687 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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687 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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687 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mein Praktikum um zwei Monate verlängert, weil mir die Zeit bei EDEKA so gut gefallen hat. Neben den spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben war vor allem das Team ein großer Grund dafür. Ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt und die Kolleg:innen schnell ins Herz geschlossen.
Besonders positiv fand ich, dass ich nicht nur zugeschaut habe, sondern wirklich Teil des Teams war. Ich wurde zu Terminen mitgenommen, in viele Projekte eingebunden und durfte eigene Aufgaben sowie kleinere Projekte selbstständig übernehmen. Dabei war die Zusammenarbeit immer offen, wertschätzend und auf Augenhöhe.
Auch die Rahmenbedingungen haben das Praktikum sehr angenehm gemacht. Neben den bekannten Benefits gibt es für Praktikant:innen regelmäßige Afterworks, die Möglichkeit, ein tolles Netzwerk aufzubauen, und vergünstigtes Essen in der Kantine.
Auch wenn mein Weg nach dem Praktikum nicht bei EDEKA weitergeht, nehme ich viel aus dieser Zeit mit. Ich habe fachlich und persönlich viel gelernt, spannende Einblicke erhalten und viele großartige Menschen kennengelernt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Der Kollegenzusammenhalt im eigenen Geschäftsbereich war gut, es wurde gemeinsam an spannenden, abwechslungsreichen Themen gearbeitet. Positiv ist auch, dass intern durchaus der Wille zur Veränderung spürbar ist, aus verschiedenen Bereichen kommen Vorstöße zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima. Man hat allerdings den Eindruck, dass diese Initiativen an anderer Stelle im Unternehmen ausgebremst werden.
Zusammengefasst schlecht: veraltete, teils mangelhafte Arbeitsbedingungen und Büroausstattung, chronische Unterbesetzung bei wachsender Themenflut, intransparente Kommunikation, insbesondere bei Kündigungen und Gehaltsfragen, sowie eine stark abteilungsabhängige Führungsqualität. Auch beim Umgang mit Überstunden hatte ich aus meiner Erfahrung den Eindruck, dass diese nicht immer angemessen gewürdigt wurden.
Ein zentraler Verbesserungsvorschlag betrifft die Wertschätzung der Mitarbeitenden, oft reichen dafür kleine Stellschrauben mit großer Wirkung, etwa bessere Kantinenkonditionen, flexiblere Homeoffice-Regelungen oder transparentere interne Kommunikation von Entscheidungen. Aktuell werden solche Signale eher verpasst als genutzt.
Ebenso wichtig wäre eine faire, abteilungsübergreifende Lösung im Umgang mit Überstunden, nicht nur auf dem Papier, sondern auch gelebt in der Praxis. Eine konsequente Erfassung und Würdigung geleisteter Mehrarbeit würde die Motivation spürbar stärken. Langfristig zahlt sich das aus, zufriedene Mitarbeitende bleiben dem Unternehmen eher erhalten, Wissen bleibt erhalten, und Projekte laufen kontinuierlicher.
Die Stimmung war angespannt, geprägt von hohem Dauerdruck und ständig neuen dringenden Themen ohne sinnvolle Priorisierung. Wöchentliche Abstimmungsrunden waren gut gemeint, boten aber zu wenig Zeit. Kritik zur Arbeitsbelastung verhallte meist wirkungslos.
Kündigungen wurden bis kurz vor Fristablauf verschwiegen, angeblich um nicht zu demotivieren, obwohl Stellen oft gar nicht nachbesetzt wurden, wichtige Infos erreichten einen eher über Flurfunk als offiziell. Zwischen Abteilungen, besonders zum Einkauf, kaum konstruktiver Austausch.
Zusammenhalt in der eigenen Abteilung gut, anderswo reine Glückssache.
Wer sein Pensum zufriedenstellend schaffen wollte, geriet unter Druck. Je nach Abteilung wurde bis spätabends und teils am Wochenende gearbeitet. Überstunden wurden nicht gewürdigt.
