Außen hui, innen toxisch: Unternehmenswerte werden im Filialalltag nicht gelebt
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Unternehmenswerte und Philosophie auf dem Papier sehr fortschrittlich
• DM als Marke/Produkte grundsätzlich sympathisch
• Aufgaben könnten eigentlich abwechslungsreich und interessant sein – wenn Rahmenbedingungen stimmen würden
- Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Extrem toxisches Arbeitsklima
• Kein gelebtes Leitbild, keine Wertschätzung
• Laune der Führung bestimmt den kompletten Filialalltag
• Diskriminierende Aussagen ohne Konsequenzen
• Dauerstress durch Personalknappheit und hohe Erwartungen
Verbesserungsvorschläge
• Unternehmenswerte aktiv in den Filialen durchsetzen – nicht nur kommunizieren.
• Führungskräfte besser schulen im Bereich Kommunikation, Konfliktmanagement und Wertschätzung.
• Klare Grenzen gegenüber diskriminierendem Verhalten setzen.
• Mehr Personal einplanen, um Druck und Überforderung zu reduzieren.
• Leistungsanerkennung, Feedback und Dank als festen Bestandteil etablieren.
Arbeitsatmosphäre
- Grundsätzlich toxisches Klima in der Filiale: viel Lästern, Konkurrenz und Misgunst.
- Stimmung schwankt extrem je nach Laune der Filialleitung – schlechte Stimmung wird auf das gesamte Team übertragen.
- Permanente Hektik und Stress durch Personalmangel und hohen Arbeitsdruck.
- Keine Wertschätzung, kein Lob, kein Danke → Motivation und Mühe sinken natürlich. Wieso soll ich mir so viel Mühe gebeb, wenns eh nicht gesehen und gewertschätzt wird (vor allem von den Kollegen und Filialleitung in der Filiale)
Image
Außen hui, innen toxisch
Work-Life-Balance
- mittlerweile wird an Personal extrem eingespart, und dadurch kommt es zu Unterbesetzung, also auch zu mehr Stress und Druck
- Stunden werden gekürzt, aber trotzdem die gleiche Leistung erwartet. Wie soll das funktionieren?
- wenn du durch den ganzen Stress, dann mal krank bist, bist du unten durch und wirst als faul bezeichnet
Karriere/Weiterbildung
Gar keine
Gehalt/Benefits
Bezahlung und Extras wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Gutscheine oder Rabatte sind ganz gut und liegen über dem Branchendurchschnitt. Mehr geht immer.
Kollegenzusammenhalt
- wenig, denn „Teamwork“ heißt meisten 2 Personen work und die „wichtigen Leute“ stehen hinten im Lager und labern über private Angelegenheiten
- Lästereien und Abwertungeb sind komplett normal
- keine Unterstützung, meist wird lieber schnell gepetzt, als es persönlich zu klären
Umgang mit älteren Kollegen
- Die Älteren Kollegen sind sehr diskriminierend
- jüngere oder neue kollegen haben es schwer
Vorgesetztenverhalten
- Filialleitung stark stimmungsabhängig
- Strafarbeiten sind normal, wenn man nicht ins Bild passt oder nicht gemocht wird
Arbeitsbedingungen
Viel Hektik und Zeitdruck und die Aufgabenverteilung ist willkürlich und abhängig von Sympathie/Antipathie
Kommunikation
- Kommunikation läuft überwiegend von oben nach unten. In der Filiale gibt es „Teamverantwortliche“, zu denen man für jede Kleinigkeit gehen muss. Eigentlich entgegen der angeblich flachen Entscheidungskultur.
Gleichberechtigung
Toleranz und Vielfalt wird nicht gelebt. Teilweise in der Filiale wo ich war; waren diskriminierende Aussagen normal und werden einfach ausgesprochen.
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich, aber durch den hohen Leistungsdruck bei gleichzeitiger Personaleinsparung und der Vielfalt an Aufgaben (Fotostation, passbildservice, Expressbestellungen) ist es einfach nur stressig. Außerdem liegt der Fokus gefühlt nur auf Ware, Ware, Ware. Also Paletten auspacken.


