Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.6.2026
Das Profil von Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG weist ein positives Gesamtbild auf. Die Arbeitsatmosphäre gilt mehrheitlich als angenehm und kollegial, wobei die Erfahrungen stark abteilungsabhängig sind. Während viele Mitarbeiter:innen das unmittelbare Teamumfeld loben, trübt die wirtschaftliche Lage die Stimmung spürbar. Das Vorgesetztenverhalten spaltet die Meinungen: Direkte Führungskräfte erhalten häufig positive Rückmeldungen, auf höheren Führungsebenen bemängeln Mitarbeiter:innen hingegen Vetternwirtschaft, fehlende Vorbildfunktion und mangelnde Transparenz – ein Muster, das sich auch bei Karriere und Gleichberechtigung widerspiegelt. Der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet, wenngleich einige Bewertungen auf Cliquenbildung und Eigeninteressen hinweisen. Gehalt und Sozialleistungen zählen zu den klaren Stä...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Zahlreiche Bewertungen beschreiben die Stimmung als freundlich, vertrauensvoll und angenehm, wobei die Zusammenarbeit mit motivierten Kolleg:innen besonders hervorgehoben wird.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von Schwierigkeiten, die die Atmosphäre belasten. Die wirtschaftliche Lage der Automobilbranche wirkt sich spürbar auf die Stimmung aus, und einige sehen die Arbeitsatmosphäre als stark abteilungsabhängig. Während das Miteinander unter Kolleg:innen meist als gut beschrieben wird, bemängeln wenige ein herablassendes Verhalten von Führungskräften sowie mangelnde Transparenz bei Entscheidungsprozessen. Einzelne Bewertungen kritisieren zudem Vetternwirtschaft und einen durch Reorganisationen ausgelösten Vertrauensverlust. Diese kritischen Stimmen stehen jedoch im Kontrast zur mehrheitlich positiven Gesamtwahrnehmung der Belegschaft.
Die Work-Life-Balance bei Porsche wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders Gleitzeit, mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeitmodelle heben Bewertende hervor. Einige beschreiben die Balance als gut bis sehr gut, wobei Homeoffice-Möglichkeiten und Firmenevents dazu beitragen. Allerdings betonen mehrere Nutzer:innen, dass die Situation stark vom jeweiligen Bereich und der Führungskraft abhängt – manche Vorgesetzte ignorieren unternehmensweite Regelungen zu Überstunden und mobilem Arbeiten. Wenige Nutzer:innen berichten von einer Verschlechterung der Balance, etwa durch die Reduzierung von Homeoffice-Tagen und stärkere Präsenzpflicht. Auch ungleiche Arbeitsverteilung innerhalb von Teams sowie fehlende Vertretungsregelungen werden kritisiert. Die Bewertungen zeigen damit ein gemischtes Bild: Während offizielle Angebote überwiegend als gut gelten, entscheidet letztlich die Abteilung über die gelebte Realität.
Die Kommunikation bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Beim internen Informationsfluss überwiegen kritische Stimmen: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Informationen oft zu spät oder gar nicht intern weitergegeben werden und stattdessen zuerst über Medien oder informelle Kanäle kursieren. Zudem empfinden einige die Kommunikation als hierarchisch, wenig transparent und teils selektiv – positive Nachrichten werden kommuniziert, kritische Themen jedoch kaum. Auch die Aktualität von Informationen zu Prozessänderungen wird von wenigen als unzureichend beschrieben.
Dem gegenüber stehen positive Einschätzungen: Einige Nutzer:innen loben die offene, direkte und wertschätzende Kommunikation innerhalb ihrer Teams und durch Führungskräfte. Auch die Regelmäßigkeit über verschiedene Kanäle wird positiv hervorgehoben. Die Bewertungen zeigen damit ein zwiegespaltenes Bild, das je nach Bereich und Hierarchieebene unterschiedlich ausfällt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige sehen gute Entwicklungschancen, besonders wenn entsprechende Leistung erbracht wird, und heben Praktikumsphasen sowie Übernahmegarantien positiv hervor.
Kritischere Stimmen überwiegen jedoch: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass Beförderungen weniger auf Leistung als auf persönlichen Verbindungen und Vetternwirtschaft basieren. Besonders Mitarbeiter:innen ohne akademischen Abschluss oder in Teilzeit sehen sich in ihren Aufstiegsmöglichkeiten eingeschränkt. Darüber hinaus berichten wenige Nutzer:innen von fehlenden Weiterbildungsangeboten über mehrere Jahre hinweg sowie von intern vorab besetzten Stellen. Die angespannte Lage in der Automobilindustrie wird ebenfalls als Hemmnis für den Berufseinstieg junger Arbeitnehmer:innen genannt. Die Personalabteilung erhält in diesem Zusammenhang ebenfalls kritische Bewertungen, da sie kaum Entwicklungsprogramme anbiete.
Gehalt/Benefits
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 62%
Score-Details
226 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehrfachbewertung
Wenn man jung ist besser woanders versuchen
2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wasser predigen und Wein trinken
Verbesserungsvorschläge
Für die Fehler des Unternehmens nicht die leiden lassen
Image
War mal besser
Work-Life-Balance
Exestiert nicht
Karriere/Weiterbildung
Mit Beziehungen vielleicht möglich
Gehalt/Benefits
Ungerecht
Umgang mit älteren Kollegen
Mit mitte 50 soll man gleiche körperliche Leistung bringen wie 25 jährige.
Gleichberechtigung
Wenn faule Menschen mehr verdienen stimmt was nicht.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag dasselbe
Arbeitsatmosphäre
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
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FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Weissach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Arbeitsatmosphäre
Sehr gute und vertrauensvolle Atmosphäre bei der Arbeit
Image
Die Marke ist ein Magnet.
Work-Life-Balance
Work Life Balance kann auch funktionieren.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterentwicklungschance sind gut, jedoch ist dafür auch eine entsprechende Leistung nachzuweisen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt entsprechende Sensibilisierungen um das Umwelt- und Sozialbewusstsein zu fördern.
Kollegenzusammenhalt
Ein Team, eine Familie, hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen
Die Kollegen werden als Experten in den Arbeitsablauf integriert.
Vorgesetztenverhalten
Sind cool drauf - ich mag die faire und direkte Kommunikation.
Arbeitsbedingungen
Neue Arbeitswelten, das ist fast schon zu viel Luxus.
Kommunikation
Offene, direkte + transparente Kommunikation über alle Bereiche hinweg.
Gleichberechtigung
Wird gelebt - schau beispielsweise mal nach den Porsche Proud Aktionen
Interessante Aufgaben
Leider gibt es zu viele interessante Aufgaben aber ich kann mit aussuchen und mitgestalten wo ich am Besten unterstützen kann.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Weissach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehaltsniveau, die Kantine und die Wartemelodie bei der IT-Hotline
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe die dedizierten Beschreibungen.
Verbesserungsvorschläge
Kultur grundlegend ändern, Qualitätsgedanken etablieren und zurück zum welches wirklich Innovationen verwirklicht.
