Viel Luft nach oben .... noch weiter nach unten geht nicht mehr (glaube ich)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
„Der „Ehrbare Kaufmann“ verkörpert ein Leitbild, das Anstand, Ehrlichkeit und langfristig orientiertes Handeln verbindet. Diese Werte umfassen Verantwortung für Mitarbeitende, Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Integrität.“
In der E-IT mangelt es an diesem Leitbild. Es ist schade, was gerade passiert, der absolute Tiefpunkt in der Belegschaft ist (fast) erreicht. Ich habe größten Respekt vor den Mitarbeitenden, dass sie noch immer für IHRE Kaufleute da sind und alles am Laufen halten, unabhängig von den geschaffenen Strukturen. Würde man streng in den neuen Strukturen arbeiten, die Kaufleute hätten schon längst zu spüren bekommen, dass vieles nicht mehr geht. Dieses „Projekt E-IT“ ist gekennzeichnet durch Planlosigkeit und hektische Entscheidungen. Man könnte hier viele Dinge (Tools) aufzählen, die bis heute einfach fehlen, um gemeinsam regionsübergreifend zu arbeiten. Wenn schon so ein Projekt, dann bitte auch vernünftig planen!
Der Führungsstil ist eher autoritär (GF), weit weg von einem kooperativen Führungsstil, den sich die meisten wohl wünschen würden. Ich möchte nicht alle Führungskräfte über einen Kamm scheren, aber der Eindruck ist: Es sind sehr viele JA-Sager ohne Rückgrat! Wenn man der GF nicht mal die Grenzen aufzeigt oder zumindest mal ein Veto einlegt, darf man sich auch nicht wundern, dass so entschieden wird, wie entschieden wurde!
Verbesserungsvorschläge
Die Basis mit einbeziehen und nicht immer vor vollendete Tatsachen stellen, ohne, dass man eine Entscheidung mal vernünftig begründet und nicht immer mit den Phrasen kommt: „Wir verfolgen das klare Ziel, Prozesse zu vereinfachen, Verantwortlichkeiten transparenter zu gestalten und eine funktionierende, nachhaltige Organisations- und Führungsstruktur aufzubauen.“ Was sind denn die klaren Ziele? Stellt sie mal vor!
Der Führungskräften (GF ..) empfehle ich dringend, regelmäßig mit der Basis zu sprechen, nicht mal eben um die Ecke kommen, „wer bist Du, was machst Du“ und Tschüss, das reicht nicht. Und wenn man dann auch noch ein bisschen Empathie hat, würde man solche Entscheidungen, die gefällt wurden, vermutlich überdenken. Bsp. 3 Tage Anwesenheit, „brutal“ durchgesetzt. Vielleicht hätte man auch mit 2 Tagen beginnen können, die 2-Tage-Lösung hätte auf jeden Fall wesentlich mehr Ruhe hineingebracht und man hätte sich langsam, sowohl organisatorisch in der Region, als auch im privaten Umfeld, vernünftig organisieren können.
Auch ist es nie zu spät, Entscheidungen zu revidieren, nur ein kleiner Tipp am Rande.
In der Basis schlummern viele Talente, viele gute Ideen, die dazu beitragen können, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Einfach mal abfragen und zuhören und/oder diskutieren, das nennt man dann kooperativen Führungsstil.
Insgesamt ist da sehr viel Luft nach oben. Technisch umsetzen können wir alle, Standards setzen und umsetzen können wir auch. Kommunizieren lernen und die Leute mitnehmen, das muss man noch lernen, liebe Führungskräfte. Wie sagt man so schön: Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.
Arbeitsatmosphäre
Leider fast auf dem Tiefpunkt

