65 von 454 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Möglichkeit, 100 % remote zu arbeiten, ist ein klarer Pluspunkt – ebenso wie die vollständige Überstundenregelung. Auch Benefits wie Kindergartenzuschuss oder Jobrad sind positiv und sollten unbedingt beibehalten werden, wenn man nicht noch mehr Mitarbeitende verlieren möchte.
Als ich bei diva-e gestartet bin, war die Agentur stark mitarbeiterzentriert. Es herrschte ein vertrauensvoller Umgang, Feedback war erwünscht und Kommunikation fand auf Augenhöhe statt. Heute wirkt das Unternehmen wie ein toxisches Umfeld: Mitarbeitende müssen genau überlegen, wem sie vertrauen, und werden zunehmend auf Kennzahlen reduziert. Fachliche Expertise spielt kaum noch eine Rolle.
Den Fokus wieder stärker auf die Mitarbeitenden legen. Niemand kennt Kund:innen besser als die Projektteams. Offene Kommunikation bedeutet nicht mehr Meetings voller Floskeln, sondern Ehrlichkeit – zum Beispiel keine Verschleierung von Kündigungen und Entlassungen.
Schöne Büros allein schaffen keine gute Stimmung. Die Atmosphäre ist von Unsicherheit geprägt. In einzelnen Abteilungen herrscht Angst vor Arbeitsplatzverlust.
Eher negativ. Die große Kündigungswelle der letzten Monate hat Spuren hinterlassen und bleibt auch nach außen nicht unbemerkt.
Einer der wenigen Pluspunkte: 100 % Remote-Work ist theoretisch möglich, Überstunden werden komplett ausgeglichen.
Früher ein echtes Aushängeschild mit großzügigem Weiterbildungsbudget und dedizierter Abteilung. Heute praktisch nicht mehr vorhanden – die zuständige Abteilung wurde stillschweigend aufgelöst.
Branchenüblich, keine nennenswerten Ausreißer nach oben.
Offizielle Arbeitsgruppen existieren, scheinen aber seit langem inaktiv. Engagement ist kaum erkennbar.
Besteht vor allem noch unter langjährigen Mitarbeitenden, die die frühere Kultur miterlebt haben.
Es gibt ein Retirement-Programm, insgesamt ist der Altersdurchschnitt jedoch eher jung.
Stark abhängig von der jeweiligen Führungskraft. Früher gab es klare interne Bewerbungsprozesse, heute werden Führungspositionen teils willkürlich und fachfremd vergeben. Das führt zu Fehlentscheidungen und ignoriert wertvollen Input aus den Teams. In manchen Abteilungen kommt es sogar zu respektlosem Umgang mit Mitarbeitenden.
In Ordnung, keine besonderen Kritikpunkte.
Sehr schwach. Kritik ist unerwünscht. Obwohl die Geschäftsführung seit langem bessere Kommunikation verspricht, werden parallel Entlassungen verschwiegen.
Nach außen wird Gleichberechtigung betont, z. B. mit einem Women-Leadership-Programm. In der Praxis stößt das aber an Grenzen – etwa wenn Veranstaltungen so gelegt werden, dass (weibliche) Führungskräfte mit Kindern kaum teilnehmen können.
Abhängig von den Kunden. Grundsätzlich abwechslungsreich, aber Qualität und Wertschätzung der Arbeit hängen stark von Projekt und Führung ab.
Es gibt remote Arbeitsmöglichkeiten, ein schönes und modern eingerichtetes Büro und weitestgehend freie Wahl der Hardware.
Die Kommunikation auf allen Ebenen findet gar nicht statt oder ist extrem intransparent und verwirrend. Es werden keine klaren Aussagen getroffen, sondern mit Marketing-Sprichworten um sich geworfen. Es wird versucht die Kommunikation zu verbessern, indem mehr Townhall Meetings eingestellt werden, statt klare Aussagen zu treffen und normale Sprache zu verwenden.
Es gibt keine Wertschätzung oder Bindung des C-Levels zu den Mitarbeitern. Wichtige Entscheidungen, die den Arbeitsalltag der Mitarbeiter betreffen, werden über deren Köpfe hinweg getroffen. Auch das Wohlbefinden der Mitarbeiten spielt für das C-Level keine Rolle. Den Mitarbeiten wird zudem jede Form der Verantwortung und Expertise aberkannt.
Die einzige Metrik, die beachtet wird, ist die Auslastung/Charge. Andere Aspekte wie Umsatz, Kundenzufriedenheit oder Kundenbindung werden nur am Rand wahrgenommen.
Die Situation verschlechtert sich seit ca. einem Jahr rasant (besonders seit Anfang des Jahres). Hinweise und Warnungen der Mitarbeiter wurden und werden ignoriert. Da keinerlei Einsicht oder Wille vorhanden ist, die Situation ungeschönt zu betrachten, geschweige denn zu verändern, sehe ich keine Möglichkeit etwas zu verbessern bzw. dafür dürfte es mittlerweile zu spät sein.
Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch und die Unternehmenskultur hat sich zunehmend zu einer „ich zuerst“-Kultur entwickelt. Alle Führungskräfte, die nicht die Meinung des C-Levels wiedergeben, wurden im letzten Jahr rausgeekelt – wer nicht spurt, der fliegt. Daher sagt niemand mehr seine ehrliche Meinung (die auch nicht gerne gehört wird), alle denken zuerst an sich selbst und niemand will der nächste sein. Die Kooperationsbereitschaft unter den Kollegen hat dadurch sehr gelitten.
Durch die im letzten Jahr vorgenommen Umstrukturierungen hat das Image extremen Schaden genommen. Personen aus der Branche, alte und aktuelle Arbeitskollegen und Kunden: Jeder bekommt mit, was hier hinter verschlossenen Türen passiert. Diese Dinge schockieren (zu Recht) mögliche Mitarbeiter oder potenzielle neue Kunden.
Erschwerend hinzu kommt, dass diva-e fast keinerlei Marketing-Maßnahmen unternimmt, daher ist das Unternehmen allgemein in der Branche nur wenig bekannt.
Die Arbeitszeit kann flexible eingeteilt werden (sofern Kundentermine beachtet werden). Auch gibt es keine Office-Plicht und Homeoffice muss nicht genehmigt werden o. Ä.
Das persönliche Weiterkommen hängt alleine an der Einschätzung des direkten Vorgesetzten, eine objektive Betrachtung des Könnens und Wissens der Mitarbeiter gibt es nicht.
In der Vergangenheit gab es pro Mitarbeiter ein fixes Weiterbildungsbudget, das nicht mehr zur Verfügung steht (Achtung: Offiziell kann man Weiterbildungsbudget beantragen, es wird nur nicht genehmigt/freigegeben. Fakt ist, es gibt keine Weiterbildungsoptionen).
Das Gehalt ist Branchen-üblich, jedoch gibt es aktuell aufgrund tiefgreifender (und langandauernder) Sparmaßnahmen keine Steigerungsmöglichkeiten oder Inflationsausgleichsmöglichkeiten. Auch gibt es keine Goodies wie z. B. ein Jobticket o. Ä.
In der Vergangenheit gab es für diese Themen eigene Teams und Aktionsgruppen. Diese wurden aber mittlerweile alle eingestampft. Soziales Engagement oder Umweltbewusstsein existiert nur noch auf dem Papier.
Zwischen den Abteilungen herrscht teilweise ein starkes Silo-Denken. Durch den starken Charge-Druck und die personellen Umstrukturierungen ist die Atmosphäre unter den Kollegen sehr unterkühlt und teilweise sogar toxisch in einigen Teams.
Vermutlich in der Hoffnung, dass die Mitarbeiter dann wieder besänftigt sind, finden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen statt, die aber sehr befremdlich und gezwungen sind. Da das Budget für Teamevents, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern quasi auf Null gesetzt wurde, gibt es auch wenig Möglichkeiten mit den Kollegen abseits des Arbeitsalltags eine Verbindung aufzubauen.
Da ich davon nicht betroffen bin, kann ich mich dazu nicht äußern. Auffällig ist, dass es nur eine Hand voll älterer Mitarbeiter gibt.
