38 von 208 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Einstellung, dass man Fehler machen darf (um daraus zu lernen). Der Fokus auf Weiterentwicklung, persönlich wie fachlich.
Für die Weiterentwicklung von Technik oder von Prozessen, die eigentlich gut funktionieren, wird manchmal viel Geld verschwendet.
Kleinere Teams und mehr Nähe zum Vorgesetzten; mehr Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit, um in Kontakt zu bleiben (Corona, Größe von dmTECH)
Vertrauensarbeitszeit; Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit möglich
Digitale Angebote für alle.
Benötigte Weiterbildungen werden in der Regel von dmTECH bezahlt oder innerhalb selbst organisiert.
Jährliche Gehaltsrunden, regelmäßige Sonderzahlungen; reich wird man hier aber nicht.
Viele Prozesse sind noch nicht sehr nachhaltig. Es gibt aber bei ganz dm große Bemühungen, das zu ändern.
Hier sind die meisten gerne bereit, ihr Wissen zu teilen und zu unterstützen.
Ältere Kollegen werden geschätzt, weil Sie einen großen Erfahrungsschatz haben.
Der Standort Karlsruhe wurde gerade erst mit allem Komfort neugebaut.
Hard- und Software sind normalerweise auf aktuellem Stand der Technik.
Für mein Empfinden ist dm ziemlich konservativ. Auch bei der Gleichbezahlung von Männern und Frauen hakt es noch.
Der Einfluss auf Art und Ausmaß der Arbeit ist gegeben. Ein Wechsel innerhalb und zwischen den Teams ist meist möglich.
soziales Engagement, Kultur, Eigenverantwortung
Home Office Möbel kauf unterstützen, höhere Betriebliche Altersvorsorge
Sehr gute Atmosphäre auch unbekannte Kollegen und Dienstleister sind freundlich und sagen hallo
sehr gut, muss halt fur das jeweilige Team passen
Kurse, Konferenzen werden problemlos genehmigt
im eigenen Team sehr gut, Bereichsubergreifend nicht in allen Situationen
offene Kommunikation und offen für feedback
Das Dialogikum ist wirklich super ausgestattet, Home Office wird nicht beachtet
Kommunikation ist offen, ehrlich und größtenteils auch in Stresssituationen angenehm
kommt auf den Bereich an, aber durch die Unternehmensgröße gibt es schon sehr viele Interessante Aufgaben
Offene und wertschätzende Kommunikation, Mitarbeitende bekommen viel Vertrauen und - wenn sie wollen - Verantwortung entgegen gebracht, Engagement wird gesehen und wertgeschätzt, es wird viel für die Mitarbeitenden getan
Unflexible Arbeitszeiten, fehlende Konsequenzen bei Fehlverhalten
Gute und engagierte Leute schätzen und fördern, aber auch bei Leuten die dauerhaft/wiederholt Fehlverhalten an den Tag legen oder nachlässig arbeiten entsprechende Konsequenzen ziehen. Wenn solches Verhalten immer nur angesprochen, aber im Endeffekt doch geduldet wird, ändert sich nie etwas. Das führt zu Frust beim restlichen Team, das einen guten Job macht und sich wirklich bemüht.
Die positive Unternehmenskultur die dm nach außen vertritt wird meiner Erfahrung nach auch innerhalb der Teams gelebt. Man fühlt sich respektiert, wertgeschätzt und der Umgang untereinander ist sehr freundschaftlich und locker.
Das positive Image als guter Arbeitgeber ist meiner Erfahrung nach verdient.
Dank der Möglichkeit zum Homeoffice und verschiedenen Angeboten sehr gut. Nur die Schicht- und Urlaubsplanung ist teilweiße unflexibel und muss recht weit im Voraus schon fest geplant werden.
Wenn man erstmal im Unternehmen drin ist gibt es viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln, ob innerhalb des gleichen Teams oder bei dm/dmTECH insgesamt.
Für die IT-Branche ist das Gehalt eher unterdurchschnittlich. Allerdings gibt es viele Boni, Zuschläge, eine Mitarbeiterrabattkarte, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld etc. Zudem wird die Ausbildung überdurchschnittlich gut vergütet.
