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Zuletzt aktualisiert am 1.1.2026
Die EnviTec Biogas AG wird von Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Das Unternehmen bietet eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die von respektvollem Umgang und einer lockeren Du-Kultur geprägt ist. Besonders hervorgehoben werden der gute Kollegenzusammenhalt sowie die vielfältigen und interessanten Aufgaben in einem internationalen Umfeld. Die Arbeitsbedingungen werden positiv bewertet, mit modernen Büros, höhenverstellbaren Schreibtischen und kostenlosen Getränken. Allerdings gibt es auch Verbesserungsbedarf: Die Kommunikation zwischen Abteilungen wird als mangelhaft beschrieben, die Gehaltsstruktur wird kritisiert, da Gehaltserhöhungen selten stattfinden und Neueinstellungen oft besser vergütet werden als langjährige Mitarbeiter:innen. Zudem bemängeln viele die starren Kernarbeitszeiten und die eingesch...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei EnviTec Biogas AG wird überwiegend positiv bewertet. Mitarbeiter:innen schätzen besonders die freundschaftlichen Beziehungen untereinander, die als große Motivationsquelle dienen. Der Umgang wird als respektvoll beschrieben und durch eine angenehme Du-Kultur geprägt. Viele Bewertungen heben die guten fachlichen und persönlichen Beziehungen unter Kolleg:innen hervor, die zu einem komfortablen Teamumfeld beitragen.
Obwohl die Gesamtstimmung positiv ist, gibt es auch einige Herausforderungen. In manchen Abteilungen variiert die Atmosphäre, wobei länger beschäftigte Mitarbeiter:innen tendenziell zufriedener sind. Einige Bewertungen deuten auf Klatsch und vereinzelte Kommunikations- und Strukturprobleme hin, die gelegentlich die ansonsten entspannte Atmosphäre stören. Auch wird angemerkt, dass mehr Lob von Vorgesetzten wünschenswert wäre und dass die Stimmung im Vergleich zur Vergangenheit teilweise angespannter geworden ist.
Bei EnviTec Biogas AG zeigt sich ein gemischtes Bild bezüglich der Kommunikation. Während die Kommunikation innerhalb der Teams grundsätzlich funktioniert und Informationen teilweise zeitnah weitergegeben werden, gibt es deutliche Schwachstellen im Austausch zwischen den Abteilungen und von der Führungsebene zu den Mitarbeiter:innen. Besonders bemängelt wird die fehlende Struktur und Transparenz in der abteilungs- und standortübergreifenden Kommunikation. Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass wichtige Informationen oft zu spät ankommen und häufig nur über informelle Kanäle verbreitet werden, anstatt schriftlich und systematisch kommuniziert zu werden. Es fehlen klare Kommunikationswege für die tägliche Arbeit, was auf einen Bedarf an nachhaltigen Verbesserungen in diesem Bereich hinweist.
Die Mitarbeiter:innen der EnviTec Biogas AG äußern sich überwiegend negativ zur Vergütungsstruktur des Unternehmens. Ein wiederkehrendes Problem sind ausbleibende Gehaltserhöhungen über mehrere Jahre hinweg, und viele Beschäftigte bemängeln das Fehlen eines 13. Monatsgehalts oder Urlaubsgeldes. Besonders kritisch wird die unausgewogene Vergütungsstruktur gesehen, bei der neue Mitarbeiter:innen oftmals besser bezahlt werden als langjährige Angestellte. Leistungsbezogene Boni werden als unzuverlässig beschrieben oder wurden ganz gestrichen, und Gehaltsverhandlungen werden häufig mit verschiedenen Ausreden verschoben.
Es gibt jedoch auch neutrale Stimmen, die das Gehalt als angemessen oder im unteren Mittelfeld einordnen, wobei einige Mitarbeiter:innen andere Faktoren wichtiger finden als die reine Vergütung. Positiv erwähnt werden Sozialleistungen wie Wellpass, Business Bike und Regiokarte, die zur Mitarbeiterbindung beitragen. Insgesamt wird deutlich, dass die Vergütungsstruktur transparenter und leistungsorientierter gestaltet werden könnte, um die Zufriedenheit der Belegschaft zu steigern.
Die Work-Life-Balance bei EnviTec Biogas AG wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt als durchwachsen bewertet. Obwohl Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung grundsätzlich vorhanden ist, kritisieren viele die starren Kernarbeitszeiten von 8:30 bis 16:00 Uhr, die als veraltet und zu unflexibel empfunden werden. Besonders die Regelungen am Freitag werden als zu strikt angesehen. Auch das Thema Homeoffice wird mehrfach bemängelt - trotz angekündigter zwei Tage wird in der Praxis häufig nur ein Tag gewährt, und diese Tage können nicht frei gewählt werden. Zudem berichten einige Beschäftigte von hoher Arbeitsbelastung, die zu unbezahlten und wenig wertgeschätzten Überstunden führt, obwohl vertraglich eine 40-Stunden-Woche vereinbart ist. In Notfällen mit der Familie wird jedoch positiv angemerkt, dass hier Verständnis gezeigt wird.
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