Fangt hier nicht an zu arbeiten! Furchtbarer Arbeitgeber!
Verbesserungsvorschläge
Vorschlag: Alles mal überdenken? Bei einer so hohen Fluktuation stimmt vielleicht nicht etwas nicht mit den Mitarbeitern, sondern mit der Führungskraft.
Arbeitsatmosphäre
Sofern die Führungsebene nicht im Büro war, lief alles super. Wenn sie jedoch da war, waren alle angespannt, ängstlich, genervt und man fühlte sich sehr fehl am Platz. Und das Schlimmste: Wenn die Führungskraft anwesend war, konnte man sich sicher sein, gedemütigt oder angeschnauzt zu werden oder eine neue Unternehmensregel vorzufinden, die sehr übergriffig war (feste Zeiten, zu denen man reden / nicht reden darf, scannen darf usw.). Sehr diktatorisch lief es dort ab.
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Die meisten bisherigen Mitarbeiter lästern über die Fürhungskraft und beschweren sich über die Arbeitsbedingungen.
Work-Life-Balance
Ich hatte schon das Gefühl, dass versucht wurde, auf einige Wünsche einzugehen. Man hat zwar gemerkt, dass es der Führungskraft gegen den Strich ging, aber wenn man es gut erklärt hat, wurde es zumindest akzeptiert, aber nicht gut geheißen.
Karriere/Weiterbildung
War erwünscht, aber man musste sich selbst aktiv drum kümmern.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ließ sich gut verhandeln. Hier war die Führungsebene sehr offen, auch wenn ein Gehaltssplitting versucht wurde. Da ich einen Finanz- und Steuerberater in der Familie habe, hat er mir sofort davon abgeraten, da dies sehr risikoreich für den Arbeitnehmer sein kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird nicht drauf geachtet. Auto-Fans, Milch von amazon bestellt usw.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen und Kolleginnen waren mit das beste Team, in dem ich je gearbeitet habe. Leider besteht das Team nicht mehr, weil am 30. Sept. 2025 3 von nur 4 Mitarbeiterinnen am gleichen Tag entlassen wurden. Ohne Begründung. Befreundet bleiben wir trotzdem.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Mitarbeiter mit der längsten Betriebszugehörigkeit war nur 1 Jahr da. Also: extrem hohe Fluktuation (in 1 Jahr ca. 8 Mitarbeiter gekommen und gegangen). Wertschätzung gab es nicht. Auch nicht älteren Menschen gegenüber (bzw. hier erst recht nicht) und langjährige Mitarbeiter in dem Sinne gab es gar nicht. Derzeit ist die Firma mit nur 1 Mitarbeiterin quasi nicht mehr existent.
Vorgesetztenverhalten
Unterste Schublade: Mitarbeiter wurden gedemütigt und angeschrien. Gegeneinander aufgehetzt oder behandelt wie in einem sehr schlechten Kindergarten. Hier herrscht ein starkes Kontrollverhalten von der Führungsebene. Super unprofessionell und 0 % Führungsqualität.
Arbeitsbedingungen
Schönes und modernes Büro. Allerdings Klo mit Glastür.... Im Sommer wird nicht auf kühlende Maßnahmen gesetzt, was sehr unangenehm ist. Das Büro ist enorm hellhörig.
Kommunikation
Schon in der Bewerbungsphase lief die Kommunikation schleppend. Bei der eigentlichen Arbeit hieß es: Schreib mir zügig Mails, aber erwarte keine Antwort. Auf Krankmeldungen usw. gab es auch keine Rückmeldung, sodass man nicht wusste, ob die Nachricht jemals ankam und alles ok ist. Telefonisch ist die Führungskraft nie zu erreichen gewesen. Anfangs hieß es noch: Meine Türen sind immer offen, wenn ich da bin. Später hieß es: Meine Türen sind nur nachmittags offen, wenn ich da bin. Aber stör mich trotzdem nicht. Während damit geworben wurde, wie offen und ehrlich alle miteinander im Unternehmen umgehen würden, wurde man bestraft, wenn man angesprochen hat, was einen gestört hat.
Gleichberechtigung
Wer Kinder hat, hat verloren. Ist nicht gern gesehen und wenig Verständnis entgegengebracht. Man soll sich unterordnen und für die Firma leben. Punkt.
Interessante Aufgaben
Ich habe meine Aufgaben geliebt. Auch, wofür die Firma steht, entspricht meinen Interessen und Werten. Vom reinen Arbeiten her hätte ich für immer bleiben können. Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben.