Widerspruch zwischen Schein und Sein – Transparenz fehlt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Strategische Ausrichtung und Standortfokus:
Die für mich spürbare Zersplitterung des Unternehmens durch die Strukturveränderungen im Konzern erzeugte bei mir den Eindruck, dass Unternehmensteile flexibler handhabbar gemacht werden sollen. Zudem empfinde ich die allgemeine strategische Ausrichtung des Konzerns als Belastung für die Standorte vor Ort, da für mich gefühlt Unklarheit über die langfristige Relevanz der hiesigen Aufgabenbereiche herrschte. Dies trug aus meiner Sicht zu einer enormen Verunsicherung der Belegschaft bei und beeinträchtigte mein persönliches Gefühl von langfristiger Arbeitsplatzsicherheit am hiesigen Standort massiv.
Verbesserungsvorschläge
Ich würde mir wünschen, dass das Unternehmen offener mit kritischen Stimmen umgeht und internes Feedback als Chance zur Weiterentwicklung nutzt, anstatt gefühlt defensiv darauf zu reagieren. Meinem persönlichen Eindruck nach wird im Haus stark darauf geachtet, wie das Unternehmen nach außen wirkt, anstatt sich aus meiner Sicht tiefgreifend mit den realen Erfahrungen der Mitarbeitenden im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen. Ich empfehle eine transparente, von Vertrauen geprägte Kommunikation auf Augenhöhe sowie eine objektivere Fehlerkultur, bei der auch unbequeme Meinungen gehört und konstruktiv reflektiert werden.
Gehalt/Benefits
Ich hatte den persönlichen Eindruck, dass das Gehaltsgefüge gefühlt unter dem Durchschnitt lag, den ich aus meiner bisherigen Branchenerfahrung kenne. Gehaltsanpassungen und Gehaltserhöhungen wurden nach meinem Empfinden leider nicht nach einem für mich nachvollziehbaren Leistungsprinzip vergeben. Statt objektiver Kriterien oder messbarer Erfolge fand ich die Kriterien für die finanzielle Entwicklung im Haus intransparent und hatte das Gefühl, dass eine sehr starke Anpassung an die Erwartungen der Führungsebene nötig ist. Eine transparente, faire und leistungsorientierte Vergütungsstruktur war für mich in meinem persönlichen Arbeitsalltag leider nicht wahrnehmbar.
Karriere/Weiterbildung
Aus meiner Sicht fühlten sich die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen limitiert an. Ich persönlich konnte keine für mich strukturierten oder transparenten Karrierepfade erkennen, und auch die Förderung von Weiterbildungen kam mir subjektiv ausbaufähig vor. Ähnlich wie bei meinem Eindruck zur Gehaltsstruktur hatte ich persönlich das Gefühl, dass Aufstiegschancen und Förderungen in meinem Umfeld nicht immer für alle Beteiligten vollkommen transparent wahrnehmbar waren. Fachliche Qualifikationen rückten dadurch in meiner individuellen Wahrnehmung gefühlt manchmal in den Hintergrund. Ich empfand die Aufstiegskriterien als sehr subjektiv. Meinem Empfinden nach habe ich hier eine neutrale, rein sachliche Unterstützung vermisst, weshalb ich die Vergabe von Beförderungen und Weiterbildungsangeboten in meinem Arbeitsalltag persönlich als wenig nachvollziehbar wahrgenommen habe.