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71 von 201 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 40%
Score-Details

71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Starke Kollegialität trotz erheblicher organisatorischer Mängel

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Alzenau i.UFr. gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich die hohe Selbstständigkeit der Auszubildenden. Mit wenigen Ausnahmen waren diese in der Lage, eigenverantwortlich zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich in komplexe Themen einzuarbeiten. Auch die von der Ausbildungsabteilung geschaffenen Strukturen und Angebote halte ich grundsätzlich für gut durchdacht und engagiert umgesetzt.

Gleichzeitig entstand gegen Ende meiner Zeit der Eindruck, dass die Auszubildenden zunehmend auf sich allein gestellt waren. Dies lag meiner Wahrnehmung nach jedoch nicht an fehlendem Engagement, sondern vielmehr an der erheblichen Überlastung der Ausbilderin durch zusätzliche Aufgaben sowie an der eingeschränkten Verfügbarkeit des zweiten Ausbilders. Dadurch fehlte teilweise die notwendige fachliche Begleitung und Unterstützung, sodass die Auszubildenden objektiv betrachtet häufiger als sinnvoll auf sich allein gestellt waren. Insbesondere bei Nachwuchskräften sehe ich hierin eine kritische Entwicklung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Irrationales und teils cholerisches Führungsverhalten, mangelndes Vertrauen, ausgeprägte Kontrollneigung (Micromanagement), fehlende Wertschätzung, kein Lob oder positives Feedback, schlechte Work-Life-Balance, hohe Belastung bei Go-Lives, teils grenzwertige Arbeitszeiten, mangelnde Einbindung des Standorts, Gefühl eines fehlenden Bekenntnisses zum Standort, allgemeine Unzufriedenheit, kaum weibliche Repräsentation, aus meiner Sicht unterbezahlte weibliche Führungskraft, veraltete Hardware, unzureichende technische Ausstattung, unerträgliche Bürotemperaturen im Sommer, Kellerräume als Rückzugsort vor der Hitze, kaum relevante Benefits, unterdurchschnittliche Vergütung, hohe Anforderungen bei geringer Gegenleistung, bröckelnde Reputation bei Kunden, sinkendes Kundenvertrauen, praktisch keine Weiterbildungsmöglichkeiten, fehlende Entwicklungsperspektiven, interessante Aufgaben werden durch die Rahmenbedingungen zur Belastung, bekannte Probleme werden nicht nachhaltig angegangen, mangelnde Investitionen in Mitarbeitende, Standort und Arbeitsumgebung.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht beginnt jede nachhaltige Verbesserung mit einer grundlegenden Neuausrichtung der Führungskultur. Das derzeitige Führungsverhalten ist aus meiner Wahrnehmung von Misstrauen, Kontrollbedürfnis, geringer Wertschätzung und teilweise unangemessenen Umgangsformen geprägt. Solange sich daran nichts ändert, werden viele der bestehenden Probleme bestehen bleiben.

Darüber hinaus sollte das Unternehmen:

Eine moderne Führungskultur etablieren, die auf Vertrauen, Eigenverantwortung, Transparenz und respektvoller Kommunikation basiert.
Die Vergütungsstruktur überprüfen, insbesondere für spezialisierte Fachkräfte und Führungskräfte mit hoher Verantwortung, deren Gehalt nach meinem Eindruck nicht dem Markt entspricht.
In die Arbeitsbedingungen investieren, sowohl in zeitgemäße Hardware als auch in eine Verbesserung der räumlichen Gegebenheiten, insbesondere im Hinblick auf die Temperaturen während der Sommermonate.
Weiterbildungsangebote schaffen, um Mitarbeitende fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.
Den Standort stärker einbinden, damit Mitarbeitende nicht das Gefühl haben, im Gesamtunternehmen keine Rolle zu spielen.
Eine echte Anerkennungskultur etablieren, in der gute Leistungen wahrgenommen, wertgeschätzt und entsprechend honoriert werden.
Die Work-Life-Balance ernst nehmen, insbesondere während kritischer Projektphasen und Go-Lives.
Attraktive Benefits einführen, die über die üblichen Corporate Benefits hinausgehen und einen echten Mehrwert für Mitarbeitende schaffen.

