28 von 68 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es ist schwierig dem Unternehmen noch positive Aspekteabzuringen
insbesondere Umgang mit Mitarbeitern und Kommunikation ist schlecht. Management hat in den letzten Monaten das Vertrauen der Mitarbeiter verloren. Viele bekannte Probleme werden nicht angepackt.
Meeting-, Kommunikations- und Fehlerkultur dringend auf den Prüfstand stellen.
Hoher Workload trotzdem stetige Verschlechterung der Situation
Massiver Imageverlust im letzten Jahr. Viele Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Probleme des Standortes
Hoher Workload, hohe Krankenquote
Aufgrund der Krisensituation und Workload nicht vorhanden
Gehalt ist in Ordnung, hängt aber stark von Abteilung und Position ab
Nicht vorhanden
In der Krise versucht jeder seinen eigenen Arbeitsplatz zu sichern. Kein WIR Gefühl mehr. Sondern: wie lange funktioniert das hier noch...
Abhängig von Abteilung
Viele Vorgesetzte sind beförderte Spezialisten aber keine richtigen Führungskräfte. Umgang mit Mitarbeitern ist z.T. indiskutabel
Aufgrund schlechter Arbeitsatmosphäre und Vorgesetztenverhalten keine empfehlenswerte Abreitsbedingungen
Der Flurfunk funktioniert noch am Besten, teilweise wissen MA außerhalb des Unternehmens besser bescheid als die internen Mitarbeiter. Kommunikation des Managements ist schlecht
Durch die schwierige wirtschaftliche Lage arbeitet man nur noch von Notfall zu Notfall
Die Kugelschreiber die noch funktionieren und zuverlässig sind die gibt es massig.
Ich muss überlegen ………. Sorry mir fällt nichts mehr ein.
Ich finde es positiv, dass einige ehemalige sowie aktuelle Mitarbeitende hier offen ihr tatsächliches Empfinden und ihre Einschätzung teilen. Ich bin überzeugt, dass deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen eine negative Rückmeldung geben würden, als es bisher der Fall ist.
Viele nutzen die Plattform allerdings nicht – sei es, weil sie Kununu nicht kennen oder aufgrund ihrer begrenzten Sprachkenntnisse. Dadurch spiegelt das aktuelle Stimmungsbild vermutlich nur einen Teil der tatsächlichen Meinung der Belegschaft wider.
Seit der Übernahme durch Elos und der Einführung einer neuen Geschäftsleitung ist die zuvor groß angekündigte Vision wie ein Ballon zerplatzt.
Entscheidungen wirken zunehmend unausgereift, widersprüchlich und gehen letztlich zu Lasten der Mitarbeitenden. Aussagen wie „Die Kunden stehen hinter uns“, „Die Kunden bestellen“ oder Hinweise auf den „Code of Conduct“ wirken eher wie leere Versprechen. Leider entsteht der Eindruck, dass die Führungsetage an eine Unternehmensrealität glaubt, die so nicht existiert.
Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter „die Rentiere“ haben das Unternehmen verlassen oder mussten gehen. Zurück bleibt eine Vision voller leeren Versprechungen, die niemand mehr ernst nimmt.
Die meisten Maschinen sind veraltet, die Arbeitsbereiche schmutzig, unstrukturiert und insgesamt mangelhaft organisiert.
In der Produktion (die in den 80ger Jahren stehen geblieben ist, außer Werk4) herrscht teilweise eine schlechte Luftqualität (Ölfilm), der größte Teil der Produktion ist nicht klimatisiert was besonders im Sommer höheren Temperaturen sehr belastend ist.
Rettet sich wer kann.
Die Titanic ist in Schräglage und unaufhaltsam am sinken. Der Kapitän mit seinen unfähigen und übergewichtigen Offizieren die bei verschossener Kajüte den Kurs nicht bestimmen können haben den potentiellen Erfolgskurs gerammt. Die sollen natürlich das Schiff nicht verlassen und mit untergehen.