Arbeitsatmosphäre
In den Imagekampagnen heißt es: „Die Zukunft des Sportwagens mitgestalten“. Wo denn? Das Groß der verkauften Fahrzeuge sind dröge, fette SUVs und keine Sportwägen. Was gestaltet man mit? Auf welcher Ebene muss man sein, dass man aktiv mitreden kann welche Produkte gefertigt werden, wie sie gefertigt werden, was diese auszeichnen soll usw.. Sicher, ein jeder wird es nun mal nicht können. Doch es wird auch nicht gefragt. In andere Firmen werden interne Umfragen oder Wettbewerbe veranstaltet um z.B. Vorschläge für einen neuen Modellnamen zu sammeln oder Ideen für neue Innenräume. Hier ist und bleibt es die Sache der Elite.
Die Elite lässt dich lieber fünf Ideen parallel verfolgen um hinterher keine umzusetzen. Eine Entscheidung könnte falsch sein, also wird keine getroffen.
Selbst bei Ideenmanagement (Verbesserungsvorschläge) ist man vom Gusto des Vorgesetzten abhängig. Der muss nicht verstehen um was es geht, geschweige denn eine technisch fundierte Aussage verfassen. Mag er dich nicht, dann reicht ein „Kann nicht umgesetzt werden“. Wird von niemanden hinterfragt, Pech für Dich.
Image
Es nimmt Schaden. Sinkende Qualität an den Fahrzeugen trägt dazu bei wie auch das Hakenschlagende Management mit dem ausufernden Produktportfolio. Die Q-Probleme beobachte ich mit unfassbarem Blick bei den Kollegen: Es taucht im Feld ein gehäuftes Problem auf, nun sollte man es analysieren. „Das muss der Lieferant machen“, alles an Verantwortung wird auf ihn abgewälzt. Ein Termin um die Sache mal näher zu betrachten? Ach in drei Wochen, Kollege A hat Urlaub, B ist beschäftigt und C muss ein Leasingsauto konfigurieren. In den drei Wochen kommen weitere Fahrzeuge zum Händler, welche Gewährleistungsansprüche geltend machen.
Nun, die fehlende Loyalität zum Produkt hat ihre Gründe…
Work-Life-Balance
Für manche sehr gut, da sie wenig zu tun haben. Für andere schlecht, da sie seit Jahren auf Verstärkung warten, auf einen Vertreter für den Urlaub. So arbeiten sie vor dem Urlaub vor, nach dem Urlaub eben liegengebliebenes ab. Die Personalabteilung kann keine Auskunft geben über die Auslastungen der Bereiche, die malen lieber schöne Bilder für die geschlossene Stellenbörse.
Karriere/Weiterbildung
Die Personalabteilung kann man als Alibi bezeichnen, die Mitarbeiter dort im Bore Out. Es gibt seit Jahren keine Entwicklungsprogramme, keine Möglichkeiten neues auszuprobieren oder sich weiterzuqualifzieren. Die Agonie hat hier zuerst Einzug gefunden und das lähmt alles: Kaum interne Wechsel mehr, nur "Abbauen". Eine Drehscheibe einrichten und Kompetenzen transferieren? Kapazitäten fair verteilen? Nichts da.
Interne Bewerbungen werden genauso durchgezogen wie externe: Personaler, Psychologen, alles dabei, muss doch irgendwie beschäftigt werden.
Es ist nicht gewollt, dass man hier was aus sich macht, man soll gezielt verdummen und sich einschränken, damit man bloß nicht woanders wechselt. Damit hält man sich seine gefrustete Mannschaft.
Gehalt/Benefits
Soll jeder ruhig sein, da punktet diese Firma - noch (!!).
Doch immer im Blick behalten: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an. Da sagt der Arme bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“
Der Leser kann nun „Reich & Arm“ mit den passenden Entsprechungen ersetzen: „WVT, ANÜ, Intern, ÜT" oder noch dazu: "Lieferant, Dienstleister“.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird gerne nach innen und außen berichtet wo man wieder ein Tempo-Taschentuch aufgehoben hat. Soziales: Was lehrt die Bibel, "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". Porsche hat eine 100 % Tochter welche einst als Kernkompetenz der Akkutechnologie dienen sollte. Dafür sollte in Deutschland ein modernes Werk gebaut werden. War dann doch nicht so, Hunderte Leute wurden entlassen. Der Betriebsrat der Mutter schimpfte etwas herum und mittlerweile wird in der Slowakei das Akkuwerk hochgezogen. Auch gut, oder? Sozial heißt, dass ein paar Protegierte bei der Mutter viel zu viel verdienen und der Rest muss unterdurchschnittlich bezahlt werden, damit es sich austariert.
Kollegenzusammenhalt
Wem soll man hier vertrauen? Nicht dem Vorstand, nicht dem eigenen Vorgesetzten, nicht dem Kollegen nebenan. Ein jeder schaut derzeit nur nach sich. Aufgaben möchte keiner anpacken.
Ich sah oft das Motto: „Sitze es aus“. Auf allen (!) Ebenen. Ein Problem ist nur dann ein Problem wenn jede wirtschaftliche Lösungsmöglichkeit passé und jedes Zeitfenster geschlossen ist. Dann sucht man einen Schuldigen, meistens der Lieferant oder irgendein WVT-Büro. Interne Mitarbeiter sind sakrosankt.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut. Die Gehaltstabelle kann man auch nach oben fallen, schlichtweg durchs älter werden, nicht durch Ergebnisse bringen. Dann winkt auch ein zusammengekünstelter Posten wo es viel Geld für wenig Tun gibt. Was will man mehr?
Vorgesetztenverhalten
Ich habe nun mehrere gehabt und auch übergreifend andere erlebt. Ein Großteil ist schlichtweg nicht für die Aufgabe geeignet. Als Führungskraft sind andere Aufgaben zu erledigen, eben aus dem Spektrum des Managements. Doch dafür fehlt für viele das Händchen. Nun, was dann?
Die einen ergötzen sich am Micro-Management, haben kein Vertrauen in ihr Team, verfolgen jedes kleine Detail und mischen sich in jede Diskussion ein. Die anderen verzichten auf sowas, weil fachlich nicht viel vorhanden ist und beschäftigen sich lieber mit ihren Interessen und auch nur diesen. Die eigenen Fehler auf die Mannschaft umwälzen, Ideen und Erfolge auf sich verbuchen.
In Kürze: Wer hier einen guten Chef hat, der hat ein vierblättriges Kleeblatt gefunden und sollte das Team nicht verlassen. Wobei, der interne Stellenmarkt ist sowieso ausgestorben und dient nur den Alibi-Ausschreibungen.
Arbeitsbedingungen
Man gibt sich die größte Mühe die Mitarbeiter zu demotivieren. Gerade jüngere oder leistungswillige werden gezielt ausgebremst und klein gehalten. Es gibt keinerlei Systematik welche Talente erkennt und fördert, das was die Firma als "Talent" umschreibt würden andere als Synonym für „stromlinienförmig“ sehen. Oder man ist Günstling, hat Beziehungen, ...
Auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter wird keinen Wert gelegt. Psychische Gefährdungsbeurteilungen wurden erhoben, blieben konsequenzenlos. Fällt man längerfristig aus, so interessiert das keinen: BEM-Gespräche werden nicht geführt, die Fürsorgegespräche sind Prozessbefriedigung. Auch in diesen wird nichts festgehalten, geschweige umgesetzt. Stattdessen suggeriert man die Möglichkeit des freiwilligen Ausscheidens.