Aktuell entsteht für mich der Eindruck, dass viele Probleme bekannt sind, jedoch weder konsequent adressiert noch nachhaltig gelöst werden. Ohne grundlegende Veränderungen in Führung, Kommunikation und Wertschätzung wird es aus meiner Sicht schwierig sein, Motivation, Bindung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden langfristig zu sichern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von mangelndem Vertrauen und fehlender Wertschätzung geprägt. Positive Rückmeldungen oder Anerkennung für gute Leistungen erfolgen aus meines Sicht faktisch nicht.

Image

Aus meiner Sicht lebt das Unternehmen derzeit noch von seinem historischen Ruf. Bei mehreren Kunden bröckelt das Vertrauen jedoch zunehmend, da Erwartungen nicht erfüllt werden oder die Qualität der Zusammenarbeit nachlässt. Diese Entwicklung birgt aus meiner Sicht ein erhebliches Risiko für die langfristige Reputation.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird insbesondere in Go-Live-Phasen erheblich beeinträchtigt. Die dabei anfallenden Arbeitszeiten bewegen sich teilweise an der Grenze des arbeitsrechtlich Zulässigen oder darüber hinaus.

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht spielt die Weiterbildung von Mitarbeitenden faktisch keine Rolle. Strukturierte Entwicklungsprogramme, relevante Schulungen oder eine aktive Förderung sind kaum vorhanden. Dies vermittelt den Eindruck, dass die langfristige Entwicklung der Mitarbeitenden keinen ausreichenden Stellenwert besitzt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt stark ausgeprägt. Nicht zuletzt trägt die weit verbreitete Unzufriedenheit mit den Rahmenbedingungen dazu bei, dass sich die Mitarbeitenden gegenseitig unterstützen und enger zusammenrücken.

Vorgesetztenverhalten

Im Führungskreis zeigen sich wiederholt schwer nachvollziehbare Entscheidungen, cholerische Reaktionen, mangelndes Vertrauen sowie eine starke Kontrollneigung (übermäßiges Bedürfnis, Abläufe und Entscheidungen engmaschig zu überwachen). Lediglich eine Führungskraft ist hiervon ausgenommen.

Arbeitsbedingungen

Aus meiner Sicht sind sowohl die technische als auch die räumliche Ausstattung des Standorts katastrophal. Die Hardware wirkt veraltet und unzureichend für die täglichen Anforderungen. Hinzu kommen Büroräume, die sich im Sommer derart aufheizen, dass die Arbeitsbedingungen teilweise schlechter sind als im Freien. Dass Mitarbeitende die Kellerräume als Zufluchtsort für die Pause betrachten, um unter akzeptablen Bedingungen arbeiten zu können, ist für mich ein deutliches Zeichen dafür, wie groß der Verbesserungsbedarf tatsächlich ist.

Kommunikation

Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass der Standort im Unternehmen an Bedeutung verliert. Die Art und Häufigkeit der Kommunikation sowie die mangelnde Einbindung führen bei vielen Mitarbeitenden zu der Wahrnehmung, dass der Standort perspektivisch nicht mehr gewünscht ist.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht bietet das Unternehmen abgesehen von Corporate Benefits faktisch keine relevanten Zusatzleistungen. Besonders kritisch sehe ich, dass die Vergütung deutlich unter dem liegt, was für die geforderte Expertise, die Komplexität der Aufgaben und die hohe Spezialisierung angemessen wäre. Die Erwartungen sind hoch, die Gegenleistung hingegen unterdurchschnittlich.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht ist es bezeichnend, dass am gesamten Standort lediglich zwei Frauen beschäftigt sind und die einzige weibliche Führungskraft nach meiner Wahrnehmung für die von ihr getragene Verantwortung massiv unterbezahlt ist. Angesichts ihres Aufgabenumfangs und ihres Beitrags zum Unternehmen erscheint die Vergütung weder angemessen noch wertschätzend. Dies verstärkt den Eindruck, dass Leistung und Verantwortung nicht entsprechend honoriert werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst sind interessant, werden durch die Rahmenbedingungen jedoch zunehmend als lästig empfunden.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Team HR, Human Resources/ Personal
Team HRHuman Resources/ Personal

Vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung!