Das ist der wahrscheinlich schlimmste Punkt von allen. Vorgesetzte sind fachfremd, haben keinerlei Führungsfähigkeiten, sprechen nicht mit ihrem Team, treffen keine Entscheidungen und manipulieren Kundenprojekte. Das einzige Ziel ist es sich selbst gut darzustellen, gerne auch auf Kosten der eigenen Mitarbeiter oder zu Lasten von Kundenprojekten.
Es gibt ein schönes und modern eingerichtetes Büro und weitestgehend freie Wahl der Hardware. Allerdings wird auch hier gespart, so bekommt man kein Firmen-Handy, obwohl eine Zweifaktorauthentifizierung zwingend erforderlich ist (das über das private Handy zu regeln ist mit der absolvierten ISO- und Tisaxs-Zertifizierung eigentlich gar nicht möglich, aber naja).
Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten werden allgemein keine negativen Punkte angesprochen oder Misserfolge ehrlich aufgearbeitet. Alles wird als „Gread Success“ verkauft und wenn sich etwas mal nicht mehr schönreden lässt, wird es totgeschwiegen in der Hoffnung, dass kein Mitarbeiter nervige Nachfragen stellt.
Geschlechterspezifische oder eine Diskriminierung aufgrund anderer Merkmale haben ich nicht erlebt. Auffällig ist jedoch, dass nahezu alle Führungskräfte männlich sind. Alle werden gleich schlecht behandelt, außer man macht sich bei den richtigen Leuten lieb Kind.
Die Aufgaben sind stark vom Projekt abhängig, jedoch (wie Agenturen meistens der Fall) abwechslungsreich und interessant.
100% Remotearbeit
- Charge/Leistungsdruck
- Intransparente Aufstiegsmöglichkeiten
- Wenig Gehaltsprogression
- Nachhaltiges Gefühl der Isolation durch wenig, echte Zusammenarbeit und Mangel an echter Connection zu Arbeitskollegen und Teamleitern, denen ihre Mitarbeiter egal sind
Weniger Chargedruck
Mehr Freiheit, echte Connections zu seinen Arbeitskollegen zu schaffen
Stark vom Projekt abhängig. Grundsätzlich muss man sich "seine Leute" regelmäßig neu zusammensuchen, weil man durch den Projektstrudel immer wieder in neue, bunt gewürfelte Teams gesteckt wird. Hier hat man oftmals das Gefühl, dass man seine internen Kollegen genauso erstmal kennenlernen muss, wie den Kunden. Vorhandene Synergien gibt es dadurch wenig/gar nicht. Dadurch entsteht im Alltag auch nicht das Gefühl, dass man gemeinsam an einem Strang zieht, auch wenn es gerne mal so angepriesen/vermarktet wird, als würden hier ausschließlich Teamplayer arbeiten. Am Ende schaut jeder selbst, wo er bleibt. Das finde ich problematisch, weil die diva-e sich nach außen als absolute "People First"-Company gibt, sich aber komplett in Richtung einer seelenlosen IT-Firma entwickelt (hat), wie es sie bereits zuhauf gibt. Eine gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre habe ich also selten bis gar nicht erlebt.
Die diva-e ist wenig bekannt, auch wenn das Management es gerne anders sieht. In der Branche ist der Ruf ein positiver.
Man kann 100% remote arbeiten und sich seine Arbeitszeit bestmöglich selbst einteilen. Charge Druck und (ein mehr oder wenig subtiler) Leistungsdruck sind jedoch absolut präsente Stressfaktoren, die auch gerne über die Arbeitszeit hinaus auslaugen, sei es weil man Überstunden leisten muss oder weil die Arbeit derart anstrengend und fordernd sein kann, dass man nach der Arbeitszeit schlichtweg keine Energie für das Privatleben hat. Da ist dann auch nichts mehr mit Work-Life-Balance.
Es gab Green- und Social Teams, die sich für Werte eingesetzt haben. Soweit ich weiß, wurden diese allerdings aufgrund von mangelnder Wirtschaftlichkeit eingestampft.
Deine Karrierechancen sind abhängig von dem Feedback, welches dein Teamleiter bei Leuten einsammelt, mit denen du zusammenarbeitest. Das wird dann in ein baukastenförmiges Karrieremodell umgewandelt. Klingt wahllos, ist wahllos.
Ebenfalls stark vom Projekt abhängig. Grundsätzlich sind die meisten Menschen, die ich bei der diva-e erlebt habe, freundlich und hilfsbereit.
Abteilungsübergreifend gestaltet sich die Zusammenarbeit jedoch oftmals schwierig, da einfach viel Silo-denken herrscht. Durch die genannte Projektrotation arbeitet man sowieso ständig wieder mit neuen Leuten zusammen. Durch die angespannte, wirtschaftliche Lage und den vorherrschenden Charge-Druck hat man oftmals den Eindruck, dass jeder sich in erster Linie erstmal um sich selbst kümmern muss. Einen echten Zusammenhalt gibt es dadurch nicht wirklich.
Dazu kommen in unregelmäßigen Abständen organisierte Veranstaltungen, wie After Works o.ä., die aber oftmals eher befremdlich und gezwungen wirken. Wenn Menschen in ihrem Arbeitsalltag so wenig Anklang zueinander finden, bringt es meines Erachtens auch nichts, Veranstaltungen "drüberzustülpen". Die leerstehenden Büros stehen hier sinnbildlich für den mangelnden Zusammenhalt und das Desinteresse an echter Gemeinsamkeit.
Wenn die Möglichkeit zur 100% remote-arbeit für viele der letzte/einer der letzten Gründe ist, in der Firma zu bleiben (siehe andere Bewertungen), spricht das Bände.
Mir ist keine Diskriminierung o.ä. gegenüber älteren Kollegen bekannt.
Prinzipiell darf anscheinend jede/r Führungskraft werden, ungeachtet der Qualifikation. Zudem werden Teams auch hier gerne mal wahllos (innerhalb der Abteilung) gewürfelt. Dadurch kommt es gerne mal vor, dass deine Führungskraft gar nicht dieselbe Position ausübt wie du und deshalb fachlich null beratend auftreten kann. Ferner interessieren sich Führungskräfte schlichtweg häufig nichtmal wirklich für ihre Mitarbeitenden. Deshalb muss man auch hier einfach Glück haben, denn es kann vorkommen, dass deine Führungskraft mit eigenen Tätigkeiten derart ausgelastet ist, dass es in eurem Regeltermin (wenn ihr denn überhaupt einen habt, gibt auch Fälle in denen man 2x im Jahr mit seiner Führungskraft spricht und das wars) nicht für mehr als eine oberflächliche Unterhaltung reicht, denn jeder ist sich selbst der Nächste und auch die eigene Führungskraft muss ihren Kopf über Wasser halten. Ernsthafte Anliegen, die man bei seiner Führungskraft platziert, verpuffen dann einfach.
Da fragt man sich, wieso Führungskräfte überhaupt Führungskräfte werden, wenn..
a) sie sich nicht für die Menschen interessieren, die sie führen
b) operativ derart eingespannt werden, dass sie nicht mehr führen können
Hier verweise ich auf die Überschrift meiner Bewertung, "Schall und Rauch". Es finden regelmäßige "Town Hall"-Meetings statt, in denen die gesamte Belegschaft zusammengetrommelt wird, um über aktuelle Ereignisse, Projektabschlüsse, Neukundengewinne etc. informiert zu werden. Die Veranstaltung ist absolutes Marketing, in der die Realität oftmals keinen Platz hat. Projekte und Kunden werden angepriesen und gefeiert, während die Kollegen, die mit jenen Projekten und Kunden zutun haben, eigentlich das Gegenteil tun möchten. Diese Diskrepanz zwischen der Message, die verbreitet wird und dem eigentlichen Projektalltag ist absolut befremdlich und gibt einem das Gefühl, das C-Level hätte entweder keine Ahnung von der Realität oder vertuscht diese absichtlich.
Man bekommt zum Einstieg ein faires Gehalt (wenn man gut verhandelt hat) eine Progression gibt es jedoch nicht wirklich bzw. muss diese hart erkämpft werden. Für das gesamte Jahr 2025 sind zudem jegliche Gehaltsanpassungen gestrichen worden.
Habe grundsätzlich das Gefühl, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Das Unternehmen wird dennoch fast ausschließlich von Männern geleitet.