Ein umfassender Austausch der Geschäftsleitung sowie der zweiten und dritten Führungsebene wäre sinnvoll, um frische Expertise, Transparenz und strukturiertes Management ins Unternehmen zu bringen. Nur mit einer fachlich starken und verantwortungsbewussten Führung kann wieder Stabilität geschaffen und das Vertrauen der Mitarbeitenden zurückgewonnen werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit äußerst belastend. Der Umgang mit Mitarbeitenden in der Vergangenheit hat zu einer stark demotivierten und unzufriedenen Belegschaft geführt. Viele engagierte und leistungsstarke Mitarbeitende haben das Unternehmen verlassen müssen, weitere wurden durch Abfindungen zum Weggang bewegt. Die daraus resultierenden Lücken sind im Arbeitsalltag klar spürbar.
Zahlreiche Probleme sind seit Langem bekannt, werden jedoch nur selten konsequent angegangen. Statt Lösungen zu schaffen, entstehen oftmals neue Schwierigkeiten. Verantwortlichkeiten werden häufig von sich geschoben, wodurch sich der negative Kreislauf weiter verstärkt.
Die Geschäftsleitung trägt mit endlosen Meetings ohne erkennbaren Nutzen zu dieser Situation bei. Gleichzeitig wird die Inkompetenz einzelner Führungskräfte oder favorisierter Mitarbeitender toleriert oder sogar unterstützt, was Vertrauen und Motivation weiter schwächt.
Insgesamt führt all das zu einer Atmosphäre, die weit unter dem liegt, was für ein gesundes und produktives Arbeitsumfeld notwendig wäre.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass erkennbar versucht wurde, das öffentliche Bild des Unternehmens auf Kununu künstlich ins Positive zu rücken. Offensichtlich wurden Führungskräfte angehalten, ebenfalls positive Bewertungen abzugeben, um den Gesamteindruck zu verbessern.
Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild, das nicht den Erfahrungen vieler Mitarbeitenden entspricht und die tatsächlichen Probleme verdeckt statt sie anzugehen.
Wenn eine Firma sogar Auszubildende kurz vor Start „abkündigt“, ist das
ein absoluter Vertrauensbruch. Das spricht nicht nur für chaotische Führung, sondern auch für fehlenden Respekt gegenüber jungen Menschen, die sich gerade erst ins Berufsleben wagen.
Kein Wunder, dass die Stimmung dann im Keller ist. Wenn intern schon viel gemeckert wird und extern negativ berichtet wird, entsteht ein Kreislauf, der schwer zu stoppen ist.
Es gibt kaum jemanden der noch was Positives zu berichten hat, die meisten sind nur am Motzen.
In der Produktion ist eine ausgewogene Work-Life-Balance praktisch nicht vorhanden. Die regulären 40 Wochenstunden reichen selten aus, da zusätzliche Arbeitszeit sowie Wochenendarbeit erwartet werden.
Währenddessen genießen einige „Lieblinge“ der Geschäftsleitung regelmäßig Homeoffice. Dabei stellt sich die Frage, wie gewisse Abteilungsleiter, die kaum Präsenz zeigen, ihre Bereiche effektiv führen sollen.
Auch in der Geschäftsleitung fällt auf, dass Homeoffice sehr gerne genutzt wird. An diesen Tagen fehlt häufig klare Führung, was sich negativ auf die Abläufe und die Motivation im Team auswirkt.
Nach dem Motto „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ fehlt an solchen Tagen oft jede Struktur und Führung.
Weiterbildungsangebote sind nur begrenzt vorhanden und werden vonseiten des Unternehmens kaum aktiv gefördert. Klare Karrierepfade oder transparente Entwicklungsmöglichkeiten existieren praktisch nicht.
Mitarbeitende, die fachlich stark waren und Potenzial für höhere Aufgaben mitbrachten, haben das Unternehmen häufig verlassen, weil ihre Fähigkeiten nicht erkannt, nicht genutzt oder nicht weiterentwickelt wurden.
