen weltweit für die Rechte und Sichtbarkeit von LGBTIQ*-Personen auf die Straße gehen. Auch wir beim Deutschen Patent- und Markenamt setzen an diesem Tag ein sichtbares Zeichen: Zum ersten Mal hissen wir die Regenbogenflagge an unserem Hauptgebäude in München.
Warum wir das tun?
Weil Vielfalt für uns mehr ist als ein Schlagwort. Sie ist fester Bestandteil unserer Führungs- und Zusammenarbeitskultur. Offenheit, gegenseitiger Respekt und Anerkennung gehören zur gemeinsamen Basis unseres täglichen Miteinanders.
Wir stehen für ein inklusives Amt, in dem alle willkommen sind – mit ihren Lebensentwürfen, Wertvorstellungen und Perspektiven.
Mehr zu unserem Engagement für Vielfalt im DPMA lesen Sie im Jahresbericht 2024, u. a. im Interview mit Marion Kress, Leiterin der Hauptabteilung Verwaltung und Recht: https://www.dpma.de/digitaler_jahresbericht/2024/jb24_de/aus-dem-DPMA.html#gespraech