Insgesamt auf jeden Fall überdurchschnittlich gut, viele haben auch auf persönlicher Ebene ein gutes Verhältnis oder sind sogar eng befreundet. Einzelne Leute kommen aber ihrer Verantwortung nicht nach, arbeiten nachlässig oder versuchen immer ihre Vorteile durchzuboxen, worunter das Team leidet. Leider ohne Konsequenzen, es werden zwar Gespräche geführt aber mehr nicht.
Nichts zu beanstanden - das Verhältnis ist locker und auf Augenhöhe, dennoch hat man den entsprechenden Respekt. Man hat das Gefühl Dinge offen ansprechen zu können. Es gilt: Eigenverantwortung und Vertrauen statt Kontrolle und Überwachung.
Das neue Zentralgebäude ist super schön, modern eingerichtet und ausgestattet. Auch die Kantine ist toll. Zudem gibt es die Möglichkeit Homeoffice zu machen.
Es herrscht eine offene Feedback-Kultur, jede*r darf und soll sich einbringen und seine Meinung äußern. Das geht allerdings manchmal nach hinten los, da manchmal zu viel geredet wird und zu wenig getan wird bzw. Entscheidungen getroffen werden.
Dm hat einen sehr hohen Frauenanteil- in der IT etwas weniger als anderswo. Allerdings hat man wirklich das Gefühl, dass kein Unterschied gemacht wird. Allerdings könnte dm noch bunter werden, sowohl was einen möglichen Migrationshintergrund der Mitarbeitenden angeht als auch dass z.B. intern nicht/kaum gegendert wird. Da würde ich mir wünschen dass ein modernes Unternehmen wie dm sich noch weiterentwickelt.
Der Arbeitsalltag ist auf Dauer weniger abwechslungsreich, allerdings hat jede*r die Chance zusätzliche Projekte und Aufgaben zu übernehmen und wird dazu auch ermutigt. Wer Lust hat, etwas zu übernehmen, bekommt diese Möglichkeit auch geboten - wer nicht möchte wird aber auch nicht dazu gedrängt und kann auch nur die normalen Aufgaben erledigen. Man kann somit sein Aufgabenfeld teilweiße selbst gestalten.
Traumhaft
Ich kann mir nichts genialeres vorstellen als es bei uns gelebt wird
Du kannst jede Weiterbildung machen die Du möchtest. Das sollte alles sagen.
Es gibt keine Geheimnisse, sondern der Mitarbeiter soll alles erfahren wo gerade was bewegt wird. Super
DmTECH ist ein super Arbeitgeber, bei dem man Verantwortung übernehmen und viel mitgestalten kann. Das habe ich bei anderen größeren Unternehmen deutlich anders erlebt. Die Atmosphäre und das Miteinander ist auf Augenhöhe und respektvoll.
Was monetäre Motivation angeht kann dmTECH noch zulegen. Das motiviert gute Mitarbeiter auch langfristig beim Unternehmen zu bleiben.
Für Familien super vereinbar. Man bespricht Urlaube oder Arbeitszeitenanpassungen einfach im Team.
Persönliche Weiterbildung wird immer gefördert und unterstützt z.B. Durch Teilnahme an Konferenz. Eine große Laufbahn ist aufgrund flacher Hierarchien eher unwahrscheinlicher.
Beim Thema Gehalt kann in der IT insbesondere bei Bestandsmitarbeitern nachgelegt werden bzw. Auch Motivation für gute Mitarbeiter geschaffen werden. Insgesamt sind die Sozialleistungen in Ordnung.
Es herrscht eine hohe Eigenverantwortung und man wird bei Entscheidungen einbezogen.
Positiv:
- Die eigene Arbeitszeit kann man sich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen frei einteilen
- Bereits vor Corona war Homeoffice für in der Regel 2 Tage pro Woche möglich. Dies wurde pandemiebedingt auf 5 Tage pro Woche ausgeweitet (für diejenigen die das möchten).
