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Unternehmenskultur

Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 77 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei ecovium die Unternehmenskultur als modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,7 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 159 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
ecovium
Branchendurchschnitt: IT

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
ecovium
Branchendurchschnitt: IT

Die meist gewählten Kulturfaktoren

77 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    45%

  • Andere Meinungen respektieren

    Umgang miteinanderModern

    39%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    39%

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    36%

  • Sich am Markt ausrichten

    Strategische RichtungModern

    35%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Führungskraft

Die Arbeitsatmosphäre hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Unter der früheren Geschäftsführung herrschte ein motivierendes, innovatives und kollegiales Umfeld, in dem die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat und Leistung wertgeschätzt wurde.

Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung änderte sich die Unternehmenskultur aus meiner Sicht deutlich. Viele erfahrene und leistungsstarke Mitarbeiter verließen das Unternehmen oder wurden ersetzt. Entscheidungen wirkten teilweise wenig transparent, was zu Unsicherheit und sinkender Motivation im Team führte.

Besonders kritisch habe ich wahrgenommen, dass Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven im Unternehmen zunehmend an Bedeutung verloren. Insgesamt entwickelte sich die Arbeitsatmosphäre von einem offenen und engagierten Umfeld zu einer von Misstrauen und Unzufriedenheit geprägten Kultur.

Schade, denn das Unternehmen hatte aus meiner Sicht einmal großes Potenzial und eine außergewöhnlich positive Arbeitsatmosphäre.

1,0
KommunikationEx-Führungskraft

Die Kommunikation hat sich mit dem Wechsel der Geschäftsführung deutlich verschlechtert. Ein echter Dialog mit der Belegschaft fand kaum noch statt. Informationen wurden überwiegend in Townhall-Meetings vermittelt, in denen häufig betont wurde, dass die bestehenden Probleme im Unternehmen hausgemacht seien und die Ursachen innerhalb der Organisation lägen.

Dabei entstand bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass die Verantwortung für die Schwierigkeiten vor allem bei der Belegschaft gesucht wurde, während konstruktive Lösungsansätze oder eine kritische Selbstreflexion des Managements kaum erkennbar waren. Gleichzeitig wurden umfangreiche Veränderungen und personelle Maßnahmen umgesetzt, deren Hintergründe oft nicht transparent kommuniziert wurden.

Die versprochenen Verbesserungen blieben aus meiner Sicht aus. Stattdessen nahmen Unsicherheit, Frustration und die Fluktuation im Unternehmen über die Jahre weiter zu. Dies spiegelte sich auch zunehmend in der Stimmung der Mitarbeiter wider.

5,0
KollegenzusammenhaltEx-Führungskraft

Die Kollegen waren für mich ganz klar das Highlight meiner Zeit im Unternehmen. Ich habe dort nicht nur fachlich starke und engagierte Menschen kennengelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen, die bis heute bestehen und mich weiterhin begleiten.

Besonders beeindruckend finde ich rückblickend, welchen Weg viele ehemalige Kollegen nach ihrer Zeit im Unternehmen eingeschlagen haben. Zahlreiche Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, haben anschließend bemerkenswerte Karrieren aufgebaut und sind heute in verantwortungsvollen oder sehr erfolgreichen Positionen tätig. Es ist schön zu sehen, wie viel Potenzial, Kompetenz und Ehrgeiz damals im Team vorhanden waren.

Die Zusammenarbeit war von gegenseitiger Unterstützung, Vertrauen und einem außergewöhnlich starken Teamgeist geprägt. Auch lange nach meiner Zeit dort halte ich noch Kontakt zu vielen ehemaligen Kollegen. Dass aus Arbeitskollegen echte Freunde geworden sind und dass so viele von ihnen ihren Weg so erfolgreich weitergegangen sind, spricht für die Qualität der Menschen, die dort einmal durch die alte GF zusammengebracht wurden.

2,0
Work-Life-BalanceEx-Führungskraft

Die Work-Life-Balance war über viele Jahre hinweg aus meiner Sicht gut. Natürlich gab es Phasen mit hoher Arbeitsbelastung und längeren Arbeitstagen, aber diese wurden als sinnvoll wahrgenommen, da die Arbeit wertgeschätzt wurde, man positives Feedback erhielt und gleichzeitig fachlich wie persönlich viel lernen konnte.

Mit dem Wechsel der Geschäftsführung veränderte sich dieser Eindruck jedoch deutlich. Die Erwartungshaltung hinsichtlich der Erreichbarkeit nahm spürbar zu, sodass Mitarbeiter auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder während des Urlaubs häufiger in berufliche Themen eingebunden wurden. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass eine hohe physische Präsenz zunehmend als Maßstab für Engagement und Motivation angesehen wurde. Dies führte aus meiner Sicht zu einer Verschlechterung der Work-Life-Balance und zu zusätzlichem Druck auf die Belegschaft.

Auffällig war zudem, dass im Laufe der Zeit vermehrt Kollegen über längere Zeiträume ausfielen oder das Unternehmen aus gesundheitlichen Gründen verlassen mussten. Ob dies ausschließlich auf die veränderten Arbeitsbedingungen zurückzuführen war, kann ich nicht beurteilen.

1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Führungskraft

Mit der neuen Geschäftsführung entstand zunehmend der Eindruck, dass Außendarstellung und Selbstdarstellung einen höheren Stellenwert erhielten als die nachhaltige Entwicklung von Mitarbeitern, Prozessen und Unternehmenskultur. Häufig wurde großer Wert auf die Präsentation von Erfolgen, Strategien und Zukunftsvisionen gelegt, während viele Mitarbeiter im operativen Alltag Schwierigkeiten hatten, die angekündigten Verbesserungen tatsächlich nachzuvollziehen.
Besonders irritierend war, dass fachliche Substanz und nachweisbare Erfahrung teilweise weniger Beachtung zu finden schienen als ein überzeugender Auftritt oder die Fähigkeit, sich selbst gut zu vermarkten. Dadurch entstand bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass Wahrnehmung wichtiger geworden war als tatsächliche Leistung und nachhaltige Ergebnisse.

3,0
Interessante AufgabenEx-Führungskraft

Die Aufgaben waren fachlich äußerst spannend, abwechslungsreich und boten viel Gestaltungsspielraum. Ich konnte in meiner Zeit im Unternehmen enorm viel lernen – sowohl fachlich als auch persönlich. Die Verantwortung, die mir übertragen wurde, sowie das Vertrauen der damaligen Führungskräfte haben maßgeblich dazu beigetragen, meine Selbstständigkeit, mein Verständnis für Unternehmensabläufe und meine berufliche Entwicklung voranzubringen.

Viele der Erfahrungen und Fähigkeiten, die ich dort erwerben konnte, bilden bis heute eine wichtige Grundlage für meinen weiteren Karriereweg. Dafür bin ich aufrichtig dankbar. Die frühere Führung hat viel in ihre Mitarbeiter investiert und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich weiterzuentwickeln und über sich hinauszuwachsen.

Umso bedauerlicher war es, dass sich dieser Fokus auf Entwicklung, Verantwortung und nachhaltiges Lernen in späteren Jahren zunehmend verlor. Dadurch ging aus meiner Sicht ein wesentlicher Teil dessen verloren, was die Arbeit dort ursprünglich so attraktiv gemacht hatte.