146 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Junge Mitarbeitende werden gefördert. Das ist natürlich auch etwas zweischneidig, weil im selben Zug oft ältere Mitarbeitende übergangen werden. Dennoch: die Bereitschaft jungen Menschen und Quereinsteiger:innen Chancen zu bieten ist eine Eigenschaft, die die EMG unbedingt behalten sollte.
Ich bin maßlos enttäuscht, wie schnell soziale und ethische Werte der Unternehmens (die übrigens in jedem Standort an der Wand hängen sollen und uns im Moment eher schmerzhaft erinnern, was fehlt), bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten über Bord geworfen werden. Und wo ist unsere HR? Warum wird nicht darüber kommuniziert, wie schlecht es den Mitarbeitenden geht? Wo ist der Ort für diese Anliegen, denn wann immer sie angebracht werden, wird man angehalten »durchzupowern« Aber die Power aus einem Burnout ist eben auch schnell aufgebraucht. Und ich bin mir nicht so sicher, dass die Mitarbeitenden das noch lange mit sich machen lassen.
Bitte bitte nehmt eure Mitarbeitenden ernst, wenn sie melden, dass die Belastung zu viel wird. Ja, die wirtschaftliche Situation ist schwierig, aber Menschen sind keine in Zahlen messbaren Ressourcen. Und falls das auf GF-Ebene doch so gesehen wird, läuft etwas grundsätzlich falsch. Denn die Innovation, die sich die EMG so sehr wünscht, wird von Menschen geschaffen.
Leider hat sich die EMG innerhalb der letzten beiden Jahre von einem Unternehmen, in dem die meisten gerne gearbeitet haben hin entwickelt zu einem Ort, an dem jeden Tag neue Probleme auftreten. Die Stimmung ist nach mehreren Kündigungswellen, hohem Workload in kleiner werdenden Teams und unzufriedenstellenden Gesprächen mit der Geschäftsführung denkbar schlecht. Ich habe Kolleg:innen im Alltag weinen sehen, und andere bei einer Kündigung erleichtert auflachen. Das ist kein Arbeitsklima, in dem Produktivität oder Kreativität gefördert werden. Auf Kritik und Hilferufe seitens der Mitarbeitenden wird kaum reagiert, die Argumentation gründet immer in der wirtschaftlichen Lage. Dass aber die Mitarbeitenden nur bis zu einem bestimmten Punkt strapaziert werden können, wird nicht anerkannt.
Lässt im Moment stark nach, da die Mitarbeitenden nur bedingt die Probleme auffangen können. Sales und Marketing wissen langsam nicht mehr, was sie Positives erzählen sollen und die Redaktionen sind extrem eingespannt, sodass auch die Kommunikation nach außen immer schwieriger wird.
Momentan leider fast nonexistent. Angebote wie Vertrauensarbeitszeit und die freiwillige Vier-Tage-Woche können nicht mehr wirklich genutzt werden, da der Workload zu hoch ist. Wer sich dennoch die im Arbeitsmodell vorgesehenen Freiheiten nimmt, wird von oben oft schräg angesehen. Zudem die erwähnte, kurzfristige Rücknahme des Mobile-Work-Modells, das ich bei Ebner als eine extrem zukunftsgewandte Eigenschaft empfunden hatte. Die Begründung dafür erscheint umauthentisch und das neue Modell schafft mehr Probleme für die Mitarbeitenden, als es zur schnellen Iteration beiträgt. Auch dieses Feedback wurde von der GF angehört, jedoch schnell relativiert.
Für mich hat die EMG eine relativ steile Karriere geboten, was allerdings einigen Kündigungen geschuldet war. Allerdings sind die neuen Skill alle selbst erarbeitet, da seitens des Unternehmens auch für Fürhungspositionen keine Weiterbildung geboten wurde
Gehälter wurden im Unternehmen lange nicht erhöht und unterliegen oft einem Stopp. Mitarbeitende werden hingehalten, um angemessene Gehaltserhöhungen muss man sich selbst kümmern und sie hart erkämpfen. Keinerlei Inflationsausgleich. Dafür ein Angebot psychologischer Betreuung auf Evermood und diverse weitere Benefits wie etwa Company Bike
Leider keinerlei Bemühungen außerhalb einer klaren Haltung zu Rechtsextremismus/Demokratie, die wirklich das Minimum ist
War schon immer gut, die anstrengende Situation schweißt enger zusammen. Dabei wird aber eine ganz klare Grenze zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden gezogen und sehr um die Kolleg:innen getrauert, die gehen müssen.