Kommunikation
Als Mitarbeiter bekomme ich den Eindruck, dass es jedes Mal störend ist „uns unteren“ etwas mitzuteilen. Generell wird nach der Devise verfahren „So wenig wie nötig“. Das betrifft die allgemeine, unternehmensweite Kommunikation, wie auch die dedizierte im Fachbereich. Nach Möglichkeit wird alles mündlich verteilt, damit man sich immer flexibel und fakultativ die Welt zurecht reden kann. Schriftlich gibt es Dinge nur wenn es nicht anders geht oder wenn man wieder andere „in die Pfannen hauen kann“. Das am besten in großen Mailverteilern.
Siehe doch die generelle Lage. Am Schiefstand der Firma haben nur die Mitarbeiter schuld. Nicht Vorstände welche auf falsche Produkte setzten. Die bösen Mitarbeiter sind zu oft zu Hause (Home Office) und leisten viel zu wenig. Modellreihen entwickeln, einstampfen, wieder erneut entwickeln ist nicht der Kostentreiber. So einfach läuft die Welt. So viel Wertschätzung bekommt man geboten. So ernst werden Probleme reflektiert und untersucht.
Strategie? Was ist das?
Gleichberechtigung
Den Betriebsrat habe ich als schwach erlebt, bei Konflikten kann er kaum unterstützen und biedert sich den Vorgesetzten an. Appeasement statt Tacheles, kein Wir-Gefühl. Eine bekannte Gewerkschaft beobachte ich wie sie ihre quasi Monopolstellung verteidigt statt gemeinschaftliche Interessen zu verfolgen. Und das meint nicht nur Porsche-Angestellte, sondern bei Automotive-Beschäftigte (Wettbewerber, Lieferanten, Dienstleister). Gilt wohl auch „Gleich & Gleicher“.
Interessante Aufgaben
Entwicklungszentrum: Aus Ideen sollen Konzepte entstehen und daraus ein täglich gefertigtes Produkt.
Hohe Posten und das Konzeptstudio definieren die Ideen & Eckdaten, das Montagewerk schraubt die eingekauften Teile zusammen. Dazwischen… sitzen massenweise „Verantwortliche": Bauteil-, Funktions-., Versuchsverantwortlicher. Für etwas verantwortlich, aber nicht im Tun. Das Tun ist ausgelagert beim Lieferanten oder Dienstleister. Dort wird tatsächlich überlegt wie man etwas fertigt, es in den Bauraum passt und welche Teillösung für die Anforderung genutzt wird. Die „-verantwortlichen“ kontrollieren in Gesprächsrunden den Fortschritt, haken offene Punkte in Listen ab und malen Bilder in PowerPoint.
Was lernt man hier? Ein Blick in die Stellenanzeigen genügt: Wie viele Tools oder Kompetenzen werden gefordert? Soll sich doch ein jeder fragen was man nach Jahren der Beschäftigung nun dem Arbeitsmarkt bieten kann.
4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Weissach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine und Gehalt, das war es dann aber auch schon
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
S.o.
Verbesserungsvorschläge
Personal deutlich reduzieren, 1. Und 2. Führungsebene austauschen mit Fachkompetenz von Aussen anstatt mit verwöhnten Eigengewächsen. Auf überflüssige Folienmaler (Fachreferenten, Sachgebietsleiter,...) zukünftig verzichten und den gut bezahlten Sacharbeitern auch mal was zutrauen.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams gut, je weiter es in der Hierarchieebene nach oben geht umso schlechter wird es. Arrogante Abteilungsleiter, die eigentlich nichts leisten als von morgens bis abends Präsentationen anzuschauen und dann doch nichts entscheiden. Es wundert nicht dass Porsche aktuell da steht wo sie stehen bei dem Management
Image
Hat aus meiner Sicht gelitten..
Work-Life-Balance
Sehr gut da der Einkauf komplett überbesetzt ist, bin wegen Bore out gegangen
Karriere/Weiterbildung
Günstlingswirtschaft, im Einkauf gilt wer schleimt oder die richtige Verwandschaft hat kommt hoch. Wer Dinge kritisch hinterfragt wird klein gehalten.
Gehalt/Benefits
Wer sich über dieses Gehalt beschwert dem ist echt nicht zu helfen. Nachteil man sitzt Im goldenen Käfig aus dem es sich gar nicht so leicht ausbrechen lässt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf dem Papier vielleicht, zum Beispiel in Form von Baumpflanzaktionen, bei denen das Gros nur teilnimmt um sich beim Vorstand anzubiedern
Kollegenzusammenhalt
Gut innerhalb von meinem damaligen Team, gibt aber auch genug Negativbeispiele
Umgang mit älteren Kollegen
Im Einkauf gibt es kaum jemand Ü35, entsprechend schlecht ist auch die Expertise
Vorgesetztenverhalten
Menschlich waren meine Fachgruppenleiter fast alle in Ordnung. Fachlich naja...
Arbeitsbedingungen
Ok aber extrem Standortabhängig
Kommunikation
Positives wird rausposaunt, alles andere nicht
Interessante Aufgaben
Komplette Langeweile...
Gleichberechtigung
5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Weissach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz der beschriebenen Missstände bin ich aufrichtig dankbar für die Zusammenarbeit mit einzelnen außergewöhnlich kompetenten und menschlich herausragenden Kolleginnen und Kollegen. Diese Personen haben großzügig Wissen geteilt, Geduld bewiesen und mich sowohl fachlich als auch personlisch maßgeblich gefördert
Falls jemand von euch diese Bewertung liest: Vielen lieben Danken – Die Unterstützung hat meine Zeit im Unternehmen wertvoll und lehrreich gemacht, trotz der systemischen Probleme
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hinweis: Die hier dargestellten Sachverhalte beruhen ausschließlich auf meinen persönlichen Wahrnehmungen, Einschätzungen und subjektiven Eindrücken während meiner Beschäftigung. Sie stellen meine individuelle Meinungsäußerung dar und erheben keinen Anspruch auf objektive Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. Parallelen zu aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche, die in öffentlichen Medienberichten thematisiert werden, sind für mich erkennbar. Die Darstellung erfolgt aus meiner persönlichen Perspektive und dient der Weitergabe meiner Erfahrungen.
