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eder 
GmbH
Bewertung

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Starker Kollegenzusammenhalt, aber deutlicher Verbesserungsbedarf bei Führung und Unternehmenskultur

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei eder - Agentur für Produktkommunikation in Ostfildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind die nach meiner Erfahrung stets pünktlichen Gehaltszahlungen sowie das
Weihnachts- und Urlaubsgeld, wodurch insgesamt 13,5 Gehälter gezahlt wurden. Besonders innerhalb
der einzelnen Teams habe ich die Zusammenarbeit überwiegend als gut und kollegial erlebt.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht sollte der Fokus stärker auf einer nachhaltigen Verbesserung der Unternehmenskultur
liegen. Eine offenere und transparentere Kommunikation zwischen Geschäftsführung, Produktion und
den übrigen Teams könnte dazu beitragen, Missverständnisse und wiederkehrende Probleme frühzeitig zu vermeiden.

Fachliche Entscheidungen sollten nach meiner Meinung stärker gemeinsam mit den
jeweils zuständigen und erfahrenen Mitarbeitenden getroffen werden.

Realistischere Projektplanungen und Deadlines könnten die Arbeitsbelastung reduzieren und
gleichzeitig die Qualität der Ergebnisse verbessern.

Darüber hinaus würde ich mir wünschen, dass organisatorische Veränderungen sorgfältiger geplant und anschließend auch langfristig und konsequent umgesetzt werden. Ebenso wäre eine Führungskultur wünschenswert, die besonderes Engagement sichtbar anerkennt, gleichzeitig aber auch bei wiederkehrenden Problemen Verantwortung einfordert und nachvollziehbare Konsequenzen zieht.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der einzelnen Teams habe ich die Zusammenarbeit teilweise als angenehm und kollegial
erlebt. Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre aus meiner Sicht jedoch häufig von hohem Zeitdruck,
sehr ambitionierten Deadlines und wiederkehrenden organisatorischen Problemen geprägt. Dabei
hatte ich teilweise den Eindruck, dass Rückmeldungen aus der Produktion nicht ausreichend in die
Planung und Entscheidungsfindung einbezogen wurden.

Image

Nach meinem Eindruck hatte das Unternehmen Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah mit geeigneten
Fachkräften zu besetzen. Über die genauen Ursachen kann ich keine Aussage treffen. Aus meiner
persönlichen Sicht könnte jedoch auch die Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitgeber eine Rolle
bei der Bewerberlage spielen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich insgesamt als eher schlecht empfunden. Hoher Zeitdruck, unrealistische Deadlines und wiederkehrende Planungsprobleme führten regelmäßig zu einer vermeidbaren Mehrbelastung der Mitarbeitenden.

Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit Überstunden und die teilweise fehlende Flexibilität seitens des Unternehmens. Während von den Mitarbeitenden häufig ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Entgegenkommen erwartet wurde, habe ich diese Flexibilität in umgekehrter Richtung nicht immer erlebt. Selbst kleinere individuelle Lösungen gestalteten sich teilweise unnötig schwierig.

Aus meiner Sicht fehlte es vor allem an einer ausgewogenen Berücksichtigung der Interessen von Unternehmen und Mitarbeitenden. Mit einer realistischeren Projektplanung und mehr gegenseitigem Entgegenkommen ließe sich hier einiges verbessern.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung habe ich als stark eingeschränkt erlebt. Eine finanzielle
oder zeitliche Unterstützung durch das Unternehmen war nach meiner Erfahrung nur selten
beziehungsweise kaum vorhanden. Fortbildungen mussten daher aus meiner Sicht überwiegend selbst
organisiert, selbst bezahlt und teilweise in der Freizeit oder während des Urlaubs durchgeführt werden, sofern man diese machen wollte.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung habe ich im Vergleich zu ähnlichen Positionen innerhalb der Branche als eher unterdurchschnittlich empfunden. Insbesondere im Hinblick auf die fachlichen Anforderungen, die übernommene Verantwortung und die individuellen Qualifikationen sehe ich hier Verbesserungspotenzial.

Darüber hinaus entstand bei mir teilweise der Eindruck, dass neu eingestellte Mitarbeitende, die zunächst noch umfassend eingearbeitet werden mussten, bessere Vergütungskonditionen erhielten als langjährige Beschäftigte mit entsprechendem Fachwissen und Erfahrung. Auch wenn individuelle Gehaltsvereinbarungen selbstverständlich von verschiedenen Faktoren abhängen, hätte ich mir hier eine transparentere und ausgewogenere Vergütungsstruktur gewünscht, die bestehende Expertise und langjährige Betriebszugehörigkeit stärker berücksichtigt.

