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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Seit der DEX befinden wir uns in einer Abwärtsspirale!

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DEX eG in Fuldabrück gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird permanent schlechter, seit der Fusion werden Entscheidungen getroffen, die keiner mehr nachvollziehen kann. Seit mittlerweile 1,5 Jahren hält sich der Arbeitgeber nicht an die tariflich vorgesehenen Zahlungen. Gleichzeitig werden die Mitarbeitenden permanent zum Sparen und zur Kostenreduzierung aufgerufen.

Umso unverständlicher ist es, welche Signale gleichzeitig aus der Zentrale gesendet werden. Für Kunden wird beispielsweise eine VIP-Lounge zur Handball-WM verlost, es werden zusätzliche „Marketingexperten“ eingestellt, obwohl man sich teilweise fragt, ob nicht jeder Azubi mit ChatGPT bessere Ergebnisse erzielen könnte, und für das neue Logo muss selbstverständlich auch neues Geschirr angeschafft werden.

Während an solchen Stellen offenbar Geld vorhanden ist, wird ausgerechnet bei den Mitarbeitenden gespart, die dafür sorgen, dass überhaupt Geld hereinkommt.

Das Problem ist dabei weniger eine einzelne Ausgabe, sondern die fehlende Glaubwürdigkeit der Sparpolitik. Wenn von den Mitarbeitenden ständig Verzicht und Kostenbewusstsein eingefordert werden, gleichzeitig aber an anderer Stelle Ausgaben getätigt werden, die zumindest fragwürdig wirken, entsteh

Kommunikation

Sehr einseitig, man Erfährt Neuigkeiten eher über die Kunden

Kollegenzusammenhalt

Funktioniert erstaunlicherweise noch relativ gut.

Interessante Aufgaben

Nach all den kritischen Punkten soll auch erwähnt werden, dass es durchaus positive Aspekte gibt. Die eigentlichen Aufgaben und Tätigkeiten können interessant, abwechslungsreich und anspruchsvoll sein. Es gibt viele Bereiche, in denen man eigenverantwortlich arbeiten und seine Fähigkeiten einbringen kann.

Gerade deshalb ist es schade, dass die aktuell beschriebenen Rahmenbedingungen den positiven Eindruck zunehmend überschatten. Die Arbeit selbst macht vielen Mitarbeitern nach wie vor Spaß – es sind vielmehr die zunehmenden Einsparungen, die personelle Situation und der Umgang mit den Mitarbeitern, die die Motivation immer stärker belasten.

Wenn man diese positiven Seiten wieder stärker mit guten Arbeitsbedingungen, ausreichend Fachpersonal und einer angemessenen Wertschätzung verbinden würde, wäre sicherlich deutlich mehr Potenzial vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit den vorhandenen Mitarbeitern. Wer seine Arbeit gut und zuverlässig erledigt, wird letztendlich mit noch mehr Arbeit bestraft. Da offenbar kein Geld für zusätzliches Personal bzw. ausreichend Fachpersonal vorhanden ist, werden immer mehr Aufgaben auf die bestehenden Mitarbeiter verteilt.

Gleichzeitig werden Quereinsteiger eingestellt, die verständlicherweise zunächst eingearbeitet werden müssen. Auch diese zusätzliche Einarbeitung soll von den bereits vorhandenen Mitarbeitern übernommen werden – zusätzlich zu ihrem ohnehin schon hohen Arbeitspensum.

So entsteht ein Teufelskreis: Die Mitarbeiter, die gute Arbeit leisten, bekommen immer mehr Aufgaben und Verantwortung, während gleichzeitig an Personal gespart wird. Langfristig führt das nicht zu mehr Effizienz, sondern zu Überlastung und Frustration bei denjenigen, die den Betrieb tatsächlich am Laufen halten.

Gehalt/Benefits

Beim Thema Gehalt sollte man sich zunächst einmal an die eigenen tariflichen Verpflichtungen halten und die seit 1,5 Jahren ausstehenden Tarifzahlungen leisten.

Darüber hinaus wäre es auch an der Zeit, die Leistungen der Mitarbeiter entsprechend zu honorieren. Gerade diejenigen, die konstant gute Arbeit leisten, zusätzliche Aufgaben übernehmen und trotz der zunehmenden Belastung dafür sorgen, dass der Betrieb funktioniert, sollten dafür auch eine entsprechende Anerkennung erfahren.

Stattdessen entsteht derzeit eher der Eindruck, dass Leistung als selbstverständlich angesehen wird. Bevor man über weitere Einsparungen spricht, sollte man zunächst das bezahlen, was den Mitarbeitern tariflich zusteht, und anschließend auch gute Leistungen angemessen honorieren.

Image

n der Außendarstellung versucht man weiterhin, sich als moderner und gut aufgestellter Arbeitgeber zu präsentieren. Seit der Fusion zur DEX bröckelt diese Fassade allerdings immer schneller.

Immer weniger Fachpersonal muss immer mehr Aufgaben auffangen, während gleichzeitig massiv auf Kosten und Einsparungen geachtet wird.

Auch das vorhandene Arbeitsmaterial wird zunehmend schlechter. Statt in vernünftige Arbeitsmittel und damit in die Mitarbeiter zu investieren, wird an allen Ecken und Enden gespart.

Das passt immer weniger zu dem Bild, das nach außen vermittelt werden soll. Eine professionelle Außendarstellung funktioniert auf Dauer nicht, wenn die Realität für die eigenen Mitarbeiter ganz anders aussieht. Irgendwann lässt sich eine Fassade nicht mehr aufrechterhalten – und genau dieser Punkt scheint seit der Fusion zur DEX immer näher zu kommen.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.