Alter Ruhm wird ohne Anpassung weitergeritten. Pferd hinter dem Wagen für E- Mobilität. Meiner Ansicht nach verstehen sie nicht, in welcher neuen Ära sich individuelle Mobilität und motorisierter Verkehr (PKVs) insgesamt befinden. Sie verkennen, was moderne Fahrzeuge heute sein sollten. Sind zu stark fixiert auf das Verkaufsargument des „luxuriösen Statussymbols“ sind sie meiner Meinung nach erneut in den Bereich „eines schnellen, austauschbaren Konsumprodukts“ geraten
Führung und Personalentscheidungen: Fehlende ingenieurtechnische Kompetenz in Führungsebenen durch zunehmenden Einsatz rein wirtschaftlich orientierter Kräfte ohne technischen Hintergrund. Günstlingswirtschaft und Vetternwirtschaft statt Leistungsorientierung – echte Fachkompetenz wurde weder erkannt noch gefördert. Karrieren entstanden durch Unterwürfigkeit gegenüber Vorgesetzten, nicht durch Befähigung
Arbeitskultur: Verantwortung wurde bis zum Entstehen ernsthafter Schwierigkeiten aufgeschoben
Kernfähigkeit einiger: Aufgaben weiterreichen, Verantwortung meiden („Lass es so, bis sich jemand beschwert"). Eigenverantwortliches Handeln wurde nicht gefördert, teils aktiv unterbunden. Endlose Besprechungen zur Zuständigkeitsklärung und Darstellung bereits Erledigten – bis dahin waren Fristen oft gefährdet. Mangels ingenieurtechnischer Erfahrung fehlte die Fähigkeit zu klaren Entscheidungen ohne Abstimmungsschleifen
Technische und digitale Rückständigkeit: Massive Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Veraltete digitale Systeme. Entwicklungszeit verschwendet, da elementare physikalische Prinzipien wiederholt erklärt werden mussten – ohne Akzeptanz. Gravierendes Innovationshemmnis
Fairness und Anerkennung: Eigene Beiträge zur Konzeptentwicklung wurden in Präsentationen systematisch verschwiegen. Externe Mitarbeitende bei erfolgsabhängigen Prämien benachteiligt, obwohl wesentlich zu Ergebnissen beitragend. Kultur fehlender Anerkennung und Fairness
Schein statt Sein: Viele streben primär die P-Stufe an, um Porsche-Basismodelle zu leasen – Fassade wie rasch erworbene „Ingenieur"-Titel und Firmenimage als „Innovationsführer". Karriereziel: Status demonstrieren, nicht Leistung erbringen
Markenerosion: Der Wettbewerb, der angeblich „die deutsche Automobilbranche vernichtet", hat die deutsche Qualität und Geltung der Marken nicht übertroffen. Vielmehr wurde die deutsche Qualität derart ausgehöhlt, dass sie gerade so weit absank, wie sich der Wettbewerb verbessern konnte
Dies liegt meines Erachtens hauptsächlich daran, dass Unternehmen zunehmend rein wirtschaftlich orientierte Führungskräfte ohne technischen Hintergrund einsetzten
Deren vorrangiges Ziel war die Gewinnsteigerung für Anteilseigner – was sich deutlich in der Art der Einsparungen und der fortschreitenden Aushöhlung der Markenwerte zeigte. Neuerungen beschränkten sich auf Kostensenkungen, nicht auf die Weiterentwicklung jener technischen Eigenschaften, für die Kunden diese Hersteller schätzten. Ihr fehlendes technisches Verständnis hatte eine weitere Folge: Sie waren nicht in der Lage, echte ingenieurtechnische Kompetenz zu erkennen oder zu fördern – stattdessen umgaben sie sich mit Günstlingen aus persönlichen Netzwerken
Als es in den letzten Jahren aufgrund tiefgreifender Veränderungen in der Automobilbranche darauf ankam, versagten genau diese Führungskräfte – sie gingen unter, wo technisches Verständnis gefragt war
Ergebnis: Gegenwärtiges Durcheinander – symptomatisch für die gesamte Branche. Ein Strukturproblem.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Perspektive wären folgende Verbesserungen wünschenswert
Digitalisierung und Prozesse: • Grundlegende Neuentwicklung der digitalen Systeme – der aktuelle Stand entspricht technologisch kaum mehr als einer mechanischen Schreibmaschine • Deutliche Verbesserung von Automatisierung, Digitale Nutzerfreundlichkeit und ´Ergonomie´ • Entwicklung eines durchgängig vernetzten, ergonomischen Systemverbunds für alle Produktlebenszyklus-Phasen, abteilungsspezifisch angepasst, mit selbsterklärender Bedienung • Wegfall manueller Absicherungsschritte und E-Mail-basierter Doppelkontrollen • Einsatz von KI-Systemen für automatische Besprechungszusammenfassungen sowie grafische, organisatorische und finanzielle Anwendungen
Kompetenzaufbau und Unabhängigkeit: • Aufbau echter interner Engineering-Kompetenz statt fortgesetzter Abhängigkeit von externen Problemlösern (ANÜ oder Dienstleistern)
Führung und Personalentwicklung • Führung/ Managementpositionen mit KI abgewickelt und ausgetauscht • Bevorzugte Besetzung von Führungspositionen mit erfahrenen Ingenieuren und Ingenieurinnen • Stellenbesetzungen nach Qualifikation statt nach jahrelanger informeller Nähe zu Entscheidern – Kaffeerunden, private Netzwerke und alte Kontakte dürfen keine Karrierevoraussetzung sein • Verpflichtende operative Einbindung von Führungskräften in Entwicklungs- oder BTV-Rollen, um reale Zeitaufwände, Kosten, Softwaretools und Prozesse zu verstehen und aktiv zu verbessern
Vorschlag: • Verschlanken Sie das Portfolio deutlich • Positionieren Sie Ihre ikonischen Modelle bewusst als Hybridfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und ermöglichen Sie diesen Antrieben – wo technisch sinnvoll – eine exklusive, klar definierte Übergangs- und Lebensverlängerungsphase für ´Early Adopters´ • Die verbleibenden Baureihen sollten konsequent als Innovationsplattformen genutzt werden, um neue Antriebstechnologien (z.B. E- Mobilität) sowie digitale Fahrzeug- und Softwarelösungen zu erproben und schrittweise zur Serienreife zu führen
Hinweis: • Es genügt, die Lebensläufe durchzusehen: Die meisten verbrachten lediglich wenige Jahre in aktiven/ realen Ingenieurspositionen, bevor sie in BTV-, Entwicklungs- oder Führungsrollen aufstiegen. Diesem Karriereverlauf fehlt die notwendige praktische Tiefe, um die komplexen ingenieurtechnischen Herausforderungen von heute zu verstehen
Etwas am Kerngedanken muss komplett geändert werden (schwer)
Arbeitsatmosphäre
In der letzten Phase meiner Tätigkeit empfand ich die Arbeitsatmosphäre als stark stressbelastet, durch wirtschaftliche und weltpolitische Entwicklungen beeinflusst wurde
Begründung: Nach meinem Eindruck fehlte strategische Klarheit, und Zeitdruck machte interne Problemlösung schwierig. Ich beobachtete, Viele (interne) Mitarbeitende hatten Schwierigkeiten, Aufgaben selbstständig zu bewältigen. Interne Prozesse, digitale Tools und grundlegende Engineering-Software schienen mir nur oberflächlich beherrscht zu werden – dies bei Personen, die meines Erachtens als „Spezialisten" oder „Best of the best" gelten sollten
Externe Dienstleister wurden immer gerufen, statt Probleme systematisch intern zu lösen. Sparmaßnahmen verhinderten dies zunehmend – wodurch aus meiner Sicht Defizite in Systemen, Prozessen und Kompetenzen deutlicher sichtbar wurden und Stress erzeugten. Beschwerden schienen mir auf Führungsebene weitgehend folgenlos zu bleiben
Image
Das Unternehmen erschien mir primär imagegetrieben. Marketing feierte meiner Beobachtung nach Produkte vor ersten Bewertungen. Buzzwords statt Substanz
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance verschlechterte sich meiner Wahrnehmung nach deutlich
Homeoffice wurde (probiert) aktiv reduziert, und physische Anwesenheit schien zur Pflicht zu werden. Mitarbeitende mussten nach im Büro präsent sein, während Ergebnisse weniger relevant erschienen
Bei mir entstand der Eindruck, dass bestimmte Führungskräfte ohne dauerhaft anwesende Mitarbeitende faktisch handlungsunfähig waren
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung selektiv statt bedarfsgerecht: Bevorzugte bekommen karrierefördernde Schulungen durch informelle Entscheidungen Andere werden gebremst – Kritik statt Förderung, Eigeninitiative unerwünscht. Erwartung: Bleib in deiner Nische. Keine Ambitionen, kein Denken. Menschen als Nummern für Boni.