Führungsqualität stark abteilungsabhängig. Teils wirkten Führungskräfte trotz fachlicher Expertise überfordert, Meetings unstrukturiert, Entscheidungen wurden nach oben durchgereicht.
Das eigene Gehalt war grundsätzlich fair, allerdings nur durch hartnäckige Eigeninitiative und aktives Nachverhandeln erreichbar. Der Übernahmeprozess nach dem Trainee-Programm ist sehr intransparent, es gibt teils erhebliche Gehaltsunterschiede zwischen Jahrgängen, manche starten direkt mit vollem Fixgehalt, andere übernehmen über ein Jahr lang volle Verantwortung noch zum Trainee-Gehalt.
Bei Gehaltsverhandlungen wird gerne mit Vergleichswerten argumentiert, die das eigene, breitere Aufgabenfeld ausblenden. Tarifliche Erhöhungen wurden zudem als ind. Gehaltserhöhung dargestellt. Gehaltsgespräche werden generell ungern gesehen, selbst im vorgesehenen jährlichen Mitarbeitergespräch wird dann Überraschung vorgetäuscht und das Thema auf später verschoben.
Zusätzlich erschwerte eine chronische Unterbesetzung trotz wachsender Themenflut die Arbeit, verstärkt durch Kündigungen und Umstrukturierungen, die die Situation über die Jahre eher verschlechtert haben. Besonders demotivierend, trotz durchgehend positiver Mitarbeitergespräche und akt. Nachfrage nach Entwicklungsschritten blieb jede Perspektive aus, gute Arbeit ermöglichte weder Gehaltssteigerung noch eine klare Entwicklungsricht.
Die Arbeitsbedingungen sind stark in die Jahre gekommen. Sanitäranlagen teils ohne Warmwasser, mit defekten Türen und Dichtungen, unangenehmen Gerüchen und schimmelähnlichen Ablagerungen an den Decken. Im Sommer wird es unerträglich heiß, ohne wirksame Hitzeschutzmaßnahmen. Die Gebäudeinfrastruktur wirkt vernachlässigt, Schäden im Außenbereich werden erst nach mehrfachen Hinweisen behoben, und die nachgerüsteten Zugangskontrollen funktionieren unzuverlässig. Auch die Büroausstattung ist veraltet, teils über zwanzig Jahre alte, unbequeme Stühle, muffige, ungereinigte Teppiche und reduzierte Reinigungsintervalle.
Die Kantine wird von einem engagierten, freundlichen Team betrieben, das Essen schmeckt, besteht aber zu großen Teilen aus Tiefkühl- und Convenience-Ware, was für einen Lebensmittelhändler mit entsprechendem Markenversprechen wenig überzeugend ist. Besonders ärgerlich, die Mehrwertsteuersenkung zum ersten Januar 2026 wurde dort nicht weitergegeben, faktisch eine versteckte Preiserhöhung, erst nach Druck über Betriebsrat aufgegriffen und anschließend im Intranet als Eigeninitiative gefeiert.
Im Bereich Vielfalt zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Außendarstellung und interner Realität. Im Personalmarketing und in der Bildsprache nach außen wird bewusst auf eine diverse Darstellung von Mitarbeitenden gesetzt. In den tatsächlichen Führungsebenen und Entscheidungsgremien sieht die Realität allerdings anders aus. Frauen sind dort nur sehr vereinzelt vertreten, was sich zum Beispiel auch in der internen Kommunikation zeigt, E-Mail-Verteiler auf höheren Abstimmungsebenen werden teilweise ausschließlich mit männlicher Anrede formuliert, weil die Runden tatsächlich nur aus Männern bestehen. Insgesamt wirkt die Unternehmenskultur in den oberen Ebenen noch sehr traditionell geprägt.
Schwacher Betriebsrat (setzt sich nicht für Arbeitnehmer ein). Ich wurde fristlos gekündigt (ohne Vorgeschichte) und der Betriebsrat hat sich hierzu nicht mit mir ausgetauscht.
Klage wurde vor dem Arbeitsgericht zu meinen Gunsten entschieden.
