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Die 
Schneider 
Gruppe 
GmbH
Bewertung

Hier wird sich mit Kritik wenigstens auseinandergesetzt, um den Schein nach Außen zu Halten.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Die Schneider Gruppe GmbH in Chemnitz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nicht mehr viel, daher bin ich auch bereits auf Jobsuche

Aber es gibt:
- viele nette Kollegen
- kostenlos Wasser und Kaffee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Den unmenschlichen Umgang mit Mitarbeitern
- die arroganten Führungskräfte
- keine Konsequenzen für Mitarbeiter ab einer bestimmten Ebene
- dass bereits so viele Kollegen gegangen sind oder gehen mussten
- Rücksichtslosigkeit
- dass man nur ein Teil ist, wenn man seine Seele verkauft
- Sexismus
- keine Gleichberechtigung für Frauen
- dass man sich selbst an der Firmenkleidung beteiligen muss, obwohl das Gehalt schon niedrig ist

Verbesserungsvorschläge

- Endlich akzeptieren und daran arbeiten, dass es genug Probleme intern gibt und nicht die Politik oder sonstige äußere Einflüsse an allem Schuld sind
- Statt hier Bewertungen zu faken oder nichtssagende Antworten zu schreiben, einfach mal echte Gespräche mit Mitarbeitern führen
- WIRKLICH auf die Ängste der Mitarbeiter eingehen und es nicht nur sagen bzw. In die App schreiben
- transparent kommunizieren zum Zustand des Unternehmens
- Mitarbeitern zuhören und wertschätzen
- nicht ständig die Struktur/Richtung verändern
- Sich selbst um Themen kümmern und nicht den Coach vorschicken

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Ich habe den Eindruck, dass die Abteilungsleiter aktuell manchmal selbst nicht wissen, welchen Kurs die Geschäftsführung gerade vor gibt.
Aktuell kommt dazu noch große Angst und Unsicherheit, weil es dem Unternehmen nicht so gut geht und es bereits einige Kündigungen ohne Sozialauswahl gab. Zusätzlich habe ich gehört, dass ehemalige Mitarbeiter kontaktiert wurden, ob sie zurück kommen wollen. Ein sehr fragliches Vorgehen.

Kommunikation

War schon immer nicht besonders gut, aber hat jetzt den Tiefpunkt erreicht.
Zu den aktuellen Kündigungen wird nichts weiter gesagt, auch ein veröffentlichter Beitrag in der Mitarbeiter App in der vergangenen Woche, hat alles noch schlimmer gemacht. Es wird überhaupt nicht auf die Ängste der Mitarbeiter eingegangen, stattdessen wird dazu aufgerufen, dass jeder noch mehr Kosten sparen soll.

Kollegenzusammenhalt

War auch schon mal besser. Die aktuelle Situation führt dazu, dass sich jetzt natürlich jeder selbst der Nächste ist. Wird immer mehr zur Ellenbogen Gesellschaft.

Work-Life-Balance

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Die Geschäftsführung erwartet von den Angestellten, den gleichen Einsatz, den sie auch bringen. Natürlich aber für das unter dem Branchendurchschnitt liegende Gehalt. Wenn man diesen Einsatz bringt, ist man zumindest ein gesehener Teil des Unternehmens. = keine Work-Life-Balance, aber netterer Umgang.

Oder 2.:
Man geht zur Arbeit, erfüllt den Job um Geld zu verdienen, dann ist man eher außen vor. = Work-Life-Balance, aber man ist kein Teil.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt einige wenige Vorgesetzte im Unternehmen, die sich echt bemühen und auch menschlich sind. Diese bekommen aber auch den meisten Druck.

Ansonsten sind es 80 % selbstverliebte und arrogante Führungskräfte. Teilweise fragt man sich wirklich, wie sie zu ihren Posten gelangt sind. Manche sind wenigstens fachlich gut. Dieser Teil darf sich auch eigentlich alles leisten und wird keine Konsequenzen für Fehltritte erhalten.

Es gibt wohl Führungskräfteschulungen, aber hier verbessert sich nichts.

Interessante Aufgaben

Aufgaben müssen halt erledigt werden. Manches macht eben mehr Spaß und andere Aufgaben gehören eben dazu.

Gleichberechtigung

Hierzu reicht ein Blick auf das Organigram. Es gibt nur eine geringe Anzahl an weiblichen Führungskräften.

Umgang mit älteren Kollegen

Dass es fast keine älteren Kollegen mehr gibt, sagt bereits viel aus.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplätze sind ganz ok ausgestattet. Hier wurde auch in den letzten Jahren etwas getan.

Leider gibt es häufig Systemausfälle, da man bei der IT spart.

Wo auch gespart wird, ist bei der Heizung. Seit 3 Jahren frieren wir im Winter und immer gibt es andere Gründe, aber es ändert sich nichts. Im Sommer ist es dafür super heiß, die Kollegen im Autohaus werden gekocht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist in der Automobilbranche ja sowieso nicht wirklich möglich. Aber auch Soziales interessiert nicht. Wichtig ist der eigene Geldbeutel.

Gehalt/Sozialleistungen

Wie schon erwähnt liegt das Gehalt unter dem Branchendurchschnitt. Geld wird lieber für esoterische Holztürme ausgegeben, die uns retten sollten. Und in sogenannte „Coaches“, die mehr kaputt gemacht haben, als irgendwas verbessert.

Spontan hat man im Dezember hier auch einfach etwas an den Gehältern der Servicemitarbeiter und an der Provisionsvereinbarung der Verkäufer geändert. Das hat viele Kollegen nicht motiviert.

Image

Zunehmend schlechter. Wie auch schon in einigen Bewertungen vorher beschrieben.
Die überall benannten Unternehmenswerte dekorieren zwar Wände und die Homepage, werden aber immer weniger gelebt. Zwischenzeitlich hat man versucht das Unternehmen durch ein Buch „Gung Ho“ hier wieder auf Kurs zu bringen. Ist aber schon wieder vergessen.
Auch wenn Sexismus in den Unternehmenswerten keinen Platz findet, wie in einem Kommentar zu lesen ist, wird er mehr gelebt als die restlichen Werte.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Weiterbildungen, allerdings nicht in allen Bereichen und wenn dann nur mit Knebelvertrag, damit man das Unternehmen bloß nicht verlässt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah Kunz, Personalreferentin
Sarah KunzPersonalreferentin

Sehr geehrter Kollege / sehr geehrte Kollegin,

wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung.

Ihre Darstellung macht deutlich, dass Sie Verunsicherung, Frustration und fehlendes Vertrauen empfinden bzw. empfunden haben.
Themen wie Führungsverantwortung, Gleichberechtigung, Kommunikation und Stabilität werden kritisch von Ihnen eingeordnet – Punkte, die für eine funktionierende Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung sind. So auch für uns. Dass dies aus Ihrer Sicht nicht ausreichend gelungen ist, nehmen wir als Hinweis auf bestehende Handlungsfelder.

Ihre Rückmeldung wird in die laufende Weiterentwicklung unserer Führungs-, Kommunikations- und Organisationsstrukturen einbezogen. Unser Anspruch ist und bleibt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das von Respekt, Verbindlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.

Wir danken Ihnen für die Auseinandersetzung mit Ihrer Zeit bei der Schneider Gruppe und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Für ein persönliches Gespräch stehen wir gern jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sarah Kunz
Personalreferentin