454 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
454 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
454 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
100% remote
Mittlerweile alles, es gab aber auch mal sehr gute Zeiten. Durch Umstrukturierung und sehr komischen Personalanpassungen ist das alles sehr herunter gegangen.
Reflektieren was man in den letzten 1.5 Jahren gemacht hat und ob das auf dauer Tragbar ist
Hängt sehr von den Projektkollegen ab. Grundsätzlich ist man in CCs aufgeteilt, im Projektalltag ist man aber immer in Buntgewürfelten Teams. Daher ist die Arbeitsatmosphäre immer auch davon abhängig mit wem man arbeitet. Bis vor einem halben Jahr, hätte ich hier noch 5 Sterne geben können. Das aber solche Leute bei Diva-e existieren finde ich nach den jüngsten Vorkommnissen nicht mehr verwunderlich. Mittlerweile nur noch Ellenbogenmentalität und absolut kindisches verhalten
Keiner kennt Diva-e
Das einzug "gute" ist das 100% remote. Wer hier aber auf die Idee kommt, das sich Einsatz lohnt, hat weit gefehlt. Es wird weder geschätzt aber auf der Tonspur immer erwartet. Leistet man das dann, wird es im Jährlichen Mitarbeitergespräch klein geredet oder einfach mit schweigen ignoriert, wenn man es anspricht
Wie ich oben schon beschrieben habe, gibt es ein Weiterbildungsbudget pro Mitarbeiter. Daran zu kommen, grenzt aber schon an ein Wunder. Karriere kann man nur machen, wenn man im Jährlichen Mitarbeiter Gespräch entsprechende Bewertungen bekommt und der Teamlead das auch so sieht. Bekommt man nur Positive Bewertungen, ist das kein Grund eine Beförderung zu erhalten. Es gibt zwar ein Baustein System, wie diese Bausteine dann aber am ende gewichtet oder verteilt werden, liegt im ermessen des Teamleads. Das macht das alles eher zu einem Würfeln als einem Ernst zu nehmenden System. Insbesondere bei vergangenen Neueinstellungen hat man das beobachten können. Leute die wenig bis keine Skills haben, kommen direkt als Senior rein, einfach weil sie von außen kommen. In den Projekten konnten sie dann aber wenig bis keine Leistung erbringen und kommen trotzdem als Senior durch.
Einfach nur Durschnitt, nicht mehr nicht weniger
war mal, wurde alles eingestellt
Stark Abhängig vom Projektteam, mittlerweile habe ich aber mehr negative als Positive Erfahrungen gemacht, weil es immer wieder laute Kollegen sind die den anderen auf biegen und brechen Honig um den Mund schmieren, egal wie lächerlich die Situation ist. Wollen diese Leute etwas, werden sie extrem kindisch und laut. Hier gilt, der lauteste bekommt seinen willen.
Kann ich nichts zu sagen
Es ist erschreckend zu sehen, was ich manchmal von Kollegen mitbekomme, insbesondere wenn es um Fixe Gehaltssteigerungen geht, die jedem zugestanden habe. Auch das Fortbildungsbudget existiert nur auf dem Papier. Eigentlich hieß es das es jedem zusteht, in der Realität muss man darum kämpfen, nur um am Ende ein Nein zu bekommen. Hat man dann mal Luft, weil man gerade Leerlauf hat, soll man sich Youtube Videos anschauen um sein Knowledge aktuell zu halten.
Fragwürdig, da man wegen Handys total herum macht. Auf der einen Seite kann man jetzt nicht wirklich meckern über die Ausrüstung aber dann soll man 2fa verwenden aber bekommt kein Arbeitshandy gestellt. Finde ich geht überhaupt nicht
Es gibt regelmäßige Townhalls, wo Infos von der Geschäftsführung an die Anstellten getragen werden und Townhalls die nur den CC betreffen, wo auch Organisatorisches vom C-Level verkündet wird. Ansonsten gibt es noch standart Infos, wie es in Projekten Läuft etc. Wenn man selbst im Projekt ist, finde ich es höchst fragwürdig, was in der großen Runde verkündet wird und wie es dann wirklich im Projekt läuft. Das grenzt schon an Zensur, weil nur es rein Garnichts. mit der Realität zu tun hat
Alle gleich Schlecht außer man kriecht vor den richtigen Leuten
Nein
diva-e ist ein sicherer Arbeitgeber, der das Gehalt pünktlich bezahlt und die Eigenständigkeit des Mitarbeiters fördert.
Die Entwicklung sowohl was die Fluktuation angeht als auch die Entscheidungen aus dem Management heraus. Für mich geht der Spirit von diva-e, den ich kennengelernt habe immer mehr verloren.
Mehr und ehrlichere Dankbarkeit zeigen und fördern, nicht in einem Nebensatz einbauen, um die Forderung nach mehr Performance auszugleichen.
Kleine Erfolge könnten auch gerne mal wieder gefeiert werden, nicht nur über einen Foren-Beitrag oder eine Powerpoint-Slide.
Weniger Top-Down durchdrücken, sondern eher in den Dialog mit den Mitarbeitenden gehen, um Lösungen abzustimmen, vor allem wenn es sie und ihr Arbeitsfeld direkt beeinflusst.
Mehr "People Business"-Gedanken fördern und durch alle Bereiche auch ziehen.
Für mich werden in letzter Zeit unerklärliche Entscheidungen getroffen
z.B. Einsparungsmaßnahmen für die Mitarbeitenden, während für alle Führungskräfte gebrandete "Trommeln" bestellt und verschickt werden, um 1h Teambuilding vorzunehmen.
Hier fehlt mir einfach die Rücksicht und auch Weitsicht, wieso nicht eine Möglichkeit schaffen, allen Mitarbeitern etwas Kleines zurückzugeben?
Ich bewerte die Kategorie mit 3* da Sie für mich nicht mehr als Durchschnitt ist. Angefangen mit der Tatsache, dass seit meinem Firmen-Eintritt vor 3 Jahren ständig von einem schweren und unvorhersehbaren Markt gesprochen wird, welcher auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird. Der Mitarbeiter muss seitdem durch mehrere Stufen der Sparprogramme laufen, angefangen mit ausbleibenden Gehaltserhöhungen (zunächst durch Corona-Bonus ausgeglichen) über die Reduktion des Angebots an den Standorten (Naturalien, Feste, Events) hin zum Ausbleiben von Mitarbeiter-Benefits (Massagen, Workations, Standort-Besuche). Zur weiteren Optimierung wurde ein Betriebsurlaub für das Jahresende eingeführt, der über den verfügbaren Jahresurlaub genommen werden muss(Ausnahmen sind möglich, aber evtl. Minusstunden auch nötig). Die Firmenstruktur wurde immer wieder auf Anrat von extern, wie etwa Beratungsfirmen oder Experten, aufgebrochen und umorganisiert. Mitarbeitende von einem Bereich in den nächsten transferiert, Führungskräfte und Positionen geschaffen und nach undurchsichtigen Prinzipien verteilt. Die Begründung hierfür, zukunftsorientierte Ausrichtung sowie Anpassung an die Konkurrenz/Marktführer.
Aufgrund der fehlenden globalen Transparenz in der Kommunikation von Informationen gibt es verschiedene Kreise im Mitarbeiterfeld, die einander auf dem Laufenden halten. Diese Abkapselung der einzelnen Bereiche fördert aus meiner Sicht nicht das Ansehen, das die Mitarbeiter über ihre Firma haben. Auf Führungsebene wird diva-e als führender TXP Dienstleister dargestellt, aus meiner Sicht spricht da auch nichts dagegen, da ich durchgehen in Projekten war.
In meinem Bereich wird die Einhaltung von Arbeitszeiten sehr genau beobachtet und frühzeitig eingeschritten, wenn auffällig viele Überstunden anfallen. Es werden auch Maßnahmen getroffen und mögliche Lösungswege konstruiert. Ich habe deshalb nur 3* gegeben, weil die Work-Life-Balance, die im Bereich gefördert wird, aus meiner Sicht konträr zu der aktuellen gewünschten strategischen Entwicklung ist und ich selbst auch miterlebe, dass eine Änderung/Korrektur sehr stark vom Projekt abhängig ist. Die Art, wie unsere aktuelle Situation auf dem Markt ist und was geleistet werden muss, um gewisse Benefits eventuell wieder zurückzugewinnen, fördert diese Ansicht auch nicht.