Es gibt viele interessante Projekte, die die diva-e begleitet und es gab auch mal spannende interne Initiativen. Beides ist mittlerweile größtenteils dem Chargeability-Druck gewichen. Projekteinsätze werden nicht der Qualifikation oder einem Mehrwert für den Mitarbeiter nach vergeben, sondern es wird vorrangig danach geschaut, wo erstmal noch Projektbudget vorhanden ist, welches sich benutzen lässt. Dadurch entstehen merkwürdige Projektkonstellationen, wo Menschen zusammenarbeiten, die ihren Rolle in dem Projekt eigentlich nicht ausführen wollen/können.
100% remote
Mittlerweile alles, es gab aber auch mal sehr gute Zeiten. Durch Umstrukturierung und sehr komischen Personalanpassungen ist das alles sehr herunter gegangen.
Reflektieren was man in den letzten 1.5 Jahren gemacht hat und ob das auf dauer Tragbar ist
Hängt sehr von den Projektkollegen ab. Grundsätzlich ist man in CCs aufgeteilt, im Projektalltag ist man aber immer in Buntgewürfelten Teams. Daher ist die Arbeitsatmosphäre immer auch davon abhängig mit wem man arbeitet. Bis vor einem halben Jahr, hätte ich hier noch 5 Sterne geben können. Das aber solche Leute bei Diva-e existieren finde ich nach den jüngsten Vorkommnissen nicht mehr verwunderlich. Mittlerweile nur noch Ellenbogenmentalität und absolut kindisches verhalten
Keiner kennt Diva-e
Das einzug "gute" ist das 100% remote. Wer hier aber auf die Idee kommt, das sich Einsatz lohnt, hat weit gefehlt. Es wird weder geschätzt aber auf der Tonspur immer erwartet. Leistet man das dann, wird es im Jährlichen Mitarbeitergespräch klein geredet oder einfach mit schweigen ignoriert, wenn man es anspricht
Wie ich oben schon beschrieben habe, gibt es ein Weiterbildungsbudget pro Mitarbeiter. Daran zu kommen, grenzt aber schon an ein Wunder. Karriere kann man nur machen, wenn man im Jährlichen Mitarbeiter Gespräch entsprechende Bewertungen bekommt und der Teamlead das auch so sieht. Bekommt man nur Positive Bewertungen, ist das kein Grund eine Beförderung zu erhalten. Es gibt zwar ein Baustein System, wie diese Bausteine dann aber am ende gewichtet oder verteilt werden, liegt im ermessen des Teamleads. Das macht das alles eher zu einem Würfeln als einem Ernst zu nehmenden System. Insbesondere bei vergangenen Neueinstellungen hat man das beobachten können. Leute die wenig bis keine Skills haben, kommen direkt als Senior rein, einfach weil sie von außen kommen. In den Projekten konnten sie dann aber wenig bis keine Leistung erbringen und kommen trotzdem als Senior durch.
Einfach nur Durschnitt, nicht mehr nicht weniger
war mal, wurde alles eingestellt
Stark Abhängig vom Projektteam, mittlerweile habe ich aber mehr negative als Positive Erfahrungen gemacht, weil es immer wieder laute Kollegen sind die den anderen auf biegen und brechen Honig um den Mund schmieren, egal wie lächerlich die Situation ist. Wollen diese Leute etwas, werden sie extrem kindisch und laut. Hier gilt, der lauteste bekommt seinen willen.
Kann ich nichts zu sagen
Es ist erschreckend zu sehen, was ich manchmal von Kollegen mitbekomme, insbesondere wenn es um Fixe Gehaltssteigerungen geht, die jedem zugestanden habe. Auch das Fortbildungsbudget existiert nur auf dem Papier. Eigentlich hieß es das es jedem zusteht, in der Realität muss man darum kämpfen, nur um am Ende ein Nein zu bekommen. Hat man dann mal Luft, weil man gerade Leerlauf hat, soll man sich Youtube Videos anschauen um sein Knowledge aktuell zu halten.
Fragwürdig, da man wegen Handys total herum macht. Auf der einen Seite kann man jetzt nicht wirklich meckern über die Ausrüstung aber dann soll man 2fa verwenden aber bekommt kein Arbeitshandy gestellt. Finde ich geht überhaupt nicht
Es gibt regelmäßige Townhalls, wo Infos von der Geschäftsführung an die Anstellten getragen werden und Townhalls die nur den CC betreffen, wo auch Organisatorisches vom C-Level verkündet wird. Ansonsten gibt es noch standart Infos, wie es in Projekten Läuft etc. Wenn man selbst im Projekt ist, finde ich es höchst fragwürdig, was in der großen Runde verkündet wird und wie es dann wirklich im Projekt läuft. Das grenzt schon an Zensur, weil nur es rein Garnichts. mit der Realität zu tun hat
Alle gleich Schlecht außer man kriecht vor den richtigen Leuten
Nein
diva-e ist ein sicherer Arbeitgeber, der das Gehalt pünktlich bezahlt und die Eigenständigkeit des Mitarbeiters fördert.
Die Entwicklung sowohl was die Fluktuation angeht als auch die Entscheidungen aus dem Management heraus. Für mich geht der Spirit von diva-e, den ich kennengelernt habe immer mehr verloren.
Mehr und ehrlichere Dankbarkeit zeigen und fördern, nicht in einem Nebensatz einbauen, um die Forderung nach mehr Performance auszugleichen.
Kleine Erfolge könnten auch gerne mal wieder gefeiert werden, nicht nur über einen Foren-Beitrag oder eine Powerpoint-Slide.
Weniger Top-Down durchdrücken, sondern eher in den Dialog mit den Mitarbeitenden gehen, um Lösungen abzustimmen, vor allem wenn es sie und ihr Arbeitsfeld direkt beeinflusst.
Mehr "People Business"-Gedanken fördern und durch alle Bereiche auch ziehen.
Für mich werden in letzter Zeit unerklärliche Entscheidungen getroffen
z.B. Einsparungsmaßnahmen für die Mitarbeitenden, während für alle Führungskräfte gebrandete "Trommeln" bestellt und verschickt werden, um 1h Teambuilding vorzunehmen.
Hier fehlt mir einfach die Rücksicht und auch Weitsicht, wieso nicht eine Möglichkeit schaffen, allen Mitarbeitern etwas Kleines zurückzugeben?
Ich bewerte die Kategorie mit 3* da Sie für mich nicht mehr als Durchschnitt ist. Angefangen mit der Tatsache, dass seit meinem Firmen-Eintritt vor 3 Jahren ständig von einem schweren und unvorhersehbaren Markt gesprochen wird, welcher auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird. Der Mitarbeiter muss seitdem durch mehrere Stufen der Sparprogramme laufen, angefangen mit ausbleibenden Gehaltserhöhungen (zunächst durch Corona-Bonus ausgeglichen) über die Reduktion des Angebots an den Standorten (Naturalien, Feste, Events) hin zum Ausbleiben von Mitarbeiter-Benefits (Massagen, Workations, Standort-Besuche). Zur weiteren Optimierung wurde ein Betriebsurlaub für das Jahresende eingeführt, der über den verfügbaren Jahresurlaub genommen werden muss(Ausnahmen sind möglich, aber evtl. Minusstunden auch nötig). Die Firmenstruktur wurde immer wieder auf Anrat von extern, wie etwa Beratungsfirmen oder Experten, aufgebrochen und umorganisiert. Mitarbeitende von einem Bereich in den nächsten transferiert, Führungskräfte und Positionen geschaffen und nach undurchsichtigen Prinzipien verteilt. Die Begründung hierfür, zukunftsorientierte Ausrichtung sowie Anpassung an die Konkurrenz/Marktführer.
Aufgrund der fehlenden globalen Transparenz in der Kommunikation von Informationen gibt es verschiedene Kreise im Mitarbeiterfeld, die einander auf dem Laufenden halten. Diese Abkapselung der einzelnen Bereiche fördert aus meiner Sicht nicht das Ansehen, das die Mitarbeiter über ihre Firma haben. Auf Führungsebene wird diva-e als führender TXP Dienstleister dargestellt, aus meiner Sicht spricht da auch nichts dagegen, da ich durchgehen in Projekten war.
