Alle Zusagen und Absprachen schriftlich geben lassen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang ist vergleichsweise und freundlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass in der Firma darum geht, schnell Mitarbeiter unterzubringen und anschließend keinen Aufwand mehr zu haben. Einsatzlose Zeiten, da sie der Firma Geld kosten, versucht man unbedingt zu vermeiden. Insgesamt machen einige Mitarbeiter den Eindruck nicht gut ausgebildet und vor allem vertriebsorientiert zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Als mein Einsatz überraschend gekündigt wurde, bestand man darauf, dass ich einen Urlaub, für den ich bereits 2.000 Euro bezahlt hatte, absage oder eine Aufhebungserklärung unterschreibe. Den Urlaub hatte ich mit einem, allerdings zum Zeitpunkt des Urlaubs entlassenen Mitarbeiter der Firma abgesprochen.
Zweit Vorgesetzte setzen setzen mich sehr unter Druck, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Nur so sei es möglich, den Urlaub anzutreten. Man erweckte bei mir fälschlicherweise den Eindruck, dass eine dreimonatige Sperre des Arbeitslosengeldes, die ein Aufhebungsvertrag normalerweise zur Folge hat, zu vermeiden sei. Das Resultat war ein Sperre durch die Agentur für Arbeit.
Nachträglich würde ich sagen, dass man alle rechtlichen und psychologischen Kniffe anwandte, um das gewünschte Ergebnis, die Einwilligung zum Aufhebungsvertrag, zu erreichen und mir gegenüber auch wissentlich gelogen hat.
Kommunikation
Mein Betreuer, der mich auch eingestellt hatte, wurde kurzfristig gekündigt. Zu meiner Überraschung sage man mir zur Begründung, dieser habe es mit der Wahrheit nicht so genau genommen. Er hatte auf mich in der Tat einen sehr, sehr vertriebsorientierten und wenig seriösen Eindruck gemacht. Ich vertraute jedoch auf die Seriosität der Firma.
Mein Problem war, dass Absprachen, die ich mit der Person getroffen hatte, im Rest des Unternehmens nicht bekannt waren. Z.B. hatte ich eine Vereinbarung bezüglich meines Urlaubes getroffen, von der man im Rest der Firma nach dessen Rausschmiss nichts wusste (und, da zuungunsten der Firma, auch nichts wissen wollte.)
Die Nachfolger des entlassenen Betreuers waren lediglich an den kurzfristigen Interessen des Unternehmens interessiert. Eine nennenswerte Kommunikation fand nicht statt.

