d.velop AG als Arbeitgeber

  • Gescher, Deutschland
  • BrancheIT
d.velop AG

Trend zum rein oberflächlichen Marketing

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Forschung / Entwicklung bei d.velop AG in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nicht mehr viel. Aber deswegen arbeite ich ja auch nicht mehr dort.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diverses. Einfach zu viele Punkte die man aufschreiben müsste.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeitern mit hohen Einsatzwillen nicht immer neue Steine in den Weg legen und Kollegen die bewiesen haben das sie etwas voranbringen, diesen Kollegen mehr vertrauen und einfach mehr machen lassen.

Arbeitsatmosphäre

In den 2000er-Jahren war es deutlich besser!

Kommunikation

So wie die Qualität dort gelitten hat, hat auch die Kommunikation gelitten. Neue Kollegen sind in führende Positionen gekommen womit diese eindeutig überfordert waren/sind.

Work-Life-Balance

Ich habe immer sehr viel gearbeitet und hohen Einsatz gezeigt. Das wurde (dankend) angenommen und mit Handschlag vergütet. Aber nie gefragt wie es einen geht oder was man in der persönlichen Situation dort für einen Mitarbeiter tun, verbessern und optimieren kann.

Vorgesetztenverhalten

Mit neuen Kollegen in führende Positionen hat sich auch das Vorgesetztenverhalten leider verschlechtert. Zum Teil sind leitende Positionen den einen oder anderen zu Kopf gestiegen und das Topmanagement hat dafür leider keinen Sinn entwickelt.

Interessante Aufgaben

Nun ja, spätestens nach 10 Jahren ist das Bild hier doch ziemlich eintönig. ECM/DMS oder wie es nun heisst, Content Services sind halt nicht gerade die spannensten Themen die man im Softwarebereich machen kann. Mehr oder weniger nur Trivialsoftware.

Arbeitsbedingungen

Für Sofware Ingenieure vernünftige Arbeitsplätze, mit brauchbaren OS wie FreeBSD oder Linuxderivat einzurichten stellt schon ein Problem dar. Auch die Schreibtische und insbesondere auch die Stühle sind doch ziemlich weit weg vom Optimum. Und wichtig, dort wird großer Wert auf feste Arbeitszeiten gelegt was gerade innerhalb einer Entwicklungsabteilung heutzutage mehr als unüblich ist. Softwareentwickler aus meinen privaten Freundeskreis die bei anderen Unternehmen beschäftigt sind waren darüber immer sehr belustigt bzw. meinten das könne man doch gar nicht glauben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit ein paar Solarpanelen auf dem Dach ist das nicht getan! bzw. nur ein Minimum.

Gehalt/Sozialleistungen

Doch mehr als deutlich unter dem Durchschnitt, selbst für die ländliche Gegend. Für mich als langjähriger Mitarbeiter auch besonders schmerzlich als man mal so die Tarife für neue Kollegen erfahren hat. Hier musste/muss dringend was an der gerechten/fairen Vergütung auch für langjährige Mitarbeiter getan werden.

Image

Ein halbwegs guter Ruf ist noch vorhanden. Aber man erfährt doch auch von Partnern des Unternehmens wie der Ruf und das Image immer mehr schwinded. Mit der Einführung der neuen internen Aufbauorganisation läuft man Gefahr den Ruf und Unterstützung vieler Mitarbeiter die noch eng mit den Unternehmen verbunden sind zu verlieren.

Karriere/Weiterbildung

Das hängt stark von der Gunst eines Vorgesetzten oder des Topmanagement ab. Das ist eine Binsenweisheit. Meine Erfahrung hier aber in weit über 10 Jahren ist. Ob man Karriere macht hängt ausschließlich von der Gnade und der Gunst ab und wie gut man sich mit den Topmanagement stellt. Leider spielen z.B. die Fähigkeiten und Fertigkeiten z.B. eines Softwareentwicklers eher eine sehr gringe bis überhaupt keine Rolle ob man Karriere macht oder nicht. Problematisch ist auch dass das Topmanagement keine Kritik (auch keine konstruktive Kritik) von Mitarbeitern anderer Ebenen zulässt. Selbst wenn diese von den anliegenden Themen sehr viel mehr verstehen.


Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Mag. Stefan OlschewskiSenior Manager Corporate Communications

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein Feedback. Schade, dass uns dieses erst jetzt erreicht, nachdem du die d.velop schon verlassen hast.
Denn wir haben den Eindruck, dass viele deiner Kritikpunkte nicht unserer gelebten Kultur entsprechen.
Leider warst du mit dem „Vorgesetztenverhalten“ deiner Kolleginnen und Kollegen nicht zufrieden. Spätestens seit unserer Neuorganisation im letzten Jahr haben wir keine „Vorgesetzten“ im klassischen Sinne mehr. Im Team werden von verschiedenen Mitarbeitern verschiedene Aufgabenverantwortungen übernommen. Wenn es hier zu Unstimmigkeiten kommt, legen wir immer Wert auf eine direkte und respektvolle Kommunikation untereinander. Wenn ein Konflikt so nicht zu lösen ist, können die Kolleginnen und Kollegen aus People & Culture immer als objektive Mediatoren dazu gerufen werden. Auch deine Ausführungen zum Thema „Karriere“ haben uns verwundert. Bedeutet Karriere doch bei uns, dass man sich weiterentwickelt und Verantwortung übernehmen kann. Diese Chance kann grundsätzlich jeder eigenverantwortlich wahrnehmen.
In deinem Feedback erwähnst du außerdem, dass das „Topmanagement“ keine Kritik zulässt. Das Gegenteil ist der Fall: Wir halten das für enorm wichtig: Nur wenn wir wissen, was die Kolleginnen und Kollegen umtreibt, können wir uns verbessern. Um die hohe Zufriedenheit der d.veloper weiterhin gewährleisten zu können, arbeiten wir jeden Tag daran, immer noch besser zu werden. Die quartalsweise durchgeführte ENPS Umfrage gibt uns hier ein objektives Abbild der derzeitigen Stimmung.
Besonders erstaunt sind wir über deine Kritik zu den „festen Arbeitszeiten“. Seit jeher gibt es bei d.velop die Vertrauensarbeitszeit. Das heißt: jeder kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen. Die einzige (selbstverständliche) Bedingung: das Team muss abgestimmt agieren, so dass wir jederzeit für unsere Kunden erreichbar sind.

Sollten sich bei dir Fragen ergeben: Melde dich gerne jederzeit!
Wir wünschen dir bei deiner neuen Herausforderung viel Erfolg!

Juliana Kortmann
Director People & Culture