In meinem Bereich wird die Einhaltung von Arbeitszeiten sehr genau beobachtet und frühzeitig eingeschritten, wenn auffällig viele Überstunden anfallen. Es werden auch Maßnahmen getroffen und mögliche Lösungswege konstruiert. Ich habe deshalb nur 3* gegeben, weil die Work-Life-Balance, die im Bereich gefördert wird, aus meiner Sicht konträr zu der aktuellen gewünschten strategischen Entwicklung ist und ich selbst auch miterlebe, dass eine Änderung/Korrektur sehr stark vom Projekt abhängig ist. Die Art, wie unsere aktuelle Situation auf dem Markt ist und was geleistet werden muss, um gewisse Benefits eventuell wieder zurückzugewinnen, fördert diese Ansicht auch nicht.
Es gibt ein internes Karriere-Modell für die verschiedenen Rollen, anhand dessen man von seinem direkten Vorgesetzten durch Feedback Dritter und seiner eigenen Selbsteinschätzung bewertet wird. Dadurch ist die Karriereleiter klar definiert und transparent gestaltet. Bei der Bewertung der Bausteine gibt es immer wieder unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten, weshalb es manchmal unverständlich wird, weshalb es nicht für einen Positions-Aufstieg reichte. Durch die zusätzlich fehlende Vergleichbarkeit der Rollen in den verschiedenen Bereichen kommt das System bei mir eher als Vetternwirtschaft an. Das klingt sehr drastisch, lässt sich aber für mich auch bei der Vergabe von höheren Führungspositionen sehen.
Die Bewertung wurde aufgrund der Entwicklung während meiner Zeit bei diva-e getätigt. Als ich angefangen habe, hatte ich diva-e als Firma eingeschätzt, in der ein Mitarbeiter anhand seiner Entwicklung und Leistung kontinuierlich wachsen kann. Dabei haben sowohl diva-e als auch der Mitarbeitende gewisse Vorleistungen getätigt, so würde ich behaupten war das Gehalt zu diesem Zeitpunkt gut und mehr als konkurrenzfähig, es wurden klare Erwartungen an den Mitarbeitenden formuliert und mussten auch erbracht werden. Diese Art der vertrauensvollen Zusammenarbeit hat in mir eine Motivation und Zufriedenheit ausgelöst. Seit meiner Einstellung musste ich jedoch in jeder weiteren Runde (fand bisher 1x im Jahr statt) mehr und mehr Kraft dafür einsetzen eine ausgleichende Vergütung zu bekommen, dabei wurden jedoch von Seiten der Firma die Verantwortungen und Anforderungen mit einer Selbstverständlichkeit immer weiter ausgebaut (kommt mit Rolle & Position).
Aufgrund der Einsparungsmaßnahmen habe ich keinen Überblick, was der aktuelle Stand ist. Ich weiß, dass als Geburtstagsgeschenk für 1 Jahr eine 10m2 Blumenwiese bepflanzt wird. Es gab auch entsprechende Initiativen für Green/Sustainable Coding und Aktionen wie "Müllsammeln". Seit Mitte 2024 habe ich davon aber leider nichts mehr mitbekommen.
Ich habe lange überlegt, musste jedoch auf 3* gehen aufgrund der durch die Firma herbeigeführte Entwicklung.
diva-e war ein Unternehmen, welches durch den Zusammenhalt der Mitarbeitenden, über das Kollegiale-Verhältnis hinaus, erst so richtig aufgeblüht und erfolgreich wurde. Dieser Zusammenhalt wurde von diva-e dahingehend gefördert, dass Feste wie Hack-Weeks oder Standort-Treffs organisiert wurden. Mitarbeitende haben sich unabhängig ihrer Zugehörigkeit aktiv mit eingebracht und diese gemeinsam auf die Beine gestellt. Durch diese Art der Motivation und Anerkennung sind weitere Initiativen entstanden, von denen das Unternehmen langfristig profitierte und sich auch deutlich von Konkurrenten abgrenzen und unterscheiden konnte. Mittlerweile und als Ergebnis der genannten Arbeitsatmosphäre herrschen Unmut und Unsicherheit bei Mitarbeitenden, was sich auch auf die Stimmung innerhalb der Standorte entsprechend abfärbt. Nach und nach verlassen wichtige Säulen das Unternehmen, hinterlassen Lücken in unserem Expertise-Portfolio und können nicht entsprechend nachbesetzt werden, weil das Unternehmen kein Alleinstellungsmerkmal mehr übrig hat, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Ich zähle mich zu einem der jüngeren Angestellten von diva-e, deshalb fällt es mir schwer hier eine Bewertung abzugeben. Unser Bereich hat Mitarbeitende jeder Altersgruppe.
Die Bewertung kommt deshalb zustande, weil direkte Vorgesetzte nur geringe Einflussmöglichkeiten haben und eher als Überbringer von Neuigkeiten dienen, um eine gewisse Nähe zu projizieren. Themen werden auf-/mitgenommen, in einer entsprechenden Gruppe weiter besprochen und je nach gesamtheitlicher Relevanz zurückgespielt. In den meisten Fällen werden Metriken und Meetings aufgesetzt, um den Fortschritt von größeren Umfragen bewerten zu können. Es gibt in meinem Bereich einen Regeltermin für 1on1-Meetings, auch hier zählt, es wird sehr viel kommuniziert/gesammelt, für mich als Mitarbeitenden ist es aber kaum ersichtlich, was konkret passiert oder abgeleitet wird.
An meinem Standort haben wir mehrere große offene Büroflächen, dazu gibt es Telefonkabinen und auch verschließbare Büros für 12–16 Personen. Der Großteil der Arbeitsbereiche ist mit 2 Bildschirmen ausgestattet, die entsprechende Verkabelung ist dabei vom Mitarbeiter vorzunehmen. Es gibt eine IT bei der weiteres Equipment wie Maus und Tastatur geholt werden kann. Mitarbeiter, die regelmäßig im Büro sind, können sich ihren Arbeitsplatz entsprechend einrichten.
Ich bewerte die Kategorie mit 2*, da die Kommunikation vorhanden ist und entsprechende Meetings aufgesetzt sind, leider fehlt mir jedoch grundsätzlich eine transparente, offene und reflektierte Kommunikation von der Führungsebene an die Mitarbeitenden. Punkte die hierbei positiv herauszunehmen sind, als Mitarbeitender der diva-e bekommt man Informationen über strategische und organisatorische Änderungen über die genannten Regeltermine direkt von C-Level oder Geschäftsführern. Bedauerlicherweise fehlt es in diesen Terminen an Selbstreflexion und Tiefe, die Flughöhe und Themen, auf die dabei Wert gelegt wird, sind strategischer und vertrieblicher Natur. Das ist dahingehend unverständlich, weil immer wieder betont wird, wir seien ein "People Business". Die Möglichkeit Themen proaktiv anzusprechen oder auch Feedback einzuholen von betroffenen Personen ist für mich, wenn es passiert, nicht transparent dargestellt. Kurz gefasst bildet sich für mich daher folgendes Konzept: Entscheidungen werden Top-Down getroffen, Informationen müssen Bottom-Up angefragt werden.
Als männlicher Mitarbeiter fällt es mir schwer hier eine Bewertung abzugeben, in meinem Bereich ist die Frauenquote sehr gering.
Auf Bereichsebene wird Proaktivität in der Weiterentwicklung und Gestaltung von den Mitarbeitenden gewünscht und erwähnt. Aufgrund der unterschiedlichsten Situationen gestaltet sich dieser Prozess leider sehr zäh und vermittelt einem eher das Gefühl in einem prozessgesteuerten Konzern zu arbeiten. Hier ist Durchhaltevermögen gefordert, dieses kann aber belohnt werden. Auf Projektebene kann das sehr unterschiedlich ausfallen, aus meiner Erfahrung in den Projekten, die ich begleitet habe, kann ich aber schließen, dass Entscheidungen anhand von "Arbeitserfahrung" oder "wird so gemacht" getroffen werden. In meiner Position fühlt man sich dadurch manchmal nicht wertgeschätzt oder berücksichtigt und muss dadurch andere Mittel und Wege finden, um sich aktiv einbringen zu können.
- Die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum viele Mitarbeitende derzeit noch im Unternehmen bleiben.
- Mitarbeitende werden oft als Werkzeuge betrachtet, die einem Zweck dienen und sich anpassen sollen – nicht mehr und nicht weniger. Da sie jedoch den direkten Draht zum Kunden darstellen, sollte der Umgang mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen schnellstmöglich überdacht werden
- Eine langfristig kluge und wertschätzende Führung kann sicherlich in einer Top-Down-Struktur funktionieren (auch wenn mir kein konkretes Beispiel bekannt ist). In diesem Fall läuft es jedoch stetig weiter in die falsche Richtung und führt zunehmend zu negativen Ergebnissen.
