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Bewertung

hier kann man arbeiten

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DEVK Zentrale Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Diese Bewertung ist eine Momentaufnahme. Es mag der Eindruck entstehen, das ich mit der DEVK unzufrieden bin - und das stimmt nicht. Ich bin mit einzelnen Entscheidung und einigen Personen nicht einverstanden. Ich arbeite seit über 30 Jahren bei der DEVK und ich habe das nie bereut und trotz der von mir aufgeführten negativen Dinge würde ich die DEVK uneingeschränkt als Arbeitgeber weiter empfehlen. Warum - na weil die Probleme mit der DEVK nichts besonderes sind. Dies aus meinen Gesprächen mit Freunden und Bekannten, auch was ich lese und sonst noch mitbekommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke, das ich das ausgiebig beschrieben habe.
Und nein, liebe DEVK-Kununu Betreuer, ich werde nicht weiter ins Detail gehen und auch keinen Kontakt aufnehmen. Ich bin mir sicher, das die von mir aufgeführten Fragen und Probleme bei der DEVK bekannt sind und man kann oder will sie nicht ändern. Und meine Bewertung wird daran leider auch nichts ändern.

Verbesserungsvorschläge

Sich mal mit den faulen Äpfeln auf allen Ebenen beschäftigen. Ein einziger toxischer oder extrem unmotivierter Mitarbeiter kann die Leistung, Moral und Kultur einer ganzen Abteilung zerstören. Und das gilt doppelt und dreifach bei Führungskräften. Und jeder kennt in seinem Bereich solche Menschen, diese sind bekannt und berüchtigt. Die DEVK hat dies aus meiner Sicht immer unterschätzt.
Weiterhin sollte die DEVK bei der Einstellungen von Führungskräften mehr auf soziale Kompetenz achten.
Bei den Gehaltsverhandlungen mit gleichem Maß messen und nicht, wer sich besser verkaufen kann.
Der Vorstand sollte nicht nur von Wertschätzung reden, sondern die auch zeigen.
Und nur mal am Rande - mit Worten kann ich meine Miete nicht bezahlen, und 500 Euro Sonderzahlung sind nett, bei so einem großen Firmengewinn ein Witz, denn die obere Etagen bekommen eine prozentuale Gewinnbeteiligung und kein Almosen.
Den Mitarbeiterbefragungen sollte wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden und aus den Ergebnissen konkret Maßnahmen und nicht nur Floskeln vereinbart werden.

Arbeitsatmosphäre

Wie in jedem Unternehmen verschieden, es gibt Bereiche, da herrscht eine gute bis sehr gute Atmosphäre und es gibt das genaue Gegenteil. Sehr viel hängt dabei von der Führungskraft ab. Das gilt für alle Ebenen. Wenn der Gruppenleiter, Abteilungsleiter oder Vorstand unfähig, karriergeil, lustlos oder sein persönliches Ego kitzeln will, zieht sich das durch seinen zuständigen Bereich. Davon gibt es leider zu viele bei der DEVK.

Kommunikation

Auf der Mitarbeiterebene ist die Kommunikation gut. Ab dann wird es schwierig. Es wird zwar einiges getan, die Kommunikation zu verbessern aber da kommt oft nur Buzzword-Bingo raus.

Kollegenzusammenhalt

Ich empfinde den Zusammenhalt gut.

Work-Life-Balance

Eigentlich in Ordnung, wenn es nicht die ständige Diskussion einiger Vorgesetzten gibt. Das fängt bei einzelnen Vorstände (auch unser IT-Vorständin), die einfach mal die gängige Home Office Regelung kippen will, ohne sachliche Argumente! Und das zieht sich durch jede Ebene, bis hin zum kleinen Gruppenleiter - ihr arbeitet nicht richtig im Home Office, ihr müsst jeden Tag, den ihr durch Krankheit nicht in der Firma wart nachholen usw. usf. Bei den anderen Regelungen hält sich die DEVK an die Tarifvereinbarungen, also weder gut noch schlecht.

Vorgesetztenverhalten

Bei der DEVK herrscht leider das Peter Prinzip (nach Laurence J. Peter) die besagt, dass Mitarbeitende in einer Hierarchie so lange befördert werden, bis sie ihre Stufe der Inkompetenz erreichen.
Ansonsten gelten wohl die gleichen "Gesetze" wie überall - Anpassung an die Vorgesetzten, Networking oder bloße Selbstüberschätzung helfen mehr bei der Beförderungen als Eignung. Erstaunlich nur, das bei immer mehr Psychologen im HR, bei der Einstellungen oder Beförderungen so oft daneben entschieden wird. Empathie und Kompetenz verliert gegenüber Selbstdarstellern und Dummschwätzern.

Interessante Aufgaben

Mit Engagement und Interesse wird einiges geboten und wird oft unterstützt.

Gleichberechtigung

Wird groß geschrieben und Verstößen wird nachgegangen. Bin aber sehr auf das Entgelttransparenzgesetz gespannt.

Umgang mit älteren Kollegen

Empfinde ich als gut, wobei hier immer beide Seiten gesehen werden müssen. Die Geschäftsleitungen und HR sind bemüht, wenn denn auch der Mitarbeiter seinen Beitrag leistet.