Fluktuation auf Basis der "wahren" Gründe untersuchen, Organigramm bereitstellen, Arbeitsbedingungen modernisieren, Kommunikation bottom-up verbessern -> es wirkt aktuell alles "aufgesetzt" und nicht ehrlich
Keine Zusammenarbeit/Vernetzung zwischen den Bereichen gewünscht, Organigramm des Unternehmens wird nicht bereitgestellt
Nach außen hui, nach innen...
Möglich, wenn man selbst die Grenze setzt. Der Druck von oben sorgte dafür, dass ich 2025 2 Wochen Überstunden aufgebaut habe. Von diesen konnten nur 10 Stunden in 2026 übertragen werden. Der Rest ist unentgeltlich verstrichen, Abbau war "kapazitätsmäßig aktuell nicht möglich"
Mir wurde eine Weiterbildung zu Arbeitsbeginn schriftlich bewilligt. Diese wurde immer verschoben ("passt gerade nicht")
Der Einzelhandel allgemein zahlt eher schlecht. Deutliches Gehaltsgefälle zwischen Führungskräften und "Arbeitern"
Wenn der WWF und weitere Beratungen nicht wären, wäre dies deutlich geringer
Die "Arbeiter" vs. die "Führungskräfte"
Denke gut, in meiner Abteilung waren allerdings überwiegend junge Personen.
Komplett top-down und subjektiv. Führungskräfte "regieren" ihre Bereiche wie kleine Fürstentümer. Durch Linienorganigramm und fehlende Vernetzung geht das auch so durch... Mein Gruppenleiter hat Themen häufig mit Druck nach unten gegeben ohne ein Feedback von unten nach oben zurück zu geben.
Hohe Fluktuation, launische Führung mit Ellbogen, Arbeitsalltag nicht planbar, 6 Tage Home Office pro Monat (aber nicht an aufeinanderfolgenden Tagen bzw. Montag/Freitag)
Top-Down und sehr reaktiv
Wenn Frauen sich wie Männer verhalten sind sie durchaus willkommen
Man könnte so viel machen. Leider sorgen veraltete Prozesse und Strukturen dafür, dass der Großteil nicht realisiert wird.
Das Kernproblem meiner Meinung nach ist, dass Mitarbeiter hier nicht wirklich geschätzt werden.
Auch die Tatsache, dass der ehemalige, abgewählte Betriebsratsvorsitzende jetzt Personalchef ist finde ich nicht gut. Vorallem jungen Nachwuchskräften werden kaum richtige Karrieremöglichkeiten geboten und nur Gehälter und Stellen auf Sachbearbeiterebene angeboten. Anstatt die Mitarbeiter zu fördern werden Sie mit vergleichsweise schlechten Gehältern abgespeist, die UNTER dem Gehalt eines Trainees liegen.
Teaminterne Kultur und das kollegiale Verhältnis in der Operative
Die Organisation hat aus meiner Sicht große strukturelle und unternehmenskulturelle Schwächen.
Es fehlt am roten Faden und einer klaren Strategie für die Zukunft. Letztere wird gefühlt je nach Laune geändert.
Die Mitarbeiter:innen werden zunehmend dazu erzogen, Dienst nach Vorschrift zu leisten und sich abzusichern. Das Unternehmen beschäftigt sich zunehmend mit sich selbst statt mit den tatsächlichen Entwicklungen am Markt und in der Branche.
Das ist in der Regel kein gutes Zeichen für die Zukunft eines Unternehmens.
Tja, alle Mankos sind bekannt und werden regelmäßig intern kommuniziert. Es fehlt offensichtlich am Wille, diese anzugehen.
Im Team in der Regel gut, im Unternehmen zunehmend schlechter. Heute kenne ich leider kaum noch zufriedene Kolleg:innen, was schade ist, weil es gefühlt vor nicht allzu langer Zeit noch nicht so war.
