Lasst euch nicht blenden! Nur Schein, kein Sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führung ist respektlos und launisch, Lob gibt es kaum, stattdessen viel Schuldzuweisung. Wichtige Informationen werden nicht offen kommuniziert, was die Arbeit erschwert. Die Work-Life-Balance ist schlecht geregelt, Überstunden werden erwartet, aber nicht ausgeglichen. Das Gehalt ist niedrig, ohne Zusatzleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, und die Provisionsregelungen sind unfair. Der Umgang mit älteren Kollegen ist respektlos, und es gibt keine echte Gleichberechtigung. Trotz starkem Kollegenzusammenhalt fehlt die Unterstützung von oben. Insgesamt ist das Betriebsklima belastend und die Fluktuation hoch. Ich kann nur jedem abraten, dort anzufangen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre dringend ratsam, eine neue Führungskraft einzusetzen oder zumindest selbstkritisch zu reflektieren, anstatt die Fehler immer bei anderen zu suchen. Die hohe Fluktuation kommt nicht von ungefähr und kann nicht immer an den Mitarbeitenden liegen. Ein respektvoller Umgang und der bessere Umgang mit Emotionen wären wichtige Schritte, um das Arbeitsklima zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Sobald die Geschäftsführung im Haus war, herrschte spürbare Anspannung – oft konnte man schon am Gesicht erkennen, ob man sie überhaupt ansprechen durfte. Ein „Guten Morgen“ blieb häufig aus. Die Stimmung war so belastend, dass man morgens oft keine Lust oder Energie hatte, ins Büro zu gehen.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen professionell und gut strukturiert. Intern entspricht das Bild jedoch nicht der Realität, da viele Probleme und Spannungen hinter den Kulissen verborgen bleiben. Die Fluktuation ist hoch, was sich langfristig negativ auf den Ruf auswirkt. Die starke Frauenpower im Team ist ein positiver Aspekt, wird aber von der Führungsebene nicht entsprechend unterstützt.
Work-Life-Balance
Überstunden waren gern gesehen, durften aber weder abgebummelt noch zeitlich ausgeglichen werden. Arzttermine oder Handwerkerbesuche während der Arbeitszeit waren quasi unmöglich, genauso wie mal eine halbe Stunde früher zu gehen. Es gab keine Gleitzeit, nur 26 Urlaubstage – an Weihnachten und Silvester musste man jeweils einen halben Tag Urlaub nehmen. Zwischen den Feiertagen wurde regulär gearbeitet, Sonderregelungen gab es nicht. Urlaub musste bereits im November des Vorjahres eingereicht werden, genehmigt wurde er jedoch oft erst eine Woche vor Antritt.
Karriere/Weiterbildung
Gab es keine und waren auch nicht gewünscht.
Gehalt/Benefits
Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, das Grundgehalt war nicht erwähnenswert. Die Provisionsvereinbarungen waren lächerlich, mit völlig unrealistischen Zielen, die man nie erreichen konnte. Zudem wurde die Provision gekürzt, wenn der Chefin etwas nicht passte. Häufig wurde man sogar beschuldigt, dem Unternehmen zu schaden. Arbeitsverträge wurden gesplittet, um Steuern für die Führungsebene zu sparen, wodurch man selbst keine Rentenbeiträge oder sonstige Vorteile erhielt.
Kollegenzusammenhalt
Der starke Zusammenhalt im Team war das Einzige, was einen in der Firma gehalten hat. Alle haben sich gegenseitig unterstützt, sich den Rücken gestärkt und gemeinsam durch stressige Phasen getragen – echte Frauenpower, wie man sie sich wünscht. Nur leider bleiben die Kollegen nie lange.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektlos und frech – es gab keine Hemmschwelle im Umgang mit älteren Kollegen, was oft unangenehm und schwer zu ertragen war. Wenn man das angesprochen hat, wurde einem gesagt, man solle sich nicht einmischen.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgang war respektlos, launisch und von oben herab. Lob gab es nie, obwohl man in den ersten zwei Wochen noch freundlich angelächelt wurde. Danach folgten häufig Lästereien und Schuldzuweisungen – Fehler sah sie immer nur bei anderen, sich selbst hielt sie für perfekt. Selbst bei sehr guter Arbeit wurde oft gesagt, das sei nur Glück gewesen.
Arbeitsbedingungen
waren ok.
Kommunikation
Trotz direkter Nähe zum Bauträger wurden viele wichtige Informationen nicht mit uns geteilt – stattdessen gab es viel Getuschel. Die Chefin selbst war kaum gesprächsbereit, hörte ungern zu und redete am liebsten selbst. Wer sich nicht extrem kurzfasste, bekam patzige Antworten mit dem Hinweis, dass sie keine Zeit habe – gleichzeitig konnte sie selbst endlos reden, oft über 40 Minuten, ohne echten Mehrwert. Wichtige Arbeiten blieben dadurch liegen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung gab es nicht. Die Führungsebene ging davon aus, dass es keinen Austausch unter den Kollegen gibt – dabei haben wir uns sehr wohl ausgetauscht und schnell bemerkt, dass manche mehr bekommen oder dürfen als andere.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren abwechslungsreich, was das Einzige Positive war. Allerdings war die Arbeitsmenge für eine einzelne Person viel zu groß. Auch wenn neue Mitarbeiter eingestellt wurden, musste man deren Aufgaben oft mitübernehmen, da sie meist schnell wieder gegangen sind.