- Ein Dienstleistungsunternehmen lebt von dem Mehrwert, den seine Mitarbeiter schaffen. Wenn die komplette Motivation der Belegschaft zunichte gemacht wird und engagierte Mitarbeiter, die wirklich für ihren Job brennen, entweder klein gehalten, rausgedrängt oder so stark eingeschränkt werden, dass der Job kaum noch Raum für Eigeninitiative oder Freude lässt, kann man sich unschwer ausrechnen, was langfristig dabei herauskommt.
- Einer der wenigen verbliebenen Benefits nach allen Sparmaßnahmen, waren die durchschnittlich 30 Urlaubstage. Allerdings wurde durch den unterjährig angekündigten Betriebsurlaub über Weihnachten, für den 6 Tage des eigenen Urlaubs genommen werden müssen (außer man arbeitet auf einem 100%-abrechenbaren Projekt, was bei den wenigsten der Fall ist), in Zeiten großer Unzufriedenheit eine äußerst, nennen wir es, unglücklich gewählte Entscheidung getroffen.
- Wertschätzung und ein respektvolles, menschliches Miteinander sollten auf allen Ebenen des Unternehmens gelebt werden – und nicht nur dann, wenn alle derselben Meinung sind wie die Führungsebene
Was ich früher als einen der wertschätzendsten und angenehmsten Arbeitgeber die ich je kannte beschrieben hätte, empfinde ich heute leider als toxisch.
Aus meiner subjektiven Perspektive hat die oberste Führungsebene ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von Druck und Angst geprägt ist. Offene Meinungsäußerung oder konstruktive Kritik sind kaum noch möglich, da jede abweichende Meinung, die nicht vollständig der streng durchgesetzten Top-down-Führung entspricht, potenziell Karrieremöglichkeiten, das eigene Standing und die persönliche Entwicklung beeinträchtigen kann.
Zudem werden gefühlt wöchentlich neue Änderungen eingeführt, die oft nur beiläufig kommuniziert werden, aber erhebliche Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben. Ein Beispiel hierfür ist der sechstägige Betriebsurlaub über Weihnachten, der – mit wenigen Ausnahmen – vollständig vom eigenen Urlaubskontingent abgezogen werden muss und erst Mitte Februar bekannt gegeben wurde.
Kritik wird zwar „gerne mitgenommen“, doch eine Rückmeldung oder gar Veränderungen erfolgen in der Regel nicht. Wer auf echte Mitgestaltung hofft, ist hier leider nicht mehr richtig.
Außerhalb des Unternehmens habe ich bisher niemanden getroffen, der diva-e kannte. Vielleicht muss man sich in einer bestimmten Bubble bewegen, um auf das Unternehmen aufmerksam zu werden.
Einer der wenigen positiven Punkte, die von den früher wirklich tollen Benefits geblieben sind, ist die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Gleichzeitig besteht weiterhin die Option, ins Büro zu kommen – allerdings sollte dies in Abstimmung mit den Teamkollegen erfolgen, da man sonst möglicherweise allein in einem großen, leeren Büro sitzt.
Zudem gibt es die Möglichkeit, Freizeitausgleich für angesammelte Überstunden zu nehmen.
Früher gab es ein wirklich gutes & völlig ausreichendes Weiterbildungsbudget, das inklusive freier Tage für Weiterbildung individuell genutzt werden konnte. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde dieses jedoch gestrichen.
Da die Charge die wichtigste KPI für das obere Management darstellt, bleibt schlichtweg auch keine Zeit für Weiterbildung – es sei denn, man ist bereit, dies auf die eigene Freizeit zu verlagern.
Früher war das Gehalt zusammen mit den zahlreichen Benefits gut-sehr gut (abhängig von Position und Verhandlungsgeschick). Derzeit ist es jedoch kaum noch möglich, durch Anstrengung ein überdurchschnittliches Gehalt zu erzielen. Zudem haben die ausbleibenden Gehaltsanpassungen der letzten Jahre dazu geführt, dass die einst guten Gehälter nun im Durchschnitt auf dem normalen Marktniveau liegen, soweit dies beurteilt werden kann. Die vielen Benefits, die über das Gehalt hinausgingen, wurden schrittweise reduziert und sind aufgrund von Sparmaßnahmen (die grundsätzlich in Krisenzeiten nachvollziehbar sind) fast vollständig verschwunden. Leider ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, dass Benefits, die zunächst aus Spargründen „vorerst“ zurückgefahren wurden, schrittweise ohne Aussicht auf eine Rückkehr oder eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungen gestrichen werden bzw. die Kommunikation dazu schlichtweg ausbleibt (z.B. Fortbildungsbudget, Mittagessen im Büro um die Leute zusammen zu bringen)
Es gab früher Teams, die aus Mitarbeiterinitiativen zur Förderung des Umwelt- und Sozialbewusstseins gegründet wurden, aber in den letzten ein bis zwei Jahren hat man kaum noch etwas davon gehört.
Ein Punkt, der mir jedoch sehr negativ aufgefallen ist - auch wenn er nur klein erscheint, jedoch einiges aussagt aus meine Sicht: Die Milch, die im Büro zur Verfügung gestellt wird, war früher von Bio-Qualität mit Weidehaltung, heute handelt es sich um Milch der Marke „ja!“. In Anbetracht des heutigen Wissens über die Ausbeutung von Tieren finde ich es sehr bedenklich, dass große Unternehmen wie diva-e selbst in so kleinen Bereichen nicht bereit sind, die wenigen Cent mehr zu investieren. Ich möchte hier nicht weiter auf die ethischen und moralischen Aspekte eingehen, aber zumindest wird Hafermilch weiterhin als Alternative angeboten.
Früher hätte ich hier ohne Zweifel fünf Sterne vergeben. Inzwischen jedoch haben der zunehmende Leistungsdruck und die wahrgenommene Willkür dazu geführt, dass sich eine „Rette-sich-wer-kann“-Mentalität etabliert hat. Jeder kämpft in erster Linie für sich und sein direktes Team.
Die ursprünglich angestrebte stärkere cross-funktionale Zusammenarbeit durch den Zusammenschluss von Teams hat sich bislang nicht bewährt. Stattdessen haben sich die Herausforderungen in der abteilungsübergreifenden Kooperation in den letzten ein bis zwei Jahren sogar weiter verschärft.
Der Alltag ist zunehmend von Sarkasmus & Zynismus geprägt – für viele wohl der einzige Weg, mit der allgemeinen aktuellen Situation umzugehen.
Schwer zu beurteilen, da es nur wenige bis keine älteren Kollegen gibt (je nachdem, wie man „alt“ definiert). Soweit ich weiß, gab es jedoch nie Nachteile aufgrund des Alters oder ähnlicher Faktoren.
Auf Teamebene habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht – die Teamleads, die ich erlebt habe, waren stets großartige Führungskräfte und haben mich nicht nur beruflich inspiriert und in meiner Entwicklung nach vorne gebracht. Seit diesem Jahr sollte man jedoch sehr genau abwägen, welche Informationen und Meinungen man auf höheren Ebenen preisgibt.
Integrität scheint hier keine Tugend zu sein, und das C-Level beobachtet sehr genau, welche Personen sie an welchen Positionen platziert. Dies führt dazu, dass Vertrauen und Offenheit in der Kommunikation zunehmend verloren gegangen sind und offenes Feedback so gut wie nicht mehr stattfindet.
Mitarbeitende können ihr bevorzugtes Betriebssystem frei wählen. Abgesehen davon entsprechen die Arbeitsmittel dem notwendigen Standard, um die Aufgaben zu erfüllen – nichts Außergewöhnliches, aber völlig ausreichend.
Aus meiner subjektiven Sicht: schwierig. Es wird zwar viel kommuniziert, aber wenig wirklich gesagt. In den regelmäßigen Town Hall Meetings, die ursprünglich als sinnvolle Plattform zur Information aller Mitarbeitenden gedacht waren, dominieren zunehmend Zahlenanalysen und vage Ankündigungen zukünftiger Projekte. Themen, die für den Großteil der Belegschaft kaum relevant sind, werden ausführlich behandelt, während wirklich entscheidende Informationen oft unklar oder unzureichend vermittelt werden.