Arbeitsbedingungen

Wir sind auf Grund Umbau der alten Zentrale in einem Ausweichquartier noch die nächsten 2 Jahre. Die Büros hier sind hier recht eng, die Flure unübersichtlich, ansonsten aber ok. Ich freue mich auf das neue Gebäude. Technik und Support sind gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich habe mich immer gefragt, welche Anteil ein nicht produzierendes Unternehmen daran haben kann und warum u.a. wir eine eigene Gruppe Nachhaltigkeit mit 4 Mitarbeitern benötigen. Aber ich nehme das mal als Indiz, das wir da drauf achten.

Gehalt/Benefits

Gute Benefits, über eine große Bandbreite. Gehalt - ich habe mich immer gefragt, wieso so viele Mitarbeiter bei den Mitarbeiterbefragungen eine gute bis sehr gute Zufriedenheit mit ihrem Gehalt angeben. Wie oder wer kann man mit seinem Gehalt zufrieden sein? Mir geht es hier nicht um überzogene Vorstellungen bezüglich der Höhe. Wenn ich engagiert und motiviert meine Arbeit machen, erwarte ich eine ständige Entwicklung meines Gehaltes. Und der Hinweis auf den Tarifvertrag, im Sinne die Stelle ist aber bis bis Tarifgruppe XYZ vorgesehen, ist hier kontraproduktiv. Denn wenn der Arbeitgeber will, kann man über Zulagen vieles richten. Aber leider zieht sich das wie ein roter Faden durch die DEVK, die Schw ätzer und Selbstdarsteller werden nicht nur eher befördert, sondern erhalten auch eher eine Gehaltserhöhung. Die Leistungsträger, die sich nicht so gut verkaufen, gehen leer aus. Naja und wenn man sich mit dem Chef gut stellt, ist das äußerst hilfreich. Die Rolle von einzelnen HR-Mitarbeiter spielt dabei oft eine sehr unrühmliche Rolle. Hier wird oft bei Gehaltsverhandlungen die Taktik des guten/bösen Cop gespielt - Schade!

Image

Ich denke, die DEVK hat ein gutes Image, das empfinde ich selbst auch so und wird mir durch meine Umgebung wider gespiegelt.

Karriere/Weiterbildung

Man kann sich weiterentwickeln und wird dabei auch unterstützt. Hier hängt erwartungsgemäß viel vom eigenen Engagement ab, aber auch - siehe oben - wie ich mich zu meinen Führungskräften stelle.
In den letzten Jahren stellt sich die IT immer agiler auf. Ziel der Agilität sollte u.a. auch eine Verschlankung der Führung Struktur sein, hier geht die DEVK ihren eigenen Weg. Als Beispiel hier einer agilen Clusterstruktur bei der DEVK. Es gibt einen ClusterProduktOwner (CPO), einen stellv. CPO, mehrere SeniorProduktOwner, mehrere PO, PeopleManager und ScrumMaster. Was daran schlank sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Mir fällt dabei ein Ruderer 8er ein - acht steuern, einer rudert.
Und es gibt natürlich die Fachlaufbahnen und die klassische Führungsstruktur mit GL/AL/HAL.
Der unproduktive Wasserkopf wird leider immer grösser und wohlmeinenden Mitarbeiter wird damit das Gehalt über den Tarifvertrag hinaus erhöht.
Was will ich damit sagen - wenn keine Führungsposition frei sein sollte, wird eine geschaffen, WENN, ja wenn man es will.

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Arbeitgeber-Kommentar

ClaudiaDEVK Kununu-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

herzlichen Dank für deine Bewertung.

Besonders bedanken möchte ich mich für deine differenzierte Einordnung. Nach über 30 Jahren Zugehörigkeit die DEVK weiterhin als Arbeitgeber zu empfehlen, obwohl du einzelne Entwicklungen kritisch siehst, ist alles andere als selbstverständlich!

Du sprichst Themen an, die Beschäftigte in vielen Unternehmen bewegen. Dazu gehören erlebte Unterschiede bei Führung, Fragen der Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Kommunikation und die Umsetzung von Veränderungen. Dass du hier sehr unterschiedliche Erfahrungen innerhalb der Organisation wahrnimmst, wird in deiner Bewertung deutlich.

Gerade dein Hinweis auf die Bedeutung guter Führung ist wichtig. Führung hat großen Einfluss auf Zusammenarbeit, Motivation und Arbeitsatmosphäre. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte und erwarten neben fachlicher Kompetenz auch soziale Stärke und einen respektvollen Umgang miteinander.

Auch die Diskussion rund um Home Office und Präsenz sprichst du kritisch an. Die DEVK steht weiterhin für hybrides Arbeiten. Gleichzeitig beschäftigen wir uns in der IT mit der Frage, wie wir Wissensaustausch, Vernetzung und bereichsübergreifende Zusammenarbeit weiter stärken können. Hintergrund ist die Überzeugung, dass persönlicher Austausch und gemeinsame Präsenz gerade bei komplexen IT Themen wichtige Impulse für Lernen, Innovation und Zusammenarbeit geben können. Die Herausforderung besteht darin, die Vorteile von Home Office und persönlicher Zusammenarbeit bestmöglich miteinander zu verbinden.

Deine Kritik an pauschalen Aussagen über einzelne Personen und Hierarchieebenen möchten wir dabei nicht unkommentiert lassen. Unterschiedliche Sichtweisen gehören dazu. Persönliche Zuschreibungen oder Verallgemeinerungen werden der Vielfalt der Menschen und Leistungen bei der DEVK jedoch oft nicht gerecht. Umso wichtiger ist der direkte Dialog über konkrete Erfahrungen und Verbesserungsideen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude bei deinen Aufgaben und persönlich alles Gute.

Viele Grüße
Claudia

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