30 von 128 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Weltoffenheit und sympathische Kollegen sowie spannendes Arbeitsumfeld und coole Events
Fehlende Ehrlichkeit, Wertschätzung, Transparenz, Kommunikation und Vertrauen bei der Trennung von Mitarbeitern. Darüber hinaus die intransparente Vergabe von Joblevel Upgrades.
Stärkeres Leben der eigenen Grundsätze/dotSource DNA! Insbesondere bei der Trennung von Mitarbeitern - dann scheinen die Grundsätze außer Kraft gesetzt.
Die Büros sind gut ausgestattet und sind meist auch klimatisiert (je nach Standort). Es gibt Stehplätze, Quiet Rooms und gute/ergonomische Stühle. Die Meeting Räume sind meist mit funktionsfähigen großen Whiteboards ausgestattet.
Je nachdem wen man fragt kommen unterschiedliche Meinungen. In Jena und Umgebung wohl generell gemischte Einschätzungen, insbesondere durch hohe Fluktuation (obwohl dies intern als eher niedrig angesehen wird)
1 Tag Homeoffice pro Woche sowie Gleitzeit funktionieren ganz gut, solange kein exorbitant hohes Auftragsvolumen vorliegt. Dann sind Überstunden meist unvermeidbar.
Weiterbildung ist durch die dotSource eigene Academy stark gegeben. Ein Joblevel Aufstieg (dadurch jedoch nicht automatisch höheres Gehaltsband) ist leider nur undurchsichtig und intransparent möglich (auch wenn entsprechende Checklisten abgearbeitet wurden) und wird nur zu bestimmten Events in großer Runde verkündet.
Wird über Joblevel und entsprechende Gehaltsbänder geregelt. Im Vergleich zu anderen Agenturen eher Durchschnitt und ist zudem sehr abhängig von Position und Berufserfahrung.
Top. Kommt aber wohl auch darauf an in welcher Position und in welchem Team man unterkommt.
Generell gut
Läuft normalerweise und für typische Themen gut, sei es der Teams Stream, GF Podcast oder monatlicher Informationstag. Bei großen, unbequemen Neuigkeiten schlecht oder gar nicht.
Das Spektrum ist riesig und freie Entfaltung gern gesehen solange es ins Gesamtkonzept passt und zum Umsatzwachstum beiträgt.
Es gibt viel Vertrauen und gute Flexibilität. Man kann eigenständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und an sinnvollen Themen arbeiten. Die direkte Führung war in wichtigen Situationen pragmatisch und fair.
Verantwortung ist in der Praxis nicht immer gleichmäßig verteilt. In kritischen Phasen kann zusätzliche Belastung entstehen, wenn Lücken oder Fehler spät auffallen und dann kurzfristig korrigiert werden müssen. Das macht die grundsätzlich gute Flexibilität teilweise weniger wertvoll. Prozesse, Zuständigkeiten und Qualitätssicherung sollten klarer sein.
Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sollten früher klarer sein, besonders bei bereichsübergreifender Arbeit. Wichtiges Wissen sollte nicht zu stark bei einzelnen Personen liegen. Nacharbeit durch unklare Zuständigkeiten oder zu wenig Prüfung sollte reduziert werden. Verantwortung, Fachwissen und Beitrag sollten bei Entwicklung und Gehalt transparenter berücksichtigt werden.
