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146 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 54%
Score-Details

146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Enttäuschende Entwicklung und vernachlässigte Werte

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Junge Mitarbeitende werden gefördert. Das ist natürlich auch etwas zweischneidig, weil im selben Zug oft ältere Mitarbeitende übergangen werden. Dennoch: die Bereitschaft jungen Menschen und Quereinsteiger:innen Chancen zu bieten ist eine Eigenschaft, die die EMG unbedingt behalten sollte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin maßlos enttäuscht, wie schnell soziale und ethische Werte der Unternehmens (die übrigens in jedem Standort an der Wand hängen sollen und uns im Moment eher schmerzhaft erinnern, was fehlt), bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten über Bord geworfen werden. Und wo ist unsere HR? Warum wird nicht darüber kommuniziert, wie schlecht es den Mitarbeitenden geht? Wo ist der Ort für diese Anliegen, denn wann immer sie angebracht werden, wird man angehalten »durchzupowern« Aber die Power aus einem Burnout ist eben auch schnell aufgebraucht. Und ich bin mir nicht so sicher, dass die Mitarbeitenden das noch lange mit sich machen lassen.

Verbesserungsvorschläge

Bitte bitte nehmt eure Mitarbeitenden ernst, wenn sie melden, dass die Belastung zu viel wird. Ja, die wirtschaftliche Situation ist schwierig, aber Menschen sind keine in Zahlen messbaren Ressourcen. Und falls das auf GF-Ebene doch so gesehen wird, läuft etwas grundsätzlich falsch. Denn die Innovation, die sich die EMG so sehr wünscht, wird von Menschen geschaffen.

Arbeitsatmosphäre

Leider hat sich die EMG innerhalb der letzten beiden Jahre von einem Unternehmen, in dem die meisten gerne gearbeitet haben hin entwickelt zu einem Ort, an dem jeden Tag neue Probleme auftreten. Die Stimmung ist nach mehreren Kündigungswellen, hohem Workload in kleiner werdenden Teams und unzufriedenstellenden Gesprächen mit der Geschäftsführung denkbar schlecht. Ich habe Kolleg:innen im Alltag weinen sehen, und andere bei einer Kündigung erleichtert auflachen. Das ist kein Arbeitsklima, in dem Produktivität oder Kreativität gefördert werden. Auf Kritik und Hilferufe seitens der Mitarbeitenden wird kaum reagiert, die Argumentation gründet immer in der wirtschaftlichen Lage. Dass aber die Mitarbeitenden nur bis zu einem bestimmten Punkt strapaziert werden können, wird nicht anerkannt.

Image

Lässt im Moment stark nach, da die Mitarbeitenden nur bedingt die Probleme auffangen können. Sales und Marketing wissen langsam nicht mehr, was sie Positives erzählen sollen und die Redaktionen sind extrem eingespannt, sodass auch die Kommunikation nach außen immer schwieriger wird.

Work-Life-Balance

Momentan leider fast nonexistent. Angebote wie Vertrauensarbeitszeit und die freiwillige Vier-Tage-Woche können nicht mehr wirklich genutzt werden, da der Workload zu hoch ist. Wer sich dennoch die im Arbeitsmodell vorgesehenen Freiheiten nimmt, wird von oben oft schräg angesehen. Zudem die erwähnte, kurzfristige Rücknahme des Mobile-Work-Modells, das ich bei Ebner als eine extrem zukunftsgewandte Eigenschaft empfunden hatte. Die Begründung dafür erscheint umauthentisch und das neue Modell schafft mehr Probleme für die Mitarbeitenden, als es zur schnellen Iteration beiträgt. Auch dieses Feedback wurde von der GF angehört, jedoch schnell relativiert.

Karriere/Weiterbildung

Für mich hat die EMG eine relativ steile Karriere geboten, was allerdings einigen Kündigungen geschuldet war. Allerdings sind die neuen Skill alle selbst erarbeitet, da seitens des Unternehmens auch für Fürhungspositionen keine Weiterbildung geboten wurde

Gehalt/Benefits

Gehälter wurden im Unternehmen lange nicht erhöht und unterliegen oft einem Stopp. Mitarbeitende werden hingehalten, um angemessene Gehaltserhöhungen muss man sich selbst kümmern und sie hart erkämpfen. Keinerlei Inflationsausgleich. Dafür ein Angebot psychologischer Betreuung auf Evermood und diverse weitere Benefits wie etwa Company Bike

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider keinerlei Bemühungen außerhalb einer klaren Haltung zu Rechtsextremismus/Demokratie, die wirklich das Minimum ist

Kollegenzusammenhalt

War schon immer gut, die anstrengende Situation schweißt enger zusammen. Dabei wird aber eine ganz klare Grenze zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden gezogen und sehr um die Kolleg:innen getrauert, die gehen müssen.