In den Kündigungswellen mussten leider einige Kolleg:innen mit teilweise über 15 Jahren im Unternehmen gehen.
Sehr unterschiedlich je nach Abteilung. Allerdings fällt auf, dass Führungspositionen nach und nach mit Mitarbeitenden besetzt werden, die wenig Kritik üben und ähnliche Positionen wie die GF vertreten. Darunter auch Einzelpersonen mit wirklich kritischem zwischenmenschlichen Verhalten, die über untergeordnete Mitarbeitende herziehen, unangemessene Kommentare bringen, oder im Büro in Gesprächen laut Schimpfwörter von sich geben. Entschuldigt wird das von anderen Führungspersonen mit den angeblichen fachlichen Qualitäten. Aber die menschliche Komponente wird dabei immer unwichtiger und die Führungsetage immer unglaubwürdiger. Von Diversität im Führungsteam ganz zu schweigen.
Zunehmend schlechter. Angemerkte Schäden an den Immobilien werden nicht repariert wegen budgetärer Prioritäten, die wo anders liegen. Dass diese Schäden teilweise aber auch geschäftsschädigend sind, oder wegen der Rückkehr ins Office dringend behoben werden müssen wird nicht anerkannt.
Auch hier leider eine deutliche Verschlechterung. Veränderungen werden kurzfristig kommuniziert (so etwa die teilweise Rückkehr aus dem Homeoffice mit nur rund zwei Wochen Vorlauf). Zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden besteht keine effiziente Kommunikation und auch zwischen Abteilungen werden eher Differenzen hervorgehoben als aktiv nach Lösungen zur Kollaboration gesucht
In mittleren Führungspositionen eine gute Geschlechterdiversität. die oberste Führungsetage dann aber fast ausschließlich männlich und in ähnlichem Alter besetzt.
Das macht die Situation um so trauriger. Die vielfältigen Aufgaben, die ebner bietet und das Potenzial, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten könnten großartig sein. Doch mit dem hohen Workload und dem Bruch zur GF lässt sich oft der eigene Job nicht so effizient und gut ausführen, wie man möchte. Dadurch bleiben wirklich wichtige und spannende Entwicklungs-Aufgaben oft liegen, während man damit beschäftigt ist, das tägliche Geschäft irgendwie über die Bühne zu bringen, um irgendwie zu überleben.
Ich habe lange gegrübelt - aber da gibt es nichts mehr!
Ausschließlich zahlengetriebenes Führungsverhalten ohne jeglichen Bezug zu den Mitarbeitenden, ohne Perspektive, was zu einen dramatischen Verfall des Unternehmens führt.
Einführung eines Betriebsrates. Auswahl von Geschäftsführung und allen weiteren Führungskräften mit einer nachweisbaren Führungskompetenz bzw. einer entsprechenden Ausbildung.
Man muss es differenziert sehen: Rising Stars der Firma sind verschiedene Events. Das "Altgeschäft" mit Zeitschriften spielt offensichtlich keine Rolle mehr. Entsprechend gibt es eine Mehrklassengesellschaft. Wer das Pech hat, in der falschen Abteilung zu sitzen, spielt keine Rolle mehr. Andere werden hofiert. Entlassungen gibt es aber in allen Bereichen - und das auch ad hoc. Firmenevents wie Sommerfest und Wiesn-Besuch wurden abgesagt. Ansonsten regiert der Rotstift und das bis ins kleinste Detail.
Das teilweise namhafte Personen das Unternehmen freiwillig verlassen oder gehen müssen, bleibt inzwischen in der Außenwelt nicht mehr unbemerkt. Die EMG hat längst jeglichen Glanz verloren.
Größter Pluspunkt ist die freie Zeiteinteilung. Wer dummerweise 20 km und weniger rund um das Büro wohnt, muss nun Mo, Mi, Do ins Büro - sowas ändert sich gerne über Nacht. Davor galt weltweit mögliches Homeoffice noch als der heilige Gral. Wer weiter weg wohnt, kann über Sonderregelungen verhandeln.
Weiterkommt, wer treu die Vorgaben der Geschäftsführung umsetzt. Eine fachliche Qualifikation ist dabei nicht vonnöten. Es wird ziemlich wild umgesetzt.
Gehälter sind sehr unterschiedlich. Kein Tarifvertrag, keine Anpassungen.
