Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kantine war cool (gut & günstig)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich allles außer die Kantine
Verbesserungsvorschläge
Wenn die Arbeitsbeidnungen, vor allem die Platzsituation so schlecht sind, sollte es Home Office geben. Entweder es gibt für alle Platz im Büro, oder es müssen nicht alle überwiegend vor Ort arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Ich hatte das Gefühl, dass die meisten extrem frustriert waren. Es gab starke Abneigungen intern wie auch abteilungsübergreifend.
Image
Ich war großer Edeka Fan, als ich in meinem Umfeld erzählt habe wie es tatsächlich ist, kam einstimmig "naja, das ist halt Edeka." Scheinbar ist das nur an mir vorbeigegangen aber ich hätte es gerne gewusst.
Work-Life-Balance
Keine meiner Aufgaben war dringend, ich hatte nicht das Gefühl dass man jemals Überstunden machen muss wenn man nicht den ganzen Tag mit Gesprächen mit seinen Kolleg*innen verbringt sondern tatsächlich arbeitet. Die lange Anreise zum Standort hat die Work Life Balance geschmälert, aber an sich war die echt in Ordnung.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine Fortbildungsmöglichkeiten für Praktikanten, wie es für Festangestellte aussieht weiß ich nicht.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn bei einem freiwilligen Praktikum, Kantinenpreis ist 50% günstiger. Jedoch bekommt man als Pflichtpraktikant deutlich unter dem Mindestlohn, was bei einem Unternehmen der Größe einfach nur dreist ist und sehr unüblich. Edeka hat bestimmt die Ressourcen, um billige Arbeitskräfte angemessen zu bezahlen und nicht auf gesetzliche Regelungen die nicht für sie vorgesehen waren auszunutzen. Zudem hat fast jeder Festangestellte einen Werki oder Prakti, was darauf hindeutet dass mit Absicht teure Stellen gespart werden und junge Menschen ausgebeutet werden. Wenn es ohne Praktis nicht geht, muss man sie auch fair bezahlen.
Kollegenzusammenhalt
Es gab zwischen den Kolleg*innen starke Abneigungen und vor allem in Bezug auf andere Abteilungen hat es eher nach ständigen Konflikten geklungen als nach einer Belegschaft, die zusammenhält.
Vorgesetztenverhalten
Leider hat es zwischen mir und meiner Vorgesetzten einfach menschlich nicht gepasst, aber mir gefiel nicht dass ich wie ein kleines Kind behandelt wurde. Als es um meine Gesundheit ging (was mit ihrer Chefin abgesprochen war) und ich dazu auf dem Flur keine Auskungt geben wollte, wurde sie auch lauter. Das geht gar leider nicht.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude ist alt, die Technik ist so alt dass ich gefühlt jede Woche ein Ticket bei der IT hatte. Selbst wenn sie nicht alt ist, ist sie nicht besonders in Schuss. Es wäre auch nett gewesen wäre der Laptop und die benutzten (!) Kopfhörer einmal abgewischt worden, bevor sie an mich ausgehändigt wurden. Zudem war es auch stressig für mich jeden Morgen ins Büro zu kommen auf Gutglück, dass kein anderer Prakti schon da war, da es einen chronischen Platzmangel gab. Diejenigen die später gekommen sind mussten öfter mal im Flur arbeiten. War auch nicht so cool durch alle Büros zu laufen und zu fragen ob ein Platz frei ist.
Kommunikation
Als Praktikant wurde man nicht wirklich mitgenommen. Viele Dinge hat man einfach so gesagt bekommen. Ich durfte nicht an Team Meetings teilnehmen und wenn es Abteilungsmeetings selbst für nicht relevante Dinge gab, wurde erstmal diskutiert, ob die Praktis dabei sein dürfen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren nicht so spannend und alles was produziert wurde wurde für die Schublade gemacht. Ich war der 3 Praktikant mit derselben Aufgabe. Zudem war das Arbeitspensum auch nicht besonders motiviertend, Aufgaben die innerhalb von 2 Tagen erledigt sein könnten hatten Deadlines von mehreren Wochen. Oft gab es auch Aufgaben wie "das hat mir Copilot gesagt, überprüf mal ob es stimmt". Das ist eher das Niveau für Schülerpraktikanten statt Absolventen.