Wir schätzen es, dass Sie sowohl positive Aspekte als auch kritische Punkte so konkret benennen.
Die von Ihnen angesprochenen Themen nehmen wir aufmerksam auf. Wir sind überzeugt, dass eine offene Feedbackkultur entscheidend dafür ist, Verbesserungspotenziale zu erkennen und uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Derzeit nur eingeschränkt zu empfehlen. Ja-Sager willkommen.

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Boppard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- unkomplizierter Bewerbungsprozess
- Vertrauensarbeitszeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Kommunikation, Führungsverhalten und Kultur
- die Arbeitsatmosphäre und das Klima hängen zu sehr an der tagesaktuellen Stimmung der CEO's bzw. des Inhabers ab

Verbesserungsvorschläge

- Betriebsrat und Tarifbindung
- Bezuschusste Kantine (Lemabri erfüllt diesen Zweck nicht)
- Der pauschale Abgeltungsstundensatz für eine Überstunde war für mein Verständnis zu niedrig und sollte sich an dem Gehalt des jeweiligen MA orientieren.
- Möglichkeit Vorgesetzte zu beurteilen und Führungskräfte ggfs. austauschen
- Thema Gehalt transparenter handhaben

Arbeitsatmosphäre

Gelobt wurde ich in meiner Zeit in der Firma nicht. Ein von Vertrauen geprägtes Umfeld habe ich leider nicht Erfahren dürfen. Sollte ein Arbeitsergebnis irgendwem in der Firma nicht zusagen, dann wendet sich diese Person in der Regel nicht an einen selbst um darüber zu sprechen oder eine Lösung zu finden, sondern direkt an einen seiner Vorgesetzten oder an die Geschäftsführung. Erfahren habe ich dies dann über den Umweg über meinen direkten Vorgesetzten, indem man sich vor diesem dann Rechtfertigen durfte.

Image

Ich habe kaum Mitarbeiter getroffen welche sich nicht, in welcher Form auch immer, über die Firma augelassen haben. Das schweißt aber auch ein Stück weit zusammen, da man ja weiß der Gegenüber sitzt im selben Boot.

Work-Life-Balance

Es gibt Kernarbeitszeit (endet um 15:30 Uhr), theoretisch kann ansonsten Gleitzeit genutzt werden. Praktisch hängt das an der jeweiligen Abteilung, dem Vorgesetzten und der Auslastung. Große Rücksicht wurde bei uns darauf nicht unbedingt genommen. Viele Kollegen machen viele Überstunden. Von meinem Gefühl her wird dem aber eine zu hohe Bedeutung zugemünzt, die Tatsache dass jemand Überstunden macht, ist für mich alleine kein Zeichen für produktive Mehrarbeit. Es wurde bei mir nicht gerne gesehen, wenn ich pünktlich gehen wollte. Zum Teil auch kommentiert durch meinen Chef.

Karriere/Weiterbildung

Kommt sicherlich auf die Abteilung an. In meiner Zeit in der Firma ist das Wort Weiterbildung nicht einmal gefallen. Karriere war bei uns nicht vorgesehen, bis auf eventuell mal ein Senior-Titel nach 5+ Jahren.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb meiner Abteilung war der Zusammenhalt groß.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind nach meiner Beobachtung nur ein Sprachrohr der Geschäftsführung. Man darf nicht erwarten, dass diese sich für einen Einsetzen oder in irgendeiner Art interessieren. Es wird auf Leistung gepocht und versucht das Maximum aus einem rauszuholen. Im Konflikfall entscheidet nicht wer hat richtig gehandelt oder nicht, sondern WER hat sich beschwert? Kommt der Ärger von Oben, dann sollte man nicht auf Rückendeckung bei seinem Chef hoffen, da dieser letztlich auch nur um seine Stellung bangt. Zusammenfassend kann man sagen es herscht ein Autoritärer Führungsstil gepaart mit einer Top-Down-Hierarchie.