Ich behaupte, dass beides bei der EMG keine Rolle spielt. Ich habe keine derartigen Bemühungen erlebt.
Es sind in den letzten Monaten so viele gegangen und mussten gehen (darunter MA, die seit Jahrzehnten stabile Felsen im Unternehmen waren), es geht nur noch um Arbeitsverdichtung, neue MA kommen fast nicht, wenn dann wird bundesweit umgesetzt. Und in solchen Umfeldern kracht es auch mal. Es fehlen die schönen Momente im Arbeitsleben. Der Umgang mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern (inzwischen sprechen sich zahlreiche Arbeitsgerichtsprozesse mit den Entlassenen herum) verunsichert und beschleunigt Abgänge.
Selbst wenn Du Jahrzehnte tolle Arbeit für das Haus gebracht hast, kann Dich die Kündigung unerwartet treffen. Das habe ich mehrfach mitbekommen!
Oben sticht unten. Das ist so. Und wer nicht weiß, wie das genau funktioniert, hier gibt es eine Blaupause. Der GF hat mit allem recht und regiert. Es gibt keine Abweichungen, selbst wenn diese Meinung nachweislich falsch ist. Wer widerspricht oder einfach nicht passt, fällt gerne in Ungnade. Dieses Führungsverhalten setzt sich auf die nachfolgenden Ebenen fort (man verfolgt eigene Karriereziele und will selbstverständlich dem Entscheider gefallen) - ohne Rücksicht auf Verluste.
Unterschiedlich. Teils moderne, teils ältere Büros, an vielen Standorten shared desk policy - mit allen Vor- und Nachteilen (Sauberkeit, Einbuchen, usw.). Laptop und Headset sind okay.
Die GF feiert sich für regelmäßige Meetings, bei denen alles gefragt werden darf (ask me anything). Mutig, wer das wörtlich nimmt. Aus meiner Perspektive handelt es sich um rein strategisches Brainwashing. Die Wahrheit gibt es dann über den Flurfunk und die hat es in der Regel in sich.
Die eigentliche Arbeit wird durch permanente Störfeuer überschattet und leidet qualitativ.
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Keine Kommunikation, soziale Kaelte, Inkompetenz, Atmosphaere von Angst
It's too late. Dieses Verlagsunternehmen / dieser Media-Konzern wurde, bei allen Problemen des Marktes, vor allem von innen demontiert und durch Inkompetenz und persoenliche Vorteilsnahme kannibalisiert
Aufgrund fehlender Kommunikation seitens der Vorgesetzten war die Angst um den eigenen Arbeitsplatz Alltag
Das Image des Verlags hat durch die hier genannten Probleme, die auch nach aussen drangen, sehr gelitten. Gute MitarbeiterInnen wurden gekuendigt oder haben selbst das Unternehmen verlassen
Sozialbewusstsein? Eher nicht. Langjaehrige Partner, AbonnentInnen, Anzeigenkunden, Druckereien und Freelancer in Grafik und Journalismus wurden oft unangemessen behandelt und under Druck gesetzt.
Papierverschwendung: Es wurden fast doppelt so viele Magazine gedruckt, wie verkauft wurden.
Keine Muelltrennung in den Bueros
Gesetzlicher Bildungsurlaub wurde von Vorgesetzten mehrfach verweigert
Leider zunehmende Tendenz zum Opportunismus
Von Kolleginnen und Kollegen in der Regel korrekt. Von noch aelteren Vorgesetzten ohne Sachkompetenz oft respektlos
Soziale Inkompetenz, gezielte Fehlinformation der Belegschaft, Mobbing, insbesondere gegen Muetter mit Kind und LGBTQ, Alltag. Trennung von privater Vorteilsnahme und Position oft nicht vorhanden
Bueros sind OK
Zwischen Firmenleitung und Personal nicht vorhanden – oder verlogen
Die ehemaligen Tarifgehaelter waren gut. Viele ArbeitnehmerInnen wurden aber step by step zu neuen Vertraegen gedraengt
Frauen mit Kind muessen sich staendig rechtfertigen
Ein Arbeitsplatz im weiteren creativen und/oder journalistischen Bereich ist eigentlich ein Privileg und koennte so schoen sein ...
