DZ BANK AG / Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank als Arbeitgeber

  • Frankfurt, Deutschland
  • BrancheBanken
DZ BANK AG / Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

baby boomers dream aber nichts für junge

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life-Balance
Eigentlich ist der Personalbereich auch auf Zack aber die nimmt halt keiner ernst

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Perspektiven, Management

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter mehr fördern. Und man muss echt was mit den Führungskräften machen. Vielleicht muss man die mal für ne gewisse Zeit in die Tochterunternehmen schicken oderso. Das Top Management ist gut aber ich habe das Gefühl, dass das mittlere Management den Laden durch ihre Blockaden bald gegen die Wand fahren lässt.

Arbeitsatmosphäre

Wird immer schlechter. Viele Spannungen. Keiner traut sich die verkrusteten Strukturen zu durchbrechen. Manchmal wehren sich Leute aber die werden dann ruhig gestellt. Es gibt keine klare Strategie und das frustriert die Leute. Daher verziehen die Leute sich in ihre Schutzzone und machen dicht.

Kommunikation

Eine Katastrophe. Die neuen Vorstände geben sich Mühe in den Dialog zu treten aber das mittlere Management gibt ungern Informationen weiter. Die haben Angst, dass man sie nicht mehr braucht. Das führt oft zu Situationen wo Mitarbeiter über Veränderungen von direkten Kollegen Informiert werden. Entscheidungen werden kaum kommuniziert und nie begründet.

Kollegenzusammenhalt

Insbesondere unter den älteren Kollegen gut, da diese sich schon lange kennen. Es ist eine Art gemeinsames Durchhalten bis zur Rente.
Da man aber kaum Karriere machen kann, fahren die ambitionierten auch gerne mal ihre Ellebogen aus. Durch die lange Betriebszugehörigkeit gibt es auch viel Gossip und Lästerei.

Work-Life-Balance

Gute Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Ziemlich schlecht. Es ist nicht transparent warum die Führungskräfte zu Führungskräften ausgewählt wurden. Viele haben sich wohl irgendwie durchgewurschtelt. Die hocken auch auf ihren Stühlen bis zur Rente. Da ist null Fluktuation. Förderung der Mitarbeiter findet kaum statt. Es wird aber so getan als ob man sich für die Mitarbeiter einsetzt. Das ist eine Masche um die eigene Inkompetenz zu verstecken nach dem Motto "wir sind die guten...die anderen sind das Problem". Teilweise echt unprofessionell. Dem Personalbereich ist das Phänomen bekannt. Die können die Leute aber nicht ohne eine Restrukturierung degradieren. Deswegen hocken sie da.

Interessante Aufgaben

Die Linientötigkeiten muss man mögen. Das ist typische Arbeit. Was mich jedoch stört ist, dass interesannte Projekte an externe Beratungsunternehmen vergeben werden. Das lässt es langweiliger werden als die Arbeit sein könnte und kostet unmengen an Geld

Gleichberechtigung

Kommt auf den Bereich an. Zentralbereiche gut, Marktbereiche schlecht denke ich

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere haben mehr Rechte als junge und werden auch durchweg ernster genommen. Es wird sehr darauf geachtet das sich nicht zu viel ändert (keine Umstrukturierungen immer der gleiche Chef ). Für Jüngere macht es das aber unattraktiv. Durch die Privilegien der Älteren wird ein Keil durch die Belegschaft geschlagen. Daher ist der Arbeitgeber für ältere wirklich der German Dream. Hohes Gehalt/wenig Verantwortung/geringe Arbeitszeit.

Arbeitsbedingungen

Ist normal würde ich sagen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das kommt auf die Definition an. Ich finde es unsozial wenn jüngere Leute diskriminiert werden. Das Gesamtpaket passt aber.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist im Branchenvergleich ok. Das Problem ist, dass es keine Erhöhungen gibt. Leistung zu bringen ist egal. Es gibt dadurch keine Erhöhung.

Image

Ist gut. Die Konkurrenz macht es sehr einfach und das Genossenschaftsmodell hat zukunft

Karriere/Weiterbildung

Keine Karriere möglich. Viele Führungskräfte möchten auch nicht das Leute aus anderen Bereichen in Ihre Gruppe oder Abteilung kommen. Das könnte die Lage verbessern ist aber nicht gewollt. Daher hocken alle auf ihre Posten. Viele Young Professionals haben daher bereits gekündigt.

Arbeitgeber-Kommentar

Jasmin LorenzPersonalreferentin

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

herzlichen Dank für das ausführliche Feedback. Ihre Schilderungen sind für uns wertvoller Input und fließen in die tägliche Arbeit ein. Gleichwohl sind wir uns der aktuellen Herausforderungen bewusst und gehen diese bereits aktiv an – zum Beispiel im Rahmen unserer Strategieagenda „Verbund First 4.0“. Durch dieses bankweite Programm ist bereits viel in Bewegung: Prozesse werden grundlegend neu gedacht, Technik wird modernisiert und auch die Grundlagen für unsere Zusammenarbeit kommen auf den Prüfstand. Für die Personalarbeit existiert ein eigenes umfangreiches Handlungsfeld, in welchem wir uns zum Beispiel mit klareren Karrieremöglichkeiten und der Würdigung von Leistung auseinandersetzen. Der strukturelle und kulturelle Umbruch vollzieht sich in einem großen und komplexen Unternehmen allerdings nicht über Nacht. Dennoch sind bereits erste Erfolge sichtbar, gewiss auch in Ihrem Arbeitsbereich.
Ich bitte Sie deshalb um ein wenig Geduld und eine weiterhin konstruktive Unterstützung des gemeinsamen Weges.

Gerne können Sie mich auch persönlich kontaktieren, ich würde mich sehr über den Austausch mit Ihnen freuen.

Viele Grüße
Jasmin Lorenz