Unangenehme Entscheidungen, die ausschließlich top-down getroffen werden, laufen entweder über die mittlere Führungsebene welche lediglich wiederholt was ihr vorgegeben wird, oder die untere Führungsebene, die den Unmut abfedern soll – zumindest wirkt es so. Dabei haben diese Führungskräfte selbst kaum Mitgestaltungsmöglichkeiten und agieren inzwischen mehr als Boten denn als Entscheidungsträger. Besonders bedauerlich ist, dass viele ursprünglich hochkompetente und inspirierende Führungspersönlichkeiten über die Zeit extrem demotiviert oder herausgedrängt wurden oder das Unternehmen bereits verlassen haben.
Je näher und besser der Draht zum C-Level ist, desto "berchtigter" ist man. Alle anderen sind gleich...
Je nach Projekt kann man hier durchaus Glück haben. Allerdings ist man als Dienstleister stark von der Umsetzung auf Kundenseite abhängig, was den Prozess mitunter sehr zäh machen kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Unternehmen vermutlich nicht wesentlich von anderen Dienstleistungsagenturen.
Die Kolleginnen und Kollegen, die Selbstständigkeit, das Vertrauen, Homeoffice und Remote Work aus dem EU Ausland.
Aktuell würde ich diva-e nicht empfehlen. Der Trend lässt sich aber ändern!
Mein Competence Center scheint ungenügend zukunftssicher ausgerichtet zu sein und schafft es nicht interne Stabilität zu etablieren.
Seit Monaten wünsche ich mir Strategien und konkrete Zukunftsvisionen. Es kommt wirklich zu wenig.
Die ehemals stabile, unaufgeregte und angenehme Atmosphäre hat sich spürbar verschlechtert. Unsicherheiten gehen um.
Kann persönlich nur Gutes berichten. Urlaube wurden ausnahmslos bewilligt. Verspüre wenig Druck und es wurde mir stets angeboten meine Arbeitslast fair zu verteilen, als es notwendig war. Ich kann hier sehr selbstständig arbeiten und muss mich nicht verstellen.
Das Karriere-Bausteinsystem ist gut, transparent und weiß durchaus zu motivieren.
Die Gehaltsanpassungen und Boni waren bisher hingegen kein großer Motivationstreiber.
solider Dienstleister-Durchschnitt. Der Gürtel wurde enger geschnallt
kein großer Fokus darauf
Ist wirklich gegeben und gut. Es gibt in meinem Arbeitsumfeld keine Ellbogenmentalität und ich habe stets eine sehr hohe Kollegialität wahrgenommen.
weiß ich nicht, müssen ältere Kollegen entscheiden
Auf Grund von häufigen Wechseln der Head-Of Position erkenne ich strategisch keine (gute) Entwicklung meiner Abteilung. Hatte häufiger das Gefühl, dass nur die halbe Wahrheit präsentiert wird.
Es wird versucht auf Augenhöhe zu kommunizieren. Mir bekannte Teamleiter sind ausnahmslos top, leiden aber selbst an Informationsmangel.
Entscheidungen, Abgänge und Zukunftsperspektiven wurden zum Teil ungenau und unlogisch kommuniziert. "Spontane" Abgänge betrafen nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern auch das mittlere Management. Die Einführung der dreimonatigen Kurzarbeit wurde handwerklich schlecht umgesetzt.
Vier Männer im C-Level, danach etwas gemischter
Wie bei Agenturen üblich: mal so, mal so. Abwechslungsreich und projektabhängig
Es ist nie zuspät Feedback anzunehmen. Die wichtigste Ressource einer Agentur sind die Mitarbeiter. Bitte nehmt euch die vielen Stimmen zu Herzen die euch sagen, dass hier seit einiger Zeit etwas schief läuft.
Ein Unternehmen in dem ich super gerne gearbeitet habe, hat sich leider in kürzester Zeit zu einem Arbeitgeber entwickelt, bei dem ich nicht mehr arbeiten möchte. Meine Abteilung hat sich fast halbiert, weil das viele meiner Kollegen ähnlich sehen.
Die aktuelle Führungsebene hat es geschafft den Mensch durch Charge auszutauschen.
Ich spreche hier nicht von Wirtschaftlichkeit, sondern von teils unrealistischen Erwartungen an Mitarbeiter\Abteilungen. Das wirkt sich eben auch auf die Atmosphäre im Unternehmen aus. Kühl, distanziert und wöchentlich wartet man auf die Nachricht, wer als nächstes das Unternehmen verlässt (freiwillig oder gezwungenermaßen).
Kaum einer kennt die diva-e
Flexibel Arbeitszeit ermöglichen eine freie Einteilung, seit letztem Jahr gibt es über die Weihnachtszeit Betriebsferien wo Urlaub genommen werden muss.
Früher möglich, aktuell nicht absehbar da das Weiterbildungbudget gestrichen wurde. Karrierechancen stehen gut wenn man dem C-Level sympathisch ist.
Stark variierend, Agentur typisch, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld
Was wurde eigentlich aus dem Green- und Social Team? Aktuell wird kaum noch was unternommen
In meiner Abteilung ist der zusammenhalt sehr gut, leider ist selbst das für viele kein Grund mehr zu bleiben.
Erfahrene/gut bezahlte und engagierte Kollegen müssen aus meiner Sicht mehr um ihren Job bangen.
Ich hatte in meiner gesamten beruflichen Laufbahn noch nie so tolle Führungskräfte auf jeder Ebene, wie in dieser Firma. Es macht mich einfach sprachlos und traurig das ausnahmslos jede dieser Personen mittlerweile nicht mehr im Unternehmen arbeitet (auch hier freiwillig oder gezwungenermaßen). Das aktuelle C-Level entscheidet im Alleingang Themen die früher mit mindestens Head ofs besprochen wurden.
Man wird vor vollendete Entscheidungen gestellt, Mitarbeitermeinungen spielen keine Rolle mehr.
Außerdem werden Führungspositionen nach Sympathie und nicht nach Eignung besetzt.
Fragwürdig ist zudem dass es viele Sparmaßnahmen gibt, aber parallel ein überteuertes Sommerfest stattgefunden hat, an dem soweit ich weiß, grade mal die halbe
Belegschaft teilgenommen hat.
Aus meiner Sicht werden Prioritäten falsch gesetzt.
Einige Tools wurden abgeschafft, viele Dokumente funktionieren daher nicht mehr oder man hat nur eingeschränkten Zugriff. Die Technik ist ansonsten modern.
Es gibt regelmäßige Meetings die allerdings mittlerweile eher zu Unmut führen, da sich oft nicht an das Gesagte gehalten wird.
Mir ist nichts aufgefallen
Der Fokus liegt auf Großkunden, weshalb es oft lange dauert bis etwas in Gang kommt. Oft sind diese Projekte chaotisch da es keine klare Struktur in den Teams gibt. Kleine Kunden sind für das Management irrelevant und erhalten keine Beachtung.
Für mich ist es nicht begreifbar oder nachvollziehbar, wie sich Atmosphäre, Kultur und Struktur innerhalb kürzester Zeit so negativ entwickeln kann. Das Unternehmen war seit der Gründung bis vor ca. 2-3 Jahren ein AG von Unternehmerischem Tatendrang geprägt. Alle zogen an einem Strang, haben kontinuierlich dafür gesorgt, dass diva-e namenhafte Kunden akquiriert, bedient und ausbaut. Es wurde im Team agiert und die Mitarbeiter waren das wertvollste Asset. In den letzten 12-24 Monaten hat sich jedoch schlagartig alles geändert. Nicht nachvollziehbare Re-Strukturierungen, Entlassungen einiger tragender Säulen (die für das C-Level offenkundig "unbequem" waren) und vieler Mitarbeiter, Respektloser Umgang, und, und und... Die vorherrschenden KPIs sind Charge, Umsatz, Contribution Margin - die Qualität der Projekte, Kundenbeziehungen, und Innovationen sind kaum noch gewünscht / verpönt.