Umgang mit älteren Kollegen

In den Kündigungswellen mussten leider einige Kolleg:innen mit teilweise über 15 Jahren im Unternehmen gehen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich je nach Abteilung. Allerdings fällt auf, dass Führungspositionen nach und nach mit Mitarbeitenden besetzt werden, die wenig Kritik üben und ähnliche Positionen wie die GF vertreten. Darunter auch Einzelpersonen mit wirklich kritischem zwischenmenschlichen Verhalten, die über untergeordnete Mitarbeitende herziehen, unangemessene Kommentare bringen, oder im Büro in Gesprächen laut Schimpfwörter von sich geben. Entschuldigt wird das von anderen Führungspersonen mit den angeblichen fachlichen Qualitäten. Aber die menschliche Komponente wird dabei immer unwichtiger und die Führungsetage immer unglaubwürdiger. Von Diversität im Führungsteam ganz zu schweigen.

Arbeitsbedingungen

Zunehmend schlechter. Angemerkte Schäden an den Immobilien werden nicht repariert wegen budgetärer Prioritäten, die wo anders liegen. Dass diese Schäden teilweise aber auch geschäftsschädigend sind, oder wegen der Rückkehr ins Office dringend behoben werden müssen wird nicht anerkannt.

Kommunikation

Auch hier leider eine deutliche Verschlechterung. Veränderungen werden kurzfristig kommuniziert (so etwa die teilweise Rückkehr aus dem Homeoffice mit nur rund zwei Wochen Vorlauf). Zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden besteht keine effiziente Kommunikation und auch zwischen Abteilungen werden eher Differenzen hervorgehoben als aktiv nach Lösungen zur Kollaboration gesucht

Gleichberechtigung

In mittleren Führungspositionen eine gute Geschlechterdiversität. die oberste Führungsetage dann aber fast ausschließlich männlich und in ähnlichem Alter besetzt.

Interessante Aufgaben

Das macht die Situation um so trauriger. Die vielfältigen Aufgaben, die ebner bietet und das Potenzial, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten könnten großartig sein. Doch mit dem hohen Workload und dem Bruch zur GF lässt sich oft der eigene Job nicht so effizient und gut ausführen, wie man möchte. Dadurch bleiben wirklich wichtige und spannende Entwicklungs-Aufgaben oft liegen, während man damit beschäftigt ist, das tägliche Geschäft irgendwie über die Bühne zu bringen, um irgendwie zu überleben.

7Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ohne Rücksicht auf Verluste

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe lange gegrübelt - aber da gibt es nichts mehr!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ausschließlich zahlengetriebenes Führungsverhalten ohne jeglichen Bezug zu den Mitarbeitenden, ohne Perspektive, was zu einen dramatischen Verfall des Unternehmens führt.

Verbesserungsvorschläge

Einführung eines Betriebsrates. Auswahl von Geschäftsführung und allen weiteren Führungskräften mit einer nachweisbaren Führungskompetenz bzw. einer entsprechenden Ausbildung.

Arbeitsatmosphäre

Man muss es differenziert sehen: Rising Stars der Firma sind verschiedene Events. Das "Altgeschäft" mit Zeitschriften spielt offensichtlich keine Rolle mehr. Entsprechend gibt es eine Mehrklassengesellschaft. Wer das Pech hat, in der falschen Abteilung zu sitzen, spielt keine Rolle mehr. Andere werden hofiert. Entlassungen gibt es aber in allen Bereichen - und das auch ad hoc. Firmenevents wie Sommerfest und Wiesn-Besuch wurden abgesagt. Ansonsten regiert der Rotstift und das bis ins kleinste Detail.

Image

Das teilweise namhafte Personen das Unternehmen freiwillig verlassen oder gehen müssen, bleibt inzwischen in der Außenwelt nicht mehr unbemerkt. Die EMG hat längst jeglichen Glanz verloren.