Es gibt ein internes Karriere-Modell für die verschiedenen Rollen, anhand dessen man von seinem direkten Vorgesetzten durch Feedback Dritter und seiner eigenen Selbsteinschätzung bewertet wird. Dadurch ist die Karriereleiter klar definiert und transparent gestaltet. Bei der Bewertung der Bausteine gibt es immer wieder unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten, weshalb es manchmal unverständlich wird, weshalb es nicht für einen Positions-Aufstieg reichte. Durch die zusätzlich fehlende Vergleichbarkeit der Rollen in den verschiedenen Bereichen kommt das System bei mir eher als Vetternwirtschaft an. Das klingt sehr drastisch, lässt sich aber für mich auch bei der Vergabe von höheren Führungspositionen sehen.
Die Bewertung wurde aufgrund der Entwicklung während meiner Zeit bei diva-e getätigt. Als ich angefangen habe, hatte ich diva-e als Firma eingeschätzt, in der ein Mitarbeiter anhand seiner Entwicklung und Leistung kontinuierlich wachsen kann. Dabei haben sowohl diva-e als auch der Mitarbeitende gewisse Vorleistungen getätigt, so würde ich behaupten war das Gehalt zu diesem Zeitpunkt gut und mehr als konkurrenzfähig, es wurden klare Erwartungen an den Mitarbeitenden formuliert und mussten auch erbracht werden. Diese Art der vertrauensvollen Zusammenarbeit hat in mir eine Motivation und Zufriedenheit ausgelöst. Seit meiner Einstellung musste ich jedoch in jeder weiteren Runde (fand bisher 1x im Jahr statt) mehr und mehr Kraft dafür einsetzen eine ausgleichende Vergütung zu bekommen, dabei wurden jedoch von Seiten der Firma die Verantwortungen und Anforderungen mit einer Selbstverständlichkeit immer weiter ausgebaut (kommt mit Rolle & Position).
Aufgrund der Einsparungsmaßnahmen habe ich keinen Überblick, was der aktuelle Stand ist. Ich weiß, dass als Geburtstagsgeschenk für 1 Jahr eine 10m2 Blumenwiese bepflanzt wird. Es gab auch entsprechende Initiativen für Green/Sustainable Coding und Aktionen wie "Müllsammeln". Seit Mitte 2024 habe ich davon aber leider nichts mehr mitbekommen.
Ich habe lange überlegt, musste jedoch auf 3* gehen aufgrund der durch die Firma herbeigeführte Entwicklung.
diva-e war ein Unternehmen, welches durch den Zusammenhalt der Mitarbeitenden, über das Kollegiale-Verhältnis hinaus, erst so richtig aufgeblüht und erfolgreich wurde. Dieser Zusammenhalt wurde von diva-e dahingehend gefördert, dass Feste wie Hack-Weeks oder Standort-Treffs organisiert wurden. Mitarbeitende haben sich unabhängig ihrer Zugehörigkeit aktiv mit eingebracht und diese gemeinsam auf die Beine gestellt. Durch diese Art der Motivation und Anerkennung sind weitere Initiativen entstanden, von denen das Unternehmen langfristig profitierte und sich auch deutlich von Konkurrenten abgrenzen und unterscheiden konnte. Mittlerweile und als Ergebnis der genannten Arbeitsatmosphäre herrschen Unmut und Unsicherheit bei Mitarbeitenden, was sich auch auf die Stimmung innerhalb der Standorte entsprechend abfärbt. Nach und nach verlassen wichtige Säulen das Unternehmen, hinterlassen Lücken in unserem Expertise-Portfolio und können nicht entsprechend nachbesetzt werden, weil das Unternehmen kein Alleinstellungsmerkmal mehr übrig hat, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Ich zähle mich zu einem der jüngeren Angestellten von diva-e, deshalb fällt es mir schwer hier eine Bewertung abzugeben. Unser Bereich hat Mitarbeitende jeder Altersgruppe.
Die Bewertung kommt deshalb zustande, weil direkte Vorgesetzte nur geringe Einflussmöglichkeiten haben und eher als Überbringer von Neuigkeiten dienen, um eine gewisse Nähe zu projizieren. Themen werden auf-/mitgenommen, in einer entsprechenden Gruppe weiter besprochen und je nach gesamtheitlicher Relevanz zurückgespielt. In den meisten Fällen werden Metriken und Meetings aufgesetzt, um den Fortschritt von größeren Umfragen bewerten zu können. Es gibt in meinem Bereich einen Regeltermin für 1on1-Meetings, auch hier zählt, es wird sehr viel kommuniziert/gesammelt, für mich als Mitarbeitenden ist es aber kaum ersichtlich, was konkret passiert oder abgeleitet wird.
An meinem Standort haben wir mehrere große offene Büroflächen, dazu gibt es Telefonkabinen und auch verschließbare Büros für 12–16 Personen. Der Großteil der Arbeitsbereiche ist mit 2 Bildschirmen ausgestattet, die entsprechende Verkabelung ist dabei vom Mitarbeiter vorzunehmen. Es gibt eine IT bei der weiteres Equipment wie Maus und Tastatur geholt werden kann. Mitarbeiter, die regelmäßig im Büro sind, können sich ihren Arbeitsplatz entsprechend einrichten.
Ich bewerte die Kategorie mit 2*, da die Kommunikation vorhanden ist und entsprechende Meetings aufgesetzt sind, leider fehlt mir jedoch grundsätzlich eine transparente, offene und reflektierte Kommunikation von der Führungsebene an die Mitarbeitenden. Punkte die hierbei positiv herauszunehmen sind, als Mitarbeitender der diva-e bekommt man Informationen über strategische und organisatorische Änderungen über die genannten Regeltermine direkt von C-Level oder Geschäftsführern. Bedauerlicherweise fehlt es in diesen Terminen an Selbstreflexion und Tiefe, die Flughöhe und Themen, auf die dabei Wert gelegt wird, sind strategischer und vertrieblicher Natur. Das ist dahingehend unverständlich, weil immer wieder betont wird, wir seien ein "People Business". Die Möglichkeit Themen proaktiv anzusprechen oder auch Feedback einzuholen von betroffenen Personen ist für mich, wenn es passiert, nicht transparent dargestellt. Kurz gefasst bildet sich für mich daher folgendes Konzept: Entscheidungen werden Top-Down getroffen, Informationen müssen Bottom-Up angefragt werden.
Als männlicher Mitarbeiter fällt es mir schwer hier eine Bewertung abzugeben, in meinem Bereich ist die Frauenquote sehr gering.
Auf Bereichsebene wird Proaktivität in der Weiterentwicklung und Gestaltung von den Mitarbeitenden gewünscht und erwähnt. Aufgrund der unterschiedlichsten Situationen gestaltet sich dieser Prozess leider sehr zäh und vermittelt einem eher das Gefühl in einem prozessgesteuerten Konzern zu arbeiten. Hier ist Durchhaltevermögen gefordert, dieses kann aber belohnt werden. Auf Projektebene kann das sehr unterschiedlich ausfallen, aus meiner Erfahrung in den Projekten, die ich begleitet habe, kann ich aber schließen, dass Entscheidungen anhand von "Arbeitserfahrung" oder "wird so gemacht" getroffen werden. In meiner Position fühlt man sich dadurch manchmal nicht wertgeschätzt oder berücksichtigt und muss dadurch andere Mittel und Wege finden, um sich aktiv einbringen zu können.
Offene und transparente Information aller MA, auch schwierige Informationen werden schnell geteilt. Das war nicht immer so, wird aber gerade besser.
flexible Arbeitszeiten und Arbeitsplätze, auch europaweit möglich. Den Winter in Spanien verbringen und einfach weiter arbeiten.
könnte immer etwas mehr sein, sie strengen sich an einen fairen Share des Erfolgs an MA weiterzugeben.
Du kannst hier wirklich jeden fragen, jeder wird dir versuchen zu helfen. Top.
Wir können immer auf Augenhöhe miteinander diskutieren. Kein Hierarchie-gehabe.
Fühle mich gut eingebunden in die aktuellen Entwicklungen.