Arbeitsbedingungen

Die Laptops und Bildschirme sind aktuell gewesen. Auch die Klimaanlage ist im Sommer angenehm. Nicht jeder Arbeitsplatz ist mit einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet. Leider war es im Büro schnell zu Laut, wenn ein Kollege telefonieren musste oder im Worst Case vier Leute auf einmal... Auch die Türen mit Glas Elementen sind auf Dauer nervig, da man abgelenkt wird durch Kollegen die häufig vorbeilaufen.

Kommunikation

Außerhalb des Managements erfährt man hier nur das, was man wissen muss oder soll, also eigentlich kaum etwas. Das Firmeninterne Wiki ist ein schlechter Witz. Bis auf die letzten Ergebnisse der lokalen Basketball Mannschaft, erfährt man dort recht wenig wissenswertes. Besonders ärgerlich für all die Mitarbeiter welche gar nicht in Boppard sitzen. Oftmals wurden mir Informationen, welche für eine Aufgabe relevant waren, von den jeweiligen Abteilungen nicht vollständig mitgeteilt.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt kam pünktlich und war ok. Das steht und fällt für mich auch mit den Bedingungen. Ganz ohne HO sind die Pendelkosten bei den Spritpreisen für mich schon hoch gewesen. Entscheident ist mit wie viel man einsteigt. Man sollte gut verhandeln und damit erstmal leben können. Es gibt keine Tarifbindung, keinen Betriebsrat, kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld und von dem was ich mitbekommen habe in meiner Zeit auch keine automatischen Gehaltsanpassungen...Die sonstigen Benefits waren für mich nicht nennenswert oder relevant.

Gleichberechtigung

Mir ist keine Frau in einer Führungsposition über Teamleitung hinaus aufgefallen.
Was für mich ein Problem war ist die ungleiche Handhabung des Thema Home Office. Zwar gibt es dazu eine eineheitliche Firmenrichtlinie, jedoch ist die Genehmigung an den Vorgesetzen gekoppelt. So gab es in meiner Abteilung mehrere Kollegen die 100% remote gearbeitet haben und nur alle 2-3 Wochen mal vorbei geschaut haben, andere mussten immer ins Büro (so auch ich), obwohl einem 3 Tage bereits in der Probezeit im VG versprochen wurden. Dies wurde vom Chef auch trotz mehrmaligen Nachfragen nicht genehmigt. Gründe gab es dafür nicht, da ohnehin keine Präsenztermine bei uns gemacht wurden, sondern alles über Teams.

Interessante Aufgaben

Einfluss auf die Aufgaben hatte ich wenig. Man bearbeitet das was reinkommt oder einem vom Chef vorgegeben wird. Am schlimmsten empfand ich persönlich dabei das Ticketsystem, welches von fast allen Abteilungen verwendet werden muss.

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Tolles Team, Schlechte Ausbildung, Schreckliche Berufsschule

3,6
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung im Bereich IT bei topsystem GmbH in Aachen absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich mag die Leute im Team und in der Firma. Wenn ich eine positive Sache nennen müsste sind es die Leute in meinem Team die mich bei jeder kleinen Sache immer unterstützt haben. Auch wenn sie selbst nicht viel tun konnten, war jeder da und hat geholfen. Der Respekt der dir hier auch von höheren Positionen entgegen gebracht wird ist bemerkenswert und nicht vergleichbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es fehlen Aufgaben, bei denen man was lernt. Es fehlen Ausbilder, die Zeit für die Azubis haben. Es fehlen reale Chancen, Verantwortung in Teilstücken zu übernehmen.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte einen Rahmenplan für die Ausbildung geben oder überhaupt einen Rahmen. Man kann Azubis nicht von Tag 1 vor die alten Laptops aus der Fundgrube setzen und sagen: „Ja, guck mal hier diesen 80h Kurs und dann mach mal und meldest dich, wenn du Hilfe brauchst“. Was dann auch nicht klappt, weil alle überschüttet mit Arbeit sind und eigentlich keiner so wirklich Zeit hat. Weniger Events und das ganze Marketing-Palaver und wirklich mal Qualität in die Ausbildung bringen, so hält man Azubis.