- Es gibt keinen Drang permanent Überstunden zu leisten
Negativ:
- Eine Zusicherung, dass man auch in Zukunft 4 oder 5 Tage die Woche im Homeoffice arbeiten dürfen wird gibt es von Seiten des Arbeitgebers explizit nicht. Interessenten die nicht in der Nähe von Karlsruhe wohnen und auch nicht dorthin ziehen möchten können sich eine Bewerbung daher praktisch sparen.
- Keine Zeiterfassung, kein Zeitkonto oder gar Lebensarbeitszeitkonto. Erfasst man persönlich für sich die Arbeitszeiten und möchte aufgrund der über Wochen angesammelten Überstunden mal einen Tag Zeitausgleich am Stück nehmen, wird dies von den Vorgesetzten sehr kritisch gesehen.
Positiv:
- Allein durch die Unternehmensgröße gibt es zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten
- Es gibt ein internes Portal welches verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten insbesondere von sozialen Fähigkeiten bietet. Auch der Besuch von Schulungen externer Anbieter inkl Verpflegung und Unterkunft ist kein Problem (wobei dies natürlich immer auch vom eigenen Vorgesetzten abhängt)
Negativ:
- Karriere bei dmTECH bedeutet Personalverantwortung. Eine dem gleichgestellte rein fachliche Karriere ist nicht vorhanden
Positiv:
- Der Zusammenhalt ist sehr gut, auch wenn dies natürlich immer vom jeweiligen Team abhängt
- Man hat das Gefühl auch Fehler machen zu dürfen oder "dumme" Fragen stellen zu dürfen, ohne persönliche Nachteile zu erleiden
- Auch nach zwei Jahren größtenteils Homeoffice hat sich daran nichts geändert
Negativ:
- Nichts
Positiv:
- Höhenverstellbare Schreibtische + professionelle Bürostühle
- Kostenlose Parkplätze im firmeneigenen Parkhaus
- Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür
- Sehr gute Kantine
- Altersschwache Notebooks können nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten jederzeit gegen neue Modelle getauscht werden
Negativ:
- Bis auf die obere Führungsebene befinden sich alle Arbeitsplätze in Großraumbüros mit bis zu 50 Schreibtischen, welche platzoptimiert in Reihen nebeneinander gestellt sind
- Deutlich weniger Schreibtische als Mitarbeiter. Das heißt: Clean Desk, morgens muss sich jeder einen Schreibtisch suchen, alles aufbauen und nach Feierabend muss der Tisch geräumt werden. Wenn man spät dran ist, kann es auch passieren dass man auf der Suche nach einem Platz durchs Gebäude irrt
- Im Homeoffice ist man von diesen Einschränkungen natürlich nicht betroffen, allerdings stellt der Arbeitgeber dort nahezu keine Ausstattung zur Verfügung. Das heißt wer von zu Hause arbeiten möchte (oder nach der Corona-Verordnung aktuell rechtlich sogar muss), der muss selbst schauen wo er Bürostuhl, Schreibtisch, zweiten Monitor, etc herbekommt und alles privat finanzieren. Einen Arbeitgeberzuschuss gibt es nicht
Positiv:
- 37,5-Stunden-Woche
- 30 Tage Urlaub
- Sonderurlaub bei besonderen Ereignissen
- Urlaubs- und Weihnachtsgeld
- Betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung
- VWL
- 10% Rabatt auf Einkäufe bei dm
- Zuschuss zu Fahrrad-Leasing
- Kostenloser Kaffee und Tee
- Erfolgsbeteiligung (allerdings nur in Form von Einkaufsgutscheinen)
- Die Gehälter innerhalb des Teams sind bekannt und werden gemeinsam verhandelt. Nur das Gehalt beim Einstieg basiert auf individueller Verhandlung.
Negativ:
- Trotz der langen Liste oben, was zählt ist die Summe am Schluss. Und da gilt: Das Unternehmen ist Teil der Einzelhandelsbranche und auf entsprechend niedrigem Niveau bewegt sich das Gehaltsgefüge. Im Vergleich zu Unternehmen ähnlicher Größe im IT-Bereich muss man erhebliche Einbußen in Kauf nehmen
- Leistungen über das oben genannte hinaus wie Rahmenverträge für private Versicherungen, kostenloses Obst, Betriebsrente, Firmenwagen (außer für Führungspersonal) werden nicht angeboten
die Unternehmenskultur
dass für manche die Eigenverantwortung im Unternehmen zu groß wird
sowohl von den Räumlichkeiten als auch aus Kollegium-Sicht top.