Work-Life-Balance

Größter Pluspunkt ist die freie Zeiteinteilung. Wer dummerweise 20 km und weniger rund um das Büro wohnt, muss nun Mo, Mi, Do ins Büro - sowas ändert sich gerne über Nacht. Davor galt weltweit mögliches Homeoffice noch als der heilige Gral. Wer weiter weg wohnt, kann über Sonderregelungen verhandeln.

Karriere/Weiterbildung

Weiterkommt, wer treu die Vorgaben der Geschäftsführung umsetzt. Eine fachliche Qualifikation ist dabei nicht vonnöten. Es wird ziemlich wild umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind sehr unterschiedlich. Kein Tarifvertrag, keine Anpassungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich behaupte, dass beides bei der EMG keine Rolle spielt. Ich habe keine derartigen Bemühungen erlebt.

Kollegenzusammenhalt

Es sind in den letzten Monaten so viele gegangen und mussten gehen (darunter MA, die seit Jahrzehnten stabile Felsen im Unternehmen waren), es geht nur noch um Arbeitsverdichtung, neue MA kommen fast nicht, wenn dann wird bundesweit umgesetzt. Und in solchen Umfeldern kracht es auch mal. Es fehlen die schönen Momente im Arbeitsleben. Der Umgang mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern (inzwischen sprechen sich zahlreiche Arbeitsgerichtsprozesse mit den Entlassenen herum) verunsichert und beschleunigt Abgänge.

Umgang mit älteren Kollegen

Selbst wenn Du Jahrzehnte tolle Arbeit für das Haus gebracht hast, kann Dich die Kündigung unerwartet treffen. Das habe ich mehrfach mitbekommen!

Vorgesetztenverhalten

Oben sticht unten. Das ist so. Und wer nicht weiß, wie das genau funktioniert, hier gibt es eine Blaupause. Der GF hat mit allem recht und regiert. Es gibt keine Abweichungen, selbst wenn diese Meinung nachweislich falsch ist. Wer widerspricht oder einfach nicht passt, fällt gerne in Ungnade. Dieses Führungsverhalten setzt sich auf die nachfolgenden Ebenen fort (man verfolgt eigene Karriereziele und will selbstverständlich dem Entscheider gefallen) - ohne Rücksicht auf Verluste.

Arbeitsbedingungen

Unterschiedlich. Teils moderne, teils ältere Büros, an vielen Standorten shared desk policy - mit allen Vor- und Nachteilen (Sauberkeit, Einbuchen, usw.). Laptop und Headset sind okay.

Kommunikation

Die GF feiert sich für regelmäßige Meetings, bei denen alles gefragt werden darf (ask me anything). Mutig, wer das wörtlich nimmt. Aus meiner Perspektive handelt es sich um rein strategisches Brainwashing. Die Wahrheit gibt es dann über den Flurfunk und die hat es in der Regel in sich.

Interessante Aufgaben

Die eigentliche Arbeit wird durch permanente Störfeuer überschattet und leidet qualitativ.


Gleichberechtigung

6Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Keine Kommunikation, katastrophale Personalfuehrung, Atmosphaere der Angst

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Produktion bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Kommunikation, soziale Kaelte, Inkompetenz, Atmosphaere von Angst

Verbesserungsvorschläge

It's too late. Dieses Verlagsunternehmen / dieser Media-Konzern wurde, bei allen Problemen des Marktes, vor allem von innen demontiert und durch Inkompetenz und persoenliche Vorteilsnahme kannibalisiert

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund fehlender Kommunikation seitens der Vorgesetzten war die Angst um den eigenen Arbeitsplatz Alltag

Image

Das Image des Verlags hat durch die hier genannten Probleme, die auch nach aussen drangen, sehr gelitten. Gute MitarbeiterInnen wurden gekuendigt oder haben selbst das Unternehmen verlassen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein? Eher nicht. Langjaehrige Partner, AbonnentInnen, Anzeigenkunden, Druckereien und Freelancer in Grafik und Journalismus wurden oft unangemessen behandelt und under Druck gesetzt.
Papierverschwendung: Es wurden fast doppelt so viele Magazine gedruckt, wie verkauft wurden.
Keine Muelltrennung in den Bueros