Dadurch fehlt es heute zusätzlich an Know-how und Vorbildern, die andere hätten mitziehen können
Das Thema Vergütung sorgt im Unternehmen für erhebliche Unzufriedenheit. Leistungsbezogene Gehaltserhöhungen sind praktisch nicht realistisch; in der Regel bleibt nur die allgemeine Lohnerhöhung – sofern man sie überhaupt erhält. Auch diese wird nicht einheitlich gewährt, was zusätzliche Ungleichbehandlung schafft.
Erst wenn Mitarbeiter ein Führungszeugnis anfordern oder eine Kündigung vorlegen, scheint Bewegung in Gespräche über das Gehalt zu kommen aber dann ist es eh zu spät. Wertschätzung sieht anders aus.
Besonders problematisch ist, dass Leiharbeiter, die von den langjährigen Mitarbeitern eingearbeitet werden, häufig mehr verdienen als diese. Das führt verständlicherweise zu erheblicher Frustration und einer dauerhaft angespannten Stimmung im Team.
Nicht mal der Müll wird richtig getrennt.
In der Produktion gibt es vereinzelt guten Zusammenhalt und Kollegialität. Dort unterstützen sich einige gegenseitig und versuchen trotz der schwierigen Rahmenbedingungen das Beste aus dem Alltag zu machen.
Auf Führungsebene bis hin zur Geschäftsleitung wirkt der Zusammenhalt hingegen kaum vorhanden. Nach außen wird ein freundliches Miteinander gezeigt, doch intern fehlt es stark an Vertrauen und echter Zusammenarbeit.
Lästereien, Sticheleien und interne Spannungen gehören leider zum täglichen Bild.
Es gibt kaum älter Mitarbeiter, die hat man gehen lassen.
Viele langjährige und erfahrene Führungskräfte, die das Unternehmen Klingel über Jahre geprägt haben, sind nicht mehr im Unternehmen. Zurückgeblieben ist überwiegend eine neue Generation an Vorgesetzten, die häufig ohne ausreichende fachliche oder soziale Kompetenz in ihre Rollen gesetzt wurden.
Es entsteht der Eindruck, dass manche Positionen aus reiner Verzweiflung oder mangels Alternativen besetzt wurden. Die Folgen spüren die Teams täglich: unsichere Entscheidungen, fehlende Klarheit und mangelnde Unterstützung im Arbeitsalltag.
Es gibt noch einige wenige Führungskräfte, die wissen, wie das Unternehmen früher funktionierte. Statt deren Erfahrung zu nutzen, hat man diese jedoch zunehmend aus wichtigen Entscheidungsprozessen herausgenommen oder zum Schweigen gebracht.
Es gibt Bemühungen, bestimmte Verbesserungen umzusetzen, doch gemessen an der Größe des Unternehmens und insbesondere an der Branche (Medizintechnik) sind die Arbeitsbedingungen insgesamt
unzureichend. Im Sommer in der Produktion ist es sehr, sehr heiß.
Andere Unternehmen in diesem Bereich sind deutlich besser aufgestellt.
Ein großes Problem ist die mangelhafte Ausstattung an den Maschinen: Wichtige Arbeitsmittel fehlen regelmäßig, besonders bei schichtübergreifenden Tätigkeiten. Dadurch entsteht täglich unnötiger Suchaufwand und Zeitverlust, was die Arbeit zusätzlich erschwert.
Die Büroräume sind grundsätzlich in Ordnung, aber die Produktionsbereiche entsprechen in vielen Punkten nicht dem Standard, den man in dieser Branche erwarten müsste.
Die Kommunikation gehört zu den größten Schwachstellen im Unternehmen. Seit der Übernahme durch Elos und dem damit verbundenen Kurswechsel hat sich die interne Informationsweitergabe spürbar verschlechtert, was zu großer Unsicherheit in der Belegschaft führt.
Mündliche Absprachen werden häufig nicht eingehalten, wichtige E-Mails bleiben unbeantwortet oder werden erst sehr spät bearbeitet. Die grundlegende Bringschuld in der Kommunikation scheint weitgehend verloren gegangen zu sein.