Bis vor ca. 2 Jahren hatte man das Gefühl, dass die Mitarbeitenden hauptsächlich aus intrinsischer Motivation Leistung erbracht haben. Durch einen Managementwechsel ist es heute hauptsächlich Dienst nach Vorschrift und sich bloß nicht angreifbar machen.
Da auch ich persönlich diese Entwicklung erlebt habe und es für mich nicht hinnehmbar war habe ich beschlossen, mich vom Unternehmen zu trennen.
Man sollte sich zudem bewusst sein, dass man als Teil einer Genossenschaft für die Genoss:innen, und nicht für sich selbst arbeitet. Das kann für die einen sinnstiftend, für die anderen belastend sein.
Die EDEKA stand für mich zu Beginn als "Branchenprimus". Diese Fahne wird intern noch hochgehalten. Gerecht wird das Unternehmen diesem Anspruch aus meiner Sicht zunehmend nicht mehr.
In der Regel gut. Wäre das nicht gegeben, würde die Bewertung noch deutlich schlechter ausfallen.
Aus meiner Sicht muss man hier das mittlere und untere vom oberen Management trennen.
Ich hatte das Glück, mit meinen direkten Vorgesetzten stets ein respektvolles Miteinander zu haben.
Es gab eine ordentliche Kommunikation und es wurde lösungsorientiert und fair miteinander umgegangen.
Für das obere Management möchte ich diese Aussage nicht tätigen.
Der Einkauf in der größten deutschen Einkaufsgenossenschaft wird immer unter Druck stehen. Leistung zählt und ein klassischer 9-5-Job ist es sicher nicht. Solange die Tätigkeit sinnstiftend ist und Spaß macht, aber i.O.
Im operativen Bereich geben sich die Führungskräfte meiner Erfahrung nach viel Mühe, nicht zuletzt die Schwächen der Organisation in diesem Bereich nicht an die Angestellten weiterzugeben. Im Unternehmen tut man sich sehr schwer mit einer offenen Kommunikation auf Augenhöhe. Es erschien mir teilweise so, als sähe man dies eher als lästige Pflicht.
Ich hatte das Glück, in meiner eigentlichen Tätigkeit stets interessante und anspruchsvolle Aufgaben ausüben zu dürfen. So musste ich nie auf die Uhr schauen, weil die Zeit immer sehr schnell verging.
Leider greifen auch hier die Mechanismen des Unternehmens, wodurch man sich insb. in den letzten 2 Jahren zunehmend mit unproduktiven Aufgaben beschäftigen musste, die weder das Unternehmen noch einen selbst weiterbringen.
Tolle Kantine, Benefits wie Deutschlandticket Zuschuss und liebe Kolleg:innen
Die HomeOffice Regelungen sind veraltet, überholt und 6 Tage im Monat einfach nicht ausreichend. So verliert man die Lust und Motivation, wenn alle Flexibilität gestrichen wird.
Mehr Transparenz, vor allem bei der Geschäftsführung und Vorstandsebene
Gerade angespannt durch viele Veränderungen
Stetig schlechter... Mehr Schein als sein
Sehr unterschiedlich je nach Team und Führungskraft
Es gibt ein Seminar pro Jahr. Manche erhalten eine Förderung vom Studium.
Ausbaufähig, aber ich persönlich bin zufrieden. Sehr unterschiedlich je nach Verhandlungsgeschick
Es gibt viele Projekte und Aktionen wie "weniger Essensreste" etc
Top! Wir halten zusammen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen
Werden geschätzt, aber deren Rente nur schlecht vorbereitet.
Mein Vorgesetzter ist emphatisch und bemüht. Einen Punkt Abzug, da viele andere Führungskräfte das nicht so gut hinbekommen.
Es wäre schön, wenn jeder höhenverstellbare Tische hätte. PCs sind gut, Bildschirme auch, aber die Büros sind entweder zu kalt (Winter) oder zu warm (Sommer) und sehr alt.
Kaum bis gar nicht. Wir erhalten Informationen über die LZ oder Buschfunk. Und dann je nach Führungskraft früher oder später
Keine offenen Gehälter und Informationen wo die GenderpM Pay Gap liegt. Die Behandlung in meinem Team ist fair, aber in vielen anderen Teams gar nicht.