Klappt natürlich nicht immer nur die on the edge technologies zu machen, manchmal auch etwas angestaubte Technologien. Aber die Firma macht möglich, was gerade geht.
- Die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum viele Mitarbeitende derzeit noch im Unternehmen bleiben.
- Mitarbeitende werden oft als Werkzeuge betrachtet, die einem Zweck dienen und sich anpassen sollen – nicht mehr und nicht weniger. Da sie jedoch den direkten Draht zum Kunden darstellen, sollte der Umgang mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen schnellstmöglich überdacht werden
- Eine langfristig kluge und wertschätzende Führung kann sicherlich in einer Top-Down-Struktur funktionieren (auch wenn mir kein konkretes Beispiel bekannt ist). In diesem Fall läuft es jedoch stetig weiter in die falsche Richtung und führt zunehmend zu negativen Ergebnissen.
- Ein Dienstleistungsunternehmen lebt von dem Mehrwert, den seine Mitarbeiter schaffen. Wenn die komplette Motivation der Belegschaft zunichte gemacht wird und engagierte Mitarbeiter, die wirklich für ihren Job brennen, entweder klein gehalten, rausgedrängt oder so stark eingeschränkt werden, dass der Job kaum noch Raum für Eigeninitiative oder Freude lässt, kann man sich unschwer ausrechnen, was langfristig dabei herauskommt.
- Einer der wenigen verbliebenen Benefits nach allen Sparmaßnahmen, waren die durchschnittlich 30 Urlaubstage. Allerdings wurde durch den unterjährig angekündigten Betriebsurlaub über Weihnachten, für den 6 Tage des eigenen Urlaubs genommen werden müssen (außer man arbeitet auf einem 100%-abrechenbaren Projekt, was bei den wenigsten der Fall ist), in Zeiten großer Unzufriedenheit eine äußerst, nennen wir es, unglücklich gewählte Entscheidung getroffen.
- Wertschätzung und ein respektvolles, menschliches Miteinander sollten auf allen Ebenen des Unternehmens gelebt werden – und nicht nur dann, wenn alle derselben Meinung sind wie die Führungsebene
Was ich früher als einen der wertschätzendsten und angenehmsten Arbeitgeber die ich je kannte beschrieben hätte, empfinde ich heute leider als toxisch.
Aus meiner subjektiven Perspektive hat die oberste Führungsebene ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von Druck und Angst geprägt ist. Offene Meinungsäußerung oder konstruktive Kritik sind kaum noch möglich, da jede abweichende Meinung, die nicht vollständig der streng durchgesetzten Top-down-Führung entspricht, potenziell Karrieremöglichkeiten, das eigene Standing und die persönliche Entwicklung beeinträchtigen kann.
Zudem werden gefühlt wöchentlich neue Änderungen eingeführt, die oft nur beiläufig kommuniziert werden, aber erhebliche Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben. Ein Beispiel hierfür ist der sechstägige Betriebsurlaub über Weihnachten, der – mit wenigen Ausnahmen – vollständig vom eigenen Urlaubskontingent abgezogen werden muss und erst Mitte Februar bekannt gegeben wurde.
Kritik wird zwar „gerne mitgenommen“, doch eine Rückmeldung oder gar Veränderungen erfolgen in der Regel nicht. Wer auf echte Mitgestaltung hofft, ist hier leider nicht mehr richtig.
Außerhalb des Unternehmens habe ich bisher niemanden getroffen, der diva-e kannte. Vielleicht muss man sich in einer bestimmten Bubble bewegen, um auf das Unternehmen aufmerksam zu werden.
Einer der wenigen positiven Punkte, die von den früher wirklich tollen Benefits geblieben sind, ist die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Gleichzeitig besteht weiterhin die Option, ins Büro zu kommen – allerdings sollte dies in Abstimmung mit den Teamkollegen erfolgen, da man sonst möglicherweise allein in einem großen, leeren Büro sitzt.
Zudem gibt es die Möglichkeit, Freizeitausgleich für angesammelte Überstunden zu nehmen.
Früher gab es ein wirklich gutes & völlig ausreichendes Weiterbildungsbudget, das inklusive freier Tage für Weiterbildung individuell genutzt werden konnte. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde dieses jedoch gestrichen.
Da die Charge die wichtigste KPI für das obere Management darstellt, bleibt schlichtweg auch keine Zeit für Weiterbildung – es sei denn, man ist bereit, dies auf die eigene Freizeit zu verlagern.
Früher war das Gehalt zusammen mit den zahlreichen Benefits gut-sehr gut (abhängig von Position und Verhandlungsgeschick). Derzeit ist es jedoch kaum noch möglich, durch Anstrengung ein überdurchschnittliches Gehalt zu erzielen. Zudem haben die ausbleibenden Gehaltsanpassungen der letzten Jahre dazu geführt, dass die einst guten Gehälter nun im Durchschnitt auf dem normalen Marktniveau liegen, soweit dies beurteilt werden kann. Die vielen Benefits, die über das Gehalt hinausgingen, wurden schrittweise reduziert und sind aufgrund von Sparmaßnahmen (die grundsätzlich in Krisenzeiten nachvollziehbar sind) fast vollständig verschwunden. Leider ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, dass Benefits, die zunächst aus Spargründen „vorerst“ zurückgefahren wurden, schrittweise ohne Aussicht auf eine Rückkehr oder eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungen gestrichen werden bzw. die Kommunikation dazu schlichtweg ausbleibt (z.B. Fortbildungsbudget, Mittagessen im Büro um die Leute zusammen zu bringen)
Es gab früher Teams, die aus Mitarbeiterinitiativen zur Förderung des Umwelt- und Sozialbewusstseins gegründet wurden, aber in den letzten ein bis zwei Jahren hat man kaum noch etwas davon gehört.
Ein Punkt, der mir jedoch sehr negativ aufgefallen ist - auch wenn er nur klein erscheint, jedoch einiges aussagt aus meine Sicht: Die Milch, die im Büro zur Verfügung gestellt wird, war früher von Bio-Qualität mit Weidehaltung, heute handelt es sich um Milch der Marke „ja!“. In Anbetracht des heutigen Wissens über die Ausbeutung von Tieren finde ich es sehr bedenklich, dass große Unternehmen wie diva-e selbst in so kleinen Bereichen nicht bereit sind, die wenigen Cent mehr zu investieren. Ich möchte hier nicht weiter auf die ethischen und moralischen Aspekte eingehen, aber zumindest wird Hafermilch weiterhin als Alternative angeboten.
Früher hätte ich hier ohne Zweifel fünf Sterne vergeben. Inzwischen jedoch haben der zunehmende Leistungsdruck und die wahrgenommene Willkür dazu geführt, dass sich eine „Rette-sich-wer-kann“-Mentalität etabliert hat. Jeder kämpft in erster Linie für sich und sein direktes Team.
Die ursprünglich angestrebte stärkere cross-funktionale Zusammenarbeit durch den Zusammenschluss von Teams hat sich bislang nicht bewährt. Stattdessen haben sich die Herausforderungen in der abteilungsübergreifenden Kooperation in den letzten ein bis zwei Jahren sogar weiter verschärft.
Der Alltag ist zunehmend von Sarkasmus & Zynismus geprägt – für viele wohl der einzige Weg, mit der allgemeinen aktuellen Situation umzugehen.
Schwer zu beurteilen, da es nur wenige bis keine älteren Kollegen gibt (je nachdem, wie man „alt“ definiert). Soweit ich weiß, gab es jedoch nie Nachteile aufgrund des Alters oder ähnlicher Faktoren.
Auf Teamebene habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht – die Teamleads, die ich erlebt habe, waren stets großartige Führungskräfte und haben mich nicht nur beruflich inspiriert und in meiner Entwicklung nach vorne gebracht. Seit diesem Jahr sollte man jedoch sehr genau abwägen, welche Informationen und Meinungen man auf höheren Ebenen preisgibt.
Integrität scheint hier keine Tugend zu sein, und das C-Level beobachtet sehr genau, welche Personen sie an welchen Positionen platziert. Dies führt dazu, dass Vertrauen und Offenheit in der Kommunikation zunehmend verloren gegangen sind und offenes Feedback so gut wie nicht mehr stattfindet.