Wesentliche Informationen, die für den Arbeitsalltag und die Orientierung wichtig wären, werden zurückgehalten – dafür verbreiten sich belanglose Inhalte schnell über den Flurfunk. Dadurch entsteht das Gefühl, als würde jeder „eine andere Sprache sprechen“, ohne dass jemand in der Lage ist, Informationen klar zu übersetzen oder zu deuten.
Das vorhandene globale Intranet wird zwar intensiv genutzt, bietet aber größtenteils Inhalte, die wenig Mehrwert liefern und das Unternehmen inhaltlich kaum weiterbringen.
Gibt es sowas überhaupt bei Klingel?
Das Interessante an den Aufgaben ergibt sich weniger aus der eigentlichen Tätigkeit, sondern eher aus der täglichen Ungewissheit, was einen erwartet. Oft ist unklar, welche neuen Entscheidungen getroffen wurden, welche Veränderungen vorgenommen wurden oder welche Person neue Aufgaben oder Positionen übernommen hat. Ebenso erfährt man häufig erst kurzfristig von Versetzungen, Kündigungen oder neuen
Verantwortlichkeiten.
Inhaltlich wissen die meisten Mitarbeiter genau, was zu tun ist. Besonders in der Produktion herrscht jedoch eine dauerhafte Überlastung: Die Teams kommen mit dem bestehenden Arbeitspensum kaum hinterher und sollen dennoch ständig mehr leisten.
Auf Führungsebene entsteht der Eindruck, dass Aufgaben eher hin- und hergeschoben werden, um Verantwortung zu vermeiden. Wenn Entscheidungen scheitern, wird häufig nach Schuldigen gesucht, statt die Probleme gemeinsam und lösungsorientiert anzugehen.
So macht arbeiten kein Spaß und man verliert damit die „Interesse an den Aufgaben".
Keine Klarheit was die Zukunft betrifft. Weder langfristig noch kurzfristig.
Durch ständigen Druck. Kaum auszuhalten
Täglich Überstunden. So dass, man am Ende des Monat die Überstunden in den nächsten Monat Tricksen muss …
Unterste Schublade
Unter Kollegen ja, von vorgesetzten nein.
Intransparente Entscheidungen gegenüber der Mitarbeiter
Klare Strukturen!
Keine Kommunikation. Weder von Führungskräften noch vom Management.
Ihre Azubis nicht kündigen vor Ausbildungsbeginn
Überstunden werden ausgezahlt
Gehalt nie pünktlich… teilweise kommt das Gehalt erst am 4….
Bessere Kommunikation zu den mitarbeitenden
Fragwürdige Vorgehensweisen sind leider keine Ausnahme. So wurden unter anderem Mitarbeitende während des Mutterschutzes, der Elternzeit oder in Langzeiterkrankung gekündigt – ebenso wie Auszubildende, die nur vier Wochen vor ihrem Ausbildungsbeginn ihre Zusage verloren. Solche Entscheidungen werfen erhebliche ethische und rechtliche Fragen auf und zeugen von einem äußerst bedenklichen Umgang mit Personalverantwortung.
1. Die Mehrheit der Mitarbeitenden ist unzufrieden – anstatt sie in großer Zahl zu kündigen, sollte das Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um deren Motivation und Bindung zu stärken. Nur so lässt sich die Produktion langfristig stabil halten.
2. Entscheidungen sollten nicht ausschließlich unter dem Aspekt der Kosteneinsparung getroffen werden, sondern nach ihrer tatsächlichen Sinnhaftigkeit. Der derzeitige, stark von Investoren geprägte Fokus auf kurzfristige Gewinne führt langfristig zu Verlusten. Jeder mit ein wenig Verstand erkennt, dass die Investoren aktuell nur versuchen, das Unternehmen künstlich aufzublähen, um anschließend ihr Geld abzuziehen – und das Unternehmen dann fallen zu lassen.