Karriere/Weiterbildung

Gesetzlicher Bildungsurlaub wurde von Vorgesetzten mehrfach verweigert

Kollegenzusammenhalt

Leider zunehmende Tendenz zum Opportunismus

Umgang mit älteren Kollegen

Von Kolleginnen und Kollegen in der Regel korrekt. Von noch aelteren Vorgesetzten ohne Sachkompetenz oft respektlos

Vorgesetztenverhalten

Soziale Inkompetenz, gezielte Fehlinformation der Belegschaft, Mobbing, insbesondere gegen Muetter mit Kind und LGBTQ, Alltag. Trennung von privater Vorteilsnahme und Position oft nicht vorhanden

Arbeitsbedingungen

Bueros sind OK

Kommunikation

Zwischen Firmenleitung und Personal nicht vorhanden – oder verlogen

Gehalt/Benefits

Die ehemaligen Tarifgehaelter waren gut. Viele ArbeitnehmerInnen wurden aber step by step zu neuen Vertraegen gedraengt

Gleichberechtigung

Frauen mit Kind muessen sich staendig rechtfertigen

Interessante Aufgaben

Ein Arbeitsplatz im weiteren creativen und/oder journalistischen Bereich ist eigentlich ein Privileg und koennte so schoen sein ...

5Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Warum meine Zukunft woanders liegt

2,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz der Herausforderungen wusste ich bei Ebner auch positive Aspekte zu schätzen. Ich habe die flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit zum Homeoffice intensiv genutzt. Meine Vorgesetzte war stets um Erreichbarkeit und Lösungsorientierung bemüht. Größtenteils war ich mit meinen Aufgaben und Projekten zufrieden, obwohl diese gelegentlich und dabei oft ohne Nachfrage meiner Wünsche an den Bedarf angepasst wurden und schon nach den ersten Wochen nach Anstellung in einigen Punkten nicht mit der ursprünglich vereinbarten Tätigkeitsbeschreibung übereinstimmten. Das gab mir zuweilen das Gefühl, dass die Abstimmung zwischen den verschiedenen Führungsebenen nicht immer ganz nahtlos verlief. Das Büro in Köln ist gut erreichbar und modern eingerichtet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre bei Ebner empfand ich oft als demotivierend, unter anderem wegen der mangelnden Kommunikation über notwendige Anpassungen und einer hohen Arbeitsbelastung, die wenig Spielraum für Kreativität und neue Ideen ließ. Das Angebot einer Vier-Tage-Woche schien zunächst ein Lichtblick, erwies sich aber bei unverändertem Arbeitsvolumen als unrealistisch für mich. Manchmal fühlte es sich an, als ob der Teamzusammenhalt eher ein Wunschtraum als gelebte Wirklichkeit war. Langjährige Mitarbeiter verließen das Unternehmen freiwillig. Dazu kamen mehrere Entlassungswellen, von denen ich zuletzt selbst betroffen war. Die Entscheidung erfolgte am Vortag, ohne meine direkte Vorgesetzte einzubeziehen oder meine Leistung. Feedback- oder andere Gespräche hatte es im gesamten Jahr davor nicht gegeben. Dieses Vorgehen und die plötzliche Entscheidung hinterließen bei mir das Gefühl, als ob meine langjährige Arbeit und mein Engagement für das Unternehmen keine Wertschätzung fanden. Eine derartige Handhabung von Personalentscheidungen untergräbt nicht nur das Vertrauen in die Unternehmensleitung, sondern kann auch die Motivation und das Engagement der verbleibenden Belegschaft beeinträchtigen.

Verbesserungsvorschläge

Um den Mitarbeitern eine klare Perspektive für die Zukunft zu bieten, ist eine dringende Verbesserung der Kommunikation über strukturelle Anpassungen notwendig. Die während meiner Anstellung ausgeübte Praxis der Vertrauensarbeitszeit resultierte oft in Überstunden. Ein Freizeitausgleich wurde am Kölner Standort auf Nachfrage gewährt. Während meiner Zeit am Münchner Standort das Jahr zuvor verfielen jedoch viele meiner Überstunden mit der Begründung, dass ansonsten das gesamte Team ähnliche Ansprüche stellen könnte und so in den nächsten Wochen niemand mehr arbeiten würde. Eine Überarbeitung dieses Systems könnte wesentlich zur Verbesserung der Work-Life-Balance beitragen. Zudem wäre es förderlich, Entscheidungen transparenter zu treffen und Mitarbeiter stärker in Prozesse einzubeziehen, die mit ihrem Arbeitsbereich verknüpft sind. Dies würde nicht nur die Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter erhöhen, sondern auch das Arbeitsumfeld motivierender gestalten. Dem Unternehmen fehlt eine klare und zielgerichtete Führungs- und Kommunikationsstrategie.

