Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.2.2026
Die e:fs TechHub GmbH wird in den Bewertungen insgesamt neutral eingestuft, wobei die Arbeitsatmosphäre durch erhebliche Personalkürzungen stark beeinträchtigt wurde. Nach Entlassungen von bis zu 50% der Belegschaft herrscht ein angespanntes Klima und Misstrauen gegenüber der Führung. Mitarbeiter:innen berichten von Diskrepanzen zwischen dem freundlichen Auftreten und dem tatsächlichen Verhalten von Vorgesetzten. Im Bereich der Aufgaben wird die Situation negativ bewertet, da interessante Projekte selten sind und viele Tätigkeiten als bürokratisch oder langweilig empfunden werden. Die Kommunikation wird als intransparent kritisiert, mit vielen unerfüllten Versprechen und taktischen Informationsweitergaben. Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, die sich gegenseitig unterstützen, ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei e:fs TechHub GmbH zeigt sich als zwiespältig. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von einer einst positiven Stimmung und einem gewissen "efs Spirit", der teilweise noch vorhanden ist. Andererseits hat sich das Arbeitsklima merklich verschlechtert. Besonders auffällig sind die Hinweise auf eine angespannte Atmosphäre nach umfangreichen Entlassungen, die etwa die Hälfte der Belegschaft betrafen. Diese Personalkürzungen haben zu Demotivation, Druck und Unsicherheit geführt.
Zudem beschreiben einige Mitarbeiter:innen ein Missverhältnis zwischen einer vordergründig freundlichen Umgangsweise und problematischen Verhaltensweisen im Hintergrund - wie etwa Kolleg:innen und Vorgesetzte, die hinter dem Rücken tuscheln und Notizen machen. Auch von chaotischen Projektabläufen und unzureichender Kommunikation ist die Rede. Das Vertrauen in die Führungsebene scheint durch die als willkürlich empfundenen Personalmaßnahmen und Umstrukturierungen gelitten zu haben, wobei auch die allgemeine Situation im VW-Konzern als belastend für die Stimmung wahrgenommen wird.
Bei e:fs TechHub GmbH werden die Aufgaben von den Mitarbeiter:innen überwiegend als wenig ansprechend empfunden. Viele Beschäftigte beklagen, dass die Arbeit häufig eintönig, bürokratisch und intellektuell wenig herausfordernd ist. Die Projekte werden als langweilig beschrieben, wobei einige Mitarbeiter:innen anmerken, dass gut laufende Projekte eingestellt wurden und neue, spannende Möglichkeiten fehlen. Die Abhängigkeit von CARIAD und Sparmaßnahmen in der Automobilindustrie, insbesondere beim VW-Konzern, scheinen die Situation zu verschärfen. Die Projektzuweisung wird als Glückssache betrachtet, und die Software-Entwicklung, die früher interessanter war, ist kaum noch vorhanden. Einige Mitarbeiter:innen sind bereits froh, überhaupt Aufgaben zu haben und nicht in Kurzarbeit gehen zu müssen.
Die Kommunikation bei e:fs TechHub GmbH wird überwiegend negativ bewertet. Obwohl regelmäßige Meetings, Firmenversammlungen und ein Intranet für den Informationsaustausch existieren, kritisieren Mitarbeiter:innen besonders die mangelnde Transparenz bei Unternehmensentscheidungen. Die Kommunikation innerhalb der Teams wird zwar teilweise positiv gesehen, doch auf Unternehmensebene herrscht Unzufriedenheit. Besonders auffällig ist, dass Versprechen über neue Geschäftsfelder oder Aufträge oft nicht eingehalten werden. In schwierigen Zeiten verliert die Kommunikation an Authentizität, und negative Nachrichten werden taktisch vermittelt oder erst mit erheblicher Verspätung weitergegeben, was das Vertrauen der Mitarbeiter:innen untergräbt. Versuche, die Situation zu beschönigen, werden von der Belegschaft durchschaut.
Bei e:fs TechHub GmbH wird das Gehalt von den Mitarbeiter:innen als durchschnittlich bewertet. Während einige Beschäftigte die Bezahlung als fair oder gut empfinden, berichten mehrere, dass das Gehaltsniveau nur akzeptabel sei und nichts Besonderes darstelle. Ein problematischer Aspekt scheint die Gehaltsentwicklung zu sein - mehrere Bewertungen erwähnen, dass es über längere Zeiträume (bis zu drei Jahren) keine Gehaltserhöhungen gegeben habe, was besonders angesichts der Inflation als negativ wahrgenommen wird. Zudem wurden offenbar aufgrund der finanziellen Situation des Unternehmens Sozialleistungen gekürzt oder gänzlich gestrichen, was ebenfalls kritisch gesehen wird. Die Herausforderungen bei der Gewinnung neuer Projekte, insbesondere im VW-Umfeld, werden als mögliche Ursache für die durchschnittliche Vergütungssituation genannt.
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