Englisch genügt nicht für Karriere (in den 2020er Jahren) hier – auch nicht für überdurchschnittliche Ingenieure
Namen werden belächelt, wenn sie nicht „deutsch oder schwäbisch genug" klingen (leider kommt es auch von die jüngeren Kollegen und Kollegin)
Gehalt/Benefits
Die Vergütung liegt – insbesondere für externe Mitarbeitende – unter dem marktüblichen Niveau im Verhältnis zu Verantwortung und Qualifikation
Meiner Beobachtung nach werden externe Mitarbeitende bei erfolgsabhängigen Prämien benachteiligt, obwohl sie zum Unternehmenserfolg beitragen
Karriere- und Entwicklungschancen (extra Geld) sind stark von Sprachkompetenz in Deutsch, und manchmal persönlicher Nähe zur Führung abhängig
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Werden primär dort vorangetrieben, wo sie sich wirtschaftlich verwerten lassen – etwa im Bereich Elektromobilität
In die ´Day to day´ Bereichen dominiert Kosteneinsparung: Mülltrennung fand meinem Eindruck nach faktisch nicht statt, da weder entsprechende Behälter vorhanden waren noch Reinigungskräfte dafür eingeplant wurden
Regelmäßige Verschrottungsprogramme, bei denen Student-en/ -in gegen geringes Entgelt eingesetzt wurden
Kollegenzusammenhalt
Ausgeprägte Cliquen- und Abhängigkeitssysteme. Mitarbeitende, die selbst ausgegrenzt oder benachteiligt wurden, übernahmen dieses Verhalten teilweise gegenüber andere, um sich zu behaupten. Dieses Muster erschien mir strukturell verankert. Anpassung und Loyalität schienen mir fachlichen Austausch und Zusammenarbeit zu ersetzen
Es genügt meines Erachtens bereits ein einzelner Mitarbeitender mit toxischem Verhalten, um die Arbeitsatmosphäre erheblich zu belasten. Ich habe erlebt, wie solches Verhalten das Arbeitsumfeld beeinträchtigen kann. Innerhalb geschlossener Kreise wurde gelegentlich über abwesende Kollegen gesprochen – mitunter in einer „unser Team gegen euer Team"-Dynamik. Dieses Verhalten schien mir in manchen Fällen fehlende Fachkompetenz zu überspielen
Nach genossen interne Mitarbeitende besonderen Schutz. Externe verloren nach bei Konflikten ihre Übernahmechance – selbst wenn sie fachlich richtig zu liegen schienen. Diese Dynamik wirkte auf mich wie eine Blockade für neue Impulse reale Innovation
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab sehr erfahrene und engagierte Kolleginnen und Kollegen, von denen fachlich wie menschlich viel gelernt werden konnte Gleichzeitig, einige langjährige Mitarbeitende aktiv Neuerungen blockierten, moderne Technologien ablehnten und meinem Eindruck nach so zur Stagnation beitrugen
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter beherrschte meiner Wahrnehmung nach grundlegende Software Tools und Arbeitsmittel des Unternehmens nicht ausreichend, was mein Vertrauen in seine fachliche Eignung beeinträchtigte
Fachlich unqualifiziert – Oberflächigen Engineering-Kenntnisse beschränkt auf Buzzwords, PAG und Ing. Software Tools nicht beherrscht Führung mangelhaft: Ziel ist Problemvermeidung („Sauberee Tisch"), nicht Lösung
Günstlingswirtschaft bei Stellenvergabe, diskriminiert gezielt Andersdenkende bei Karrierechancen
Als ich sachliche Kritik äußerte, wirkte sich dies meiner Wahrnehmung nach negativ auf meine Position aus. Später wurden mir enge persönliche Verbindungen zwischen beteiligten Personen bekannt. Mehrere Kollegen deuteten an, dass ich mir damit intern geschadet hätte
Neue Ideen schienen mir nur aufgegriffen zu werden, wenn sie von bestimmten Personen kamen. Es fehlte meinem Eindruck nach erkennbarer Antrieb für zukunftsorientierte Entwicklungen
Blockiert Innovation aktiv, da Neuerungen seine Unfähigkeit und die seiner durch persönliche Verbindungen platzierten Schützlinge offenlegen würden- um dies auszugleichen, bleiben kompetente Kollegen überlastet
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplatzausstattung ist grundsätzlich gut (Laptop und/ oder Werkstation)
Die Gebäudeinfrastruktur ist jedoch veraltet: fehlende Lüftungsmöglichkeiten, keine zu öffnenden Fenster und unzureichende Klimatisierung beeinträchtigen konzentriertes Arbeiten
Kommunikation
Die Kommunikation erschien mir hierarchisch, langsam und ineffizient
Meiner Erfahrung nach mussten Informationen müssen aktiv eingefordert werden, Zuständigkeiten werden spät geklärt, während gleichzeitig erwartet wird (z.B. unrealistische Terminplänen für SOP)
Deutsch war faktisch Pflichtsprache; englische Kommunikation ist abgewertet (in 2020+)
Gleichberechtigung
In vielen kununu Kommentaren wird mangelnde Gleichberechtigung beklagt. Meine Beobachtungen gingen jedoch häufig in eine andere Richtung
Ich habe mehrfach erlebt, dass ein paar Mitarbeitende – deutlich schneller Karriere machten als fachlich gleichwertige oder stärkere Kolleginnen und Kollegen. Später tauchte ein kleines Detail im Bild auf, das darauf hindeutete, dass der Familienname oder bestehende Familiennetzwerke (vielleicht) eine Rolle spielten, dies konnte jedoch nicht immer eindeutig festgestellt werden
Zudem beobachtete ich, dass einzelne Führungskräfte auf fachliche Hilfsanfragen nicht sachlich, sondern emotionalisiert reagierten, was meinem Eindruck nach konstruktive Zusammenarbeit erschwerte
Interne Mitarbeitende werden bedingungslos geschützt, Externe bei Konflikten aussortiert – unabhängig von Sachrichtigkeit. Cliquendenken blockiert neue Ideen und hält das Unternehmen in der Vergangenheit fest.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben boten grundsätzlich interessante Einblicke über den gesamten Produktlebenszyklus von die Porsche „Perspektive“ Aufgrund der Kosteneinsparungen ergab sich die Notwendigkeit (ich sah darin eine Chance), zusätzliche Projektverantwortung zu übernehmen Glücklicherweise fand ich dabei Kollegen, die mich beim Erlernen und bei der Umsetzung die PAG Prozesse und Tools zu unterstützten
Aber: Gingen erhebliche Zeit und Energie durch stark veraltete digitale Systeme verloren Prozesse, Softwaretools wirkten funktional auf dem Stand der frühen 1990er Jahre Viele Abläufe waren intern weder eindeutig erklärbar noch konsistent nutzbar; manuelle Nachverfolgung, E-Mail-basierte Absicherungen und ständiges Gegenprüfen waren üblich
Die Systemlandschaft erschien unübersichtlich und wenig intuitiv Oft war unklar, wie tief recherchiert werden musste, um vollständige und aktuelle Informationen zu erhalten Benachrichtigungsfunktionen fehlten, und kritische Daten lagen teilweise parallel in mehreren Systemen vor, von denen häufig nicht das aktuelle genutzt wurde
Diese Inkonsistenzen gefährdeten aus meiner Sicht die Arbeitsqualität und bremsten Effizienz und Motivation
5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Insgesamt ist das Unternehmen ein guter Arbeitgeber, jedoch gibt es auch einige Punkte, die verbesserungsbedürftig sind.
