106 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
106 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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106 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe am Assessment Center für das Graduate-Programm bei Dürr teilgenommen. Die Organisation war insgesamt professionell, die Betreuung freundlich und der Ablauf klar strukturiert. Dennoch gab es Aspekte im Auswahlprozess, die aus meiner Sicht nicht für alle Bewerber*innen die gleichen Voraussetzungen geschaffen haben.
Ein zentraler Programmpunkt war ein Format, das eine schnelle Meinungsäußerung, hohe Präsenz und Dominanz in der Diskussion erfordert – Eigenschaften, die tendenziell extrovertierten oder sehr meinungsstarken Persönlichkeiten zugutekommen. In einem männerdominierten technischen Umfeld wirkt sich das insbesondere auf weibliche Bewerberinnen nachteilig aus, da fachliche Tiefe und ruhige Argumentation schnell untergehen können.
Das habe ich bei anderen Unternehmen ganz anders erlebt, die Konzepte entwickelt haben, um sich als Unternehmen aktiv für mehr Diversität und Frauenförderung im MINT-Bereich einzusetzen. Im Auswahlprozess bei DÜRR war davon jedoch wenig spürbar. Im Abschlussgespräch wurde zwar betont, wie sehr man sich über weibliche Bewerbungen freue – in Kombination mit der gewählten Methodik wirkt das jedoch eher inkonsequent.
Ich würde mir wünschen, dass zukünftige Auswahlverfahren stärker darauf achten, unterschiedliche Stärken sichtbar zu machen. Solange das nicht gegeben ist, sollten Bewerberinnen gut abwägen, ob das Graduate-Programm mit ihren Erwartungen an eine inklusive Unternehmenskultur übereinstimmt. Welche Profile letztlich bevorzugt werden, lässt eine Unternehmenskultur vermuten, zu der jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.
Professioneller handeln im Bewerbungsgespräch. Bewerber die es nicht geworden sind wenigstens kurz und knapp darüber per Email informieren. Sich gar nicht mehr zu melden ist schlicht inakzeptabel und wirft ein sehr schlechtes Licht auf Dürr als Arbeitgeber.
Das Erstgespräch per Teams wurde durchgeführt, das war auch ein wirklich gutes Gespräch, was mir Hoffnung gegeben hat, dass es weiter gehen könnte. Eine Antwort wurde zeitnah versprochen. Seitdem sind schon mehrere Monate vergangen, die Stelle ist weiterhin ausgeschrieben, ich habe aber weder Absage noch Zwischenbescheid bekommen. Sehr Schade und nicht nachvollziehbar für mich.
Ich finde, dass der Bewerbungsprozess sehr gut verlaufen ist, eine angenehme Atmosphäre und auf meine Belange als potentiell zukünftige Arbeitnehmerin wurde sehr genau eingegangen, auch viel Transparenz während der Interviews.
Keine alles richtig gemacht, jeder Kontaktpunkt war super und das Unternehmen bleibt mir super positiv im Kopf, auch wenn ich mich für eine andere Stelle entschieden habe. Auch auf meine Absage wurde sehr freundlich reagiert. Habe mich dauerhaft wohlgefühlt in dem Prozess. Genau so sollte man es machen, denn wer weiß was die Zukunft bringt.
Der Bewerbungsprozess ist Bestandteil des Employer Brandings. Keine Antwort zeigt scheinbar die Qualitäten Dürrs als Arbeitgeber. Wenn Dürr wirklich neues Personal möchte, sollte hierfür auch etwas getan werden. Eine Rückmeldung, auch wenn es nur eine Absage ist, gehört zum guten Ton.
Das aktuelle Wertekonzept sollte auch praktisch gelebt werden. Theorie ist schön und gut, bringt dem MA aber nichts, wenn es nicht umgesetzt wird.
Der Bewerberprozess war positiv, professionell und effizient. Der Prozess war klar strukturiert, und die Anforderungen wurden deutlich kommuniziert. Die Kommunikation war schnell, reaktionsschnell und zuverlässig. Insgesamt ist der Bewerberprozess sehr zufriedenstellend verlaufen. Daher gibt es keine konkreten Verbesserungsvorschläge
So verdient kununu Geld.