+ alle Benefits sowie die 4-5 Sterne bewerteten Felder
+ an sich herrscht einfach eine schöne Atmosphäre in der Firma & zwischen Kollegen
- fehlende Transparenz was Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern bei Gehältern angeht
- generell fehlende Transparenz bei Gehalt/Jobleveln, es wirkt zwar als würden alle das gleiche erfüllen müssen (Checkliste), durch unterschiedliche Teamleads/Chefs bzw. Mentoren haben es einige deutlich schwerer/leichter
- teilweise habe ich das Gefühl, dass das Image wichtiger/größer ist als die Realität, würde mir hier vor allem bei den Themen wie Gehalt, Kommunikation & Gleichberechtigung mehr Sterne wünschen
- es gibt zwar "Gehaltsbänder", aber leider geben diese nur einen Durchschnittswert je Joblevel her, dabei kann man nur aktuelles & das anstehend höhere einsehen... Finde diese Aufteilung nach Rolle + Joblevel & dann nur ein Durchschnittswert intransparent und auch sehr wandelbar... Durch neue Kollegen im gleichen Level oder wenn viele das Level verlassen kann es zu Abweichungen bei den Werten kommen, die man als Arbeitnehmer nicht nachvollziehen kann. Ich fände es besser wenn es je Joblevel wirklich ein klares Gehaltsband mit "von x bis y Gehalt" gäbe. Damals wurde dies abgeschafft, mit der Begründung das teilweise pro Stufe/Joblevel zu wenig (2) Mitarbeiter wären so dass man einzelne Gehälter dadurch rausfinden könnte. Hierzu gibt es aber viele einfache Lösungen, Gehälter von Mitarbeitern, die mal in der Position/Joblevel waren, vergleichsweise noch drin lassen; nur da wo es zu "wenig" Mitarbeiter gibt einen Durchschnittswert oder halt richtige Gehaltsbänder einzuführen, die fest vorgegeben sind, statt diese an den Gehältern (aka der Verhandlungsstärke/schwäche) der Mitarbeiter zu orientieren.
- das Konzept der Joblevel (Trainee, ...) verschleiert für mich durch die zeitliche Bindung (Trainee - 1 Jahr, Junior - 2 Jahre, Professional - 3 Jahre, etc.) was man wirklich leistet. Man wird von Anfang an wie ein vollwertiger Mitarbeiter eingesetzt (was ich gut finde) daher sehe ich diese zeitliche Bindung aber eher als eine Art Unterbindung der Fähigkeiten vieler Mitarbeiter, manchmal wird man beim Joblevel-Aufstieg damit vertröstet das man ja zwar alles auf der Checkliste erfüllt hätte, aber ja noch nicht die Jahre x geschafft hat. Hier würde ich mir eine offener Denkweise wünschen
Teamzusammenhalt
Kommunikation mit Kolleg:innen
Arbeitsaufgaben
Gehalt
Gleichbehandlung
Mehr Vertrauen in Mitarbeiter:innen
Die Arbeitsatmosphäre in einem Team war fantastisch. Ein guter kurzer und direkter Austausch mit den Kolleg:innen, Wohlfühlatmosphäre in den Büros. Vermeintlich freundlicher und netter Umgang mit anderen Ebenen, wenn man nicht weiter hinterfragt.
Definitiv ein starker Arbeitgeber in Jena und Umgebung. Leider bekommt jede Fassade irgendwann Risse...
Homeoffice wurde auf einen Tag pro Woche reduziert. Unmut war oder ist an der Tagesordnung. Leider werden, wie es immer so ist, Ausnahmen und Sonderregelung getroffen, was den Unmut noch größer macht. Gleiches recht für Alle trifft da nicht mehr zu - Schade!
Vermeintlich wichtige Nachrichten am späten Abend keine Seltenheit....
Das Angebot zur internen Weiterbildung ist groß und vielfältig. Bootcamps sollen gemacht werden, leider hat mir da teilweise der Inhalt gefehlt bzw. War es sehr auf dotSource getrimmt.
Karriere wird gemacht wenn man funktioniert, ansonsten schwimmt man mit.
Unterdurchschnittliche Bezahlung von Gehältern
Wird gemacht. Fürs Image auf jeden Fall gut!
Der Zusammenhalt im Team - unschlagbar! Das arbeiten im Team macht da unglaublich viel Freude. Im allgemeinen ist der Teamspirit dort einfach super. Es gibt immer Kolleg:innen mit denen ein holpriger Umgang genossen werden muss, auch hier.
