Ein Beispiel dafür, wie Vertrauen verloren geht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv in Erinnerung sind mir der gute Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten. Auch die modernen Räumlichkeiten und die grundsätzlich vorhandenen Möglichkeiten zur Weiterbildung habe ich positiv
wahrgenommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ habe ich vor allem die Entwicklung der Kommunikation und des Vertrauens in die Geschäftsführung wahrgenommen. Aus meiner Sicht wurden wiederholt Entscheidungen getroffen, die nicht nachvollziehbar waren und sich negativ auf die Mitarbeitenden und das Arbeitsumfeld ausgewirkt haben.
Diese Entscheidungen wurden zudem nicht ausreichend kommuniziert, wodurch zusätzlich Unsicherheit und Unverständnis entstanden sind. Zudem fehlten mir zeitgemäße Benefits und flexible Arbeitsmodelle. Schade fand ich außerdem, dass Engagement und zusätzliche Verantwortung nicht immer entsprechend wertgeschätzt wurden.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sollte vor allem die interne Kommunikation transparenter gestaltet werden. Entscheidungen sollten nachvollziehbar erklärt und Mitarbeitende stärker einbezogen werden. Zudem wären zeitgemäßere Arbeitsmodelle, mehr Wertschätzung für Engagement sowie transparentere Entwicklungsmöglichkeiten wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war anfangs gut, hat sich im Laufe der Zeit jedoch deutlich verschlechtert. Das Vertrauen in die Geschäftsführung war bei vielen
Mitarbeitenden nicht mehr vorhanden, was sich spürbar auf das Arbeitsklima ausgewirkt hat.
Image
In der Zeit, in der ich dort gearbeitet habe, war das Image des Unternehmens aus meiner Sicht deutlich besser.
Mittlerweile hat sich dieses durch verschiedene interne Entscheidungen, die getroffen wurden, leider verschlechtert.
Work-Life-Balance
In Ordnung. Positiv war, dass Urlaubsanfragen in der Regel unkompliziert und auch kurzfristig möglich waren. Allerdings gab es wenig Flexibilität bei modernen Arbeitsmodellen:
Homeoffice war nur eingeschränkt möglich und mobiles Arbeiten von anderen Orten, beispielsweise außerhalb der eigenen Wohnung, wurde nicht ermöglicht. Auch flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit waren nicht vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Je nach Mitarbeitenden wird auch in Weiterbildung investiert. Leider haben nicht alle Mitarbeitenden die gleichen Möglichkeiten, daran teilzunehmen. Dies hängt aus meiner Sicht teilweise von der Zugehörigkeit zum Unternehmen oder der jeweiligen Abteilung ab.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war grundsätzlich gut und an meine Leistung angepasst. Leider fehlten wichtige Benefits, wie bspw. eine betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten oder eine Mitarbeiterbeteiligung. Auch im Zuge des Umzugs in das neue Gebäude wurde ein Firmenwagen versprochen, den man letztendlich nicht erhalten hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich wurde auf Umwelt- und Sozialbewusstsein geachtet (Energieeffizientes Gebäude). Allerdings gab es auch sehr viel Verpackungsmüll.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war gut und hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht. Viele Mitarbeitende haben sich gegenseitig unterstützt und den Teamgeist trotz der schwierigen Umstände aufrechterhalten. Es gab natürlich immer 1-2 Ausnahmen aber sonst sehr positiv im Kopf behalten.
Umgang mit älteren Kollegen
Unterschiedliche Meinungen wurden aus meiner Sicht nicht immer ernst genommen. Teilweise entstand der Eindruck, dass Kritik oder andere Sichtweisen eher als mangelnder Respekt aufgefasst wurden.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhältnis in die Führungsebene war über lange Zeit von Vertrauen geprägt. Im Laufe der Zeit hat sich die Wahrnehmung der Geschäftsführung durch verschiedene Entscheidungen und den Umgang mit Mitarbeitenden jedoch stark verändert. Aus meiner Sicht haben fehlende Transparenz, mangelnde Wertschätzung und nicht nachvollziehbare Entscheidungen dazu geführt, dass das Vertrauen im gesamten Team verloren gegangen ist.
Arbeitsbedingungen
Das neue Bürogebäude und die Ausstattung waren modern und angenehm. Die guten räumlichen Bedingungen konnten die Probleme in anderen Bereichen jedoch nicht ausgleichen.
Kommunikation
An transparenter Kommunikation hat es
häufig gefehlt. Entscheidungen wurden oft nicht nachvollziehbar erklärt und wichtige Informationen kamen teilweise verspätet oder gar nicht bei den Mitarbeitenden an.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich wurden alle gleich behandelt. Allerdings wurde meines Erachtens bei bestimmten Entscheidungen auch nach Sympathie entschieden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten viel Eigenverantwortung.
Schade war, dass Engagement und Einsatz aus meiner Sicht nicht ausreichend wertgeschätzt wurden.