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Diapharm 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Nicht empfehlenswerter Arbeitgeber

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Diapharm GmbH & Co. KG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Private Krankenzusatzversicherung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was oben beschrieben wurde

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung und konstruktives Feedback, transparente und verlässliche Kommunikation, realistischere Arbeitsplanung ohne dauerhaften Zeitdruck, bessere Arbeitsplatzausstattung (ruhigere Arbeitsbereiche, feste Plätze) sowie klarere und fairere Karriere- und Gehaltsstrukturen mit echten Entwicklungsmöglichkeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war äußerst belastend und von dauerhaftem Druck geprägt. Unabhängig davon, wie viel Einsatz man zeigte, entstand selten der Eindruck, dass die geleistete Arbeit ausreichend oder zufriedenstellend war. Statt konstruktivem Feedback oder Anerkennung gab es überwiegend Kritik.
Besonders problematisch empfand ich den Umgangston. Mitarbeitende wurden nicht nur für Fehler kritisiert, sondern auch persönlich angegriffen. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang, der für ein gesundes Arbeitsumfeld selbstverständlich sein sollte, war nicht gegeben.
Insgesamt habe ich die Arbeitsatmosphäre als von Angst, Druck und ständiger Kritik geprägt erlebt. Motivation und persönliche Entwicklung wurden dadurch eher gehemmt als gefördert.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens wirkte aus meiner Sicht insgesamt eher negativ, was sich auch in entsprechenden Bewertungen widerspiegelt. Während meiner eigenen Tätigkeit habe ich einige der Gründe dafür nachvollziehen können, da viele der von mir erlebten Aspekte, insbesondere in Bezug auf Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und Führung nicht zu einem positiven Gesamteindruck beigetragen haben.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht gegeben. Überstunden wurden zwar nicht immer ausdrücklich angeordnet, jedoch regelmäßig erwartet und als selbstverständlich angesehen. Dadurch entstand ein permanenter Druck, über die reguläre Arbeitszeit hinaus verfügbar zu sein, was eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben erheblich erschwerte.

Gehalt/Benefits

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Klare Perspektiven für einen beruflichen Aufstieg habe ich während meiner Beschäftigung nicht wahrgenommen. Auch Gehaltsanpassungen waren schwer zu erreichen und wurden häufig kritisch hinterfragt oder deutlich niedriger angesetzt als erwartet. Der Eindruck entstand, dass finanzielle Anerkennung vor allem dann in Betracht gezogen wurde, wenn über einen längeren Zeitraum außergewöhnliche Leistungen erbracht wurden, beispielsweise durch ein hohes Maß an Mehrarbeit. Das allgemeine Gehaltsniveau war höchstens durchschnittlich. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Einführung einer privaten Krankenversicherung als zusätzliche Leistung für die Mitarbeitenden.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht kaum vorhanden. Bereits bei kleinsten kritischen Äußerungen oder Meinungsverschiedenheiten bestand die Gefahr, dass diese unmittelbar an die Vorgesetzten weitergetragen wurden. Dadurch entstand ein Klima des Misstrauens, in dem offene Gespräche kaum möglich waren. Statt gegenseitiger Unterstützung und Teamgeist hatte ich häufig den Eindruck, dass sich viele Mitarbeitende eher absicherten, als konstruktiv miteinander zusammenzuarbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden wirkte wenig wertschätzend. Häufig hatte ich den Eindruck, dass ihnen eher einfache oder wenig anspruchsvolle Aufgaben zugewiesen wurden, während Entwicklungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven nur begrenzt vorhanden waren. Auffällig war zudem, dass überwiegend jüngere Mitarbeiterinnen eingestellt wurden. Insgesamt entstand bei mir nicht der Eindruck, dass Erfahrung und langjährige Berufspraxis einen besonderen
Stellenwert hatten.

Vorgesetztenverhalten

Nach außen wurde vermittelt, dass man sich bei Problemen jederzeit an die Vorgesetzten wenden könne. In meiner Erfahrung wurden angesprochene Schwierigkeiten jedoch häufig relativiert oder auf die Mitarbeitenden selbst zurückgeführt. Statt nach Lösungen zu suchen, bekam man oft zu hören, man sei unorganisiert oder selbst für die Situation verantwortlich. Dadurch entstand nicht der Eindruck, dass Anliegen ernst genommen wurden, sondern eher, dass Kritik und Probleme grundsätzlich bei den Beschäftigten verortet wurden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren nicht angenehm. Die meisten Mitarbeitenden arbeiteten in offenen Bürobereichen ohne festen Arbeitsplatz und mussten regelmäßig die Plätze wechseln. Ruhiges und konzentriertes Arbeiten war dadurch nicht möglich. In meinem Fall befand sich mein Arbeitsplatz direkt neben einem stark genutzten Drucker, was zu einer dauerhaften Geräuschbelastung führte.
Als ich versuchte, die Situation durch Noise-Cancelling-Kopfhörer zu verbessern, wurde dies mit der Begründung kritisiert, es wirke unprofessionell und erschwere die direkte Ansprache. Auch der Vorschlag, den Drucker an einen anderen Standort zu versetzen, wurde abgelehnt. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden nur begrenzt Rücksicht genommen wurde.

Kommunikation

Kommunikation wurde im Unternehmen zwar regelmäßig eingefordert und anhand bestimmter Modelle propagiert, in der Praxis sah die Realität jedoch oft anders aus. Wichtige Informationen wurden nicht oder verspätet weitergegeben, was die Arbeitsabläufe unnötig erschwerte. Besonders frustrierend war, dass Mitarbeitende anschließend für Fehler oder Verzögerungen kritisiert wurden, die auf genau diese fehlenden Informationen zurückzuführen waren. Eine offene, transparente und verlässliche Kommunikation habe ich nicht erlebt.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht wurden Frauen und Männer grundsätzlich gleich behandelt. Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts habe ich während meiner Beschäftigung nicht wahrgenommen. Die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten erschienen mir unabhängig vom Geschlecht
vergleichbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben empfand ich als wenig abwechslungsreich und kaum herausfordernd. Ein Großteil der Tätigkeit bestand darin, standardisierte Checklisten abzuarbeiten, oft über den gesamten Arbeitstag hinweg. Eigenverantwortliches Arbeiten, kreative Lösungsansätze oder fachliche Weiterentwicklung spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.