Trotz der Herausforderungen wusste ich bei Ebner auch positive Aspekte zu schätzen. Ich habe die flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit zum Homeoffice intensiv genutzt. Meine Vorgesetzte war stets um Erreichbarkeit und Lösungsorientierung bemüht. Größtenteils war ich mit meinen Aufgaben und Projekten zufrieden, obwohl diese gelegentlich und dabei oft ohne Nachfrage meiner Wünsche an den Bedarf angepasst wurden und schon nach den ersten Wochen nach Anstellung in einigen Punkten nicht mit der ursprünglich vereinbarten Tätigkeitsbeschreibung übereinstimmten. Das gab mir zuweilen das Gefühl, dass die Abstimmung zwischen den verschiedenen Führungsebenen nicht immer ganz nahtlos verlief. Das Büro in Köln ist gut erreichbar und modern eingerichtet.
Die Arbeitsatmosphäre bei Ebner empfand ich oft als demotivierend, unter anderem wegen der mangelnden Kommunikation über notwendige Anpassungen und einer hohen Arbeitsbelastung, die wenig Spielraum für Kreativität und neue Ideen ließ. Das Angebot einer Vier-Tage-Woche schien zunächst ein Lichtblick, erwies sich aber bei unverändertem Arbeitsvolumen als unrealistisch für mich. Manchmal fühlte es sich an, als ob der Teamzusammenhalt eher ein Wunschtraum als gelebte Wirklichkeit war. Langjährige Mitarbeiter verließen das Unternehmen freiwillig. Dazu kamen mehrere Entlassungswellen, von denen ich zuletzt selbst betroffen war. Die Entscheidung erfolgte am Vortag, ohne meine direkte Vorgesetzte einzubeziehen oder meine Leistung. Feedback- oder andere Gespräche hatte es im gesamten Jahr davor nicht gegeben. Dieses Vorgehen und die plötzliche Entscheidung hinterließen bei mir das Gefühl, als ob meine langjährige Arbeit und mein Engagement für das Unternehmen keine Wertschätzung fanden. Eine derartige Handhabung von Personalentscheidungen untergräbt nicht nur das Vertrauen in die Unternehmensleitung, sondern kann auch die Motivation und das Engagement der verbleibenden Belegschaft beeinträchtigen.
Um den Mitarbeitern eine klare Perspektive für die Zukunft zu bieten, ist eine dringende Verbesserung der Kommunikation über strukturelle Anpassungen notwendig. Die während meiner Anstellung ausgeübte Praxis der Vertrauensarbeitszeit resultierte oft in Überstunden. Ein Freizeitausgleich wurde am Kölner Standort auf Nachfrage gewährt. Während meiner Zeit am Münchner Standort das Jahr zuvor verfielen jedoch viele meiner Überstunden mit der Begründung, dass ansonsten das gesamte Team ähnliche Ansprüche stellen könnte und so in den nächsten Wochen niemand mehr arbeiten würde. Eine Überarbeitung dieses Systems könnte wesentlich zur Verbesserung der Work-Life-Balance beitragen. Zudem wäre es förderlich, Entscheidungen transparenter zu treffen und Mitarbeiter stärker in Prozesse einzubeziehen, die mit ihrem Arbeitsbereich verknüpft sind. Dies würde nicht nur die Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter erhöhen, sondern auch das Arbeitsumfeld motivierender gestalten. Dem Unternehmen fehlt eine klare und zielgerichtete Führungs- und Kommunikationsstrategie.
Wenig Struktur in der Mitarbeiterführung und mangelnde Kommunikation zwischen Führungsinstanzen
Vergütung unter Branchendurchschnitt, Gehaltsanpassungen wurden abgelehnt.
Nichts. Viele nennen hier die 4-Tage Woche, die kann aber aufgrund der hohen Arbeitsbelastung von den Mitarbeitern nicht genutzt werden. Es werden Mitarbeiter gekündigt ohne dass die Arbeit wegfällt.
Keine funktionierenden Prozesse.
Geschäftsführer verhält sich allwissend.
Angstkultur, da Hire & Fire.
Mehr auf die Mitarbeiter hören. Geschäftsleitung auswechseln.
Geprägt von Angst und weggucken oder auch wegducken, da Mitarbeiter willkürlich gekündigt werden.
Angekratzt
War bisher ok, da flexible Regelungen zu Arbeitsplatz und Arbeitszeit. Ab dem 01.03.2024 besteht aber eine Präsenzpflicht an 3 festen Tagen. Hinzu kommt die immer weiter steigende Arbeitsbelastung, da Mitarbeiter gekündigt werden ohne dass die Arbeit von ihnen wegfällt. Die Arbeit wird einfach auf die verbleibenden Mitarbeiter umverteilt.