Kommunikation zur Geschäftsführung nur möglich wenn man durch mehrere Türen gegangen ist oder man hat nicht so agiert wie gewünscht....da wurde einem direkt vermittelt wie man zu funktionieren hat.
Fragwürdige Gespräche und vermeintlich gut gemeinte Ratschläge an der Tagesordnung, denn wir sind ja eine Familie.
Mal schnell, direkt und klar, was den Workflow vorangetrieben hat. Mal langsam und schleichend, auf gefühlt 5 Ebenen nachfragen müssen um Entscheidungen treffen zu können.
Toll!
Typisches Projektgeschäfg da E-Commerce Branche. Für mich war immer Abwechslung dabei, man kann sich viel probieren und lernt sehr schnell, viel Neues. Wer auf Abwechslung und verschiedenste Aufgaben Lust hat, ist hier genau richtig!
- Gleichberechtigung und Kollegenzusammenhalt
- Gehalt & Sozialleistungen
- wenig Weiterbildungsmöglichkeiten
- schlechte Arbeitsbedingungen
- repetitive und wenig innovative Aufgaben
- Raumaufteilung Büro
- Gehalt & Sozialleistungen
- Anpassung Home Office Regelung
- Karriere & Weiterbildungen gezielter fördern
- Arbeitsbedingungen & Büroaufteilung anpassen
- mehr innovatives und kreatives Denken der Mitarbeiter fördern (in neuen Technologien und Trends hängt die DotSource leider hinterher)
Ist okay, leider zeigen viele Mitarbeiter eine Doppelmoral.
Leider katastrophal. Viele Mitarbeiter müssen projektbedingt zahlreiche Überstunden leisten, wirken dadurch gestresst und müde. Home Office wird überhaupt nicht gerne gesehen und kaum angeboten, obwohl es heutzutage Standard ist. Es entsteht der Eindruck, dass DotSource eher auf Kontrolle statt Mitarbeitervertrauen setzt. Einziger Pluspunkt ist die flexible Gleitzeitregelung.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind leider sehr begrenzt. Die meisten Weiterbildungen sind unternehmensspezifisch und fördern nicht das innovative Denken der Mitarbeiter.
Kollegen hielten oft gut zusammen, jedoch bildeten sich auch oft kleine Gruppen.
Empfand ich als angenehm und professional.
Arbeitsbedingungen sind nicht gut. In vielen Büroräumen arbeitet eine gesamte Business Unit mit 6 bis 12 Personen zusammen, was produktives und ruhiges Arbeiten erschwert. Häufig sind die Mitarbeiter gleichzeitig in unterschiedlichen Meetings oder die Mitarbeiter werden durch andere Tätigkeiten schnell abgelenkt. Die Raumeinteilung sollte im geplanten Neubau dringend angepasst werden. Wie bereits erwähnt, wird Home-Office leider kaum angeboten und nicht gerne gesehen. Die Arbeitsgeräte sind durchschnittlich.
Kommunikation war immer ganz angenehm und freundlich.
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt und ist insgesamt unzureichend. Die Gehaltssprünge sind häufig nur marginal, weshalb ein Jobwechsel oft lukrativer ist. Die Sozialleistungen fallen im Branchenvergleich auch eher bescheiden aus.
Ist bei der DotSource gut. Das Unternehmen integriert Fachkräfte aus verschiedenen Herkunftsländern erfolgreich und eine faire Unternehmenskultur hat einen hohen Stellenwert.
Projektspezifisch, jedoch häufig repetitive und wenig innovative Aufgaben. Für Berufseinsteiger können die Projekte einen guten Einstieg bieten, jedoch für erfahrene Fachkräfte werden die Projekte und Aufgaben mit der Zeit monoton.
Konstruktives Feedback wird zwar erbeten, aber auf GF Ebene bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls negativ aufgenommen.
Feedback von Mitarbeitern annehmen und in Entscheidungen einfließen lassen. Es braucht echte Auseinandersetzung mit den Mitarbeiterinteressen.