Vorgesetztenverhalten

Wenig Struktur in der Mitarbeiterführung und mangelnde Kommunikation zwischen Führungsinstanzen

Gehalt/Benefits

Vergütung unter Branchendurchschnitt, Gehaltsanpassungen wurden abgelehnt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Top-Down Management ohne Ziele und Vision

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Viele nennen hier die 4-Tage Woche, die kann aber aufgrund der hohen Arbeitsbelastung von den Mitarbeitern nicht genutzt werden. Es werden Mitarbeiter gekündigt ohne dass die Arbeit wegfällt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine funktionierenden Prozesse.
Geschäftsführer verhält sich allwissend.
Angstkultur, da Hire & Fire.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Mitarbeiter hören. Geschäftsleitung auswechseln.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von Angst und weggucken oder auch wegducken, da Mitarbeiter willkürlich gekündigt werden.

Image

Angekratzt

Work-Life-Balance

War bisher ok, da flexible Regelungen zu Arbeitsplatz und Arbeitszeit. Ab dem 01.03.2024 besteht aber eine Präsenzpflicht an 3 festen Tagen. Hinzu kommt die immer weiter steigende Arbeitsbelastung, da Mitarbeiter gekündigt werden ohne dass die Arbeit von ihnen wegfällt. Die Arbeit wird einfach auf die verbleibenden Mitarbeiter umverteilt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Social Washing: Es wird viel gelabert und Werte an die Wand gehangen, die aber nicht gelebt werden.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Team noch gut. Darüberhinaus ist jeder sich selbst am nächsten.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn es nicht so schwierig wäre ältere Mitarbeiter mit einer langen Betriebszugehörigkeit zu kündigen, hätten sie die meisten gekündigt, weil „zu teuer“ und zu alt.

Vorgesetztenverhalten

Top-Down Management: Was der Geschäftsführer entscheidet ist Gesetz. Widerspruch und Gegenargumente sind unerwünscht.

Arbeitsbedingungen

Präsenzpflicht an 3 Tagen wird wieder eingeführt in Großraumbüros ohne Schallschutz und ohne feste Arbeitsplätze.

Kommunikation

Unterirdisch, da entweder nicht vorhanden oder nicht wertschätzend.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich21Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR TeamManager HR Strategy

Danke für das Feedback. Maus und Tastatur müssen nicht privat gezahlt werden, gerne einfach melden.
Auch die anderen Feedbackpunkte lassen sich klären oder verbessern, wenn man offen darüber spricht.
Die Geschäftsführung entscheidet in letzter Instanz, das ist in Unternehmen so üblich.
Dass nun an 3 von 5 Tagen Office-Präsenz wiedereingeführt wird (und zwar für diejenigen, die in der Nähe wohnen), wird kontrovers diskutiert, dient aber dem Zweck der Gemeinschaftsbildung. Vor allem in einem hochmodernen Office, wie am Kölner Standort, könnten die Voraussetzungen für Office-Arbeit nicht besser sein.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Ein Unternehmen, dem nicht nur die Vision, sondern auch die Leidenschaft am eigenen Kernprodukt verloren gegangen ist.

1,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die 4-Tage-Woche stammt aus einer Zeit, als man sich als Team von Gleichgesinnten gefühlt hat, das mit dem Arbeitgeber am selben Strang zieht. Wäre schön, wenn mann dort wieder hinfinden täte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider fast alles.