3,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war zunächst sehr gut. Sie begann sich jedoch zu verschlechtern, als befristet beschäftigte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen mussten, weil ihre Verträge nicht verlängert wurden. Dadurch wurde die Stammbelegschaft stärker belastet, da weniger Personal zur Verfügung stand und es schwieriger wurde, frei zu nehmen.
Image
Sehr gut
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war zu Beginn sehr gut organisiert. Mit der Zeit wurde es jedoch aufgrund der nicht verlängerten Verträge für befristet beschäftigte Mitarbeiter zunehmend schwieriger, Urlaub oder freie Tage zu nehmen, und teilweise war dies kaum noch möglich.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man eine Position am Band in der Montage erhielt, war es sehr schwer, eine andere Tätigkeit zu bekommen, selbst wenn man seine beruflichen Qualifikationen weiter verbessert hatte.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung war sehr gut und im Vergleich zur Industrie überdurchschnittlich. Dazu viele Sonderzahlungen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten gegenüber den Mitarbeitern war in den meisten Fällen korrekt.
Arbeitsbedingungen
Gut
Kommunikation
Auch die Kommunikation war nicht immer optimal. Häufig erfuhren wir von Änderungen im Montageablauf erst während der Arbeit und nicht bereits vor Beginn der Montage.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich interessant aber teilweise auch monoton
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Rahmenbedingungen, auch wenn durch die Krise manche Menschen falsch vorleben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das es keinen gibt, der für die pflichtbewussten Mitarbeit in die Bresche springt. Nach innen wird nicht das gelebt was nach außen präsentiert wird. Es gibt einzelne korrekte Menschen, die langsam am aussterben sind.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzend zu sein kostet keinen einzigen Cent, diejenigen zu beschützen, die täglich mehr schultern müssen auch das kostet keinen einzigen Cent, Ignoranz dagegen ist am Ende des Tages teuer !
PS: die guten wollen nur respektvoll, fair und gerecht behandelt werden. Dass sind nicht die, die bevorzugt werden wollen.
Arbeitsatmosphäre
Bevorzugung von Mitarbeitern, Familie, Freunden
Image
Außen Hui, innen pfu
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Personenabhängig, wird nicht wirklich vorgelebt und verbal ausgesprochen, so im Sinne von hab es als Führungskraft gesagt, mehr kann ich nicht tun.
Karriere/Weiterbildung
Man kommt mehr mit Falschheit, Faulheit und Manipulation weiter. Man lebt eine Doppelmoral den Führungskräften vor und eine Prise Unterwürfigkeit, dann ist man schon Liebling von jemanden.
Kollegenzusammenhalt
Nur einzelne Kollegen, die einfach einen starken Charakter haben und Respekt gegenüber anderen haben. Mehrheit hinterlistig und auf dein eigenen Vorteil aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Seit den letzten 10 Jahren werden, die älteren Kollegen, die das Fundament der Firma gebaut haben, immer respektloser behandelt. Man lässt diese Arbeiten während die jungen Kumpels von Meistern in irgendwelchen Hallen oder Pausenräumen versteckt werden.
Vorgesetztenverhalten
Kaum Führungskräfte, die als Vorbilder handeln, unkorrektes Verhalten, spielen sich sogar gegeneinander aus, kein Lösungsorientiertes Verhalten. Bevorzugung von Mitarbeitern und positionieren von Freunden oder Bekannten ( Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft). Leider in fast allen Hierarchiestufen.
Ein Team ist nur so stark, wie es die Führungskraft ist.
Kommunikation
Keine Transparenz, so tun als ob Kommunikation gelebt wird, aber verschweigen von Firmengeschehen, überrumpeln von Mitarbeitern.
Gehalt/Benefits
Das ist für die Pflichtbewussten Mitarbeiter, um es gespitzt zu sagen Schmerzensgeld. Tatsache ist jedoch das die Bezahlung als Produktionsmitarbeiter noch überdurchschnittlich.
Interessante Aufgaben
Während Pflichtbewusste Mitarbeiter täglich mehr schultern müssen, werden Faule und Ignorante belohnt. Während man interessierten und engagierten Mitarbeitern den Boden unter den Füßen reist, werden Faule und Ignorante befördert.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Porsche ist ein sehr guter Arbeitgeber, es gibt grundsätzlich wenig auszusetzen, bis auf die Punke die ich oben aufgeführt habe. Die Firma ist sehr gut durchorganisiert. Nichts bleibt dem Zufall überlassn. Die Sozialleistungen sind überragend. Ich habe sehr gerne dort gearbeitet. Es gibt leider in jeder Firma bestimmte negative Punkte, die aber bei Porsche immer nur am jeweiligen Vorgesetzten liegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eigentlich nichts, bis auf die Tatsache, dass nur auf die Ausbildung und nicht die tatsächliche Erfahrung und das Wissen der Mitarbeiter relevant ist
Verbesserungsvorschläge
Nicht nur starr auf die Ausbildung der Mitarbeiter schauen, sondern seinen Erfahrung und das Wissen des Mitarbeiter bei der Karriere berücksichtigen!
Arbeitsatmosphäre
Hab ich in meinen 40 Jahren so erlebt, ist aber stark von der Abteilung bzw Hauptabteilung abhängig!
Image
Bestes Image!
Work-Life-Balance
Es gibt alles was man sich wünschen kann
Karriere/Weiterbildung
Da gibt es meines Erachtens Handlungsbedarf. In wirklich gute Positionen kommen nur Mitarbeiter die ein Studium haben, oder eine höhere technische Ausbildung (Ingenieure) haben. Alle anderen bleiben ihr ganzes Porsche-Leben in einer Gehaltsgruppe hängen.
Gehalt/Benefits
Gehälter sind hervorragend und auch alle Sozialleistung sind vollumfänglich vohanden!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keinerlei Probleme, es wird getan was machbar ist!
Kollegenzusammenhalt
Im Großen und Ganzen gibt es keine Probleme, jedoch gibt es auch hier immer mal wieder schwarze Schafe, die sind aber meist nicht lange in der Firma!