Leidet sehr seit grundloser Forderung von 4 Tagen Büroanwesenheit
Leidet zuletzt vor allem unter der Belegschaft
Bis vor Kurzem noch super, jetzt leider katastrophal durch Bestehen auf 4 Bürotagen.
Fokus auf Projektarbeit. Bootcamps durchwachsen. Interne Weiterbildungen sehr unternehmensbezogen.
Je nach Erfahrungsstand, Joblevel und Position mal fair, mal deutlich zu niedrig und auch mal ganz ordentlich
Fokus hier auf marketingwirksamen Maßnahmen statt auf Wirksamkeit
Teamleiter / Abteilungsleiter bei mir top, darüber nicht mehr.
Gute Technik, Großraum Büros teilweise zu laut. Konzentration leidet.
Seitens Geschäftsführung wird oft informiert, allerdings zuletzt mit immer weniger Empathie, Scheinargumenten und bevormundend. Es ist eine Art "idenditäre" Wunschvorstellung zu vernehmen.
Typisches Projektgeschäft
Die moderne Arbeitsausstattung, dass KollegInnen auf einer freundschaftlichen, nahbaren Ebene miteinander umgehen und sogar Kunden geduzt werden
Dass die Agentur inhabergeführt ist. Für mich ist das der Ursprung aller Probleme im Unternehmen.
Mehr Vertrauen, Wertschätzung und Wohlwollen gegenüber den MitarbeiterInnen zeigen
Teamspirit und Zusammenhalt ist dort deshalb so stark ausgeprägt, weil es notwendig ist, um den Druck standzuhalten. Es wird viel um Gunst nach oben geworben, dabei konkurrieren die Teams, v.a. deren TeamleiterInnen miteinander. Generell wird sehr professionell und strukturiert gearbeitet. Dabei entsteht manchmal Micromanagement, was aber noch im Rahmen ist.
Viele sind gerade am Anfang ihrer Zeit bei dotSource glücklich aufgrund des Teamzusammenhalts und der vielen Teamevents. Es ist aber nicht alles Gold was glänzt und viele MA plagt irgendwann eine heimliche Unzufriedenheit. Gerade, wenn Projekte schlecht laufen, jemand gekündigt wird, oder man jedes Jahr zur Anwesenheit an Sommer- und Weihnachtsfest verpflichtet wird (übrigens nur zum Teil beim S.-Fest und überhaupt nicht beim W.-Fest auf Arbeitszeit buchbar), zeigt die Resonanz der Teammitglieder, dass viele insgeheim unzufrieden sind, aber einer Status Quo Bias unterliegen. Das Unternehmen stellt sich nach innen als das Google und Jena als das Silicon Valley von Deutschland dar. Das Image nach außen ist glaube ich ok. Im BVDW-Agenturranking liegt dotSource immer so zwischen Platz 15 und 20 um den Dreh. Ich habe vorher bei einer Agentur gearbeitet, die regelmäßg unter den Top 3 gerankt wird und da war das Image bei der Auftraggebern immer top. Daher scheint dieses Ranking eine ganz gute Orientierung für das Image nach außen zu sein.
Typisch Agenturgeschäft: es kann stressig sein, es gibt dann auch wieder entspanntere Phasen. Die Arbeitszeiterfassung für Kundenprojekte ist wie bei anderen Dienstleistern auch. Jedoch gibt es auch für interne Aufgaben eine sehr strenge Arbeitszeiterfassung: interne Aufwände werden behandelt wie Kundenprojekte. Sie müssen vorab geschätzt und entsprechend gebucht werden, wodurch man sich schon sehr kontrolliert und bewertet fühlt, was sich natürlich auch auf das Wohlbefinden auswirkt und die Work-Life-Balance ins Wanken bringen kann.