Entscheidungen sollten von Personen getroffen werden, die tatsächlich Fachkompetenz besitzen. Und wenn intern das Know-how fehlt, sollte man den Mut haben, externe Expertise – beispielsweise von einer der Big Four Unternehmensberatungen – hinzuzuziehen, bevor das Unternehmen endgültig gegen die Wand gefahren wird.
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung.
In der Verwaltung wurde kürzlich eine räumliche Modernisierung vorgenommen – zuvor erinnerten die Büroräume eher an den Stil der 1980er-Jahre.
40 Überstunden im Monat – und die Arbeit ist dennoch nicht erledigt. Das spricht im Grunde für sich.
Im Bewerbungsgespräch wurde ein attraktives Gehalt in Aussicht gestellt – im tatsächlichen Angebot lagen die Konditionen jedoch rund 10.000 € darunter.
Positiv hervorzuheben sind allerdings die 30 Urlaubstage sowie das zusätzliche Urlaubsgeld.
Ein älterer Kollege sollte entlassen werden, weil er angeblich zu oft krank war – dabei befand er sich bereits im Ruhestand. Dass er dennoch auf der „Abschussliste“ stand, spricht Bände und ist schlichtweg absurd.
Sehr schlecht. Von echter Führung kann hier keine Rede sein. Es gibt kein Feedback – nur Anweisungen. In meiner gesamten Laufbahn habe ich noch nie eine derart schwache Führung erlebt. Wenn sich abteilungsübergreifend das Gerücht hält, die Führungskraft habe „keine Ahnung“, ist das ein deutliches Warnsignal. Der mehrfach erfolgte Wechsel auf dieser Position spricht ebenfalls für sich.
Die IT-Infrastruktur ist grundsätzlich modern, jedoch für komplexe Arbeiten mit mehreren Bildschirmen deutlich zu langsam.
Im Sommer herrschen im Büro angenehme 30 Grad – selbst dann, wenn die über zehn Jahre alte Klimaanlage in Betrieb ist.
Die globale Kommunikation verläuft insgesamt zufriedenstellend. Über das Intranet wird man regelmäßig mit Updates auf dem Laufenden gehalten.
Innerhalb des Unternehmens hingegen findet kaum echte Kommunikation statt – überwiegend werden lediglich Anweisungen weitergegeben.
Hier geht es ausschließlich um stupides Abarbeiten. Zu Beginn wurden andere Erwartungen geweckt, doch letztlich bestand die Tätigkeit darin, den ganzen Tag mit Excel-Tabellen zu arbeiten – Tabellen, die am Ende entweder ungenutzt blieben oder fehlerhaft waren, da bereits die zugrunde liegenden Daten von Anfang an unzuverlässig und fehlerhaft waren.
Nette Kollegen, interessantes Arbeitsfeld, Gestaltungsmöglichkeit, Potential der Organisation. Daher Empfehlung des AGs für diejenigen, denen es im Lebenslauf dient und nicht langfristig an den Arbeitsort gebunden sind.
Führungskreis, Kommunikation
Austausch der Unternehmensführung, der es nicht ansatzweise gelingt, die eigens vorgegebenen Ziele zu erreichen und das vorzuleben, was in der Mission und Vision gepredigt wird
Allgemein herrscht eine kollegiale Atmosphäre, zwischen Management und Belegschaft jedoch eine große Kluft. An der Arbeitsumgebung (Büros, Klimaanlage etc.) werden nun Verbesserungen angestrebt und umgesetzt, die dringend notwendig waren. Allerdings werden hier bevorzugte Abteilungen zuerst bedient und es wird nicht nach Dringlichkeit vorgegangen.
Guter Kundenstamm, gute Branche
Für einzelne Protegierte gut, aufgrund des hohen Leistungsdrucks aktuell wieder mit Abwärtstrend. Home Office nach Absprache möglich.
Aufgrund der Sparmaßnahmen wird hier der Rotstift angesetzt
Je nach Verhandlungsmöglichkeit
Vermutlich aktuell zu teuer
In der Belegschaft, die nicht zum Management und dessen persönlich bevorzugtem Personenkreis gehört, ist der Zusammenhalt sehr gut.