Verbesserungsvorschläge

Jeder Mitarbeiter weiß heute, dass sich der Business Case eines Verlages gewandelt hat. Kündigungen sind unvermeidlich, sollten aber dennoch nachvollziehbar sein, und vor allem zur Sicherung des Unternehmens dienen und nicht entgegen anderweitiger Abmachungen erfolgen. Der CEO ist tough, aber sehr offen und nahbar. Die nächste Führungsstufe indes das pure Gegenteil und kann in den seltensten Fällen führen. Hier müßte m.M. rasch eine Veränderung stattfinden. Und vielleicht müßte man sich selber auch einfach wieder mal daran erinnern, dass herausragender Content immer noch der Schlüssel ist. Und nicht, wie Mitarbeiter eine Bahncard kriegen. Und hier mitlesen, es ist tragisch, wie schnell die Bewertungen hier in den Keller gehen.

Arbeitsatmosphäre

Ein absolut schonungsloses Kündigungs-Verhalten auf der einen Seite, ein fast schon grenzwertig inkompetentes Führungsteam auf der anderen führen zu einer aktuell herzlich wenig guten Atmosphäre.

Image

Ein Familien-Betrieb, der zum Haifisch-Becken mutiert ist und dafür eigentlich nicht groß genug ist, aber vielleicht sieht man sich ja auf Augenhöhe mit Großverlagen.

Work-Life-Balance

Sehr positiv ist sicher die 4-Tages-Woche, gibt man dem MA dadurch doch einiges an Autonomie. Umgekehrt ist der Workload dermaẞen hoch, dass man mit dem Thema Überstunden alleine gelassen wird.

Karriere/Weiterbildung

Keine aktive Förderung.

Gehalt/Benefits

Unterer Durchschnitt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Sustainability ist nicht auf dem Tisch.

Kollegenzusammenhalt

War einmal ein sehr familiäres Unternehmen, die Verunsicherung ist groẞ und spürbar, der Kollegenzusammenhalt entsprechend schwierig. Werden ja immer weniger.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Loyalität eines Mitarbeiters hat keinen Stellenwert.

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Der CEO hat es nicht geschafft, ein kompetentes Führungsteam aufzubauen.

Arbeitsbedingungen

Verabredungen werden nicht eingehalten.

Kommunikation

Relativ offene Kommunikation, groẞe Bereitschaft des CEOs, den Fragen der Mitarbeiter zu begegnen. In der Umsetzung auf der nächsten Stufe bleibt dann aber meist wenig haften.

Gleichberechtigung

Zwiespältiges Bild. Auf der einen Seite ein recht harter Männerclub, auf der anderen Seite werden aber auch junge Kolleginnen gefördert.

Interessante Aufgaben

Es gäbe wirklich spannende Aufgaben und Tasks, aber das Unternehmen ist praktisch nur mit sich selbst und neuen Prozeßen beschäftig. Besonders bedauerlich: das Kernprodukt, Inhalte, Storytelling, Content Creation, Leser-/Community-Management sind praktisch vollständig in den Hintergrund getreten.

3Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Die Zeichen der Zeit verstanden

4,3
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2023 im Bereich Administration / Verwaltung bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehm, jeder MA wird gehört, kann sich einbringen, wird gesehen!

Work-Life-Balance

4-Tage-Woche, Arbeitszeiten mehr oder weniger frei einteilbar, private Termine problemlos in den Arbeitsalltag integrierbar.

Karriere/Weiterbildung

Jeder hat die Chance weiter zu kommen. Anstrengen lohnt sich.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe in vielen Jahren nur eine Kollegin erlebt, die einen Kollegen demontieren wollte, ohne Erfolg, GF hat dies erkannt und unterbunden. Das ist sicher ein besonders guter Wert.
Alle ziehen an einem Strang.

Umgang mit älteren Kollegen

Jeder ist gleich viel Wert, egal ob Anfänger oder Experte, jung oder alt.

Vorgesetztenverhalten

Ich hab es immer als fair, transparent, nachvollziehbar und berechenbar erlebt.

Arbeitsbedingungen

Standorte sind super! Liegen alle in der Innenstadt. Räume haben teilweiße ihre besten Zeiten hinter sicher, stört die meisten aber nicht.

Kommunikation

Jährlich 2 x pro Standort eine große MA-Versammlung. GF berichtet aus der Vergangenheit und zur Zukunft. Jede Frage ist erlaubt und wird klar beantwortet. Dazu unregelmäßige schriftliche Kommunikation.

Gleichberechtigung

Jeder ist absolut gleich.

