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DIAKO 
Bremen
Bewertung

Nie wieder!

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bereitstellung von Materialien, Mitarbeiter haben eine hohe Verantwortung und viel Handlungsspielraum in ihrer Arbeit, ein nettes Miteinander unter den Abteilungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde vieles genannt.

Verbesserungsvorschläge

Ich glaube ich habe schon einiges genannt. In der heutigen Zeit, bei dem Fachkräftemangel, sollte sich das Diako einen Wechsel bei einigen Führungskräften überlegen, wenn es langfristig Mitarbeiter halten möchte.

Arbeitsatmosphäre

Durch den ständigen Druck von oben wurde der eh schon stressige Job noch stressiger gemacht.

Kommunikation

Über Neuerungen wurde man zeitnah informiert. Die Art der Kommunikation Seitens der Führungsebene ist jedoch unfassbar, das muss sich kein Mensch antun.

Kollegenzusammenhalt

Durch die äußeren Umstände haben die Kollegen einen sehr großen Zusammenhalt gehabt, das war schön, auch wenn der Grund natürlich nicht schön war.

Work-Life-Balance

Wenn angesagt bekommt man darf an freien Tagen nicht weg fahren, weil man ja zum eventuellen einspringen erreichbar sein muss, ist das mehr als grenzwertig.

Vorgesetztenverhalten

Ich sage nur „Klima der Angst“.
Wer dort arbeitet versteht es.

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind interessant, es könnte wirklich sehr schön und abwechslungsreich sein.

Gleichberechtigung

Eine Frau die schwanger war kommt selten auf die gleiche Station zurück auf der sie zuvor, zum Teil Jahre lang, gearbeitet hat. Es heißt dann immer es gäbe gerade da keine freien Stellen mehr, war aber nicht immer so. Wer also ein Kind möchte muss sich das gut überlegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wer krank ist, wird nicht mehr gebraucht und das wird auch deutlich gemacht. Leider mehrfach erlebt wie Vorgesetzte schrecklich mit älteren Kollegen umgegangen sind.

Arbeitsbedingungen

Es werden genug Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, es gibt eine elektronische Patientenakte und es wurde „gestempelt“. Das war wirklich alles super!
Nur in der Pflege gehört zu den Arbeitsbedingungen mehr und wenn ich teilweise alleine für 30 Patienten am Tag zuständig bin, geteilte Dienste machen muss usw. dann stimmtest nicht.
Ich bin mit 200 Überstunden gegangen, arbeite immer noch im Krankenhaus und hab jetzt wenn’s hoch kommt mal 10!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Liegt aber in der Natur der Sache. Als Krankenhaus ist es schwierig wirklich umweltbewusst zu wirtschaften und arbeiten unter den Vorraussetzungen im Gesundheitswesen.

Gehalt/Sozialleistungen

Durchschnittlich gut.

Image

Ich habe sehr gerne für das Diako gearbeitet und so ging es den meisten. Man hat sich richtig identifiziert und das nach außen getragen.
Die Führungskräfte haben es jedoch geschafft dies umzukehren, empfehlen kann ich es definitiv nicht mehr und ehemalige Kollegen tun dies auch nicht.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen wurden angeboten und regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt, das war sehr gut!
(Nur warum Vorgesetzte einen Tag hinter dir her laufen müssen und dich kontrollieren versteh ich bis heute nicht)

Arbeitgeber-Kommentar

Gero KnebelHauptabteilungsleiter Personal & Recht

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

danke für Ihr umfängliches Feedback, in dem wir neben vielen positiven Aspekten leider auch Ihre deutliche Kritik an der einen oder anderen Stelle lesen müssen. Gerade angesichts der benannten guten Arbeitsbedingungen hätten wir uns sehr gerne mit Ihnen über Ihre als negativ wahrgenommenen Punkte ausgetauscht. Denn: Ein "Klima der Angst" wünschen wir nicht und engagieren uns dafür, dass ein solches nicht entsteht. Dafür benötigen wir den kritischen Austausch mit unseren Mitarbeiter*innen, gerade auch mit jenen, die der Meinung sind, dass etwas schief läuft.

Es trifft sicher zu, dass nicht jede Mitarbeiterin nach Schwangerschaft und längerer Elternzeit auf ihre ehemalige Station zurückkehren kann, sobald sie ihre Arbeit wieder aufnimmt. Dahinter steckt jedoch weder Methode noch Absicht. Ältere Mitarbeiter*innen werden auch nicht diskriminiert, eher im Gegenteil begehen hier viele Pflegende im Rahmen unserer alljährlichen Jubilarfeier ihr 40- oder 45jähriges Dienstjubiläum. Ich kann mich schließlich nicht entsinnen, dass ein(e) Mitarbeiter*in mit 200 Überstunden in den vergangenen Monaten bei uns ausgeschieden ist.

Gern biete ich Ihnen einen persönlichen Austausch an.

Mit freundlichen Grüßen
Gero Knebel
Leiter Personal & Recht