- Im deutschlandweiten Vergleich im Agenturgeschäft war mein Gehalt unter dem unteren Mittelwert. Innerhalb des Teams gab es kleinere Unterschiede, die kaum objektiv zu begründen sind. Entweder sind diese durch Verhandlungsgeschick zu begründen, oder irgendwas anderes.
- Man darf wohl alle 2 Jahre eine Gehaltsverhandlung führen. Es gibt einige Benefits, die vergleichbar sind mit anderen Firmen (Obst, Süßigkeiten, Zuschuss zur Fitnessstudiomitgliedschaft, Massagen, Teamevents).
- Es gibt die Tendenz, neue MA mit dem Joblevel Trainee einzustellen. Bei mir wurde meine vorherigen Berufserfahrung dabei nicht berücksichtigt. Vielleicht ist auch hier Verhandlungsgeschick notwendig. Bei mir haben all diese Faktoren jedenfalls zu Demotivation und einem Gefühl von Minderwertigkeit gefühlt.
Wertschätzung wird nicht nur, aber AUCH über das Gehalt ausgedrückt und das muss man sich härter erkämpfen, als bei anderen Arbeitgebern, meiner Erfahrung nach.
Zum Umweltbewusstsein kann ich nicht viel sagen, außer dass es "lokalen" Kaffee gibt (das meint natürlich die Röstung, es geht nicht um den Anbau, die Arbeitsbedingungen und den Transport). Die vielen Süßigkeiten, die überall ausliegen, könnten umweltverträglicher sein. In puncto Sozialbewusstsein gibt es da schon mehr Aktivitäten der Firma, Sponsorenschaften, Spenden, usw. Ich persönlich finde aber, dass man konsequenterweise dann auch bei seinen eigenen MA ein Sozialbewusstsein zeigen sollte - das betrifft auch mentale Gesundheit und Gehalt
Ist bestimmt gut, es gibt nur wenig ältere Kollegen. Eine Zeit lang machte es den Eindruck, als wäre es die Personalstrategie des Unternehmens, en masse BewerberInnen ohne Berufserfahrung direkt nach dem Abschluss zu rekrutieren, so dass über 30-jährige KollegInnen sich fast schon alt gefühlt haben. Erst als man gemerkt hat, dass in einigen Bereichen fundiertes Know How und Erfahrung fehlt, hat man hier und da erfahrenere Leute eingestellt. Das Team wird bei Neueinstellungen nicht konsultiert.
Das Vorgesetztenverhalten wird durch die Inhaber vorgelebt und in der Firma adaptiert, was insgesamt zu einem eher schwierigen Vorgesetztenverhalten führen kann. Dabei kommt es auf die Persönlichkeiten einzelner Führungskräfte an. Meine direkte Erfahrung beschränkt sich auf zwei TeamleiterInnen, wovon eine super war (gerade frisch als Führungskraft ausgebildet, hohe Integrität, Empathie, Professionalität) und die andere nicht (eher Zuckerbrot und Peitsche). Von anderen Teams habe ich sowohl positive, als auch negative Dinge gehört.
Wenn man in Jena arbeitet, super. Wenn man an einem der anderen Standorte arbeitet, ist man eher weniger privilegiert. Remote-freundlich ist das Unternehmen überhaupt nicht. Zum Ende meiner Zeit dort war gerade im Gespräch, wieder 4 Tage zur Arbeit im Büro zu verpflichten. Ob das durchgesetzt werden konnte, weiß ich nicht.
Es gibt ein monatliches Firmenupdate mit aktuellen Entwicklungen zu internen Themen, Kundenprojekten und Joblevel-Upgrades. Wie es in Firmen so üblich ist, lobt das Management das Unternehmen und zeichnet MitarbeiterInnen aus, die besondere Arbeit geleistet haben. Mitarbeitergespräche/Zielgespräche sind sehr gut strukturiert. Es gibt vorab ein Protokoll, dass sowohl Führungskraft, als auch MA ausfüllen soll. Neu eingeführt wurde 360° Feedback von anderen Teammitgliedern, sodass Feedback nicht nur von "oben" kommt, sondern auch von der "Seite".