Mitarbeitende können ihr bevorzugtes Betriebssystem frei wählen. Abgesehen davon entsprechen die Arbeitsmittel dem notwendigen Standard, um die Aufgaben zu erfüllen – nichts Außergewöhnliches, aber völlig ausreichend.
Aus meiner subjektiven Sicht: schwierig. Es wird zwar viel kommuniziert, aber wenig wirklich gesagt. In den regelmäßigen Town Hall Meetings, die ursprünglich als sinnvolle Plattform zur Information aller Mitarbeitenden gedacht waren, dominieren zunehmend Zahlenanalysen und vage Ankündigungen zukünftiger Projekte. Themen, die für den Großteil der Belegschaft kaum relevant sind, werden ausführlich behandelt, während wirklich entscheidende Informationen oft unklar oder unzureichend vermittelt werden.
Unangenehme Entscheidungen, die ausschließlich top-down getroffen werden, laufen entweder über die mittlere Führungsebene welche lediglich wiederholt was ihr vorgegeben wird, oder die untere Führungsebene, die den Unmut abfedern soll – zumindest wirkt es so. Dabei haben diese Führungskräfte selbst kaum Mitgestaltungsmöglichkeiten und agieren inzwischen mehr als Boten denn als Entscheidungsträger. Besonders bedauerlich ist, dass viele ursprünglich hochkompetente und inspirierende Führungspersönlichkeiten über die Zeit extrem demotiviert oder herausgedrängt wurden oder das Unternehmen bereits verlassen haben.
Je näher und besser der Draht zum C-Level ist, desto "berchtigter" ist man. Alle anderen sind gleich...
Je nach Projekt kann man hier durchaus Glück haben. Allerdings ist man als Dienstleister stark von der Umsetzung auf Kundenseite abhängig, was den Prozess mitunter sehr zäh machen kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Unternehmen vermutlich nicht wesentlich von anderen Dienstleistungsagenturen.
Die Kolleginnen und Kollegen, die Selbstständigkeit, das Vertrauen, Homeoffice und Remote Work aus dem EU Ausland.
Aktuell würde ich diva-e nicht empfehlen. Der Trend lässt sich aber ändern!
Mein Competence Center scheint ungenügend zukunftssicher ausgerichtet zu sein und schafft es nicht interne Stabilität zu etablieren.
Seit Monaten wünsche ich mir Strategien und konkrete Zukunftsvisionen. Es kommt wirklich zu wenig.
Die ehemals stabile, unaufgeregte und angenehme Atmosphäre hat sich spürbar verschlechtert. Unsicherheiten gehen um.
Kann persönlich nur Gutes berichten. Urlaube wurden ausnahmslos bewilligt. Verspüre wenig Druck und es wurde mir stets angeboten meine Arbeitslast fair zu verteilen, als es notwendig war. Ich kann hier sehr selbstständig arbeiten und muss mich nicht verstellen.
Das Karriere-Bausteinsystem ist gut, transparent und weiß durchaus zu motivieren.
Die Gehaltsanpassungen und Boni waren bisher hingegen kein großer Motivationstreiber.
solider Dienstleister-Durchschnitt. Der Gürtel wurde enger geschnallt
kein großer Fokus darauf
Ist wirklich gegeben und gut. Es gibt in meinem Arbeitsumfeld keine Ellbogenmentalität und ich habe stets eine sehr hohe Kollegialität wahrgenommen.
weiß ich nicht, müssen ältere Kollegen entscheiden
Auf Grund von häufigen Wechseln der Head-Of Position erkenne ich strategisch keine (gute) Entwicklung meiner Abteilung. Hatte häufiger das Gefühl, dass nur die halbe Wahrheit präsentiert wird.
Es wird versucht auf Augenhöhe zu kommunizieren. Mir bekannte Teamleiter sind ausnahmslos top, leiden aber selbst an Informationsmangel.
Entscheidungen, Abgänge und Zukunftsperspektiven wurden zum Teil ungenau und unlogisch kommuniziert. "Spontane" Abgänge betrafen nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern auch das mittlere Management. Die Einführung der dreimonatigen Kurzarbeit wurde handwerklich schlecht umgesetzt.
Vier Männer im C-Level, danach etwas gemischter
Wie bei Agenturen üblich: mal so, mal so. Abwechslungsreich und projektabhängig
Es ist nie zuspät Feedback anzunehmen. Die wichtigste Ressource einer Agentur sind die Mitarbeiter. Bitte nehmt euch die vielen Stimmen zu Herzen die euch sagen, dass hier seit einiger Zeit etwas schief läuft.
Ein Unternehmen in dem ich super gerne gearbeitet habe, hat sich leider in kürzester Zeit zu einem Arbeitgeber entwickelt, bei dem ich nicht mehr arbeiten möchte. Meine Abteilung hat sich fast halbiert, weil das viele meiner Kollegen ähnlich sehen.
Die aktuelle Führungsebene hat es geschafft den Mensch durch Charge auszutauschen.
Ich spreche hier nicht von Wirtschaftlichkeit, sondern von teils unrealistischen Erwartungen an Mitarbeiter\Abteilungen. Das wirkt sich eben auch auf die Atmosphäre im Unternehmen aus. Kühl, distanziert und wöchentlich wartet man auf die Nachricht, wer als nächstes das Unternehmen verlässt (freiwillig oder gezwungenermaßen).
Kaum einer kennt die diva-e
Flexibel Arbeitszeit ermöglichen eine freie Einteilung, seit letztem Jahr gibt es über die Weihnachtszeit Betriebsferien wo Urlaub genommen werden muss.
Früher möglich, aktuell nicht absehbar da das Weiterbildungbudget gestrichen wurde. Karrierechancen stehen gut wenn man dem C-Level sympathisch ist.
Stark variierend, Agentur typisch, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld
Was wurde eigentlich aus dem Green- und Social Team? Aktuell wird kaum noch was unternommen
In meiner Abteilung ist der zusammenhalt sehr gut, leider ist selbst das für viele kein Grund mehr zu bleiben.
Erfahrene/gut bezahlte und engagierte Kollegen müssen aus meiner Sicht mehr um ihren Job bangen.
Ich hatte in meiner gesamten beruflichen Laufbahn noch nie so tolle Führungskräfte auf jeder Ebene, wie in dieser Firma. Es macht mich einfach sprachlos und traurig das ausnahmslos jede dieser Personen mittlerweile nicht mehr im Unternehmen arbeitet (auch hier freiwillig oder gezwungenermaßen). Das aktuelle C-Level entscheidet im Alleingang Themen die früher mit mindestens Head ofs besprochen wurden.
Man wird vor vollendete Entscheidungen gestellt, Mitarbeitermeinungen spielen keine Rolle mehr.
Außerdem werden Führungspositionen nach Sympathie und nicht nach Eignung besetzt.
Fragwürdig ist zudem dass es viele Sparmaßnahmen gibt, aber parallel ein überteuertes Sommerfest stattgefunden hat, an dem soweit ich weiß, grade mal die halbe
Belegschaft teilgenommen hat.
Aus meiner Sicht werden Prioritäten falsch gesetzt.
Einige Tools wurden abgeschafft, viele Dokumente funktionieren daher nicht mehr oder man hat nur eingeschränkten Zugriff. Die Technik ist ansonsten modern.
Es gibt regelmäßige Meetings die allerdings mittlerweile eher zu Unmut führen, da sich oft nicht an das Gesagte gehalten wird.
Mir ist nichts aufgefallen
Der Fokus liegt auf Großkunden, weshalb es oft lange dauert bis etwas in Gang kommt. Oft sind diese Projekte chaotisch da es keine klare Struktur in den Teams gibt. Kleine Kunden sind für das Management irrelevant und erhalten keine Beachtung.