Interessante Aufgaben

Das Haus ist im Umbruch, es gibt viel zu tun, jeder kann sich einbringen und die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Richtig schlechter Arbeitgeber

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vertrauensarbeitszeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Mensch spielt keine Rolle und ist lediglich ein abzuwickelnder Kostenpunkt

Verbesserungsvorschläge

Erkennen, dass Mitarbeiter wertbringendes Kapital sind!

Arbeitsatmosphäre

Angst. Sorge. Fassungslosigkeit. Entlassungen. Viele Kündigungen durch Frust!

Image

Ich glaube, gefühlt niemand kennt die Ebner Mediengruppe

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit und Viertage-Wochen sind in der Theorie nette Einrichtungen. Gleichzeitig sind aber Überstunden in Massen nötig, um alle Aufgaben zu schaffen. Auch weil immer mehr Personal entlassen wird. Überstunden gibt es aber offiziell laut Führung nicht. Es gibt auch keine Arbeitszeiterfassung. Die Viertage-Woche funktioniert funktioniert ausgleichend aber auch nicht, denn die Arbeit ist trotzdem da

Karriere/Weiterbildung

Keine Angebote

Gehalt/Benefits

Es gibt keine Gehaltsanpassungen. Kein Tarifvertrag. Kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld

Kollegenzusammenhalt

Durch gezielte strategische Manöver von oben bröckelt der Zusammenhalt. Ein Wohlfühlen unter Kollegen gibt es in meinem Empfinden nicht mehr

Vorgesetztenverhalten

Katastrophales Führungsverhalten. Nur Taktik, hinterhältige Manöver, Lästereien. Keine echte Gesprächsbereitschaft mit der Führung - das wird immer nur behauptet, ist aber nicht belastbar

Kommunikation

Die Kommunikation, auf die es wirklich ankommt, findet nicht statt. Ich schmunzele über manch ältere, auffällig positive Bewertung hier

Interessante Aufgaben

Leider überschattet der Rest die Aufgaben


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Mitarbeiter werden gnadenlos ausgenutzt

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Man versucht, sich den Anschein zu geben, mitarbeiterfreundlich zu sein (Bierchen auf der Dachterrasse), aber tatsächlich wird enormer Druck aufgebaut.

Work-Life-Balance

Das kommt darauf an, wie man seinen Job macht. Leute, die keinen Wert auf die Qualität ihrer Arbeit und die Leistung ihrer Abteilung legen, können hier auch gut ne ruhige Kugel schieben. Andere, die gute Leistung zeigen und ihre Abteilung voranbringen wollen, werden dafür gnadenlos ausgenutzt (70 Stunden Woche)

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden versprochen, aber man bekommt sie so gut wie nie

Kollegenzusammenhalt

Sehr unterschiedlich. Teilweise wird großes Konkurrenzdenken von der Geschäftsleitung angestachelt, was unter den Kollegen bis hin zu Mobbing führt. es gibt aber auch Abteilungen, in denen die Zusammenarbeit funktioniert.

Umgang mit älteren Kollegen

Welche älteren Kollegen? es wird dafür gesorgt, dass das Team in großen Teilen sehr jung bleibt.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeitergespräche sind nichts als eine Ansammlung nutzloser Worthülsen. Widerspruch wird ungern gesehen, auch wenn sich im nachhinein rausstellt, dass man damit Recht gehabt hat

Kommunikation

Es gibt immer wieder Runden mit der Geschäftsleitung, aber kritische Fragen darf man nicht stellen und statt tiefer gehender Antworten bekommt man nur oberflächliches Blabla

Interessante Aufgaben

Bei Eigeninitiative kann man viel ausprobieren und lernen


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ein traditioneller Verlag löst sich auf.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ebner Media Group GmbH & Co.KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

?

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Leitung des Verlags

Verbesserungsvorschläge

Die GF auswechseln.

Arbeitsatmosphäre

Gute Räumlichkeiten

Image

Der Verlag hatte bis 2018 ein Topp Image. Jetzt verlassen die Mitarbeiter fluchtartig den Verlag oder werden entlassen.

Work-Life-Balance

100% Homeoffice. Wohl, um Miete und Heizkosten zu sparen.

Karriere/Weiterbildung

Posten statt Gehaltserhöhung

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Stetiger Druck und Fehler machen nur andere. Drohung mit Entlassung statt Motivation.

Kommunikation

Kaum vorhanden. Wenn dann nur wer als Nächstes gekündigt wird.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.