Es war einmal das grüne Blut - TOP Arbeitgeber auf Kollisionskurs
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gruppenleitung, Kollegen, Zusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Management meiner Hauptabteilung , Veränderung beim Homeoffice
Verbesserungsvorschläge
Vertraut den Fachleuten im Homeoffice
Arbeitsatmosphäre
Die Kollegen lassen einen über einiges hinwegsehen
Kommunikation
Nach unten spärlich - nach ganz oben gefiltert.
Kollegenzusammenhalt
SEHR GUT
Work-Life-Balance
Im Moment noch einwandfrei, ABER :
Der kulturelle Wandel, der durch unsere neue Vorständin initiiert wurde – insbesondere die Reduzierung des Homeoffice von 4 auf 3 Tage für die IT – ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie theoretische Modelle (Präsenzpflicht) die tatsächliche Lebenswirklichkeit der Mitarbeitenden ignorieren.
Wir erleben aktuell einen Rückschritt im Hinblick auf das flexible Arbeiten. Homeoffice ist für viele von uns kein Luxus. Die Entscheidung wirkt nicht aus Effizienzbedenken oder einem echten firmeninternen Bedarf, sondern scheint primär ein Management-Statement zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Die direkte Führungskraft (mein Gruppenleiter) ist hervorragend und extrem unterstützend, was den Alltag sehr positiv gestaltet.
Der strukturelle Pain Point liegt jedoch bei den Abteilungsleitungen. Diese sind leider fast einheitlich problematisch; sie neigen dazu, Mitarbeiter zu über regulieren und sehen Menschen eher als Arbeitskapazität statt als eigenständige Fachkräfte. Infos werden nach oben deutlich gefiltert.
Interessante Aufgaben
Regulatorische Anforderungen sind in der Versicherungsbranche normal. Bei der DEVK habe ich insbesondere im IT-Management jedoch den Eindruck gewonnen, dass diese Vorgaben bis ins Absurde übersteigert werden. Statt Innovation , dominieren Verwaltung und Excel-Listen, während zukunftsorientierte Themen kaum sichtbar sind
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen aufgrund von Homeofficeänderungen auf Abwegen :
Die Mobilitätsfalle:
Insbesondere für neue Kollegen, die aus weiter entfernten Regionen umgezogen sind und das Unternehmen in Kauf genommen haben, stellt diese Pflicht eine enorme Belastung dar.
Kosten- und Zeitverlust:
Die tägliche Anreise bedeutet mit den aktuellen Herausforderungen (Zugs-Ausfälle, ständiges Verkehrschaos) einen signifikanten Stressfaktor. Diese unsichere Pendelzeit führt zu emotionaler Erschöpfung bevor die Arbeit beginnt.
Die finanzielle Belastung:
Die Kosten für diesen "zwanghaften" Arbeitsweg werden für viele Kollegen exorbitant hoch. Häuser und Wohnungen wurden aus Kostengründen weiter außerhalb von Köln/Bonn gemietet oder gekauft – eine Lebensqualität, die plötzlich durch ständige Pendelkosten wieder bedroht wird.
Gehalt/Benefits
In Ordnung
Image
OK
Karriere/Weiterbildung
Standard