Für mich ist es nicht begreifbar oder nachvollziehbar, wie sich Atmosphäre, Kultur und Struktur innerhalb kürzester Zeit so negativ entwickeln kann. Das Unternehmen war seit der Gründung bis vor ca. 2-3 Jahren ein AG von Unternehmerischem Tatendrang geprägt. Alle zogen an einem Strang, haben kontinuierlich dafür gesorgt, dass diva-e namenhafte Kunden akquiriert, bedient und ausbaut. Es wurde im Team agiert und die Mitarbeiter waren das wertvollste Asset. In den letzten 12-24 Monaten hat sich jedoch schlagartig alles geändert. Nicht nachvollziehbare Re-Strukturierungen, Entlassungen einiger tragender Säulen (die für das C-Level offenkundig "unbequem" waren) und vieler Mitarbeiter, Respektloser Umgang, und, und und... Die vorherrschenden KPIs sind Charge, Umsatz, Contribution Margin - die Qualität der Projekte, Kundenbeziehungen, und Innovationen sind kaum noch gewünscht / verpönt.
Wer ist diva-e? Ich dachte das Unternehmen macht nur Technologie und Entwicklung! Außerhalb von Bestandsprojekten kennt keiner die diva-e. Das Image und die Wahrnehmung ist derart unterirdisch, dass es fast schon unangenehm ist. Der gesamte Markenauftritt und Kommunikation ist eine einzige Katastrophe - von einer peinlichen Website die unter Leitung des CCO mit einer EXTERNEN Agentur entwickelt wurde, bis hin zu Whitepaper, Use Cases und Webwaren wird hier kein Mehrwert geboten. Es gibt keine Expertise wie ein erfolgreicher Go-to-market aussehen sollte.
WLB ist hier schon gegeben, da viel Freiheit für Mitarbeiter besteht. Stark abhängig von Bereich und Betriebszugehörigkeit
Wer nicht nach den Worten des Exec. Boards spricht hat hier auch keinerlei Chancen - aber Senior Expert Level ist Schluss für Mitarbeiter. Die Krönung ist aber, dass Mitarbeiter auf Head of / MD Positionen befördert werden, die weder ihrer fachlichen Expertise noch ihrem können entsprechen (z.B. Manager / Leiter Frontend-Entwicklung auf die Position Head of TX und SEO/SEA). Der Abverkauf an Experten zu anderen Unternehmen ist somit gestartet.
Das Gehalt variiert hier sehr stark zwischen den Fachbereichen. Im Vergleich zum Branchendurchschnitt fällt es dann doch geringer aus, was im Management jedoch deutlich anders interpretiert wird.
Viele Initiativen wurden in den vergangenen Jahren gestartet, sind dann jedoch abgeschafft worden und/oder nicht weiter verfolgt worden
Wird kontinuierlich schlimmer! Jeder Fachbereich hat nur noch ein einziges Ziel - die eigene Performance zu optimieren. Es gibt sehr wenige Cross-Funktionale Mitarbeiter, die das gesamte Leistungsspektrum der diva-e verstehen und bearbeiten können. Jedoch wird dieser kleiner Kern immer kleiner und kleiner.
hier sehe ich keine Unterschiede - alle werden gleich (schlecht) behandelt.
Direkte Vorgesetzte (also Team-Leads) sind genauso frustriert und sprachlos wie die Mitarbeiter selbst. Das gesamte Management besteht aus Personen, die so ausgewählt wurden bzw. gefügig gemacht wurden, dass es dem Executive Board in den Kram passt.
Moderne Büros die weitestgehend im Leerstand sind.
Moderne Ausstattung und Equipment
Formate gibt es wie Sand am Meer, doch keines dieser Formate hat die Transparenz und Ehrlichkeit die es bräuchte.
Hier werden m.E. alle Mitarbeiter recht gleich behandelt
Die Qualität der laufenden Projekte sinkt, Kunden werden zunehmen unzufriedener, qualitativ hochwertige und sehr engagierte Mitarbeiter gibt es nur noch vereinzelt. Aufgrund fehlender Sales-und Marketingpower ist die Pipeline quasi leer. Einzelne Großprojekte sichern noch den aktuellen Umsatz.
Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, vollständig im Homeoffice zu arbeiten, was eine hohe Flexibilität bietet. Zudem gibt es tolle Teams, in denen ein vertrauensvoller und unterstützender Umgang herrscht. Die Büros sind modern und ansprechend gestaltet, auch wenn sie aufgrund der hohen Remote-Quote oft leer wirken.
Die Entscheidungsgewalt liegt ausschließlich beim C-Level bzw. dem Exec Board. Mitarbeitende auf unteren Ebenen werden lediglich über getroffene Entscheidungen informiert und haben diese mitzutragen, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Wer sich kritisch äußert oder Entscheidungen nicht mitträgt, riskiert seine Karriere. In einigen Fällen führt dies sogar zu fragwürdigen Degradierungen oder Entlassungen, teils begleitet von Narrativen, die das Ansehen der betroffenen Personen schädigen.
Das Vertrauen der Mitarbeitenden in das obere Management hat in den letzten Jahren stark gelitten und ist mittlerweile kaum noch vorhanden. Besonders in Krisenzeiten, wie 2024, war deutlich zu sehen, dass es an einer klaren Strategie mangelte. Statt nachhaltiger Lösungen wurde reiner Aktionismus betrieben – darunter Kurzarbeit für eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, das Einstellen sämtlicher Fortbildungsmaßnahmen sowie ein Reiseverbot innerhalb der Teams. Das einzige erkennbare Ziel schien zu sein, interne Kosten zu senken und Bestandskunden maximal auszuschöpfen.
Auch der Umgang mit den Mitarbeitenden hat sich negativ entwickelt: Der Mensch spielt zunehmend eine untergeordnete Rolle, während hierarchische Positionen und Anpassungsfähigkeit an die Unternehmensführung den entscheidenden Faktor für Karrierechancen darstellen. Nur wer sich diesem Mindset anpasst, wird gefördert und erhält Aufstiegsmöglichkeiten. Viele engagierte Kollegen, die Wert auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur legen, haben das Unternehmen aus diesem Grund verlassen oder wurden zum Gehen gedrängt.
Besonders problematisch ist zudem die anhaltende Instabilität im Sales-Bereich, der sowohl für Neukunden- als auch für Bestandskundengeschäft essenziell ist. Seit Jahren leidet dieser Bereich unter internen Kündigungen, häufigen Umstrukturierungen und mangelnder strategischer Führung – ein Muster, das sich fortsetzt und nachhaltigen Erfolg erschwert.
diva-e sollte den Fokus wieder stärker auf die Wertschätzung der vielen engagierten Mitarbeitenden legen, anstatt sie primär nach ihrer Auslastung zu bewerten. Ein Unternehmen lebt von seinen Menschen – und nicht nur von ihrer abrechenbaren Zeit.
Die Kommunikation aus dem Management sollte deutlich offener und transparenter gestaltet werden. Derzeit ist sie extrem einseitig: Positive Nachrichten werden weitergegeben, während kritische oder unangenehme Themen, wie Kündigungen, oft im Verborgenen bleiben. Mitarbeitende verschwinden einfach aus dem Unternehmen, ohne dass nachvollziehbare Informationen kommuniziert werden. Dies trägt erheblich zum Vertrauensverlust bei.
Ein weiterer essenzieller Punkt ist der Aufbau eines schlagkräftigen und strategisch ausgerichteten Sales-Bereichs. Dabei sollte die Expertise der Fachabteilungen ernst genommen werden, anstatt einfach blind alles zu verkaufen. Es gibt engagierte Einzelpersonen im Sales-Team, die das Geschäft verstehen – doch leider sind sie die Ausnahme. Ein professioneller, nachhaltiger Vertrieb könnte helfen, wirtschaftliche Herausforderungen besser zu überstehen.
Auch in puncto Digitalisierung besteht dringender Handlungsbedarf (in einer Digital-Agentur!). Viele interne Tools sind veraltet und verursachen mehr Frust als Effizienz. Das ERP-System wirkt überholt und zwingt alle Mitarbeitenden täglich zu umständlichen Zeiterfassungen. Ebenso sind das Rechnungsmanagement und die Reisekostenabrechnung derart unübersichtlich, dass viele Mitarbeitende diese Aufgaben aufschieben, weil sie schlicht nicht wissen, wie sie das System richtig nutzen sollen.