Social Washing: Es wird viel gelabert und Werte an die Wand gehangen, die aber nicht gelebt werden.
Innerhalb der Team noch gut. Darüberhinaus ist jeder sich selbst am nächsten.
Wenn es nicht so schwierig wäre ältere Mitarbeiter mit einer langen Betriebszugehörigkeit zu kündigen, hätten sie die meisten gekündigt, weil „zu teuer“ und zu alt.
Top-Down Management: Was der Geschäftsführer entscheidet ist Gesetz. Widerspruch und Gegenargumente sind unerwünscht.
Präsenzpflicht an 3 Tagen wird wieder eingeführt in Großraumbüros ohne Schallschutz und ohne feste Arbeitsplätze.
Unterirdisch, da entweder nicht vorhanden oder nicht wertschätzend.
Die 4-Tage-Woche stammt aus einer Zeit, als man sich als Team von Gleichgesinnten gefühlt hat, das mit dem Arbeitgeber am selben Strang zieht. Wäre schön, wenn mann dort wieder hinfinden täte.
Leider fast alles.
Jeder Mitarbeiter weiß heute, dass sich der Business Case eines Verlages gewandelt hat. Kündigungen sind unvermeidlich, sollten aber dennoch nachvollziehbar sein, und vor allem zur Sicherung des Unternehmens dienen und nicht entgegen anderweitiger Abmachungen erfolgen. Der CEO ist tough, aber sehr offen und nahbar. Die nächste Führungsstufe indes das pure Gegenteil und kann in den seltensten Fällen führen. Hier müßte m.M. rasch eine Veränderung stattfinden. Und vielleicht müßte man sich selber auch einfach wieder mal daran erinnern, dass herausragender Content immer noch der Schlüssel ist. Und nicht, wie Mitarbeiter eine Bahncard kriegen. Und hier mitlesen, es ist tragisch, wie schnell die Bewertungen hier in den Keller gehen.
Ein absolut schonungsloses Kündigungs-Verhalten auf der einen Seite, ein fast schon grenzwertig inkompetentes Führungsteam auf der anderen führen zu einer aktuell herzlich wenig guten Atmosphäre.
Ein Familien-Betrieb, der zum Haifisch-Becken mutiert ist und dafür eigentlich nicht groß genug ist, aber vielleicht sieht man sich ja auf Augenhöhe mit Großverlagen.
Sehr positiv ist sicher die 4-Tages-Woche, gibt man dem MA dadurch doch einiges an Autonomie. Umgekehrt ist der Workload dermaẞen hoch, dass man mit dem Thema Überstunden alleine gelassen wird.
Keine aktive Förderung.
Unterer Durchschnitt.
Das Thema Sustainability ist nicht auf dem Tisch.
War einmal ein sehr familiäres Unternehmen, die Verunsicherung ist groẞ und spürbar, der Kollegenzusammenhalt entsprechend schwierig. Werden ja immer weniger.
Die Loyalität eines Mitarbeiters hat keinen Stellenwert.
Unterirdisch. Der CEO hat es nicht geschafft, ein kompetentes Führungsteam aufzubauen.
Verabredungen werden nicht eingehalten.
Relativ offene Kommunikation, groẞe Bereitschaft des CEOs, den Fragen der Mitarbeiter zu begegnen. In der Umsetzung auf der nächsten Stufe bleibt dann aber meist wenig haften.
Zwiespältiges Bild. Auf der einen Seite ein recht harter Männerclub, auf der anderen Seite werden aber auch junge Kolleginnen gefördert.
Es gäbe wirklich spannende Aufgaben und Tasks, aber das Unternehmen ist praktisch nur mit sich selbst und neuen Prozeßen beschäftig. Besonders bedauerlich: das Kernprodukt, Inhalte, Storytelling, Content Creation, Leser-/Community-Management sind praktisch vollständig in den Hintergrund getreten.
Sehr angenehm, jeder MA wird gehört, kann sich einbringen, wird gesehen!
4-Tage-Woche, Arbeitszeiten mehr oder weniger frei einteilbar, private Termine problemlos in den Arbeitsalltag integrierbar.
Jeder hat die Chance weiter zu kommen. Anstrengen lohnt sich.
Ich habe in vielen Jahren nur eine Kollegin erlebt, die einen Kollegen demontieren wollte, ohne Erfolg, GF hat dies erkannt und unterbunden. Das ist sicher ein besonders guter Wert.
Alle ziehen an einem Strang.
