Das größte Problem ist oft nicht das Problem selbst, sondern die Art, wie man damit umgeht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die Vielfalt der Arbeit
- Der gute Kollegenzusammenhalt
- Der firmeninterne Umgang miteinander
- Dass es ausreichend Parkplätze gibt
Verbesserungsvorschläge
- Gehaltsauszahlungssystem überdenken
- Qualifizierte Mitarbeiter einstellen
- Kompetenzen und Fähigkeiten von Führungskräften neu bewerten
- Mehr auf gute Arbeitsbedingungen achten
- Mitarbeiter aus der ständigen Belastung bzw. dem „Druck“ herausnehmen
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich herrscht eine harmonische Atmosphäre. Es wird viel gelacht und der Umgang ist freundlich und fast familiär. Allerdings kommt es vor, dass einzelne ältere Führungskräfte überreagieren und mehr verlangen, als eigentlich machbar oder notwendig ist.
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Leider nicht mehr das was es mal war!
Work-Life-Balance
Man hat im Grunde zwei Möglichkeiten: Entweder man arbeitet regulär 40 Stunden im Zwei-Schicht-System, um über die Runden zu kommen. Oder man macht täglich 10-Stunden-Tage und arbeitet zusätzlich an Wochenenden und Feiertagen, um sich finanziell besserzustellen und mit anderen mithalten zu können. Dabei geht halt Freizeit drauf. Die Entscheidung liegt bei dir.
Karriere/Weiterbildung
Eher nicht, kommt auf die Voraussetzungen und Vorkenntnisse an!
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist Verhandlungssache, liegt aber eher unter dem Durchschnitt der Branche. Nach langer Zeit gab es zwar eine Lohnerhöhung, aber sie ist nur sehr gering und bringt kaum eine Verbesserung.
Die Unterschiede zwischen den Mitarbeitern sind sehr groß. Vor allem Mitarbeiter ohne Ausbildung oder mit schlechten Sprachkenntnissen werden oft schlechter bezahlt.
Einige Führungskräfte finden das sogar gut, weil es Kosten spart. Gleichzeitig nutzen sie selbst Vorteile wie ein Firmenauto. Das wirkt wie eine klare Doppelmoral.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Stahl, Altmetalle und Hartmetalle werden zwar getrennt, allerdings eher aus wirtschaftlichen Gründen als aus Umweltbewusstsein. Ansonsten wird Müll kaum getrennt und meist alles im Restmüll entsorgt. Altöle und alte Emulsionen werden, soweit ich weiß, recycelt.
Das Sozialbewusstsein ist ausbaufähig. Es fehlt an einem einheitlich respektvollen Umgang, besonders durch einige Führungskräfte
Kollegenzusammenhalt
Gut, ohne diesen Zusammenhalt wäre es manchmal schwer auszuhalten. Man unterstützt neue und schwächere Kollegen und zeigt Respekt gegenüber den erfahrenen Mitarbeitern. Allerdings sollte man auch vorsichtig sein, welche Informationen man teilt, da einige Mitarbeitende diese an Führungskräfte weitergeben, um sich selbst besser darzustellen.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektvoller Umgang im ganzen Betrieb- beruht sich aber auf Gegenseitgkeit!
Vorgesetztenverhalten
In der Vergangenheit wurden Mitarbeitende häufig aufgrund ihrer fachlichen Leistung an der Maschine zu Abteilungs- oder Teamleitern befördert. Für Führungsaufgaben waren viele jedoch nur unzureichend geeignet. Es fehlte oft an Menschenkenntnis, Empathie, Planungssicherheit sowie an Offenheit für Kritik.
Im letzten Jahr wurden qualifizierte externe Schichtleiter eingestellt, die über die notwendigen Führungskompetenzen verfügen, offener agieren und viele Altprobleme schrittweise aufarbeiten. Gleichzeitig erschwert das übergeordnete Management weiterhin Verbesserungen, da Entscheidungen teilweise wenig unterstützend wirken.
Im direkten Arbeitsalltag mit den Schichtleitern ist die Zusammenarbeit jedoch deutlich angenehmer: Sie ist kompetent, strukturiert und vor allem menschlich.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung ist oft laut. Manchmal ist es klimatisiert, manchmal nicht. Auch die Absauganlage funktioniert nicht immer zuverlässig. Teilweise ist man Öl- und Emulsionsnebel ausgesetzt, und gelegentlich kommt man an den Kopfschmerzen nicht vorbei.
Kommunikation
Keine großartige Kommunikation die von uns als Bediener benötigt wird. Wenn etwas mitgeteilt werden muss, lesen wir es entweder am Aushang oder es spricht sich schnell rum. Meistens sind die Benachrichtigungen sowieso sehr spontan und kurzfristig.
Gleichberechtigung
Diskriminierung ist eine Krankheit. Bei manchen Führungskräften gibt es eine klare Grenze im Kopf: Sie unterstützen vor allem langjährige Mitarbeiter – egal ob bei der Arbeit, bei Meinungen oder sogar bei Vorwürfen. Was diese Mitarbeiter sagen, wird eher geglaubt und kaum hinterfragt.
Dadurch werden nicht alle gleich behandelt. Die Aussagen der Mitarbeiter haben unterschiedlich viel Gewicht, je nachdem, wer sie macht. Deshalb ist echte Gleichberechtigung in der Abteilung nicht immer gegeben.
Interessante Aufgaben
Sehr interessant ist die Arbeit an Dreh- und Fräsmaschinen sowie die Prüfung fertiger Bauteile unter dem Mikroskop – insbesondere im Bereich Medizin- und Messtechnik. Die Produktvielfalt ist groß, wodurch die Aufgaben abwechslungsreich, spannend und anspruchsvoll bleiben. Und falls doch einmal Langeweile aufkommt, wird mit zusätzlicher Maschinenbedienung schnell für Abwechslung gesorgt ;-)