Jeder ist eigenverantwortlich dafür zuständig, seine Zeit und Aufgaben selbst einzuteilen. Das ist i.d.R. auch gut leistbar.
Aufgrund der Unternehmengröße gibt es zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Für Weiterbildung gibt es ein großes Angebot, das auf die Unternehmenskultur einzahlt. Fachliche Weiterbildungen muss man selbst organisieren.
Ich bin vollauf damit zufrieden. Bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld hält sich dm an die tariflichen Vereinbarungen. Das hatte ich so nicht gekannt.
kann jeder auf der dm-Webseite nachlesen.
ältere Kollegen werden respektiert.
Vorgesetzte gibt es in diesem Sinne nicht. Es gibt Teamverantwortliche, die unterschiedlich gut unterstützen. Ich wurde bisher immer gut unterstützt.
Top Arbeitsbedingungen im Gebäude, super Kantine, höhenverstellbare Schreibtische etc. Home-Office ist jederzeit möglich, ob mit oder ohne Corona. Desk-Sharing ist ggf. gewöhnenbedürftig, ich finde es aber super.
Sehr transparent, auf allen Ebenen. Das bedeutet bei dieser Unternehmensgröße dass der MItarbeiter fähig sein sollte, die relevanten Informationen zu filtern.
hier ist dm für mich beispiellos. Es werden keine Unterschiede gemacht. Es sind auch in "nicht typischen Frauen-Berufen" sehr viele Frauen im Team, z.B. in der IT.
Aufgrund der Größe und dem Innovationsdrang gibt es hier immens viele unterschiedliche und auch sehr interessante Aufgaben.
z.B. Laptops die ohne VPN nicht einmal Google aufrufen können => vollkommen veraltete IT Infrastrukturen. Beim Corona Start immer wieder anhaltende Störungen im (VPN) Netzwerk, Rollout von Windows Versionen die nicht fehlerfrei nutzbar sind. Durch Umstellung auf neue Technologien nicht selten Zeitverluste von Stunden bis Tagen bis ein Mitarbeiter wieder voll arbeitsfähig ist. "VIP Support" damit im Management niemand merkt wie es in der Masse der Mitarbeiter zugeht.
Entspannter Umgang untereinander. Solange alle Zahnräder ineinander greifen und jeder macht was erwartet wird wuppt alles, aber sobald es Team oder bereichsübergreifende Aufgaben gibt fängt alles an zu wackeln. Wer glaubt er kann hier unternehmensweit mitwirken etwas zu verändern hat sich schwer getäuscht.
Sobald man ausserhalb seines Teams oder Bereichs etwas bewerkstelligen will greift das typisch deutsche "Silodenken" ("mein Fürstentum ist mein Heiligtum") und man rennt überall nur noch in Sackgassen. Dank der "dialogischen Unternehmenskultur" wird darüber allerdings nicht offen diskutiert sondern oftmals einfach totgeschwiegen oder argumentiert dass das ja alles schon immer so war und bisher gut lief.
Am Image in de Öffentlichkeit wird viel gearbeitet, unter der Haube sieht es dann schon ganz anders aus. Mehr Schein als Sein und unter dem Deckmäntelchen der "dialogischen Unternehmenskultur" wird oftmals Durcheinander produziert was viel Zeit und Geld verschwendet und es praktisch unmöglich macht unternehmensweite Projekte voran zu treiben. Dies fördert ganz der deutschen Kultur entsprechend das kleinteilige Denken (jeder ist sich selbst am nächsten und nach mir die Sintflut).
Auch vor Corona flexible Arbeitszeiten und HomeOffice Wahl.
Dank flacher Hierarchien gibt es keinerlei Aufstiegschancen, erst wenn ein Vorgesetzter in Rente geht tauchen Möglichkeiten auf, nur wenige die bereits 10, 20 oder mehr Jahre dabei sind verlassen das Unternehmen noch (wohl auch weil ihnen klar ist dass sie am freien Markt keine Chancen mehr haben).