Sehr viel Routine, sehr viele wiederkehrende Aufgaben. Plötzliche Veränderungen und neue Anforderungen machen es schwierig die engen Deadlines gut umzusetzen.
Interessante Tätigkeiten
Gute Kantine
S. Verbesserungsvorschläge
Wenn die Personaldecke schon dünner wird, müssen auch Aufgaben wegfallen und nicht immer mehr werden.
Eine gesunde Überstundenregelung (Ausgleich schaffen).
Eine zeitgemäße und auf Vertrauen basierende Homeoffice-Regelung.
Verstehen, dass der Fachkräftemangel auch bei uns immer mehr Realität und Mitarbeiter das Herz eines Unternehmens sind, das gepflegt werden sollte und nicht eine Last. Mütter als vollwertige Fachkräfte verstehen.
War immer schon im vielen Bereichen eher negativ und von Misstrauen geprägt. Mit der angespannten Umsatzsituation und der Ansage, dass Personalkosten reduziert werden müssen, verstärkt sich das.
Viele Überstunden sind selbstverständlich und ein Abbau (Gleittage) nur ungern gesehen bzw. im normalen Tagesgeschäft ist früher gehen kaum möglich. Überstunden werden nicht bezahlt und verfallen am Jahresende bis auf eine kleine Anzahl. Die Arbeit wird immer mehr mit steigenden Anforderungen / Todos und weniger Mitarbeitern (Stellenabbau).
Gutes Schulungsangebot, wobei auch hier weiter gekürzt wurde aus Kostengründen.
Ist in Ordnung und mit das einzige, was viele hier noch hält
Ganz gut, es wird einiges mit Kooperationspartnern gemacht.
Je nach Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt Teams, die sehr gut zusammenarbeiten und zusammhalten. Aber leider wird in vielen Bereichen eher gegeneinander gearbeitet - was von der Führungsriege so vorgelebt wird.
In meinem Bereich arbeiten fast keine älteren Kollegen - wo sind die alle hin…?
Auch hier sehr unterschiedlich je nach Abteilung und Bereich. Es gibt durchaus wertschätzende Führungskräfte, die sich für ihre Mitarbeiter Einsätze. Aber leider auch in vielen Bereichen Beispiele dafür, wo den Mitarbeitern reines Misstrauen entgegengebracht wird und ständig Druck ausgeübt wird. Schade, dass so etwas von der Vorstandsebene toleriert wird.
Keine Klimaanlage / Hitzeschutz - im Sommer unerträglich. Je nach Bereich auch keine höhenverstellbaren Schreibtische. Homeoffice ist trotz Betriebsvereinbarung immer noch ein rotes Tuch für den Vorstand und viele Führungskräfte. Es werden Listen geführt und vom Vorstand kontrolliert, wer wann zu Hause war. Je nach Bereich brauchst du einen guten Grund für Homeoffice und es gibt viele Restriktionen (nicht am Freitag, vor Urlauben etc.).
Vieles erfährt man in den Medien, bevor es intern kommuniziert wird. Viele Informationen werden so lange wie möglich zurückgehalten (z.B. Führungskräftewechsel).
Ich habe leider sehr viele negative Dinge erlebt. In letzter Zeit wird in meiner Wahrnehmung wieder vermehrt versucht, Mütter in Teilzeit systematisch „loszuwerden“ (Aufhebungsverträge, Zuschieben unliebsamer Tätigkeiten). Bitter.
Viele spannende Tätigkeiten.
Sehr angespannte Atmosphäre. Viel Unzufriedenheit. Entscheidungsbefugnisse sind unklar.
Word schlechter.
Sieht jeder anders, aber eher schlecht.
Starke Einsparungen bei der MA-Entwicklung
Das Gehaltsniveau wird immer geringer.
Gibt es, aber nur standardS
Ganz gut in meinem Warenbereich.
Sehr gemischt. Alles dabei. Eher ausschließlich auf Druck ausgerichtet.
