Positive und negative Aspekte der Ausbildung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich das angenehme Arbeitsumfeld im Team, die Lernmöglichkeiten in allen Abteilungen sowie die gemeinsamen Aktivitäten wie Sommer- und Winterfeste, die den Zusammenhalt fördern. Außerdem schätze ich die pünktliche Gehaltszahlung, die Gleitzeitregelung, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie das kostenlose Mittagessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viele Abteilungen sind schlecht auf Azubis vorbereitet, Einsatzpläne oft zu lang. Zudem gibt es unklare Regelungen zur Übernahme am Ende der Ausbildung, sodass nicht frühzeitig feststeht, wie es für die Azubis weitergeht.
Verbesserungsvorschläge
Der Standortausbilder sollte regelmäßig vor Ort sein und eine verlässliche Ansprechperson für die Azubis darstellen. E-Mails der gesamten Gruppe sollten gelesen werden, damit Termine und Informationen nicht mehrfach eingereicht werden müssen. Außerdem wäre eine offene Feedbackkultur wichtig, in der Azubis ihre Anliegen ansprechen können.
Arbeitsatmosphäre
Gemeinsame Aktivitäten finden vor allem im Sommer und Winter statt. Jährlich werden ein Sommer- oder Winterfest veranstaltet, das die Auszubildenden zusammenbringt und den Zusammenhalt fördert.
Karrierechancen
Ich befinde mich nun kurz vor Abschluss meiner Ausbildung und habe bisher noch keine verbindliche Zusage von meiner Abteilung erhalten. Nach mehrfacher Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass unklar sei, wie mit mir oder anderen Auszubildenden verfahren werden soll.
Arbeitszeiten
Die Gleitzeitregelung bietet einen flexiblen Arbeitsbeginn zwischen 7:15 und 8:15 Uhr, wodurch ein pünktlicher Arbeitsbeginn ohne Druck möglich ist. Mitarbeitende können sogar zwischen 7:00 und 9:00 Uhr starten, sodass für Auszubildende bereits eine deutliche Flexibilität besteht.
Ausbildungsvergütung
Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr empfinde ich die Vergütung als angemessen. Nach Zuweisung einer Stammabteilung erscheint sie jedoch weniger attraktiv, da die Aufgaben oft mit denen regulärer Mitarbeitender vergleichbar sind, die Vergütung jedoch unter Mindestlohn liegt. Positiv hervorzuheben sind Weihnachts- und Urlaubsgeld, und die pünktliche Auszahlung des Gehalts vor Monatsende.
Die Ausbilder
Der Ausbilder ist nur etwa alle zwei Monate vor Ort. In dieser Zeit finden Präsentationstermine statt, bei denen wir unsere letzten vier Wochen vorstellen sollen. Für viele Auszubildende bietet dieses Format jedoch kaum Mehrwert, da zahlreiche Präsentationen angehört werden müssen und die Gespräche oft eher wie ein Verhör wirken. Besonders für Azubis, die bereits eine feste Abteilung gefunden haben, erscheint dies wenig sinnvoll.
Zusätzlich sollen wir unsere Lehrkräfte monatlich auf Noten ansprechen, obwohl viele diese erst zum Ende des Schuljahres erstellen, was unnötigen Mehraufwand verursacht.
Die Kommunikation läuft ebenfalls schwierig: E-Mails der gesamten Azubi-Gruppe werden häufig nicht gelesen, und jeder soll seine Schulblocktermine erneut einzeln einreichen.
Viele haben zudem Hemmungen, den Ausbilder auf Probleme anzusprechen, weil Rückmeldungen schnell als Kritik verstanden werden. Dadurch entsteht ein spürbares Machtgefälle.
Da potenzielle zusätzliche Ausbilder kaum Handlungsspielraum hätten, fehlt uns insgesamt eine verlässliche und vertrauensvolle Ansprechperson.
Spaßfaktor
Ich gehe gerne zur Arbeit, insbesondere aufgrund meines Teams. Täglich lernt man neue Kollegen kennen, und die Ausbildung bietet zahlreiche Lernmöglichkeiten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Ausbildung im IT-Bereich bietet mir einen praxisnahen Einblick in die vielfältigen Aufgaben. Besonders positiv ist, dass ich viele verschiedene Abteilungen kennenlernen kann und dadurch ein breites Wissen aufbaue. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, und es gibt ständig neue Herausforderungen, sodass man nie auslernt. Ich schätze zudem die Zusammenarbeit im Team und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen.
Variation
Während der Ausbildung durchläuft man alle IT-Abteilungen und hat Kontakt zu zahlreichen Personen, wodurch man kontinuierlich neue Kenntnisse erwirbt. Allerdings sind die Einsatzpläne in einigen Abteilungen sehr lang, insbesondere in Teams, die kaum Bezug zur Ausbildung haben.
Zudem sind manche Abteilungen nur unzureichend auf die Betreuung der Auszubildenden vorbereitet und haben keine klaren Aufgaben für sie vorgesehen.
Respekt
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist überwiegend sehr angenehm. Besonders mein Team zeichnet sich durch ein gutes Miteinander aus.