Was die Gleichbehandlung von Geschlechtern angeht, ist es super. Was die Gleichbehandlung von Personen in Lebenskrisen angeht, nicht super. Mentale Gesundheit (egal ob sie beeinflusst wird durch psychische Probleme, Probleme bei der Arbeit, oder Belastungen durch Krankheiten, familiäre Ereignisse, Sorgen über das Weltgeschehen oder sonst was) wird im Unternehmen stiefmütterlich behandelt. Wenn es um die Betreuung von Angehörigen oder Kindern geht, wird viel Toleranz gezeigt. Wenn es aber darum geht, dass man aus anderen Gründen nicht oder eingeschränkt arbeitsfähig ist, eher nicht. Bei einem Teamgespräch über mentale Gesundheit sind Sätze wie "wir müssen mehr Sport treiben, damit es uns besser geht" oder "das ist halt das typische Agenturgeschäft, das ist eben stressig" symptomatisch für diese Art des Umgangs mit mentaler Gesundheit.
Man versucht, in den einzelnen Projekten einzigartige Aufgaben zu finden, aber ingesamt sind (abhängig vom Stream) alle Projekte sehr ähnlich und man arbeitet mehr mit best practices und Schema X als wirklich nutzerInnenorientiert. Wer schon mal als Dienstleister für e-Commerce-Kunden gearbeitet hat, der kennt es schon, aber für Neulinge im e-Commerce kann es befremdlich sein, nur noch Onlineshops zu machen und als einziges Ziel vor Augen zu haben, den Kunden mehr Transaktionen/Käufe zu ermöglichen. Natürlich geht es auch in CMS-Projekten indirekt um Geld, aber im Bereich e-Commerce hat man einfach nur die Dollar-Zeichen in den Augen. Da ist uninspirierend und kann auf Dauer abstumpfen.
- gute Einarbeitung
- sehr gute Hardware im Office und für das Homeoffice
- gute Benefits
- sehr gute Work-Life-Balance
- Projekte sind spannend
- tolle Teamevents
- viele junge Kollegen
Für den Jobeinstieg ein tolles Unternehmen. Man trifft auf viele junge Leute die Lust haben was zu bewegen.
- unterdurchschnittliches Gehalt
- teilweise veraltete Technologien die genutzt werden
Das geringe Gehalt ist für den Einstieg in das Berufsleben in Ordnung, jedoch fallen auch die Gehaltssprünge etwas gering aus. Deshalb ist es meist attraktiver zu wechseln.
Gehälter waren an zu starre Gehaltsbänder angepasst, weshalb diese nicht immer sinnvoll waren. So hat ein Masterabsolvent das gleiche verdient, wie jemand der eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Da wäre mehr Flexibilität berechtigt.
Es gibt viele Aktivitäten und Angebote, leider beziehen sich diese auf den Hauptsitz in Jena. In Leipzig kommt da nicht viel an.
Absolut die Bezahlung... Trotz Verhandlungen. Die dotSource zahlt leider einfach nicht gut.
Mehr bezahlen
* dass die oberste Führungsebene nicht abgehoben und fremd ist (Gespräche sind immer auf Augenhöhe und locker)
* flache Hierarchie und kurze Entscheidungswege
* coole Mitarbeiter und eine gelebte Firmenkultur
Es gibt zwar den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag, aber wirklich "schlecht" finde ich hier nichts.