Ältere und langjährige Kollegen sind kaum noch im Haus (die meisten sind oder wurden gegangen)
Es gibt gute Vorgesetzte, jedoch wird die Trennung zwischen Belegschaft und Management deutlich gelebt. Auch gibt es Führungskräfte, welchen es an ausreichend fachlicher und sozialer Kompetenz sowie der erforderlichen Branchenexpertise mangelt - die jedoch stark protegiert werden (was zu regem mündlichen Austausch in der Belegschaft führt).
Arbeitsumgebung wird verbessert, Home Office nach Absprache möglich aber i.d.R. nicht gern gesehen
Dem Management geling es nicht, selbst einfache oder auch (mal) positive Informationen an die Belegschaft weiterzugeben. So sind meist nur "Auserwählte" in der Organisation informiert. Da die Strukturen für eine gute Kommunikation eigentlich gegeben sind stellt sich die Frage, ob es an Wille oder Fähigkeit mangelt.
ist gut
Wo viel zu tun und zu gestalten ist, entstehen interessante Aufgaben.
- Branche
- Viel Potenzial durch gutes KnowHow in der Herstellung sehr komplexer Produkte. Das kann nicht jedes Unternehmen.
- Sehr kompetente und erfolgreiche Berufsausbildung von Fachkräften mit eigener Lehrwerkstatt.
- Das Erleben einer eklatanten Kluft zwischen dem was man sich auf die Fahnen schreibt (Stichworte: Code of Conduct, Werte) und wie es in der Praxis gelebt wird, hat zu einem großen Vertrauensverlust in der Belegschaft geführt. Hier sind sehr viele enttäuscht, nach dem sie große Hoffnungen nach der Übernahme durch Elos hatten.
Der Standort PF benötigt sehr viel mehr Zeit, um die großen Herausforderungen so anzugehen, dass es nachhaltige Verbesserungen gibt. Die Verantwortlichen müssen sich überlegen, wie sie den Know-How-Verlust durch den gezielten Austausch/ Verlust von Menschen in Schlüsselpositionen auffangen können.
Nach der Übernahme durch Elos war sehr viel Hoffnung da, vor allem in Bezug auf den Umgang mit Mitarbeitenden und einer neuen/ modernen Unternehmenskultur. Endlich ein progressiver Arbeitgeber mit klarer Vision und ebensolchen Werten. Um so größer war die Enttäuschung zu erleben, dass dies leider Lippenbekenntnisse sind. Es werden moderne Leadership-Ansätze propagiert, die in der Praxis nicht gelebt werden. Der beste Code of Conduct bleibt ein Papiertiger, wenn dessen Inhalte -insbesondere von der obersten Führungsebene- nicht gelebt werden. Schlimmer noch, wenn sie ins Gegenteil verkehrt werden. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Arbeitsatmosphäre und das Betriebsklima aus. Das Unternehmen hat unglaublich viel Potenzial und sehr engagierte Mitarbeitende. Das richtig zu nutzen, benötigt Führungskräfte, die die Werte nicht nur vertreten, sondern aktiv vorleben. Es tut sehr weh zu sehen, dass das Gegenteil der Fall ist.
Schon in der Vergangenheit war das Image des Unternehmens belastet. Um so größer waren die Hoffnungen nach der Übernahme durch Elos. Dies wäre die Chance gewesen, sich als Arbeitgeber am Markt neu zu positionieren und sich somit ein neues Image zu verpassen. Durch das Vorgehen, die Kommunikation, die ganze Art und Weise des Umgangs mit Mitarbeitenden und „alten“ Verantwortlichen im Rahmen des Change-Prozesses, das Treffen von falschen Entscheidungen, wurde diese Chance vertan. Mein Eindruck ist zudem, dass Verantwortlichen der emotionale Zugang zum Standort fehlt und das Image eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Siehe oben. Es sind sehr viele neue Führungskräfte hinzugekommen. In einer Phase der Veränderung ist dies sogar nachvollziehbar - frische, unbelastete Perspektive/ Hinterfragen von Prozessen etc.. Auch als Zeichen des glaubwürdigen Wandels. Nur ist man beim Austausch von Leuten auf Schlüsselpositionen über das Ziel hinausgeschossen und hat außer Acht gelassen, was der Weggang von langjährigen Führungs- und Fachkräften ebenfalls bedeutet: Erheblicher Verlust von Erfahrung, Wissen, Unternehmens-DNA. Das Verlieren von „stillem“ Wissen wird aus meiner Sicht komplett unterschätzt und wird in der Zukunft signifikante Auswirkungen haben, hat es jetzt bereits.
