875 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
875 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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875 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich kann vor dem Bewerbungsprozess bei Enpal leider nur warnen. Was hier an den Tag gelegt wird, ist unprofessionell, respektlos und eine absolute Zeitverschwendung für qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber.
Der Prozess begann bereits mit sehr fragwürdigen Rahmenbedingungen: Für eine Stelle mit Universitätsabschluss und Berufserfahrung wurde ein völlig unterdurchschnittliches Gehalt von 38.000 € geboten, gekoppelt an extrem lange Arbeitszeiten im Büro (9:00 bis 19:00 Uhr, faktisch eine 50-Stunden-Woche). Im Verlauf wurde die ursprünglich ausgeschriebene Stelle intern „eingefroren“ und man versuchte kurzfristig, mich in einen völlig anderen Bereich zu schieben auf den ich mich nicht beworben habe.
Der Höhepunkt der Respektlosigkeit folgte jedoch im Anschluss: Mir wurde am Telefon explizit und mündlich mitgeteilt, dass man mich unbedingt einstellen möchte und mein Status im System auf „Angebot senden“ gesetzt wurde. Es fehle nur noch die Erstellung des Vertrags.
Seit diesem Anruf, seit 11 Tagen herrscht jedoch absolute Funkstille. Weder die Recruiterin noch die Hiring Managerin reagierten auf meine freundliche Nachfrage per E-Mail. Anrufe wurden nicht mehr angenommen und schließlich direkt auf die Mailbox umgeleitet, Nachrichten schlichtweg ignoriert.
Kandidaten erst Hoffnungen zu machen (auch schon im Interview), eine Zusage zu erteilen und sie dann ohne jegliche Erläuterung komplett zu ghosten, ist menschlich wie professionell unterste Schublade. Wer schon im Bewerbungsprozess so unzuverlässig und feige agiert, zeigt deutlich, wie im Unternehmen mit Menschen umgegangen wird. Ich habe meine Kandidatur heute offiziell zurückgezogen.
Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen:
Ehrlichkeit und Transparenz: Gebt keine mündlichen Zusagen ab, wenn interne Budgets oder Verträge nicht zu 100 % freigegeben sind.
Respektvolle Kommunikation: Ghosting von Bewerbern - erst recht nach einer Zusage, ist absolut inakzeptabel. Ein 30-Sekunden-Update per E-Mail ist das absolute Minimum an Anstand.
Mitarbeiterwertschätzung: Angemessene Gehälter für akademische Abschlüsse zahlen und realistische Arbeitszeiten anstreben, statt Überstunden als Standard zu erwarten (rechtlich auch einfach illegal was ihr da macht).
Den Leuten vorab mitgeben, dass es befristete Verträge sind. Bei Rückfragen der Bewerber angemessen reagieren und antworten. Man bekommt am Telefon andere Antworten, als das was im Vertrag steht. Als ich Rückfragen stellte wurde genau das getan. Dann hatte ich plötzlich eine Frist zum Unterschreiben beklommen, obwohl das Startdatum noch hätte abgeändert werden müssen. Jetzt sind knapp 10 Tage vergangen seit dem ich etwas gehört habe. Sehr unprofessionell.
Völlig aufgeblähter Prozess mit 4 Runden hat nichts mehr mit Effizienz.
Lasst das lieber eine externe Firma übernehmen, die sich damit auskennt und einen Lebenslauf lesen kann und auch Stellenausschreibungen veröffentlicht, die inhaltlich Sinn ergeben.
Rollenspiel? Ernsthaft?
Bereits im ersten Monat die Möglichkeit Provisionen zu verdienen und 50:50 ausgezahlt bekommen. (Erfolgt im Stufenmodel momentan)
Beim Thema Gehalt wäre deutlich mehr Transparenz angebracht. Bewerber investieren Zeit in die Stellensuche, das Bewerbungsformular und das Gespräch. Dabei gehen sie davon aus, dass eine Position entsprechend der Aufgaben und der verlangten Berufserfahrung auch angemessen bezahlt wird.
Wenn in der Stellenanzeige keinerlei Gehaltsspanne genannt wird, im Bewerbungsformular aber das gewünschte Jahresgehalt angegeben werden soll, sollte das tatsächliche Budget spätestens vor dem Gespräch klar sein. In meinem Fall rief die Personalerin erst mit rund einer Stunde Verspätung und nach meiner Nachfrage per E-Mail an. Im Gespräch wurde mir dann trocken mitgeteilt, dass die Stelle mit lediglich 2.900 Euro brutto monatlich vorgesehen sei. Das hätte man vorher offen kommunizieren können. So wurde auf beiden Seiten unnötig Zeit verschwendet.
Auch der Umgang mit mehreren Bewerbungen wirkt wenig durchdacht. Bewerbungen scheinen nicht zentral hinterlegt zu werden, sodass Recruiter aus anderen Abteilungen auf bereits vorhandene Unterlagen zugreifen können. Stattdessen muss man sich für jede Stelle erneut bewerben und sämtliche Daten wieder einreichen. Das ist für Bewerber unnötig umständlich und dürfte gleichzeitig die Postfächer der verschiedenen Recruiting-Abteilungen füllen.
Hinzu kommen standardisierte Absagen, die keinen konkreten Bezug zum Profil oder zu den fehlenden Anforderungen enthalten. Auf eine sachliche Nachfrage, welche Qualifikationen für die jeweilige Stelle gefehlt haben, erhielt ich ebenfalls keine Antwort. Gerade wenn sich jemand mehrfach bei einem Unternehmen bewirbt, wäre eine kurze und ehrliche Rückmeldung wesentlich hilfreicher als der nächste allgemeine Textbaustein.
Insgesamt fehlt es dem Bewerbungsprozess aus meiner Sicht an Transparenz, Abstimmung zwischen den Abteilungen und einem respektvollen Umgang mit der Zeit der Bewerber.
Nun gut ich schreibe mal den Werdegang. Ich habe eine Nachricht von einer Enpal Recruterin erhalten ob Sie mich nicht wegen eines Jobs als customer Excellence Manager anrufen darf gesagt getan. Es war ein informatives Gespräch wo mir zugesagt wurde das nach der Einarbeitung remote möglich wäre hörte sich sehr gut an wegen meines immens langen Fahrweg. Das erste Vorstellungsgespräch wurde 5 min davor abgesagt. Das zweite wurde 10 min zu spät begonnen und man hat mir mitgeteilt ne remote ist nicht möglich in generell homeoffice nicht (das stand wohlgemerkt in euren benifits). Das ist sehr schade das der potentielle neue Arbeitgeber so mit einen umgeht ich wäre so gerne bereit gewesen aber mit diesem großen Dämpfer leider nicht mehr
Angebotenes Feedback Gespräch durchführen
Vorher überlegen, wer gesucht wird, dann CV durchlesen und. zeitnah ab- oder zusagen. Ich habe den Eindruck, das Unternehmen schreibt wahllos Stellen im Bereich PE aus, ohne dass jemand tatsächlich eingeladen wird. Beobachte das schon seit ein paar Monaten. Ärgerlich auch: Meine Mailadresse würde plötzlich für Werbemails der Firma genutzt. Geht für mich gar nicht.
Unfähige "Recruiter" entlassen stattdessen Probearbeit anbieten. Jedenfalls nicht Bewerber, die 100% zum Anforderungsprofil passen maximal respektlos unbegründet absagen
So verdient kununu Geld.