* transparente Entscheidungsfindung beim Job-Level-Upgrade
* Gehalt für DEVs anheben, um dem Level der großen umliegenden Agenturen/Dienstleister mitzuhalten
* Viel-Telefonierer in abgeschirmte "In-Office-Telefonzellen" verbannen :-)
+ moderne helle Büros dank vielen Glaswänden
+ sehr gut ausgestattete Meetingräume
+ Aufenthaltsräume gemütlich zum Chillen und Netzwerken
+ Kollegen und Vorgesetzte sind immer hilfsbereit
+ Homeoffice ist möglich (hatte ich auch zu mehr als 50% in Anspruch genommen)
- teilweise zu viele Arbeitsplätze in einem Büro
+ das Unternehmen hat (zumindest in Jena) ein hohen Bekanntheitsgrad unter den jungen Leuten
+ mal abgesehen von ein oder zwei Kritikpunkten ist der Großteil der Mitarbeiter stolz darauf, hier zu arbeiten
+ man zeigt gerne nach außen (mittels Merch), dass man ein Teil des Unternehmens ist
+ Vorgesetzte versuchen, auf jeden Wunsch des einzelnen Mitarbeiter einzugehen (auch wenn mehrere Mitarbeiter eines Projektes z.B. gleichzeitig in den Sommerferien Urlaub machen wollen, wurden Lösungen gesucht und gefunden)
+ persönliche Termine konnten auch mal während der Kernarbeitszeit wahrgenommen werden
+ als ich z.B. wegen schönem Bade-Wetter mal meine 40 Stunden in der Woche nicht geschafft hatte, konnte ich diese einfach später nacharbeiten (oder man opfert nachträglich und unkompliziert seine Urlaubstage dafür)
+ als Neueinsteiger absolut empfehlenswert
+ hier kann man vom Praktikanten zum Vorgesetzten mit Personalverantwortung aufsteigen
+ viele interne Weiterbildungsangebote
+ es gibt ein Cafeteria-System (Benefits) wie z.B. Edenred-Karte, Jobrad, Job-Ticket
~ das Job-Level-Upgrade ist etwas undurchsichtig und nicht vorhersehbar
- Gehalt: hier ist für erfahrene Mitarbeiter (z.B. einen Senior-Softwareentwickler ohne Personalverantwortung), die schon eine ganze Weile in diesem Job tätig sind, wirklich noch Luft nach oben (im Vergleich zur Konkurrenz)
+ das Unternehmen sponsert lokale Sportvereine und spendet gerne auch mal für soziale Einrichtungen
+ beteiligt sich an der Stiftung der Wirtschaftsinformatik-Professur (EAH Jena)
+ mit diversen Schülerpraktikas und kostenfreien Online-Code-Camps wird versucht, den Nachwuchs für morgen zu gewinnen
+ wirklich TOP
+ durch diverse Teamevents, Weihnachtsfeier, Agentur-Geburtstag, die alle sehr locker gehalten werden und viel Spaß bereiten, lernt man auch Kollegen kennen, die man sonst wenig oder gar nicht sieht
~ kann ich nicht genau beurteilen, da die Kollegen überwiegend aus jungen Leuten bestehen (Durchschnitt ist irgendwas bei 31 Jahren)
+ egal ob direkte Vorgesetzte oder die oberste Führungsebene, alle behandeln einen mit Respekt und haben immer ein offenes Ohr
+ neue leistungsfähige Arbeitsmittel (IT-Hardware)
+ Bürostuhl und IT-Hardware darf auch dauerhaft mit ins Homeoffice, wenn Homeoffice überwiegend genutzt wird
- viele Mitarbeiter in einem Büro bedeutet, dass ständig einer am telefonieren/skypen ist (einige Kollegen sind aber so nett und gehen bei längeren Gesprächen in einen Meetingraum)
+ sehr gute Kommunikation von den Führungsebenen an die Mitarbeiter (Dank monatlichen AllCompany-Meeting erfahren alle, in welche Richtung sich das Unternehmen weiter entwickeln will und was in den letzten Wochen so alles intern passiert ist)
+ min 1x jährlich Mitarbeitergespräch (eigene Ziele und Wünsche äußern, was lief gut, was lief nicht so gut)
+ hier hat jedes Geschlecht die Möglichkeit und Chance, aufzusteigen
+ ich konnte (auch Dank der Mitarbeitergespräche) Einfluss auf mein Tätigkeitsfeld nehmen
So verdient kununu Geld.