Weiterbildungen werden angeboten, die Inhouse Angebote sind zu einem großen Teil auf die Unternehmenskultur zugeschnitten und sollen helfen dem Mitarbeiter das dialogische Verhalten einzuimpfen.
Der Einzelhandel zahlt geschätzt 10-20 Prozent unterhalb des freien IT Marktes, bei gleichen Aufgaben.
Eine einmalige Jahreszahlung gibt es in Form eines Einkaufsgutscheins der für Mitarbeiter die keinen / kaum Bedarf für dm-eigene Produkte haben nutzlos ist (keine Barauszahlung möglich) und der noch nicht einmal online als Gutscheincode genutzt werden kann sondern nur als Plastikkarte (Einwegplastik!!) im Laden.
Selbes gilt für die 10% Mitarbeiterrabatkarte, ebenfalls Einwegplastik die per Deutsche Post nach hause verschickt wird an alle ca. 60000 Mitarbeiter.
In dm Märkten sieht man das Nachhaltigkeit und Klimaschutz nur als Wirtschaftsfaktor genutzt wird. Der Verkauf von pfandfreien Lebensmitteln in umweltschädlichen Plastikverpackungen in der heutigen Zeit ist grundsätzlich abzulehnen.
Das Getränke in Plastik- und Glasflaschen ohne Pfand oder mit Einwegpfand angeboten werden ist für umweltbewusste Menschen ein no-go.
Die Krönung sind Lebensmittel für Kinder in "Quetschbeuteln" bei denen sogar auf der Verpackung davor gewarnt wird sie Kindern in die Hand zu drücken, so kann man sich natürlich auch aus der Verantwortung stehlen.
Selbst das Recycling in der Zentrale ist mangelhaft gelöst (keine Trennung von Glas und Plastik mit einem Hinweisschild dass der Mitarbeiter auch dm Produkte in Glas gefälligst selbst entsorgen soll).
Tolle Kollegen von denen immerhin die meisten fröhlich und freundlich sind. Allerdings gibt es einen auffällig grossen Anteil der nach dem Motta "einfach aussitzen" vorgeht und sich ohne gross nachzudenken den Gegebenheiten anpasst um nicht aufzufallen. Dies scheinen überwiegend Mitarbeiter zu sein die über 10-20 Jahre im Unternehmen sind oder von Tag 1 des Studiums / der Ausbildung dabei sind und daher auch keine Blick mehr "über den Tellerrand" in die IT Welt ausserhalb ihres dm Universums haben.
Vorgesetzte sind hier "Verantwortliche" die für sich in Anspruch nehmen nicht zu leiten wie ein Teamleiter oder Abteilungsleiter jedoch umgehend in dieses Verhalten übergehen sobald ihre vermeintliche Verantwortungshaltung ihnen nicht den gewünschten Karriereerfolg beschert.
Die Atmosphäre in der erst vor kurzen bezogenen deutschen Firmenzentrale ist wie Bahnhofshalle mit Massentierhaltung, da helfen auch höhenverstellbare Tische nicht. Schreibtische in klassischer Reihenanordnung (immerhin in "Kleingruppenhaltung") und hallenartige Grossraumbüros, nichts zu sehen von innovativer Arbeitsplatzgestaltung. Sogenannte "Think Tanks" sollen hier helfen mehr Ruhe und Privatsphäre zu schaffen, im Sommer sind sie allerdings wegen suboptimaler Belüftung nur selten genutzt.
Die zur Verfügung gestellten Geräte behindern nicht selten die produktive Arbeit weil restriktive Konfigurationen blockieren. Selbst so simple Dinge wie einen Computer in Deutscher und Englischer Sprache zu nutzen wird abgelehnt weil es dafür keinen Prozess gibt und es nicht "im Standard" ist.
Externe können mit eigenen Geräten arbeiten und haben dadurch bessere Arbeitsbedingungen wie interne Mitarbeiter.
Die einzige Rettung hier ist sich ins HomeOffice zurückzuziehen um in Ruhe arbeiten zu können.