Positiv hervorzuheben sind die angebotenen Zusatzleistungen wie JobRad sowie das Weihnachts- und Urlaubsgeld. Auch die stets pünktlichen Gehaltszahlungen habe ich als zuverlässig und positiv erlebt.

Insgesamt würde ich mir eine stärker an Qualifikation, Berufserfahrung und Verantwortung orientierte sowie wettbewerbsfähigere Vergütungsstruktur wünschen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialthemen schienen in meinem persönlichen Arbeitsalltag nur eine untergeordnete
Rolle zu spielen. Konkrete Maßnahmen oder ein deutlich wahrnehmbares Engagement in diesen
Bereichen waren für mich nur eingeschränkt erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Den Zusammenhalt innerhalb der einzelnen Teams habe ich überwiegend als sehr positiv erlebt. Gerade in stressigen Projektphasen konnte man sich häufig aufeinander verlassen und gegenseitig unterstützen. Viele Kolleginnen und Kollegen waren engagiert, hilfsbereit und haben auch über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus Verantwortung übernommen.

Teamübergreifend war die Zusammenarbeit allerdings nicht immer so harmonisch. Unterschiedliche Interessen, mangelnde Kommunikation und teilweise ungelöste Konflikte erschwerten aus meiner Sicht den Zusammenhalt zwischen den Abteilungen.

Insgesamt waren für mich die Kolleginnen und Kollegen und der Zusammenhalt innerhalb der Teams einer der größten Pluspunkte des Unternehmens.

Umgang mit älteren Kollegen

Den Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen habe ich insgesamt als respektvoll und
wertschätzend erlebt. In diesem Bereich war mein persönlicher Eindruck überwiegend positiv.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten empfand ich als verbesserungswürdig. Fachliche Einschätzungen, technische Bedenken und realistische Aufwandsschätzungen wurden nach meiner Erfahrung häufig nicht ausreichend berücksichtigt, obwohl sie sich später oftmals als berechtigt erwiesen. Bei Projektproblemen wurden Ursachen aus meiner Sicht zunächst bei den ausführenden Mitarbeitenden gesucht, statt auch organisatorische Entscheidungen zu hinterfragen.

Zudem vermisste ich teilweise Wertschätzung, Transparenz und gegenseitiges Entgegenkommen. Besonders kritisch empfand ich, dass zusätzliches Engagement und gute Leistungen nicht immer angemessen anerkannt wurden, während wiederkehrende Probleme oder mangelnde Verantwortungsübernahme selten erkennbare Konsequenzen hatten.

Ich hätte mir eine konsequentere, fairere Führungskultur gewünscht, die fachliche Expertise respektiert, Leistung anerkennt und Verantwortung auf allen Ebenen einfordert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als verbesserungswürdig erlebt. Während meiner Beschäftigungszeit kam es wiederholt zu Problemen mit der Gebäudeinstandhaltung, unter anderem durch Wassereintritt an der Decke. Hier hätte ich mir eine nachhaltigere und zeitnahe Behebung der Probleme gewünscht.

Positiv hervorzuheben ist die vorhandene Klimaanlage, die insbesondere während der Sommermonate für angenehme Temperaturen am Arbeitsplatz sorgte.

Insgesamt sehe ich vor allem bei der Instandhaltung und Pflege der Räumlichkeiten Verbesserungspotenzial, um langfristig ein angenehmes und zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Kommunikation

Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung habe ich häufig als intransparent und wenig konkret erlebt. Wichtige Themen, Entscheidungen und organisatorische Veränderungen wurden aus meiner Sicht oftmals nur vage kommuniziert, wodurch Hintergründe und Zielsetzungen nicht immer nachvollziehbar waren. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die Produktionsleitung nicht immer ausreichend über aktuelle Entwicklungen informiert war und fachliche Entscheidungen teilweise ohne angemessene Einbindung der zuständigen Mitarbeitenden getroffen wurden.

Hinzu kam, dass Umstrukturierungen, Kommunikationsrichtlinien und neue Prozesse wiederholt angekündigt oder eingeführt, jedoch selten konsequent umgesetzt wurden. Maßnahmen wurden teilweise bereits nach kurzer Zeit wieder verändert, nicht mehr eingehalten oder vollständig aufgegeben. Auch teamübergreifende Konflikte blieben aus meiner Sicht häufig ungelöst.

Insgesamt hätte ich mir eine offenere, verbindlichere und transparentere Kommunikation sowie mehr Kontinuität bei organisatorischen Entscheidungen gewünscht.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.