Die Arbeitsplatzsituation ist unbeschreiblich. Eng, veraltet….
Es wird nur sehr lückenhaft kommuniziert.
Vielseitig, aber wenig Neues. Alle sind überlastet.
Standort und Branche.
Generelles Misstrauen, Mikromanagement, wenig motivierendes Arbeitsumfeld und Homeoffice Regelung.
Das Unternehmen sollte die MA weniger als reinen Kostenfaktor sehen. Entscheidungen und strukturelle Veränderungen würden durch Einbindung der MA mit Loyalität und Motivation belohnt.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Druck, Misstrauen und Mikromanagement. Speziell im aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, wird wenig dafür getan die "Mannschaft" bei Veränderungen mitzunehmen.
Gut.
Nicht vorhanden. Überstunden sind an der Tagesordnung und werden vorausgesetzt. Wird "der Job" nicht erledigt, wird die Loyalität zum Unternehmen angezweifelt und entsprechend Druck ausgeübt.
Es gibt einen Seminarkatalog.
Als Basis in Ordnung. Relevant ist jedoch das Einstiegsgehalt, nachträgliche Gehaltsanpassungen außerhalb der tariflichen Erhöhungen, sind Stand heute nicht möglich. Entsprechend geht es weniger um Leistung, sondern vielmehr um Verhandlungsgeschick zum Einstieg.
Mehr Schein als Sein.
Im direkten Team sehr gut, darüber hinaus ausbaufähig. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Ältere Kollegen gibt es, diese werden jedoch gerne durch jüngere/günstigere Kollegen ersetzt oder die entsprechenden Stellen beim Ausscheiden eliminiert.
Wenig motivierend und geprägt von Misstrauen und Druck. Eine gute Führungskraft zeichnet aus, eigene Unsicherheiten kanalisieren zu können und nicht die ungefilterte Weitergabe von Themen.
Alte zugige Büros, im Winter sehr kalt mit gedrosselter Heizung und je nach Hausseite im Sommer >35 Grad. Die Technik ist nicht für alle MA auf dem neuesten Stand bzw. gleichen Niveau.
Die Kommunikation ist eine 6-, sie erfolgt ausschließlich via Anweisungen per Mail durch die direkte Führungskraft und halbjährlichen Town Hall Meetings durch den Vorstand. Konstruktiver Austausch ist nicht gewünscht.
Auf der Führungsebenen bis ins mittlere Management sind Männer im Lead, Positionen werden nach dem Similar-to-me-Prinzip besetzt.
Das Aufgabenfeld ist grundsätzlich interessant, allerdings sind viele Prozesse überholt und man verliert sind im alltäglichen Befüllen von Excellisten.
Gehalt, 13. Gehalt, Sozialleistungen, Weihnachtsgeld
Mitarbeitenden wird grundsätzlich misstraut. Das beste Beispiel ist das mobile Arbeiten: Es wird einem vorgegaukelt, dass nur im Büro richtig gearbeitet wird.
Update Juni 26:
Home-Office Tage müssen ab sofort in einer für alle KollegInnen zugänglichen Liste eingetragen und vom Einkaufsleiter genehmigt werden - inkl. Grund (zB Arzttermin, Kind Krank, Projektarbeit). Datenschutztechnisch sicherlich nicht 100% sauber - das interessiert aber niemanden. Wie sehr kann man seinen Mitarbeitenden misstrauen?
Mehr Wertschätzung und mehr Vertrauen gegenüber den Mitarbeitenden. Die Büroetagen, die Tee-Küchen sowie die Toiletten auf den Etagen müssen dringend renoviert werden. Die Vorgaben zum mobilen Arbeiten sollten weniger restriktiv gehandhabt werden. Eine Mitarbeiterumfrage ist lange überfällig.
Kühl und anonym. Hier ist viel Luft nach oben.
Mehr Schein als Sein – das trifft es auf den Punkt. Die inneren Abgründe sind tief.
