Tolles Team, Schlechte Ausbildung, Schreckliche Berufsschule
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich mag die Leute im Team und in der Firma. Wenn ich eine positive Sache nennen müsste sind es die Leute in meinem Team die mich bei jeder kleinen Sache immer unterstützt haben. Auch wenn sie selbst nicht viel tun konnten, war jeder da und hat geholfen. Der Respekt der dir hier auch von höheren Positionen entgegen gebracht wird ist bemerkenswert und nicht vergleichbar.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlen Aufgaben, bei denen man was lernt. Es fehlen Ausbilder, die Zeit für die Azubis haben. Es fehlen reale Chancen, Verantwortung in Teilstücken zu übernehmen.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte einen Rahmenplan für die Ausbildung geben oder überhaupt einen Rahmen. Man kann Azubis nicht von Tag 1 vor die alten Laptops aus der Fundgrube setzen und sagen: „Ja, guck mal hier diesen 80h Kurs und dann mach mal und meldest dich, wenn du Hilfe brauchst“. Was dann auch nicht klappt, weil alle überschüttet mit Arbeit sind und eigentlich keiner so wirklich Zeit hat. Weniger Events und das ganze Marketing-Palaver und wirklich mal Qualität in die Ausbildung bringen, so hält man Azubis.
Die Azubis sollten die gleichen Technikstandards kriegen wie jeder andere Mitarbeiter und nicht die Restware aus dem letzten Jahrhundert. Man muss bitten und betteln für ein kleines Hardware-Upgrade, nur damit ich dann dieses Containerschiff an Produkt vernünftig bearbeiten kann.
Es fehlt Kommunikation und klare Struktur. Wo müssen meine Sachen hin, wenn jemand krank ist oder Urlaub hat?
Die Wahl der Berufsschule bzw. deren Lernkonzept des „Selbstorientierten Lernens“ (SOL) sollte stark überdacht werden. Du wirst da größtenteils wirklich 1 zu 1 hingesetzt, mit Lernmaterial, damit du dir als Entwickler jetzt Wirtschaft selbst beibringen kannst. Nicht mal im Studium muss man alles selbst lernen. Es ist eine Frechheit, dass man ständig das Gefühl vermittelt bekommt, man selbst sei das Problem, während es weder Struktur noch einen wirklichen Plan oder echtes Interesse an den Azubis gibt.
Man fühlt sich an beiden Fronten alleingelassen. Der fehlende Input in der Firma trifft auf ein marodes Schulsystem. Ohne Eigeninitiative, die weit über das normale Maß hinausgeht, bleibt die fachliche Qualität auf der Strecke. Hier muss dringend echtes Interesse an der Ausbildung gezeigt werden, statt nur Marketing zu betreiben.
Arbeitsatmosphäre
Es macht dir keiner viel Stress, als Azubi, ich würde schon fast behaupten so wirklich interessiert es keinen was du machst, außer du landest in irgendeinem Bereich, wo du vielleicht gerade noch nicht sein willst. Das kann jetzt gut oder schlecht sein. Die Teamatmosphäre ist einfach das Beste an diesem Job, bei dieser Firma. Die Teamevents machen Spaß.
Arbeitszeiten
Gleitzeit
Ausbildungsvergütung
Der Durchschnitt, aber es gibt viele Zusatzangebote, wie ein Bus Ticket.
Die Ausbilder
Alle sind sehr freundlich. Egal, wen du triffst oder welche Fragen du hast, niemand wirbt dich ab, wenn er Zeit hat.
Spaßfaktor
Dank der Menschen, die hier arbeiten, ist es nicht allzu öde.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man kann sich aussuchen, was man machen will und kriegt Zeit um für die Schule zu lernen, wenn man danach fragt.
Variation
Ein Großteil der Arbeit besteht aus Ticketarbeit. Es kommen selten andere Aufgaben dazu. Meist sind es Anpassungen für Kunden oder Bugs suchen und reparieren.
Respekt
Du wirst als Mensch und Person respektiert, wenn du dich auch entsprechend verhältst. Ich bin keinem begegnet, bei dem das nicht so war. Es wird immer auf der selben Augenhöhe gesprochen, egal ob Azubi, Senior oder Management.