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Bewertung

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Chaotisch, Keine Transparenz und Falsche Versprechungen

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling bei KLINGEL medical metal GmbH in Pforzheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fragwürdige Vorgehensweisen sind leider keine Ausnahme. So wurden unter anderem Mitarbeitende während des Mutterschutzes, der Elternzeit oder in Langzeiterkrankung gekündigt – ebenso wie Auszubildende, die nur vier Wochen vor ihrem Ausbildungsbeginn ihre Zusage verloren. Solche Entscheidungen werfen erhebliche ethische und rechtliche Fragen auf und zeugen von einem äußerst bedenklichen Umgang mit Personalverantwortung.

Verbesserungsvorschläge

1. Die Mehrheit der Mitarbeitenden ist unzufrieden – anstatt sie in großer Zahl zu kündigen, sollte das Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um deren Motivation und Bindung zu stärken. Nur so lässt sich die Produktion langfristig stabil halten.
2. Entscheidungen sollten nicht ausschließlich unter dem Aspekt der Kosteneinsparung getroffen werden, sondern nach ihrer tatsächlichen Sinnhaftigkeit. Der derzeitige, stark von Investoren geprägte Fokus auf kurzfristige Gewinne führt langfristig zu Verlusten. Jeder mit ein wenig Verstand erkennt, dass die Investoren aktuell nur versuchen, das Unternehmen künstlich aufzublähen, um anschließend ihr Geld abzuziehen – und das Unternehmen dann fallen zu lassen.

Entscheidungen sollten von Personen getroffen werden, die tatsächlich Fachkompetenz besitzen. Und wenn intern das Know-how fehlt, sollte man den Mut haben, externe Expertise – beispielsweise von einer der Big Four Unternehmensberatungen – hinzuzuziehen, bevor das Unternehmen endgültig gegen die Wand gefahren wird.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung.
In der Verwaltung wurde kürzlich eine räumliche Modernisierung vorgenommen – zuvor erinnerten die Büroräume eher an den Stil der 1980er-Jahre.

Work-Life-Balance

40 Überstunden im Monat – und die Arbeit ist dennoch nicht erledigt. Das spricht im Grunde für sich.

Gehalt/Benefits

Im Bewerbungsgespräch wurde ein attraktives Gehalt in Aussicht gestellt – im tatsächlichen Angebot lagen die Konditionen jedoch rund 10.000 € darunter.

Positiv hervorzuheben sind allerdings die 30 Urlaubstage sowie das zusätzliche Urlaubsgeld.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein älterer Kollege sollte entlassen werden, weil er angeblich zu oft krank war – dabei befand er sich bereits im Ruhestand. Dass er dennoch auf der „Abschussliste“ stand, spricht Bände und ist schlichtweg absurd.

Vorgesetztenverhalten

Sehr schlecht. Von echter Führung kann hier keine Rede sein. Es gibt kein Feedback – nur Anweisungen. In meiner gesamten Laufbahn habe ich noch nie eine derart schwache Führung erlebt. Wenn sich abteilungsübergreifend das Gerücht hält, die Führungskraft habe „keine Ahnung“, ist das ein deutliches Warnsignal. Der mehrfach erfolgte Wechsel auf dieser Position spricht ebenfalls für sich.

Arbeitsbedingungen

Die IT-Infrastruktur ist grundsätzlich modern, jedoch für komplexe Arbeiten mit mehreren Bildschirmen deutlich zu langsam.

Im Sommer herrschen im Büro angenehme 30 Grad – selbst dann, wenn die über zehn Jahre alte Klimaanlage in Betrieb ist.

Kommunikation

Die globale Kommunikation verläuft insgesamt zufriedenstellend. Über das Intranet wird man regelmäßig mit Updates auf dem Laufenden gehalten.

Innerhalb des Unternehmens hingegen findet kaum echte Kommunikation statt – überwiegend werden lediglich Anweisungen weitergegeben.

Interessante Aufgaben

Hier geht es ausschließlich um stupides Abarbeiten. Zu Beginn wurden andere Erwartungen geweckt, doch letztlich bestand die Tätigkeit darin, den ganzen Tag mit Excel-Tabellen zu arbeiten – Tabellen, die am Ende entweder ungenutzt blieben oder fehlerhaft waren, da bereits die zugrunde liegenden Daten von Anfang an unzuverlässig und fehlerhaft waren.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen bei uns so ausführlich zu schildern. Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit in unserem Unternehmen in einigen Punkten als unzufriedenstellend erlebt haben. Transparente Kommunikation, verantwortungsvolles Handeln sowie ein respektvoller Umgang mit unseren Mitarbeitenden haben für uns einen hohen Stellenwert. Die von Ihnen angesprochenen Themen, insbesondere im Hinblick auf Führungsverhalten, Entscheidungsprozesse und Arbeitsbelastung, nehmen wir sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass es in einem sich wandelnden Unternehmensumfeld immer wieder Herausforderungen gibt, und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Strukturen, Abläufe, sowie die interne Kommunikation weiter zu verbessern. Bezüglich Ihrer Anmerkungen zu Personalentscheidungen möchten wir betonen, dass wir solche Schritte stets mit größter Sorgfalt und ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen treffen. Jede Entscheidung erfolgt nach gründlicher Abwägung aller relevanten Faktoren und niemals ohne nachvollziehbare Gründe. Sollten Sie zu einzelnen Punkten Ihrer Bewertung noch einmal das persönliche Gespräch wünschen, können Sie sich gerne an Ihre ehemalige Führungskraft oder die Personalabteilung wenden. Wir würden uns freuen, noch einmal die Möglichkeit zu erhalten, über Ihre Erfahrungen zu sprechen und mögliche Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.

Herzliche Grüße
Ihr Elos MedTech HR Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.