Umgang mit älteren Kollegen
Hier gibt es noch Verbesserungbedarf. Älterer Mitarbeiter werden zwar respektiert und geachtet, aber die Meinung und Erfahrung eines erfahrenen älteren Mitabeiters ist nicht gefragt!
Vorgesetztenverhalten
Auch hier kann ich mich wiederholen, es ist stark abhängig von bestimmten Personen. Ich habe in meiner 40-jährigen Zugehörigkeit alles erlebt, von total daneben bis hervoragend. Alles abhängig vom Vorgesetzten des Bereiches, der Hauptabteilung oder der Abteilung. Deshalb lässt sich auch hier keine pauschale Auissage treffen. In meinem Fall habe ich zu mehr als 3/4 meiner Zeit bei Porsche nur gute Vorgesetzte gehabt!
Arbeitsbedingungen
Optimal
Kommunikation
Alles wird schnell und ausführlich kommuniziert!
Gleichberechtigung
Auch hier keinerlei Probleme, Frauen und Männer verdienen dasselbe entsprechend der Aufgabe und der Zugehörigkeit. Auch Menschen mit Einschränkungen werden korrekt behandelt.
„Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint" „Glanz täuscht kurzfristig – Wahrheit zahlt sich langfristig aus.“
1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt, wem ALLE anderen Dinge auch wichtig sind sollte sich genau überlegen was er tut...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein guter Arbeitgeber, dem das Wohl der Mitarbeiter wirklich wichtig ist, und nicht nur in Kampagnen und nach außen hin, sich sozial präsentieren will und immer von familiärer Atmosphäre spricht kommentiert schlechte Arbeitgeberbewertungen hier auf dem Portal.
Da dies aber äußerst selten bis gar nicht im Vergleich zu anderen Arbeitgebern(mit ähnlicher Größe und Image) passiert, ist es offensichtlich wie die Uhren hier ticken.
Wer nur immer diese Bewertungen schreibt, welche aus 2 Zeilen bestehen und jede 4 oder 5 Sterne in jeder Kategorie hat. Komischerweise kommen solche Bewertungen immer nach einer sehr schlechten....
Der Mensch steht angeblich im Mittelpunkt? Im Mittelpunkt der Beobachtung wahrscheinlich, die ganzen Unruhen innerhalb sorgen für so extreme Verunsicherung der Belegschaft. Da geht soviel Energie und Potenzial verloren. Ich glaube nicht dass man sich das auf Dauer leisten kann...
Miserable Unternehmenskultur= Sie ist das Ergebnis von falschen Anreizen, schlechtem Vorbild und dauerhaft ignorierten Problemen. Diese Form von Führung lebt das Gegenteil von dem, was sie predigt „Offene Fehlerkultur“ – aber Fehler werden bestraft. „Wir sind ein Team“ – aber Erfolge werden nur nach oben gemeldet. Mitarbeitende merken extrem schnell, was wirklich zählt.
Falsche Anreizsysteme Boni nur für Zahlen, nicht für Verhalten. Wettbewerb statt Zusammenarbeit. Kurzfristige Ziele schlagen langfristige Gesundheit Menschen optimieren das, wofür sie belohnt werden – egal, wie es der Kultur schadet.
Angst statt Vertrauen Mikromanagement Schuldzuweisungen Informationshoheit als Machtinstrument Angst tötet Initiative, Kreativität und Verantwortung.
Schlechte oder fehlende Kommunikation. Entscheidungen werden nicht erklärt. Gerüchte ersetzen Klarheit, Feedback fließt nur top-down (wenn überhaupt) Das Vakuum wird immer mit Misstrauen gefüllt.
Toxische Personen werden toleriert, High Performer mit miesem Verhalten. „Der ist halt so, aber fachlich top“ Eine einzige toxische Person kann zehn gute Mitarbeitende vergiften.
Werte stehen nur auf PowerPoint Leitbilder ohne Konsequenzen Keine Sanktionen bei Wertverstößen. Werte, die nichts kosten, sind nichts wert.
Wachstum ohne kulturelle Steuerung Schnelles Skalieren Neue Führungskräfte ohne Kulturverständnis Kultur verwässert schneller als Prozesse.
Dauerstress und Überlastung Permanent „Feuerwehrmodus“ Keine Zeit für Reflexion Erschöpfte Menschen werden zynisch, nicht engagiert.
Kultur ist kein Feel-Good-Thema.
Verbesserungsvorschläge
Tiere in Haltungsform 1 bekommen mehr Respekt entgegengebracht. Die Qualität die dadurch entsteht ist die gleiche. Somit auch kein Respekt vor den Kunden. Aber wird ja sowieso nichts selbst produziert. Hauptsache billig einkaufen, und auf die Zulieferer immer die Schuld schieben. Ist ja einfacher.
Arbeitnehmer ernst nehmen und auf Augenhöhe begegnen wäre schon mal ein Anfang.
Angstkultur verbreiten führt langfristig mit Sicherheit nicht zum gewünschten Ergebnis. Moderne Arbeitskultur leben, nicht nur davon erzählen.
Denn wenn nur noch das Gehalt gut ist leidet alles darunter, letztendlich auch die Innovation und irgendwann auch das Produkt.
Flache Hierarchien einführen und mit Leben füllen, alles andere ist Steinzeit.
In der Personalabteilung sollten mal einige Dinge hinterfragt werden, was im Unternehmen so alles vor sich geht. Aufwachen ist angesagt.
Letztendlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Ist das so schwer zu verstehen? Lügen mögen den Sprint gewinnen, aber die Wahrheit den Marathon.
Bringt wieder Werte und Objektivität ins Unternehmen. Alle sind gleich, einige sind gleicher geht schief. Löst euch so schnell wie möglich von VW und diesem Einheitsbrei.
Beim Zulieferer so billig wie möglich einkaufen und einbauen. Sehr innovativ. Nichts selbst können außer Arrogant sein.
Gebt den Menschen Sicherheit, Wertschätzung und Freiheit. Und bezieht nicht immer alles auf das monetäre. Damit dies aber alles umgesetzt werden kann muss die Kultur der Unehrlichkeit und Undurchsichtigkeit verschwinden. Die Personalabteilung und der Betriebsrat müssen sich im klaren sein was ihre Entscheidungen langfristig für eine Tragweite haben.
Arbeitsatmosphäre
„Wir haben ein System gebaut, in dem gute Arbeit schwer ist.“
Wer Probleme dauerhaft auf der untersten Ebene sucht, behandelt Symptome – nicht Ursachen.
Durch unterschiedlichste Einflüsse, die dazu beitragen dass das Unternehmen total destabilisiert wirkt. Die Atmosphäre leidet extrem die Gräben innerhalb der verschiedenen Ebenen sind tief. Es gibt keine Vertrauensbasis und Fehlerkultur. Nur Selbstschutzmodus um nicht negativ aufzufallen. Negatives wird nicht nach oben gemeldet. Aus dem Dieselgate nichts gelernt.
Image
„MAN KANN INTERNE PROBLEME VERMARKTEN, ABER NICHT AUSLIEFERN.“
„Markenstärke kann eine schwache Organisation nicht dauerhaft tragen.“
Das Image sinkt immer mehr. Bei der Belegschaft sowie bei der Kundschaft.