Jeder ist gleich viel Wert, egal ob Anfänger oder Experte, jung oder alt.
Ich hab es immer als fair, transparent, nachvollziehbar und berechenbar erlebt.
Standorte sind super! Liegen alle in der Innenstadt. Räume haben teilweiße ihre besten Zeiten hinter sicher, stört die meisten aber nicht.
Jährlich 2 x pro Standort eine große MA-Versammlung. GF berichtet aus der Vergangenheit und zur Zukunft. Jede Frage ist erlaubt und wird klar beantwortet. Dazu unregelmäßige schriftliche Kommunikation.
Jeder ist absolut gleich.
Das Haus ist im Umbruch, es gibt viel zu tun, jeder kann sich einbringen und die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen.
Vertrauensarbeitszeit
Der Mensch spielt keine Rolle und ist lediglich ein abzuwickelnder Kostenpunkt
Erkennen, dass Mitarbeiter wertbringendes Kapital sind!
Angst. Sorge. Fassungslosigkeit. Entlassungen. Viele Kündigungen durch Frust!
Ich glaube, gefühlt niemand kennt die Ebner Mediengruppe
Vertrauensarbeitszeit und Viertage-Wochen sind in der Theorie nette Einrichtungen. Gleichzeitig sind aber Überstunden in Massen nötig, um alle Aufgaben zu schaffen. Auch weil immer mehr Personal entlassen wird. Überstunden gibt es aber offiziell laut Führung nicht. Es gibt auch keine Arbeitszeiterfassung. Die Viertage-Woche funktioniert funktioniert ausgleichend aber auch nicht, denn die Arbeit ist trotzdem da
Keine Angebote
Es gibt keine Gehaltsanpassungen. Kein Tarifvertrag. Kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld
Durch gezielte strategische Manöver von oben bröckelt der Zusammenhalt. Ein Wohlfühlen unter Kollegen gibt es in meinem Empfinden nicht mehr
Katastrophales Führungsverhalten. Nur Taktik, hinterhältige Manöver, Lästereien. Keine echte Gesprächsbereitschaft mit der Führung - das wird immer nur behauptet, ist aber nicht belastbar
Die Kommunikation, auf die es wirklich ankommt, findet nicht statt. Ich schmunzele über manch ältere, auffällig positive Bewertung hier
Leider überschattet der Rest die Aufgaben
Man versucht, sich den Anschein zu geben, mitarbeiterfreundlich zu sein (Bierchen auf der Dachterrasse), aber tatsächlich wird enormer Druck aufgebaut.
Das kommt darauf an, wie man seinen Job macht. Leute, die keinen Wert auf die Qualität ihrer Arbeit und die Leistung ihrer Abteilung legen, können hier auch gut ne ruhige Kugel schieben. Andere, die gute Leistung zeigen und ihre Abteilung voranbringen wollen, werden dafür gnadenlos ausgenutzt (70 Stunden Woche)
Weiterbildungen werden versprochen, aber man bekommt sie so gut wie nie
Sehr unterschiedlich. Teilweise wird großes Konkurrenzdenken von der Geschäftsleitung angestachelt, was unter den Kollegen bis hin zu Mobbing führt. es gibt aber auch Abteilungen, in denen die Zusammenarbeit funktioniert.
Welche älteren Kollegen? es wird dafür gesorgt, dass das Team in großen Teilen sehr jung bleibt.
Mitarbeitergespräche sind nichts als eine Ansammlung nutzloser Worthülsen. Widerspruch wird ungern gesehen, auch wenn sich im nachhinein rausstellt, dass man damit Recht gehabt hat
Es gibt immer wieder Runden mit der Geschäftsleitung, aber kritische Fragen darf man nicht stellen und statt tiefer gehender Antworten bekommt man nur oberflächliches Blabla
Bei Eigeninitiative kann man viel ausprobieren und lernen
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Die Leitung des Verlags
Die GF auswechseln.
Gute Räumlichkeiten
Der Verlag hatte bis 2018 ein Topp Image. Jetzt verlassen die Mitarbeiter fluchtartig den Verlag oder werden entlassen.
100% Homeoffice. Wohl, um Miete und Heizkosten zu sparen.
Posten statt Gehaltserhöhung
Unterirdisch. Stetiger Druck und Fehler machen nur andere. Drohung mit Entlassung statt Motivation.
Kaum vorhanden. Wenn dann nur wer als Nächstes gekündigt wird.
So verdient kununu Geld.