Wer ist diva-e? Ich dachte das Unternehmen macht nur Technologie und Entwicklung! Außerhalb von Bestandsprojekten kennt keiner die diva-e. Das Image und die Wahrnehmung ist derart unterirdisch, dass es fast schon unangenehm ist. Der gesamte Markenauftritt und Kommunikation ist eine einzige Katastrophe - von einer peinlichen Website die unter Leitung des CCO mit einer EXTERNEN Agentur entwickelt wurde, bis hin zu Whitepaper, Use Cases und Webwaren wird hier kein Mehrwert geboten. Es gibt keine Expertise wie ein erfolgreicher Go-to-market aussehen sollte.
WLB ist hier schon gegeben, da viel Freiheit für Mitarbeiter besteht. Stark abhängig von Bereich und Betriebszugehörigkeit
Wer nicht nach den Worten des Exec. Boards spricht hat hier auch keinerlei Chancen - aber Senior Expert Level ist Schluss für Mitarbeiter. Die Krönung ist aber, dass Mitarbeiter auf Head of / MD Positionen befördert werden, die weder ihrer fachlichen Expertise noch ihrem können entsprechen (z.B. Manager / Leiter Frontend-Entwicklung auf die Position Head of TX und SEO/SEA). Der Abverkauf an Experten zu anderen Unternehmen ist somit gestartet.
Das Gehalt variiert hier sehr stark zwischen den Fachbereichen. Im Vergleich zum Branchendurchschnitt fällt es dann doch geringer aus, was im Management jedoch deutlich anders interpretiert wird.
Viele Initiativen wurden in den vergangenen Jahren gestartet, sind dann jedoch abgeschafft worden und/oder nicht weiter verfolgt worden
Wird kontinuierlich schlimmer! Jeder Fachbereich hat nur noch ein einziges Ziel - die eigene Performance zu optimieren. Es gibt sehr wenige Cross-Funktionale Mitarbeiter, die das gesamte Leistungsspektrum der diva-e verstehen und bearbeiten können. Jedoch wird dieser kleiner Kern immer kleiner und kleiner.
hier sehe ich keine Unterschiede - alle werden gleich (schlecht) behandelt.
Direkte Vorgesetzte (also Team-Leads) sind genauso frustriert und sprachlos wie die Mitarbeiter selbst. Das gesamte Management besteht aus Personen, die so ausgewählt wurden bzw. gefügig gemacht wurden, dass es dem Executive Board in den Kram passt.
Moderne Büros die weitestgehend im Leerstand sind.
Moderne Ausstattung und Equipment
Formate gibt es wie Sand am Meer, doch keines dieser Formate hat die Transparenz und Ehrlichkeit die es bräuchte.
Hier werden m.E. alle Mitarbeiter recht gleich behandelt
Die Qualität der laufenden Projekte sinkt, Kunden werden zunehmen unzufriedener, qualitativ hochwertige und sehr engagierte Mitarbeiter gibt es nur noch vereinzelt. Aufgrund fehlender Sales-und Marketingpower ist die Pipeline quasi leer. Einzelne Großprojekte sichern noch den aktuellen Umsatz.
Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, vollständig im Homeoffice zu arbeiten, was eine hohe Flexibilität bietet. Zudem gibt es tolle Teams, in denen ein vertrauensvoller und unterstützender Umgang herrscht. Die Büros sind modern und ansprechend gestaltet, auch wenn sie aufgrund der hohen Remote-Quote oft leer wirken.
Die Entscheidungsgewalt liegt ausschließlich beim C-Level bzw. dem Exec Board. Mitarbeitende auf unteren Ebenen werden lediglich über getroffene Entscheidungen informiert und haben diese mitzutragen, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Wer sich kritisch äußert oder Entscheidungen nicht mitträgt, riskiert seine Karriere. In einigen Fällen führt dies sogar zu fragwürdigen Degradierungen oder Entlassungen, teils begleitet von Narrativen, die das Ansehen der betroffenen Personen schädigen.
Das Vertrauen der Mitarbeitenden in das obere Management hat in den letzten Jahren stark gelitten und ist mittlerweile kaum noch vorhanden. Besonders in Krisenzeiten, wie 2024, war deutlich zu sehen, dass es an einer klaren Strategie mangelte. Statt nachhaltiger Lösungen wurde reiner Aktionismus betrieben – darunter Kurzarbeit für eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, das Einstellen sämtlicher Fortbildungsmaßnahmen sowie ein Reiseverbot innerhalb der Teams. Das einzige erkennbare Ziel schien zu sein, interne Kosten zu senken und Bestandskunden maximal auszuschöpfen.
Auch der Umgang mit den Mitarbeitenden hat sich negativ entwickelt: Der Mensch spielt zunehmend eine untergeordnete Rolle, während hierarchische Positionen und Anpassungsfähigkeit an die Unternehmensführung den entscheidenden Faktor für Karrierechancen darstellen. Nur wer sich diesem Mindset anpasst, wird gefördert und erhält Aufstiegsmöglichkeiten. Viele engagierte Kollegen, die Wert auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur legen, haben das Unternehmen aus diesem Grund verlassen oder wurden zum Gehen gedrängt.
Besonders problematisch ist zudem die anhaltende Instabilität im Sales-Bereich, der sowohl für Neukunden- als auch für Bestandskundengeschäft essenziell ist. Seit Jahren leidet dieser Bereich unter internen Kündigungen, häufigen Umstrukturierungen und mangelnder strategischer Führung – ein Muster, das sich fortsetzt und nachhaltigen Erfolg erschwert.
diva-e sollte den Fokus wieder stärker auf die Wertschätzung der vielen engagierten Mitarbeitenden legen, anstatt sie primär nach ihrer Auslastung zu bewerten. Ein Unternehmen lebt von seinen Menschen – und nicht nur von ihrer abrechenbaren Zeit.
Die Kommunikation aus dem Management sollte deutlich offener und transparenter gestaltet werden. Derzeit ist sie extrem einseitig: Positive Nachrichten werden weitergegeben, während kritische oder unangenehme Themen, wie Kündigungen, oft im Verborgenen bleiben. Mitarbeitende verschwinden einfach aus dem Unternehmen, ohne dass nachvollziehbare Informationen kommuniziert werden. Dies trägt erheblich zum Vertrauensverlust bei.
Ein weiterer essenzieller Punkt ist der Aufbau eines schlagkräftigen und strategisch ausgerichteten Sales-Bereichs. Dabei sollte die Expertise der Fachabteilungen ernst genommen werden, anstatt einfach blind alles zu verkaufen. Es gibt engagierte Einzelpersonen im Sales-Team, die das Geschäft verstehen – doch leider sind sie die Ausnahme. Ein professioneller, nachhaltiger Vertrieb könnte helfen, wirtschaftliche Herausforderungen besser zu überstehen.
Auch in puncto Digitalisierung besteht dringender Handlungsbedarf (in einer Digital-Agentur!). Viele interne Tools sind veraltet und verursachen mehr Frust als Effizienz. Das ERP-System wirkt überholt und zwingt alle Mitarbeitenden täglich zu umständlichen Zeiterfassungen. Ebenso sind das Rechnungsmanagement und die Reisekostenabrechnung derart unübersichtlich, dass viele Mitarbeitende diese Aufgaben aufschieben, weil sie schlicht nicht wissen, wie sie das System richtig nutzen sollen.
Schließlich sollten Führungspositionen wieder mit Personen besetzt werden, die sich mit dem Geschäftsmodell ihrer Abteilung wirklich auskennen. Es ist kaum möglich, Mitarbeitende sinnvoll zu fordern, zu fördern oder Kundenbedürfnisse zu erfüllen, wenn die jeweilige Bereichsleitung fachlich nicht ausreichend qualifiziert ist. Ein kompetentes Management mit tiefgehendem Verständnis für die jeweiligen Fachbereiche wäre ein wichtiger Schritt, um Vertrauen und Effizienz wiederherzustellen.
In den letzten Monaten haben viele geschätzte Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen – teils freiwillig, teils gezwungenermaßen. Dies hat nicht nur wertvolles Know-how verloren gehen lassen, sondern auch das Betriebsklima nachhaltig negativ beeinflusst.
Zynismus ist mittlerweile weit verbreitet, und die Stimmung hat sich innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlechtert. Nach den zahlreichen „Umstrukturierungen“ herrscht eine große Unsicherheit, die viele Mitarbeitende belastet. Gespräche auf Mitarbeiterebene zeigen täglich, wie sehr die negativen Vibes das Arbeitsklima prägen.