Davon abgesehen, erfolgte der „Austausch“ unter Nutzung äußerst fragwürdiger Methoden und Wege, die von vielen Betroffenen bis heute zum Teil als sehr traumatisch erlebt wurden und werden. Da wurde langjährigen Führungskräften, die die letzten Monate bis an die absolute Belastungsgrenze gegangen sind, sich über die Maßen loyal und engagiert gezeigt haben, urplötzlich mitgeteilt, dass sie nicht mehr erwünscht sind. Zurückbleiben Menschen (Führungskraft und Team), die die Welt nicht mehr verstehen und tiefe Wunden mitnehmen.
Vieles ist unter den anderen Punkten bereits erläutert. Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich für einen Industriebetrieb gut. Es wird einiges getan und investiert, um diese weiter zu verbessern.
Momentan herrscht ein gewaltiger Druck, die Unternehmensziele zu erfüllen. Verantwortliche fahren einen Zick-Zack-Kurs in Entscheidungen, denen Mitarbeitende schwer folgen können.
Mehr Zeit, um die spezifischen Herausforderungen des Standorts fundiert und nachhaltig anzugehen, wäre wichtig für alle Beteiligten.
Nicht jeder Weg zu einer Entscheidung muss minutiös kommuniziert und/ oder erklärt werden. Nur ist die Kommunikation ein sehr wichtiger Schlüssel, wenn nicht DER Schlüssel, wenn es um einen so starken Veränderungsprozess geht, der seit nun mehr als 1.5 Jahren im Unternehmen stattfindet. Den Mitarbeitenden Sicherheit zu geben in einer Phase, die von sehr vielen als unsicher empfunden wird, muss oberste Priorität haben. Eine klare, transparente und wertschätzende Kommunikation gibt Orientierung und schafft Vertrauen, nimmt Ängste. Hier ist in den vergangenen Monaten von den Verantwortlichen unglaublich viel kaputt gemacht worden.
Die Aufgaben und die Kollegen sind zum größten Teil spitze.
Die Führungsriege und die Kommunikationspraktiken
Unternehmensführung radikal austauschen und einheitliche Regelungen, Forderungen und Förderungen etablieren.
In den vergangenen Jahren ist die Atmosphäre schlechter geworden. Teilweise sicherlich durch die Konjunktur, aber vor allem auch durch stetige Änderungen, Wechsel und abstrusen Versprechungen.
Das Unternehmen ist im Raum Pforzheim leider nicht mehr so angesehen wie früher.
Da hat sich vieles zum Guten gewandelt. Es ist möglich sein Gleitzeitkonto zu nutzen und Home-Office-Möglichkeiten werden auch eingeräumt. Ebenfalls werden Interessierte am JobRad gefördert.
Bei kritischen Themen wird die Fortbildung i.d.R. gewährt. Jedoch ist dies leider nicht bei allen Themen und nicht bei allen Abteilungen der Fall. Eine "einheitliche Regelung" gibt es nicht.
Das Gehaltsgefüge ist OK, aber mehr auch nicht. Sonderzahlungen finden gegen Leistung statt - dies aber nicht zu großzügig. Die Förderung des JobRads fällt auch positiv ins Gewicht.
Mit der Förderung von E-Autos, einer einigermaßen vernünftigen Mülltrennung und einer modernen Klimaanlage in einem Teil der Gebäude hat man in den letzten Jahren die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht.