Schließlich sollten Führungspositionen wieder mit Personen besetzt werden, die sich mit dem Geschäftsmodell ihrer Abteilung wirklich auskennen. Es ist kaum möglich, Mitarbeitende sinnvoll zu fordern, zu fördern oder Kundenbedürfnisse zu erfüllen, wenn die jeweilige Bereichsleitung fachlich nicht ausreichend qualifiziert ist. Ein kompetentes Management mit tiefgehendem Verständnis für die jeweiligen Fachbereiche wäre ein wichtiger Schritt, um Vertrauen und Effizienz wiederherzustellen.
In den letzten Monaten haben viele geschätzte Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen – teils freiwillig, teils gezwungenermaßen. Dies hat nicht nur wertvolles Know-how verloren gehen lassen, sondern auch das Betriebsklima nachhaltig negativ beeinflusst.
Zynismus ist mittlerweile weit verbreitet, und die Stimmung hat sich innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlechtert. Nach den zahlreichen „Umstrukturierungen“ herrscht eine große Unsicherheit, die viele Mitarbeitende belastet. Gespräche auf Mitarbeiterebene zeigen täglich, wie sehr die negativen Vibes das Arbeitsklima prägen.
Besonders problematisch: Diese Unzufriedenheit wird nicht nach oben weitergetragen. Viele Mitarbeitende vermeiden es, ihre ehrliche Meinung gegenüber dem oberen Management oder dem C-Level zu äußern – aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre eigene Karriere oder gar ihren Job. Dieses Klima der Unsicherheit und fehlenden offenen Kommunikation verstärkt das Misstrauen innerhalb der Belegschaft zusätzlich.
diva-e ist außerhalb bestimmter Fachbereiche, wie AEM oder Salesforce, nur wenig bekannt – trotz der beachtlichen Größe des Unternehmens und der Vielzahl an Mitarbeitenden. Eine starke, einheitliche Außenwahrnehmung fehlt, wodurch das Unternehmen in der breiten Digitalbranche kaum sichtbar ist.
Ein Beispiel für diese fehlende Identität zeigt sich im durchgeführten Marken-Relaunch. Anstatt auf die Expertise der eigenen Fachkräfte zurückzugreifen, wurde das gesamte Rebranding an eine externe Agentur abgegeben. Die wertvollen Meinungen und Ratschläge der internen Experten wurden dabei komplett ignoriert. Dies verstärkte den Eindruck, dass das Management wenig Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden setzt – eine verpasste Chance, um sowohl die Marke als auch die Unternehmenskultur nachhaltig zu stärken.
Dank der Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten, ist die Work-Life-Balance grundsätzlich in Ordnung. Abgesehen davon bietet das Unternehmen jedoch keine besonderen Maßnahmen oder Benefits, die die Balance zwischen Berufs- und Privatleben aktiv fördern würden.
In den letzten sieben Monaten waren Weiterbildungsmaßnahmen überhaupt nicht möglich, da sie mit den aktionistischen Sparmaßnahmen gestrichen wurden. Dies ist besonders enttäuschend, da ein großzügiges Fortbildungsbudget lange Zeit als einer der großen Benefits bei diva-e galt und für viele Mitarbeitende ein entscheidender Faktor war. Bislang gibt es keinerlei transparente Kommunikation darüber, ob und wie dieses Budget in Zukunft wieder zur Verfügung stehen wird.
Auch in Bezug auf Karrierechancen gibt es erhebliche Defizite. Wer bei diva-e aufsteigen oder eine Beförderung erhalten möchte, muss sich stark an die Linie des Managements anpassen. Kritisches Denken oder eigenständige Ansätze scheinen dabei eher hinderlich zu sein – stattdessen wird erwartet, sich nahtlos in die bestehende Unternehmensführung einzufügen und keine unbequemen Fragen zu stellen.
Das Gehalt ist für eine Agentur grundsätzlich in Ordnung, und in der Vergangenheit gab es regelmäßige Anpassungen. Allerdings bleibt unklar, wie sich dies in Zukunft entwickeln wird. Angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen und internen Diskussionen ist nicht ersichtlich, ob und in welchem Umfang Gehaltsanpassungen weiterhin stattfinden werden. Diese Unsicherheit trägt zusätzlich zur angespannten Stimmung im Unternehmen bei.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung scheinen in den letzten Jahren an Bedeutung verloren zu haben. Während es früher engagierte Teams gab,die sich aktiv für Umwelt- und soziale Initiativen eingesetzt haben - was man bei einem Unternehmen dieser Größe auch erwarten kann - ist davon mittlerweile nichts mehr zu spüren.
Zudem gibt es strikte Reisevorgaben: Mitarbeitende müssen grundsätzlich mit der Bahn reisen, und das ausschließlich in der zweiten Klasse zum Sparpreis. Während nachhaltiges Reisen grundsätzlich begrüßenswert ist, wirkt die Regelung eher wie eine reine Kostensparmaßnahme als eine ernst gemeinte Umweltinitiative.
Innerhalb der einzelnen Teams und Abteilungen herrscht ein großes Maß an Hilfsbereitschaft, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Die Zusammenarbeit ist in diesen Bereichen oft von einer positiven und unterstützenden Atmosphäre geprägt.
Allerdings hat die übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen stark gelitten. Es fällt zunehmend schwer, Verantwortung zu delegieren, und es scheint, als ob jeder nur noch auf seine eigene „Charge“ achtet. Dieser Mangel an Zusammenarbeit und Verantwortungsbereitschaft macht die interdisziplinäre Arbeit deutlich anstrengender und führt zu einer Fragmentierung, die das Unternehmen als Ganzes schwächt.
Keine Erfahrungswerte, es gibt jedoch nicht sonderlich viele ältere Kollegen.
Das Vorgesetztenverhalten war bislang stets absolut in Ordnung und von Respekt sowie Professionalität geprägt. Leider hat sich in letzter Zeit einiges verändert: Es wurden Personen in Führungspositionen befördert, die über wenig bis gar keine ausgeprägten Führungskompetenzen verfügen. Dies hat bei vielen Mitarbeitenden Irritationen ausgelöst, da sie stark an den Führungskräfte-Skills dieser neuen Vorgesetzten zweifeln. Mit diesen fanden zahlreiche, wie soll man es ausdrücken, befremdliche Termine statt.
Die Büros sind ansprechend und modern gestaltet, jedoch wirken sie aufgrund der hohen Remote-Arbeitsquote oft recht leer. Früher gab es zahlreiche Initiativen, wie zum Beispiel kostenfreie Mittagessen, die darauf abzielten, die Mitarbeitenden im Büro zusammenzubringen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Leider sind diese Angebote mittlerweile nicht mehr vorhanden, was das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation im Büro stark beeinträchtigt.
Die bereitgestellte Hardware ist grundsätzlich in Ordnung, aber nicht außergewöhnlich – sie erfüllt die grundlegenden Anforderungen, bietet jedoch keine besonderen Annehmlichkeiten oder Innovationen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern würden.
Ein Großteil der Kommunikation wurde ins Intranet verlagert, wo kaum jemand ist. Es gibt zwar regelmäßige Townhalls, in denen Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben werden, doch diese wirken oft stark gefiltert und einseitig. Statt einer offenen und ehrlichen Kommunikation gibt es eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche, die viele Mitarbeitende eher enttäuscht und demotiviert zurücklässt.
Das Management verbreitet gezielt Aussagen, die ihrer eigenen Agenda oder Geschichte dienen (und manchmal eben auch nicht stimmen), was von den meisten Mitarbeitenden schnell durchschaut wird.
Besonders auffällig ist, dass sich die Ergebnisse der internen Mitarbeiterumfrage 2024 im Vergleich zum Vorjahr bereits stark verschlechtert haben – und das, obwohl diese Umfrage noch vor den aktuellen, negativen Veränderungen durchgeführt wurde. Eine Aufarbeitung und transparente Kommunikation der Umfrageergebnisse an die Mitarbeitenden hat nicht stattgefunden, was den Eindruck von Ignoranz und mangelndem Engagement seitens des Managements verstärkt.
Bei diva-e scheint es wenig Raum für Mitarbeitende zu geben, die offen Feedback geben oder sich kritisch gegenüber dem Management äußern. Wer nicht bedingungslos folgt oder als unangenehm empfunden wird, hat es schwer, Karriere zu machen. Diese Praxis schafft ein Umfeld, in dem Gleichberechtigung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt werden, da Mitarbeitende das Gefühl haben, dass nur diejenigen, die sich unkritisch anpassen, die Möglichkeit auf beruflichen Aufstieg haben.
