Keine Aussicht auf Verbesserung…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt kommt pünktlich. Und mag es noch so wenig sein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Völliges Desinteresse daran, eine konkurrenzfähige und handlungsfähige IT auf für Beine zu stellen und absolute Empathielosigkeit gegenüber den Mitarbeitern.
Jede Idee, jede Innovation wird über mehrere Monate „verhandelt“ oder direkt wegen „Das könnte Arbeit bedeuten.“ abgelehnt.
Verbesserungsvorschläge
Jeder bisher an die GF gerichtete Verbesserungsvorschlag wurde geghosted, klein geredet, als „persönliches Empfinden“ dargestellt oder anderweitig vom Tisch gewischt.
Den Antworten hier auf Kununu nach zu urteilen besteht kein Interesse daran, konstruktive Kritik anzunehmen und Konsequenzen daraus abzuleiten. Stattdessen heißt es „Schade, dass du das so siehst.“.
Für die EIT Entscheidungsträger und die Leute, die hier teils mit Copy-Paste auf die sich häufenden negativen Bewertungen antworten, sind die Mitarbeiter das Problem.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist mittlerweile sehr vergiftet. Ursache hierfür sind Entscheidungen der GF, die nur noch gegen die Lebensrealität der Mitarbeiter zielen. Den Ängsten, Zweifeln und Sorgen der Kollegen entgegnen die Vorgesetzten mit Ignoranz und Empathielosigkeit.
Die EIT wird noch weitere engagierte Mitarbeiter verlieren, die die stabilen Säulen darstellten. Die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens bröckelt leider in immer größerem Maßstab.
Image
Der innere Verfall blitzt allmählich durch.
Work-Life-Balance
Durch die neue 60-40-Regelung nicht mehr gegeben. Im letzten Weitblick wurde angekündigt, dass für „Härtefälle“ Ausnahmen gemacht werden können. Eine sehr schöne Lüge. Selbst für die alleinerziehende Kollegin von zwei kleinen Kindern wird keine Ausnahme gemacht.
Care-Arbeit scheint bei der GF noch mit dem Satz „Das bisschen Haushalt macht dich von allein.“ verknüpft zu sein.
Karriere/Weiterbildung
Man wird hingehalten und bekommt leere Versprechungen, an die sich der Vorgesetzte dann eh nicht mehr erinnert.
Einzige Weiterbildungsmöglichkeit besteht, wenn man sich privat darum kümmert.
Am besten etwas, was der Firma zugute kommt, damit sie die Seminarkosten spart.
Gehalt/Benefits
Kaum der Rede wert, so gering fällt es aus. Leistung und Einsatz werden nicht belohnt.
Inflationsausgleich gibt es nicht. Es ist eine einzige erniedrigende Bettelei nach 2,50€ mehr im Monat.
Und es wird zunehmend zu einer Bürde, wenn man aus Gewissenhaftigkeit gegenüber den Einzelhändlern länger arbeitet. Keine Wertschätzung. Weder mit Worten noch auf dem Konto.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Tankstellen werden sich über das Umsatz-Plus sicher freuen, denn durch die 60-40-Regelung darf wieder fleißig nachgetankt werden. Wer ein E-Auto besitzt darf die an manchen Standorten aufstellen Edeka-internen Ladesäulen mit dem gleichen Strompreis bezahlen, wie an jeder anderen öffentlichen Ladesäule auch. Keine Rabatte, keine Vergünstigungen für treue Mitarbeiter, die sich bewusst für die Umwelt entschieden haben.
Kollegenzusammenhalt
Noch vorhanden, leidet aber schon jetzt stark unter dem Büro-Zwang und wird dann wohl demnächst auch nicht mehr vorhanden sein. Genauso wie die Motivation.
Zusammenhalt entsteht, wenn man sich mit den Kollegen austauschen kann. Wenn die Kollegen in ganz Deutschland verteilt sitzen und Teams die einzige Kommunikation darstellt, man aber im Großraumbüro kaum etwas versteht, dann wird weniger kommuniziert und der Zusammenhalt ist nur noch eine Frage der Zeit.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten waren ganz oke, aber scheinbar gab es da hinter verschlossener Tür eine Androhung der GF, wenn man nicht hinter der 60-40-Regelung steht. Seitdem ist sich hier das Verhältnis negativ beeinträchtigt.
Arbeitsbedingungen
Werden von Monat zu Monat prekärer.
„Es ist alles noch im Wandel. Das wird alles noch.“ ist seit gut zwei Jahren die Parole seitens der GF / des HR.
Was folgt sind stetige Verschlechterungen für die Mitarbeiter. Keine Perspektiven, keine Beachtung der steigenden Unzufriedenheit in der Belegschaft, nur noch Holzhammer-Methoden, die ohne Rücksicht auf Verluste von „oben nach unten“ durchgeprügelt werden.
Kommunikation
Das Weitblick-Format ist eine kommunikative Einbahnstraße: Die GF verkündet, die Belegschaft hat schweigend zu gehorchen. Konstruktive Kritik wird ignoriert oder als „Das ist nur deine Meinung.“ abgetan.
Unangenehme Themen werden scheinbar beabsichtigt ans Ende des Formats gestellt, um die Veranstaltung dann mit dem Kommentar „Für Fragen ist jetzt keine Zeit mehr.“ schnell zu beenden.
Interessante Aufgaben
Eigentlich machen die Aufgaben Spaß, aber die Rahmenbedingungen drücken immens auf die Motivation.