​Die Azubis sollten die gleichen Technikstandards kriegen wie jeder andere Mitarbeiter und nicht die Restware aus dem letzten Jahrhundert. Man muss bitten und betteln für ein kleines Hardware-Upgrade, nur damit ich dann dieses Containerschiff an Produkt vernünftig bearbeiten kann.

Es fehlt Kommunikation und klare Struktur. Wo müssen meine Sachen hin, wenn jemand krank ist oder Urlaub hat?

​Die Wahl der Berufsschule bzw. deren Lernkonzept des „Selbstorientierten Lernens“ (SOL) sollte stark überdacht werden. Du wirst da größtenteils wirklich 1 zu 1 hingesetzt, mit Lernmaterial, damit du dir als Entwickler jetzt Wirtschaft selbst beibringen kannst. Nicht mal im Studium muss man alles selbst lernen. Es ist eine Frechheit, dass man ständig das Gefühl vermittelt bekommt, man selbst sei das Problem, während es weder Struktur noch einen wirklichen Plan oder echtes Interesse an den Azubis gibt.

​Man fühlt sich an beiden Fronten alleingelassen. Der fehlende Input in der Firma trifft auf ein marodes Schulsystem. Ohne Eigeninitiative, die weit über das normale Maß hinausgeht, bleibt die fachliche Qualität auf der Strecke. Hier muss dringend echtes Interesse an der Ausbildung gezeigt werden, statt nur Marketing zu betreiben.

Arbeitsatmosphäre

Es macht dir keiner viel Stress, als Azubi, ich würde schon fast behaupten so wirklich interessiert es keinen was du machst, außer du landest in irgendeinem Bereich, wo du vielleicht gerade noch nicht sein willst. Das kann jetzt gut oder schlecht sein. Die Teamatmosphäre ist einfach das Beste an diesem Job, bei dieser Firma. Die Teamevents machen Spaß.

Arbeitszeiten

Gleitzeit

Ausbildungsvergütung

Der Durchschnitt, aber es gibt viele Zusatzangebote, wie ein Bus Ticket.

Die Ausbilder

Alle sind sehr freundlich. Egal, wen du triffst oder welche Fragen du hast, niemand wirbt dich ab, wenn er Zeit hat.

Spaßfaktor

Dank der Menschen, die hier arbeiten, ist es nicht allzu öde.

Aufgaben/Tätigkeiten

Man kann sich aussuchen, was man machen will und kriegt Zeit um für die Schule zu lernen, wenn man danach fragt.

Variation

Ein Großteil der Arbeit besteht aus Ticketarbeit. Es kommen selten andere Aufgaben dazu. Meist sind es Anpassungen für Kunden oder Bugs suchen und reparieren.

Respekt

Du wirst als Mensch und Person respektiert, wenn du dich auch entsprechend verhältst. Ich bin keinem begegnet, bei dem das nicht so war. Es wird immer auf der selben Augenhöhe gesprochen, egal ob Azubi, Senior oder Management.

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Arbeitgeber-Kommentar

HRHR

Liebe/r Kolleg/in,

vielen Dank für Ihr ausführliches und offenes Feedback. Wir schätzen es sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so detailliert zu schildern.

Es freut uns zu lesen, dass Sie den respektvollen Umgang und den starken Zusammenhalt im Team positiv hervorheben. Eine unterstützende Arbeitsatmosphäre ist für uns ein zentraler Bestandteil und wir legen großen Wert darauf, dass dieser Respekt unabhängig von Position oder Rolle gelebt wird.

Grundsätzlich nehmen wir Rückmeldungen sehr ernst und setzen uns auch kritisch mit ihnen auseinander. Gleichzeitig möchten wir einige der angesprochenen Punkte sachlich einordnen, da sie nicht unserem Ausbildungsalltag entsprechen.

Für unsere Auszubildenden besteht ein klar strukturierter Ausbildungsrahmen inklusive eines Rotationsplans. Ergänzend dazu nehmen alle Auszubildenden an einer einwöchigen Newbie-Week teil, in der unter anderem organisatorische Abläufe, Zuständigkeiten, Kommunikationswege sowie Regelungen zu Urlaub und Krankheit ausführlich besprochen werden. Vor diesem Hintergrund überrascht uns Ihre Schilderung hierzu sehr.