"E-Mail ist das einzige offizielle Kommunikationsmittel" mit dem Ergebnis dass man mit für einen selbst irrelevanten Nachrichten zugeschüttet wird die man oftmals nicht einmal versteht, auch kann man sich aus solchen Verteilern nicht entfernen lassen. Das führt dann dazu dass man tausende E-Mails mit Gigabytes an Anlagen erhält die völlig überflüssig sind und man sie trotzdem erst einmal sichten muss um sicherzustellen dass man doch nicht betroffen ist was umgerechnet auf die Mitarbeiterzahl viele tausend Euro an Geld und Lebenszeit der Mitarbeiter verschwendet.
Die Behauptung auf der Homepage entspricht nicht den Tatsachen:
"Mit Kreativität und Neugier schaffen wir innovative Lösungen" und "Bei dmTECH geht es uns niemals um die Technik der Technik willen. Wir machen Technik für den Menschen. Was uns antreibt sind Lösungen, die Kunden und Kollegen bestmöglich unterstützen."
dmTECH (und dm) ist letztendlich nichts besonders. Nur der Abstand zwischen seiner Selbstwahrnehmung und der Realität ist größer.
Im Kern ist es ein typisch deutsches Mittelstandsunternehmen bei dem der Mensch in der IT an letzter Stelle kommt. Der Fachbereich mit seinem Prozess und die IT sind immer wichtiger wie die armen Kollegen:innen die das nachher ausbaden müssen was andere sich ausgedacht haben.
Dies führt zu viel Frustration die jedoch dank der "dialogischen Unternehmenskultur" totgeschwiegen wird.
Weiterbildung Ja
Karriere fast ausschließlich über Vitamin B (Verwandtschaft, Freundschaft)
Respekt und viel Spielraum zur Entfaltung der eigenen Kreativität.
Entlohnung im Vergleich zur IT-Branche und weiteren Arbeitgebern im geografischen Umfeld.
Dies hängt natürlich stark vom Team ab. Meist herrscht aber durchaus eine gute Stimmung im näheren kollegialen Umfeld. Egal ob jung oder alt, die meisten sind auch mal für einen Spaß zu haben. Das Klima ist insgesamt also top und auch unangenehmen Druck schein ich nicht sehr zu verspüren.
Einzig das Lob scheint manchmal leider unterzugehen.
Das Image nach außen ist gut und stimmt auch im groben mit der Realität überein.
Mitarbeiter wissen auch hier ihren Arbeitgeber zu schätzen, in den Himmel gelobt wird hier jedoch nicht alles.
Eine normale 37,5 Stunden Woche, durch flexible Arbeitszeiten kann diese aber so gestaltet werden, dass hier ausreichend Spielraum vorhanden ist, um zum Beispiel private Termine zwischen schieben zu können. Schön! Urlaub kann mit dem Team geplant werden, wobei hier in der Regel Rücksicht auf Familie etc. genommen wird.
Einzig allein die Produktivität gegen Wochenende sinkt meist durchweg durch den ganzen Bereich. Eine Überlegung zur 35 Stunden Woche oder zukünftig zur 4 Tage Woche wären hier mal interessante Ideen.
Man hat die Möglichkeit Fortbildungen zu besuchen! Das motiviert sehr, denn man hat nie ausgelernt. Sprich die Weiterbildung im Sinne von Wissen wird sehr gefördert. Slack-Time ist ebenfalls durchaus gegeben, oftmals Richtung Wochenende.
Eine wirkliche Karriereleiter gibt es hier jedoch nicht. Man kann Verantwortungen übernehmen, ja, aber nicht von Etage zu Etage hochklettern. Das ist eigentlich gut, denn dies spricht für die flachen Hierarchien. Die Kritik unter Gehalt und Sozialleistungen kann dadurch nur gering ausgeglichen werden.
Die Löhne werden überaus pünktlich bezahlt. Auch werden Tertiärzahlungen getätigt, Weihnachts- und Urlaubsgeld gezahlt und je nach Geschäftsjahr weitere freiwillige Leistungen ausgeschüttet. Auch gibt es inzwischen ein Jobrad was man sich vergünstigt leasen kann, ebenfalls klasse.