Besonders problematisch: Diese Unzufriedenheit wird nicht nach oben weitergetragen. Viele Mitarbeitende vermeiden es, ihre ehrliche Meinung gegenüber dem oberen Management oder dem C-Level zu äußern – aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre eigene Karriere oder gar ihren Job. Dieses Klima der Unsicherheit und fehlenden offenen Kommunikation verstärkt das Misstrauen innerhalb der Belegschaft zusätzlich.
diva-e ist außerhalb bestimmter Fachbereiche, wie AEM oder Salesforce, nur wenig bekannt – trotz der beachtlichen Größe des Unternehmens und der Vielzahl an Mitarbeitenden. Eine starke, einheitliche Außenwahrnehmung fehlt, wodurch das Unternehmen in der breiten Digitalbranche kaum sichtbar ist.
Ein Beispiel für diese fehlende Identität zeigt sich im durchgeführten Marken-Relaunch. Anstatt auf die Expertise der eigenen Fachkräfte zurückzugreifen, wurde das gesamte Rebranding an eine externe Agentur abgegeben. Die wertvollen Meinungen und Ratschläge der internen Experten wurden dabei komplett ignoriert. Dies verstärkte den Eindruck, dass das Management wenig Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden setzt – eine verpasste Chance, um sowohl die Marke als auch die Unternehmenskultur nachhaltig zu stärken.
Dank der Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten, ist die Work-Life-Balance grundsätzlich in Ordnung. Abgesehen davon bietet das Unternehmen jedoch keine besonderen Maßnahmen oder Benefits, die die Balance zwischen Berufs- und Privatleben aktiv fördern würden.
In den letzten sieben Monaten waren Weiterbildungsmaßnahmen überhaupt nicht möglich, da sie mit den aktionistischen Sparmaßnahmen gestrichen wurden. Dies ist besonders enttäuschend, da ein großzügiges Fortbildungsbudget lange Zeit als einer der großen Benefits bei diva-e galt und für viele Mitarbeitende ein entscheidender Faktor war. Bislang gibt es keinerlei transparente Kommunikation darüber, ob und wie dieses Budget in Zukunft wieder zur Verfügung stehen wird.
Auch in Bezug auf Karrierechancen gibt es erhebliche Defizite. Wer bei diva-e aufsteigen oder eine Beförderung erhalten möchte, muss sich stark an die Linie des Managements anpassen. Kritisches Denken oder eigenständige Ansätze scheinen dabei eher hinderlich zu sein – stattdessen wird erwartet, sich nahtlos in die bestehende Unternehmensführung einzufügen und keine unbequemen Fragen zu stellen.
Das Gehalt ist für eine Agentur grundsätzlich in Ordnung, und in der Vergangenheit gab es regelmäßige Anpassungen. Allerdings bleibt unklar, wie sich dies in Zukunft entwickeln wird. Angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen und internen Diskussionen ist nicht ersichtlich, ob und in welchem Umfang Gehaltsanpassungen weiterhin stattfinden werden. Diese Unsicherheit trägt zusätzlich zur angespannten Stimmung im Unternehmen bei.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung scheinen in den letzten Jahren an Bedeutung verloren zu haben. Während es früher engagierte Teams gab,die sich aktiv für Umwelt- und soziale Initiativen eingesetzt haben - was man bei einem Unternehmen dieser Größe auch erwarten kann - ist davon mittlerweile nichts mehr zu spüren.
Zudem gibt es strikte Reisevorgaben: Mitarbeitende müssen grundsätzlich mit der Bahn reisen, und das ausschließlich in der zweiten Klasse zum Sparpreis. Während nachhaltiges Reisen grundsätzlich begrüßenswert ist, wirkt die Regelung eher wie eine reine Kostensparmaßnahme als eine ernst gemeinte Umweltinitiative.
Innerhalb der einzelnen Teams und Abteilungen herrscht ein großes Maß an Hilfsbereitschaft, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Die Zusammenarbeit ist in diesen Bereichen oft von einer positiven und unterstützenden Atmosphäre geprägt.
Allerdings hat die übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen stark gelitten. Es fällt zunehmend schwer, Verantwortung zu delegieren, und es scheint, als ob jeder nur noch auf seine eigene „Charge“ achtet. Dieser Mangel an Zusammenarbeit und Verantwortungsbereitschaft macht die interdisziplinäre Arbeit deutlich anstrengender und führt zu einer Fragmentierung, die das Unternehmen als Ganzes schwächt.
Keine Erfahrungswerte, es gibt jedoch nicht sonderlich viele ältere Kollegen.
Das Vorgesetztenverhalten war bislang stets absolut in Ordnung und von Respekt sowie Professionalität geprägt. Leider hat sich in letzter Zeit einiges verändert: Es wurden Personen in Führungspositionen befördert, die über wenig bis gar keine ausgeprägten Führungskompetenzen verfügen. Dies hat bei vielen Mitarbeitenden Irritationen ausgelöst, da sie stark an den Führungskräfte-Skills dieser neuen Vorgesetzten zweifeln. Mit diesen fanden zahlreiche, wie soll man es ausdrücken, befremdliche Termine statt.
Die Büros sind ansprechend und modern gestaltet, jedoch wirken sie aufgrund der hohen Remote-Arbeitsquote oft recht leer. Früher gab es zahlreiche Initiativen, wie zum Beispiel kostenfreie Mittagessen, die darauf abzielten, die Mitarbeitenden im Büro zusammenzubringen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Leider sind diese Angebote mittlerweile nicht mehr vorhanden, was das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation im Büro stark beeinträchtigt.
Die bereitgestellte Hardware ist grundsätzlich in Ordnung, aber nicht außergewöhnlich – sie erfüllt die grundlegenden Anforderungen, bietet jedoch keine besonderen Annehmlichkeiten oder Innovationen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern würden.
Ein Großteil der Kommunikation wurde ins Intranet verlagert, wo kaum jemand ist. Es gibt zwar regelmäßige Townhalls, in denen Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben werden, doch diese wirken oft stark gefiltert und einseitig. Statt einer offenen und ehrlichen Kommunikation gibt es eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche, die viele Mitarbeitende eher enttäuscht und demotiviert zurücklässt.
Das Management verbreitet gezielt Aussagen, die ihrer eigenen Agenda oder Geschichte dienen (und manchmal eben auch nicht stimmen), was von den meisten Mitarbeitenden schnell durchschaut wird.
Besonders auffällig ist, dass sich die Ergebnisse der internen Mitarbeiterumfrage 2024 im Vergleich zum Vorjahr bereits stark verschlechtert haben – und das, obwohl diese Umfrage noch vor den aktuellen, negativen Veränderungen durchgeführt wurde. Eine Aufarbeitung und transparente Kommunikation der Umfrageergebnisse an die Mitarbeitenden hat nicht stattgefunden, was den Eindruck von Ignoranz und mangelndem Engagement seitens des Managements verstärkt.
Bei diva-e scheint es wenig Raum für Mitarbeitende zu geben, die offen Feedback geben oder sich kritisch gegenüber dem Management äußern. Wer nicht bedingungslos folgt oder als unangenehm empfunden wird, hat es schwer, Karriere zu machen. Diese Praxis schafft ein Umfeld, in dem Gleichberechtigung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt werden, da Mitarbeitende das Gefühl haben, dass nur diejenigen, die sich unkritisch anpassen, die Möglichkeit auf beruflichen Aufstieg haben.
Wie es in vielen Agenturen der Fall ist, sind die Aufgaben besonders interessant, wenn man mit spannenden und anspruchsvollen Kunden zusammenarbeitet. Doch was zunehmend problematisch wird, ist der Umgang mit Mitarbeitenden, die versuchen, außerhalb ihrer eigentlichen Kundenarbeit innovative Projekte voranzutreiben. Oft werden diese Initiativen von anderen Abteilungen wie Sales oder Marketing sabotiert, indem ihnen zahlreiche Hürden in den Weg gelegt werden. Der hohe Charge-Druck tut jedoch sein Übriges, sodass Mitarbeitende bald keine Zeit mehr für solche Projekte haben werden. Dies führt zu Frustration und mangelnder Motivation, die „extra Meile“ zu gehen – und genau diese zusätzlichen Anstrengungen sind entscheidend für die Innovationskraft eines Unternehmens wie diva-e.
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