Schaut euch die positiven Bewertungen ganz genau an, die welche 5 Sterne haben sind meistens sehr kurz gefasst....denkt mal darüber nach ob man so wenig schreibt wenn man begeistert ist.
Von wem sind nur diese 5 Sterne Bewertungen ohne oder mit kurzem Kommentar?
Ein Absturz kann man irgendwann nur noch rauszögern aber nicht aufhalten.
Fluktuation und innere Kündigung dominieren hier.
Auf der Homepage wird mit Arbeitgeberauszeichnungen von 2017 geworben. Gibt wahrscheinlich keine aktuelleren.
Es gibt kein Lerneffekt in diesem Konzern.
Work-Life-Balance
Porsche ist ja wohl wichtiger als die eigene Familie, sei froh dass du hier arbeiten darfst, draußen warten schließlich genug andere die deinen Job haben wollen... Zu wenig Personal, wer frei haben will muss man froh sein wenn es klappt. Überstunden werden als selbstverständlich betrachtet, man muss ja schließlich froh sein dass man hier arbeiten darf. Sehr altmodische Sichtweise!!!!
Letztendlich sind Unternehmen Ansammlungen von Menschen, die gemeinsam arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen langfristig nur erfolgreich sein werden, wenn die Mitarbeiter gerne dort arbeiten. Dies gilt besonders, wenn sich eine Firma nicht nur auf dem Status quo ausruht, sondern sich weiterentwickeln möchte. Verbesserungen und Innovationen werden von Mitarbeitern geschaffen. Jemand, der unzufrieden und nicht motiviert ist, wird das Unternehmen eher nicht weiterbringen und es gegebenenfalls sogar verlassen.
Um zukünftigen Mitarbeitern das Unternehmen als die Chance ihrers Lebens zu verkaufen wird geschickt Marketing gemacht. Diese Firma ist genau das Gegenteil um glücklich zu werden darf man überall unterschreiben nur nicht hier.
Diese Firma lässt ihre Mitarbeiter nie zur Ruhe kommen.
Karriere/Weiterbildung
KOMMST DU AUS BAYBURT ODER PFORZHEIM DARFST DU NATÜRLICH TALENTFREI SEIN
Es gibt viele Angebote, aber an der Umsetzung mangelt es... Es wird nicht gefördert sich fortzubilden sonst könnte man ja die Abteilung verlassen und das verursacht Arbeit um nachzubesetzen.
Achtet auf die Feinheiten. Hier heißt es zum Beispiel auch: Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird großgeschrieben. Nicht andersrum.
Mitarbeitern muss die Möglichkeit gegeben werden Dinge zu hinterfragen um etwas zu verbessern. Das Problem sind aber die Produkte, es steckt zuwenig eigene Technologie drin um solche Mitarbeiter zu benötigen.
Zumal muss man für soviel kämpfen. Konstanz ist wohl doch nur eine Stadt am Bodensee, aber hier im Alltag nicht zu finden.
Gehalt/Benefits
Bei weniger Schmerzensgeld wäre niemand mehr hier
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird geschaut dass das Umweltbewusstsein im Rahmen der Möglichkeiten immer besser wird zumindest nach Außen. Die Perle im VW Konzern, das sagt einfach alles. Welchen Mehrwert bietet dieses Unternehmen für die Zukunft der Gesellschaft? Nur streben nach Gewinnmaximierung wird in Zukunft nicht mehr ausreichen um langfristig Erfolg zu haben. Nicht mal Photovoltaikanlagen werden auf den Dächern montiert. Mülltrennung in vielen Bereichen nicht vorhanden.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Kollegenzusammenhalt
Es wird bewusst dafür gesorgt dass kein Zusammenhalt im Team entsteht. Somit kann mehr von oben nach unten durchgedrückt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Warum sind in dieser Firma so viele single und kinderlos? Weil die Work Life Balance so gut ist??????
Vorgesetztenverhalten
Nach unten treten und nach oben bücken. Ist so gewollt. Kurzfristigkeit gewinnt hier immer.
Augen zu und durch, die meisten handeln einfach danach dass sie selbst beim jährlichen Gespräch eine Gehaltserhöhung bei ihrem Chef bekommen.
Nicht einmal konstruktive Kritik ist willkommen, denn diese würde ja Arbeit verursachen. Offener und ehrlicher Umgang miteinander wäre langfristig betrachtet der richtige Weg, das ist leider gefühlt nicht gewünscht. In der nächst höheren Ebene wären Veränderungen ja Arbeit und Arbeit ist unbequem, denn Veränderungen bedeuten dass irgendwas nicht stimmt und man müsste sich rechtfertigen.
Ob das Problem gelöst wird oder nicht ist egal, hauptsache es landet bei einem anderen.
Führungskräfte rasten regelmäßig aus...Wer schreit ist überfordert!!!
Arbeitsbedingungen
Die Verhältnisse sind ins keinster Weise normal.
Das ständige predigen der tollen Unternehmenskultur und der Porschefamilie steht im Vordergrund, wird immer wieder vorgespielt um das Feuer nicht komplett ausbrechen zu lassen.
So werden immer noch neue Mitarbeiter davon überzeugt zu Porsche zu wechseln... Echt traurig wie sich das alles entwickelt hat, Jahrzehnte lang weggeschaut und man zieht unschuldige (ohne Kontakte) mit in den Sumpf. Destabilisierung pur. Null gegenseitiges Vertrauen. Zufriedene Mitarbeiter rammen sich nicht das Messer in den Rücken denkt mal darüber nach. Fehler der Vergangenheit schlagen so gewaltig zu.
Kommunikation
Unterirdisch, die meisten Infos bekommt man inoffiziell auf Umwegen... Und wenn man mal Informationen bekommt muss man erst ewig überlegen ob man sie glauben kann. Veränderungen brauchen unglaublich lange, wenn diese überhaupt gewünscht sind bzw. Zu Stande kommen.
Kommentiert endlich mal schlechte Bewertungen. Bemitleidenswert ihr tut mir leid:) Ist echt schwierig ein guter Mensch zu sein oder? Manche denken dass Sie unsterblich sind und ohne sie nichts läuft. Ich behaupte privat sind viele so genannte unglücklich oder geschieden:) Hauptsache Krawatte tragen und in der Produktion Kittel. Respekt muss man sich erarbeiten dazu braucht es keine Klamotte.
Gleichberechtigung
Leider generell zu wenig Frauen, es werden jedoch mehr. Das wird dem Unternehmen gut tun. Alte starre Strukturen müssen schnellstens aufgebrochen werden.
Gleichberechtigung kann nur funktionieren wenn die Führungspositionen relativ gleichmäßig besetzt sind.
Als Mitarbeiter ist man ausschließlich Humankapital. Für mehr Empathie ist hier kein Platz. Nicht zu fassen was ich schreibe, ja ich kann es selbst kaum glauben.
Interessante Aufgaben
Ansich ok, jedoch viel zu unmodern. Die IT Infrastruktur und die generellen Voraussetzungen entsprechen nicht den aktuellen Standards. Ob sich Mitarbeiter entwickeln ist den Vorgesetzten völlig egal.
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