Wie es in vielen Agenturen der Fall ist, sind die Aufgaben besonders interessant, wenn man mit spannenden und anspruchsvollen Kunden zusammenarbeitet. Doch was zunehmend problematisch wird, ist der Umgang mit Mitarbeitenden, die versuchen, außerhalb ihrer eigentlichen Kundenarbeit innovative Projekte voranzutreiben. Oft werden diese Initiativen von anderen Abteilungen wie Sales oder Marketing sabotiert, indem ihnen zahlreiche Hürden in den Weg gelegt werden. Der hohe Charge-Druck tut jedoch sein Übriges, sodass Mitarbeitende bald keine Zeit mehr für solche Projekte haben werden. Dies führt zu Frustration und mangelnder Motivation, die „extra Meile“ zu gehen – und genau diese zusätzlichen Anstrengungen sind entscheidend für die Innovationskraft eines Unternehmens wie diva-e.
Remote, Arbeiten aus dem Ausland, Tech-Ausstattung, Zusammenhalt der KollegInnen, gute, zentrale Location der Büros in den Städte, spannende Kunden und Projekte
Dass Teamleads primär eine disziplinarische Leitung haben und daneben auch noch Projekte selbst machen müssen. Es wäre gut, wenn Teamleads eber Coaches wären, die das Team aktiv supporten, z.B. mal mit in ein Meeting / einen Pitch gehen und damit auch live Feedback teilen können. Dafür bräuchten sie die fachlichen Skills sowie auch genügend Zeit.
Transparente Gehaltsstrukturen und jährliche Gehaltserhöhungen, selbst wenn sie nur 1-2% wären.
Bessere Benefits wie eine Brutto-Netto-Optimierung oder Fitnessstudio-Support (z.B. Kosten können monatlich eingereicht werden bis zu einem Betrag x).
Sehr angenehm mit in der Branche vergleichsweise geringem Stress und wenigen Überstunden (im Schnitt weniger als 5 und maximal 10 pro Woche). Sehr freundschaftlicher Umgang mit Management sowie auch KollegInnen.
Bei den Kunden hat diva-e ein top Image und man wird immer sehr Willkommen geheißen. Im Markt kennt man sie aber nicht. Pitches, Kundenzufriedenheit und Servicequalität werden dementsprechend sehr ernst genommen.
Fully remote ist möglich und sogar Reisezeit ist Arbeitszeit und Überstunden können 1:1 konsumiert werden. Ich hatte in meinen vielen Jahren Berufserfahrung in verschiedensten Unternehmen noch nie so eine gute Work-Life-Balance.
Die Hierarchien sind relativ flach und es gibt daher eher weniger Aufstiegschancen, jedoch kann man sich inhaltlich sehr gut weiterbilden durch die coolen Kunden und Projekte. diva-e supported aber Weiterbildungen prinzipiell sehr gerne, z.B. durch freie Tage / Zeitausgleich.
diva-e ist nicht bekannt dafür gute Gehälter zu haben, aber auch nicht besonders schlechte zu habe. Sie zahlen branchendurchschnittlich und müssen als Agentur da auch in ihren Preisen gegenüber Kunden competitive bleiben. Es ist empfehlenswert ein gutes Gehalt gleich zu Beginn zu verhandeln, da größere Gehaltserhöhungen (über 5%) eher untypisch sind.
Es wird kaum was ausgedruckt und Müll wird an allen Standorten getrennt. Man ist angehalten innerhalb Deutschlands mit der Bahn zu fahren und bekommt auch relativ schnell eine Bahncard.
Wirklich tolles Team, jedoch ist das auch sehr projektabhängig in den meisten Fällen.
Sehr fair in meiner Wahrnehmung.
Vorgesetzte haben primär eine disziplinarische und keine fachliche Führung, was ich so noch nirgendwo gesehen habe. Für Coaching / Mentoring muss man sich also eher andere KollegInnen oder fachlich sehr erfahrene Leute suchen.
Sehr flexibel mit der Möglichkeit zu 100% remote sowie auch 90 Tage aus dem EU-Ausland zu arbeiten. Man bekommt eine gute technische Ausstattung (Laptop, Handy, Tastatur, Maus, Headphone) und alle Offices haben höhenverstellbare Tische. Getränke und Snacks gibt es gratis im Office. Leider gibt es neben einer reduzierten Frühstücksoption kein Essen, außer bei Teamevents.
Es gibt regelmäßig Townhalls, wo die gesamte Belegschaft abgeholt wird. Neu jetzt auch auf Englisch. Überraschenderweise werden Umsatz und Profitentwicklungen immer sehr transparent geteilt, was ich sehr wertschätzend wahrgenommen habe und eher unüblich ist. Auch die neue, interne Kommunikationsplattform ist sehr cool und reduziert E-Mails signifikant. Die meiste Kommunikation läuft über MS Teams ab, was auch sehr gut funktioniert.
Warum dennoch nur 4/5 Sternen? Potenzielle Kündigungen (von beiden Seiten) wurden zumindest 2024 nicht direkt angesprochen, was mich einen Dip in der Mitarbeitermotivation mit viel Flurfunk spüren ließ. Das hätte man direkter managen können, um gefühlte Unsicherheiten zu reduzieren.
Das Management ist generell nicht sehr divers und primär männlich, jedoch ist das eher historisch geschuldet. Es gibt jedoch auch keine aktiven Zielsetzungen im Hiring darauf dezidiert einen Wert zu legen wie ich das aus anderen Unternehmen kenne (z.B. Hiring Pipeline und Interviewer-Gruppe muss gewisse Diversität berücksichtigen). Da geht auf jeden Fall noch mehr. Das Management ist bestimmt offen dafür.
Echt mega coole Kunden wie ALDI, dm, Weleda, ZF oder Bentley. Auch die Projekte sind inhaltlich sehr spannend, von E-Commerce bis hin zu Cybersecurity oder Application Management Services. Gerade die Pitches machen immer großen Spaß und erlauben einen sehr crossfunktional zu arbeiten.
Mobiles Arbeiten wird ermöglicht, Arbeiten aus dem Ausland möglich, teilweise spannende Kunden (zumindest vom Namen her), Kollegenzusammenhalt innerhalb meiner Abteilung (noch), schönes Büro
- Change-Prozesse werden ausnahmslos top-down durchgeführt. Als direkt Betroffene wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, ohne auch nur einmal involviert gewesen zu sein.
- Druck seitens des C-Levels / oberen Managements: Die Zahlen rücken den Menschen immer mehr in den Hintergrund. Das einzige was zählt ist, wie viel Zeit kann auf den Kunden gebucht werden, wie kann das Buchungsverhalten der Mitarbeiter optimiert werden, wie kann die Charge gesteigert werden und was kann den Bestandskunden (mit oftmals fragwürdigen und unseriös anmutenden Sales-Initiativen) zusätzlich noch verkauft werden. Für das C-Level zählen nur Zahlen. Das Interesse an den Mitarbeitern als Menschen ist oberflächlich bis nicht vorhanden. Das ist auch okay, aber das aufgesetzte Interesse an den Mitarbeitern ist unglaubwürdig und wird von den Leuten durchschaut. Die Mitarbeiter sind für das obere Management “Mittel zum Zweck”. Nicht mehr und nicht weniger.
- Feedback-Kultur: Es heißt immer “Feedback jederzeit und ist gerne gesehen”. Äußert man dann kritisches Feedback nach oben, wird dieses abgetan und teilweise extrem beleidigt reagiert. Professionelle Feedbackkultur geht aus meiner Sicht auf jeden Fall anders.
- Mich besorgt der Trend, dass es augenscheinlich nicht mehr der Anspruch bei diva-e ist, dass Führungskräfte / Manager zumindest oberflächlich fachlich Bescheid wissen müssen über die Bereiche, die sie führen. Führungskräfte in fachfremden Abteilungen installieren? Bei diva-e kein Problem. Kann man gut oder schlecht finden – ich finde es schlecht.
- Man wird zum Konzern – mit allem, was dazu gehört. Wer hier noch Agentur erwartet, wird enttäuscht sein.