Es fehlt aber zu einem großen Teil an Absaugungen oder Luftfiltern in der Fertigung. Auch die Wartung des Maschinenparks ist nicht zeitgemäß. Eine Ausmusterung alter Anlagen wäre zwingend erforderlich.
Einzelne Abteilungen genießen auf Grund mangelnder Fachkenntnis und sozialen Fähigkeiten einen gewissen Protektionismus von der Geschäftsleitung und nutzen diesen fast schon schamlos aus. Dies spürt man im gesamten Unternehmen. Der größere Teil des Unternehmens hält bei den meisten Themen aber (sehr) gut zusammen.
Von einem Teil der Kollegen hat man sich in den vergangenen Jahren getrennt. Es war auch ein großer Teil älterer Kollegen dabei.
Das ist das vielleicht größte Problem: Ein großer Teil der Vorgesetzten erfüllt nicht das Mindestmaß an fachlicher oder/und sozialer Kompetenz um den Job richtig auszufüllen. In manchen Abteilungen ist die Fluktuation dadurch sehr hoch und dadurch keinerlei Fortschritt erkennbar. Darüber hinaus fehlt es an einer Kombination aus grundlegendem kaufmännischen, (IT-) technischen oder regulatorischen Verständnis.
Die Worte "Qualität" und "Produktivität" werden häufig so falsch und inflationär verwendet, dass man bei vielen Themen aneinander vorbeiredet. Ein "Lean-Management" würde den Unternehmen gut zu Gesicht stehen, jedoch sind die Bemühungen völlig im Sande verlaufen.
Die Geschäftsführung tagt in der Regel hinter verschlossenen Türen und hat so gut wie keinen Kontakt zur Belegschaft. Daher werden die beiden Geschäftsführer vom größten Teil der Belegschaft abgelehnt oder belächelt. Teilweise fügt sich eine gewisse Fremdlenkung und falsche oder irreführende Versprechungen durch ELOS noch negativ ins Bild. Hier passt die Redensart "Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken" leider sehr gut.
Im "Neubau" sind die Bedingungen mittlerweile ziemlich gut, dank modernem Bau und Klimatisierung. Auch Winter- und Sommerfeste tragen zum positiven Bild bei. Das Unternehmen hat dank Corona eine Art "digitale Revolution" durchlaufen, da zuvor Online-Meetings nicht vorhanden waren und Rechner noch mit Windows XP unterwegs waren! Die Arbeitsplätze sind so mittlerweile ganz ordentlich eingerichtet.
In einem größeren Teil der Büros und vor allem in den Fertigungsräumlichkeiten sind aber dringend Modernisierungstätigkeiten notwendig.
Eine der größten Schwächen in dem Unternehmen ist die katastrophale Kommunikation. Der Führungskreis schafft es in der Regel nicht Abteilungsleiter und alle Mitarbeitenden hinsichtlich wichtiger Entscheidungen zu informieren. Somit brodelt ständig die Gerüchteküche zu verschiedenen Themen.
Die Gesamtsituation hat sich mit der Übernahme der schwedischen ELOS Gruppe und der Umstrukturierung unter den beiden unqualifizierten Geschäftsführern binnen weniger Monate im Vergleich zu früher sogar noch einmal verschlechtert.
Bei einem Teil der Führungskräfte, die "irgendwie" Abteilungsleiter geworden sind, existieren kaum notwendige Kommunikationskompetenzen, die Hand in Hand mit deren Englischfähigkeiten gehen.
Das ist wirklich gut! Es gibt eine gesunde Mischung aus weiblichen und männlichen Kollegen mit den verschiedensten Hintergründen. Dies macht einen Teil der Arbeit sehr interessant.
Auf Grund der vielen verschiedenen (anspruchsvollen) Kunden und Anwendungen, ergeben sich interessante und herausfordernde Aufgaben. Es wird nie langweilig. Es ist vieles in Bewegung.
Mit einem großen Teil der Kunden pflegt man seit Jahren einen guten Austausch, was wirklich gut ist.
So verdient kununu Geld.