Eigentlich nicht vorhanden. Am besten soll man rund um die Uhr erreichbar sein und arbeiten. Der Arbeitsdruck ist permanent hoch, sodass Überstunden an der Tagesordnung stehen. 2016 wurde eine Betriebsvereinbarung ‚Mobiles Arbeiten‘ verabschiedet, die aber nicht gelebt wurde. Seit einer Woche wurde diese Betriebsvereinbarung durch einen Handlungsrahmen ergänzt. Dieser sieht für jeden Mitarbeitenden ganze 6 Tage für mobiles Arbeiten vor: Aber bitte nicht vor oder nach dem Urlaub, nicht an Brückentagen und auch nicht in Kombination von Freitag und darauffolgendem Montag. Eine wirkliche Flexibilität bzw. New Work sieht anders aus. Das oft gepredigte Kredo ‚Zurück zur Normalität‘ sollte dringend überdacht werden. Die neue Normalität ist eine Andere, vor der sich EDEKA verschließt.
Es gibt einen Seminarkatalog mit einem entsprechenden Angebot. Alles was darüber hinausgeht, jedoch für die tägliche Arbeit notwendig wäre, wird kategorisch abgelehnt da es Geld kostet.
Das Gehalt scheint auf den ersten Blick OK. Es gibt aber keine Gehaltserhöhungen (außer die tariflichen Anpassungen). Eine außertarifliche Gehaltserhöhung ist faktisch unmöglich und bringt einen zum Verzweifeln. Gute Arbeit wird nicht belohnt bzw. honoriert. Es spielt also keine Rolle welche Arbeitsergebnisse geliefert werden.
Greenwashing nach außen. Intern 100% Verbesserungspotenzial. Mülltrennung? Kennt man in der EDEKA Zentrale offensichtlich nicht. Weitergabe des übrig gebliebenen Kantinenessens an die Tafel oder sonstige Einrichtungen? Nein – lieber schnell entsorgen. Dafür feiert man seit Jahren den Bewegungsmelder auf den Toiletten oder die LED-Beleuchtung in den Büros die der eines OPs gleichkommt.
Das ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Die Zusammenarbeit der Schnittstellen funktioniert nicht, da grundsätzlich alle Arbeiten und Entscheidungen in den Einkauf geschoben werden. Keine Schnittstelle will Verantwortung übernehmen.
Die Vorgesetzten haben immer Recht und der Meinung ist zu folgen. Für Führungskräfte gibt es keine entsprechende Eignungsprüfung – das finde ich grob fahrlässig.
Die Büroausstattung ist absolut unterirdisch. Höhenverstellbare Schreibtische gehören nicht zum Standard. Ein zweiter Bildschirm oder ein Notebook gehören ebenfalls nicht zur Standardausstattung. PC-Hardware wird nur neu angeschafft, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Headsets gab es erst nach 1,5 Jahren Pandemie. Ein totales Armutszeugnis.
Wer gerne in grauen, tristen und kleinen Büros arbeitet wird sich wohlfühlen. Das Umfeld schränkt sämtliche Kreativität ein. Wenn auf Anwesenheitspflicht gepocht wird, sollte wenigstens alles dafür getan werden, dass das Umfeld stimmt. Dies ist leider nicht der Fall.
Die Büros sind im Sommer unerträglich heiß – Raumtemperaturen von 29/30 Grad sind keine Seltenheit. Da hilft es auch nicht kostenfreies Wasser anzubieten. Im Winter ist es kalt und es zieht.
Eine direkte Kommunikation findet quasi nicht statt. Die Weitergabe von Informationen erfolgt strikt hierarchisch, sodass eigentlich zu keinem Zeitpunkt alle Mitarbeitenden den gleichen Wissensstand haben. Mails werden teilweise 5x weitergeleitet bis die Information beim richtigen Empfänger ankommt. Das Kommunikations-Medium Intranet ist zu 95% eine große Werbeplattform.
Chancengleichheit gibt es nicht. In der höheren Führungsebene sind Frauen rar. Diversity gibt es lediglich in Form eines Smoothies.
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