- Mir ist klar, dass das hier kein soziales Projekt ist, aber “Krise” verbietet es nicht, die Grundprinzipien eines gepflegten Miteinanders zu wahren.
- Die Mitarbeiter sollten in relevante Entscheidungen, die ihr direktes Arbeitsumfeld betreffen, involviert oder zumindest angehört werden und ihre Stimme sollte in den Entscheidungsprozess einfließen.
- Tut euren Mitarbeitern mit Kundenkontakt einen Gefallen und stampft doch bitte die Website wieder ein. Als Mitarbeiter läuft man vor Scham rot an, wenn man von Kunden auf diese angesprochen und belächelt wird.
- Mit der Website kann auch gleich das ERP-System aus dem letzten Jahrhundert eingestampft werden. Man dachte, dadurch wird die Toollandschaft reduziert und Prozesse zentralisiert. Das Gegenteil ist der Fall. Gefühlt haben wir für jedes Thema ein eigenes Tool, keiner blickt hier mehr durch. Außer ein paar Leuten findet das ERP-System keiner als hilfreich, geschweige denn als Weiterentwicklung des vorangegangenen Tools.
Bis 2024 sehr gut. Seit dem letzten Jahr hat sich die Arbeitsatmosphäre aber aus meiner Sicht um 180 Grad gedreht. Die Leute reagieren auf Managemententscheidungen zunehmend zynisch, sind zunehmend verunsichert und frustriert. Es ist im negativen Sinne erstaunlich, wie es das Management geschafft hat, dass sich die Stimmung und Arbeitsatmosphäre innerhalb der Belegschaft derart schnell und dramatisch verschlechtert hat.
Die Leute reden mittlerweile mehr übereinander statt miteinander. Ich stelle eine starke Zunahme des Flurfunks fest.
Dadurch dass letztes Jahr teilweise langjährige Mitarbeiter gefühlt von einem Tag auf den nächsten gegangen wurden, ist eine zunehmende Angst um den eigenen Arbeitsplatz zu spüren (“Bin ich der nächste, wenn sie selbst vor Person XY nicht halt machen?”). Es herrscht das Gefühl “Hier ist keiner mehr sicher” vor.
Ich glaube, dass mindestens 70% der Mitarbeiter die Gesamtentwicklung bei diva-e als bedauernswert empfinden. Aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz und weil man derzeit den Arbeitgeber nicht wechseln kann, spielen einige das Spiel aktuell noch mit und machen gute Miene zum bösen Spiel.
Man denkt von sich selbst, man sei ein Big Player, außerhalb der Branche kennt diva-e aber fast niemand. Hier sollte auch das Marketing mal hinterfragt werden.
Es werden Überstunden erfasst und können abgebaut werden. Es wird nicht wie bei anderen Agenturen erwartet, unbezahlt Überstunden zu machen. Auf private Belange wird zumindest von meinem direkten Teamlead Rücksicht genommen. Wie sich das zukünftig entwickeln wird, bleibt abzuwarten.
Geringe Weiterbildungsbudgets. Früher war Weiterbildung kein Problem, aufgrund des massiven Zahlendrucks ist hier eine deutliche Verschlechterung auszumachen.
Ansonsten kann man bei diva-e die Karriereleiter emporsteigen, wenn man nicht zu unbequem ist und einen guten Draht zum C-Level hat. Ist dies nicht der Fall, ist es fast unmöglich. “Alle sind gleich, aber manche sind gleicher” wird bei diva-e gelebt.
Ich werde fair bezahlt, gerade wenn man es mit anderen Agenturen vergleicht. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum bis dato nicht noch mehr Leute gekündigt haben. Das Geld, mittlerweile eher Schmerzensgeld, passt (noch).
Es gibt aber extreme Gehaltsunterschiede zwischen einzelnen Abteilungen, was vermehrt zu Unmut führt.
Negativ: Es gibt eigentlich keine ernst gemeinte Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Man wird angehalten mit dem Zug zu reisen. Viel mehr passt hier meiner Einschätzung nach nicht. Es gab mal ein Green Team und ein Social Team. Keine Ahnung was mit diesen Teams passiert ist. Wahrscheinlich aus Kostengründen eingestellt worden.
Innerhalb meiner Abteilung (noch) sehr gut! Wobei das immer mehr bröckelt. Erst recht, nachdem die komplette Führungsmannschaft bald nicht mehr an Bord ist.
Wären die Kollegen und das Gehalt nicht, so glaube ich, wäre hier jetzt schon kein Stein mehr auf dem anderen. Der Großteil der Leute in meiner Abteilung ist nur noch wegen der Kollegen da, nicht wegen diva-e. Die Firma ist komplett austauschbar geworden und die Identifikation mit der Firma ist mittlerweile bei den meisten Kollegen auf dem Nullpunkt oder darunter angelangt.
Mit anderen Abteilungen gestaltet sich die Zusammenarbeit zumeist mehr schlecht als recht. Dies wirkt sich auch auf den Zusammenhalt aus. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich Leute vor dem Kunden von der Arbeit eines Kollegen distanziert haben, weil sie sich dafür geschämt haben. Diese Gemengelage empfinde ich als problematisch, da der Fokus immer mehr auf interdisziplinäre Zusammenarbeit gelegt werden soll. Es gibt abteilungsübergreifend einige wenige Leistungsträger, die den Laden am Laufen halten. Von denen schauen sich die meisten mittlerweile aber auf dem Arbeitsmarkt nach Alternativen um.
In meinem Bereich ist das überhaupt kein Thema – alle werden gleich behandelt. Es schlägt aber mehr und mehr zu einem durch, wie verdienten Mitarbeitern von oben mitunter nicht die Wertschätzung und der Respekt entgegengebracht wird, den sie eigentlich verdient hätten.
Hier muss man stark differenzieren. Mit meinen direkten Vorgesetzten ist bzw. bald war die Zusammenarbeit immer auf Augenhöhe und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Ich habe den Eindruck, dass dem mittleren und unteren Management überhaupt keine Einflussnahme ermöglicht wird und diese lediglich Entscheidungen kommunizieren “dürfen”, die an anderer Stelle getroffen wurden.
Je weiter man noch oben geht, desto schlechter wird das Führungsverhalten. Es zählt nur noch Charge, EBITDA & Co. Stimmen die Zahlen, kann das C-Level auch (aufgesetzt) nett sein und auf Kumpeltyp machen. Sobald die Zahlen unter Druck geraten, werden Mitarbeiter unter Druck gesetzt, gefühlt über Nacht betriebsbedingt gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt, um Kosten einzusparen. Der Mensch hinter der Arbeitskraft zählt leider immer weniger.
Mein Eindruck: Das C-Level hat mittlerweile alle relevanten Führungspositionen mit Personen besetzt, die die gewählte Linie konsequent mitgehen und keinen Widerspruch leisten.
Moderne Arbeitsausstattung, Möglichkeit wann immer man möchte remote zu arbeiten, Arbeiten aus dem Ausland möglich und schöne Büros (die aber eigentlich nur leer stehen und nur Kosten verursachen)
Top-down. Mitgestaltungsmöglichkeiten bei wirklich wichtigen Themen quasi nicht vorhanden. Es wird zwar kommuniziert und suggeriert, man könnte als einfacher Angestellter Dinge mitentwickeln und beeinflussen, aber im Endeffekt trifft das C-Level die Entscheidungen so, wie es für sie und ihre Ziele passt.
Es finden regelmäßig Town Halls statt. Der Mehrwert dieser hält sich stark in Grenzen. Außer dass aufgezeigt wird, dass wir unter der geplanten Charge sind und ein paar Sales- und Kunden-Updates kommt da nicht wirklich was mit Substanz.
Soweit ich das beurteilen kann, wird hier grundsätzlich jeder gleich behandelt. Im C-Level sind aber ausschließlich Männer anzutreffen. Das empfinde ich als sehr kritisch!
Von den Namen her interessante Kunden mit vielen Konzernen darunter. In der täglichen Arbeit ist dies aber manchmal hinderlich, da Prozesse teilweise ewig dauern und nichts umgesetzt wird. Wenn man auf große Brands steht, wird man bei diva-e aber fündig.
Leider bleibt aufgrund des Charge Drucks immer weniger Zeit interne Projekte voranzutreibe
So verdient kununu Geld.