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DOUGLAS 
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Bewertung

Erfahrung als Beauty Expertin im Douglas Vechta

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Parfümerie Douglas GmbH in Vechta gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre im Team angenehm. Der Umgang unter den Kolleginnen war hilfsbereit und wertschätzend. In meinem direkten Austausch mit der Filialleitung kam es jedoch wiederholt zu Situationen, die ich als unangemessen und belastend empfand. Diese Erfahrungen standen im Kontrast zur ansonsten positiven Arbeitsatmosphäre.

Kommunikation

Die Kommunikation wirkte wiederholt inkonsistent und unverhältnismäßig persönlich. Führungsverhalten sollte nicht darauf basieren, persönliche Unsicherheiten, Launen an Mitarbeitenden auszulassen. Wenn Entscheidungen, Aufgabenverteilungen und Gespräche erkennbar von Befindlichkeiten statt von Sachlichkeit gesteuert werden, deutet das mehr auf fehlende Selbstreflexion als auf Führungskompetenz hin.

Rückmeldungen erfolgten in einem aus meiner Sicht deutlich schärferen Ton als im beruflichen Umfeld angemessen,oft in Formulierungen, die ich als abwertend und unprofessionell wahrnahm. Dadurch entstand der Eindruck,dass berufliche Themen unnötig auf eine persönliche Ebene verlagert wurden. Hinzu kam ein deutlicher Wechsel zwischen indirekt aggressiven Bemerkungen und übertrieben netten Gesten,was den Umgang unnötig schwer machte.

Erwartungen wurden nicht immer klar kommuniziert,später aber als selbstverständlich vorausgesetzt und mir in einer Art vorgeworfen,die eher nach persönlicher Stimmung als nach professionellem Maßstab wirkte.

Ein solches Verhalten wäre für mich persönlich nicht tragbar, da es meinen eigenen moralischen Anspruch deutlich unterschreitet.

Kollegenzusammenhalt

Kolleginnen unterstützten sich gegenseitig, halfen bei Fragen und sorgten dafür, dass der Arbeitsalltag reibungslos verlief.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird durch regelmäßige Samstagsarbeit und wechselnde Dienstpläne beeinflusst. Da es keine festen Arbeitszeiten gibt, variieren die Einsatzzeiten wöchentlich. Wünsche zu freien Tagen können geäußert werden, ihre Berücksichtigung richtet sich jedoch nach den betrieblichen Anforderungen.

Die Arbeitszeit erfolgt nicht im klassischen Schichtsystem, sondern als durchgehender Tagesdienst bis zum Geschäftsschluss, wobei lediglich der Arbeitsbeginn sich ändern kann(z. B. 8:30 oder 12:00 Uhr).

Vorgesetztenverhalten

Von sachlicher Führung war wenig zu erkennen und ließ eine professionelle Distanz vermissen. Anstatt Anliegen offen zu kommunizieren, wurden sie auf persönlicher Ebene ausgespielt, wobei die eigene Position klar ausgenutzt wurde.
Z.B. eine Situation,in der aus meiner Wahrnehmung abgewartet wurde, bis wir alleine waren, um mir gegenüber zu äußern,das Team würde sonst über mich lästern, wenn ich mich nicht freiwillig für die Arbeit im Lager melde.Da ich dafür keinerlei Anhaltspunkte hatte,entstand der Eindruck,dass diese Behauptung lediglich dazu dienen sollte Druck auszuüben und mich zur freiwilligen Zusage zu bewegen. Auch über diese Situation hinaus gab es aus meiner Sicht mehrere vergleichbare Vorfälle,die ich im Umgang der Filialleitung als respektlos und unprofessionell empfunden habe

Insgesamt hinterließ das Führungsverhalten einen klar unfairen und unsachlichen Eindruck.Auch die Art und der Verlauf der Kündigung haben diesen Eindruck für mich bestätigt.Rückblickend bin ich überglücklich,diesem Führungsverhalten nicht mehr ausgesetzt zu sein! Eine solche Erfahrung wünsche ich keinem

Interessante Aufgaben

Die Arbeit macht Freude, weil die meisten Kunden freundlich sind und echtes Interesse zeigen. Beratungen werden häufig mit Dankbarkeit und sichtbarer Freude angenommen, was die Tätigkeit sehr wertschätzend macht. :)

Zu den Aufgaben gehören zB. das Stecken von Preisschildern, das Verräumen von Waren, Kassiertätigkeiten, das Verpacken von Produkten als Geschenke, die Beratung und das Schminken von Kundinnen und Kunden sowie die Tätigkeit als Aufsichtsperson zur Vermeidung von Diebstählen.

Jedoch gibt es von oben Umsatzdruck und das lange Stehen kann gelegentlich zu schmerzenden Beinen führen.

Insgesamt sind die Aufgaben jedoch ruhig, klar strukturiert und gut zu bewältigen, ohne dass sie besonders komplex oder kopflastig sind.

Gleichberechtigung

Im Arbeitsalltag konnte ich keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Alter feststellen. Die Zusammenarbeit im Team war konstruktiv und wurde durchweg positiv rückgemeldet. Auffällig war immer nur das Verhalten der Filialleitung, die in einzelnen Situationen unpassend emotional und ohne sachlich für mich erkennbaren Anlass reagierte.
Als Kündigungsgrund wurde eine angeblich fehlende Integration ins Team genannt. Diese Darstellung stand nach meiner Wahrnehmung im Widerspruch zu den Rückmeldungen der Kolleginnen und zur tatsächlichen Zusammenarbeit. Eine nähere Erläuterung hierzu wurde auf Nachfrage nicht gegeben. Ebenso unzutreffend war die Behauptung, ich hätte bereits eine Woche zuvor Kündigungsabsichten geäußert. Insgesamt entstand bei mir der deutliche Eindruck, dass die Darstellung gegenüber der übergeordneten Führungsebene eine rein konstruierte Begründung sein sollte, um eigenes Fehlverhalten zu relativieren und unangenehme Fragen zu vermeiden.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt nach der individueller Berufserfahrung, wodurch das Einstiegsgehalt je nach bisheriger Tätigkeit unterschiedlich ausfällt. Im Bewerbungsgespräch wird zunächst nach dem eigenen Wunschgehalt gefragt, die tatsächliche Einstufung und der konkrete Stundenlohn werden jedoch erst später telefonisch mitgeteilt. Insgesamt liegt das Gehalt jedoch im unteren Bereich.
Positiv hervorzuheben ist der Mitarbeiterrabatt als zusätzlicher Vorteil. Weniger positiv ist, dass die etwa alle drei Monate stattfindenden Teamessen von den Mitarbeitenden selbst bezahlt werden müssen.

Karriere/Weiterbildung

Über das interne Lernportal kann man sich zu verschiedenen interessanten Themen wie Marken, Produkten und Neuheiten informieren und bleibt fachlich auf dem aktuellen Stand. Monatlich gibt es einen verpflichtenden Kurs in der Filiale vor Ort, den man online absolviert. Eine Spezialisierung, z. B. im Bereich professionelles Make‑up, ist möglich und wird mit kleinen Prämien pro Make‑up honoriert. Schulungen werden dafür jedoch nicht bereitgestellt — zumindest nach meinem Wissensstand bzw. nach dem, was mir intern dazu kommuniziert wurde — sodass man sich das Wissen überwiegend selbst aneignet. Aufstiegsmöglichkeiten sind insgesamt begrenzt.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.