Das klingt eigentlich alles super, zusammengerechnet schneidet man dennoch eher unterdurchschnittlich zur deutschen IT-Branche und näheren europäischen Ländern ab. Beim gleichen Abschluss liegt der Unterschied durchaus im nahen Freundesumfeld bei mehreren tausend Euro im Jahr und das ohne erste Gehaltsgespräche. Man vergleicht sich zwar eher mit der Handelsbranche, schlussendlich ist die Tätigkeit noch immer die selbe: Software entwickeln und sogar darüber hinaus mit gestalten und mit bestimmen! Nicht nur dmTECH selbst bietet gute Arbeitsbedingungen, sondern auch viele weitere Softwareunternehmen rund um Karlsruhe, welche wiederum durchschnittlich besser entlohnen. Hier muss meiner Meinung nach dringend nachgebessert werden um als Arbeitsgeber nicht langfristig gute Arbeitskräfte zu verlieren! Schlussendlich spielt das Geld langfristig eine wichtigere Rolle als gepredigt.
dm geht hier mit den eigenen Produkten gut voraus. In der IT entsteht meines Wissens nach wenig Papiermüll und vieles findet digitalisiert statt. Dazu gehört zum Beispiel die Entgeltabrechnung. Man versucht sich auch hier stetig zu verbessern.
Inwiefern hier auf grüne Energien gesetzt wird (Zentrale, Rechenzentren, eingekaufte Lösungen) kann ich nicht komplett aus dem Standgreif beurteilen.
Siehe Arbeitsatmosphäre. Innerhalb eines Teams habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Ältere Kollegen werden geschätzt und wie auch jeder anderer Mitarbeiter gefördert.
Zu Konfliktfällen kam es noch nie. Meist finden die Gespräche in einem lockeren Umgangston statt, ohne dass man sich hinab versetzt fühlt. Eine Konfliktsituation musste ich noch nicht durchleben, deswegen sind die 4 Sterne noch nicht in Stein gemeißelt.
Gefühlt jedoch weisen die meisten Vorgesetzten keinen wirklichen pädagogischen Hintergrund auf. Manchmal fühlt es sich wie in solche Positionen hineingewachsene Mitarbeiter an.
Arbeitsatmosphäre s.o. Top aktuelle Technik in der Zentrale sowie auch die Arbeitsgeräte sind durchweg super. Als Entwickler hat man die Möglichkeit neuste MacBooks zu nutzen, aber auch die Windows Geräte sind nicht wirklich unterdimensioniert und werden allen Aufgaben gerecht.
Eine Option auf Linux zu arbeiten gibt es nicht (mehr)! Das ist sehr Schade und hat einige Mitarbeiter arg verärgert. Für viele ein großer Rückschritt - insbesondere wenn das das orts- und geräteunabhängiges Arbeiten doch so gut in Fahrt gekommen ist. Für mich persönlich jedoch von weniger Relevanz. Aktuell ebenfalls weniger interessant, aber dennoch zu Zeiten von nicht HomeOffice: Die Großraumbüros stören durchaus das konzentrierte Arbeiten. Hier ist noch eine akustische Verbesserung notwendig. Daran wird meines Wissens aber schon gearbeitet.
Auch hier hängt das ganze vom Team ab. Gestellt werden zumindest aktuelle agile Tools und Kommunikationsplattformen mit denen auch in Zeiten von HomeOffice eine sehr gute Zusammenarbeit ermöglicht wird.
Das Geschlecht spielt gefühlt erstmal weniger eine Rolle. Respekt ist gegeben!
Weitere Aussagen wären hier reine Spekulationen.
Die Aufteilung der Arbeit erfolgt meist in Absprache mit dem Team. Klar, an manchmal anstrengenden Aufgaben kommt keiner vorbei, jedoch landen meist die Leute bei den Aufgaben, die sie angelächelt haben. Das macht Spaß! Oftmals besteht außerdem ein guter Spielraum um die eigene Kreativität mit einfließen zu lassen.
Im Klaren sein sollte man sich jedoch darüber, dass man noch immer im Handelsumfeld agiert und demnach sich auch die meisten Produkte gestalten. Auch fühlt man sich selten durch den ein oder anderen Abstimmungstermin aus den Aufgaben rausgerissen.
So verdient kununu Geld.