In Feedbackgesprächen wird uns zudem regelmäßig gespiegelt, dass unsere Auszubildenden die fachliche Vielfalt und den Lernumfang als positiv empfinden. Umso mehr bedauern wir, wenn dies in Ihrem Fall anders wahrgenommen wurde.
Wir ermutigen ausdrücklich dazu, solche Punkte im direkten Austausch – beispielsweise mit der Führungskraft oder der Personalabteilung – anzusprechen, um gemeinsam Lösungen zu finden.
Die angesprochene Kritik an der Berufsschule nehmen wir gerne auf und geben diese, soweit möglich, an die zuständigen Stellen weiter.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und stehen für ein Gespräch immer gerne zur Verfügung.

Vielen Dank nochmals für Ihre ehrlichen Worte. Konstruktiv und sachlich formuliertes Feedback ist für uns eine wichtige Grundlage, um gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Ausbildung.

Herzliche Grüße
Ihr Human Resources Team

Teamleiter sind sehr schwierig, generell festgefahren im Denken

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Alzenau i.UFr. gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Team und die Ausbildung, leider gibt es die Ausbildung die ich vor ein paar Jahren hatte, welche wirklich gut war, so nicht mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die wirklich schlechte Bezahlung, die unfähigen Teamleiter und dieses Ständige Kampfdenken der beste sein zu müssen zwischen verschiedenen Teams

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter, bei Vorgesetzten ebenfalls besser hinhören ob diese geeignet sind, vor allem wenn es viele Beschwerden gibt.

Arbeitsatmosphäre

Kommt darauf an in welchem Team man ist und welche Projekte man betreut. Hier kann die Atmosphäre stark schwanken.

Image

Viele Kunden haben sich beschwert, bei einigen Kunden vor Ort sind zwischen Dienstleister (Der EPG) und Kunde Beleidigungen gefallen, das hilft natürlich nicht um das Image zu pflegen.

Work-Life-Balance

Ich finde die Aussage man solle nicht immer an den gleichen Tagen Homeoffice nehmen um nicht zu denken, dass man Anspruch darauf hat, sehr fragwürdig. An sich wird aber auch erwartet, dass man Überstunden macht.

Karriere/Weiterbildung

Einmal im Jahr wurde gefragt ob man Weiterbildungen möchte, man konnte die gewünschten Schulungen angeben, aber in der Regel ist es dann nicht dazu gekommen, dass man dort teilnehmen konnte. Zumindest ich nicht.

Gehalt/Benefits

Für eine Nischen Programmiersprache, die in anderen kreisen als „Privilegsprache“ betitelt wurde, sehr schwach. Für alle anderen bereich denke ich mal, dass es passt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Geht so, wenn ich höre dass Teamleiter mit dem Flugzeug zwischen verschiedenen Standorten hin und her fliegen, stell ich das mal in Frage.

Kollegenzusammenhalt

Das hat zumindest im Team sehr oft gepasst, nicht immer aber oft

Umgang mit älteren Kollegen

Im allgemeinen Umgang war es okay. Aber umso länger man in der Firma dabei war, umso mehr wurde man gehaltstechnisch überholt von neuen Personen.

Vorgesetztenverhalten

Bis auf eine einzige Ausnahme eine komplette Katastrophe. Viele Vorgesetzt leben nach dem Prinzip „von oben herab“.

Arbeitsbedingungen

Laptops waren sehr gut und auch das Equipment war sehr gut. Bei elektrischen Tischen wurde sich immer geweigert. Diese konnte man sich aber nach einem Bandscheibenvorfall und dem passenden Attest bestellen lassen.

Kommunikation

Ich habe eigentlich nie Antworten auf Fragen bekommen, außer von sehr wenigen Personen. Meistens waren die Personen zu beschäftigt zum Antworten oder hatten keine Lust. In meiner Ausbildung habe ich bereits zu hören bekommen, warum ein Azubi sich erlauben würde ihn anzuschreiben.

Gleichberechtigung

Schwierig zu beurteilen, aber ich denke man war bemüht.

Interessante Aufgaben

Das kommt natürlich auf den Kunden und das Projekt an, aber Interessant können die Aufgaben schon sein.

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Innovatives Arbeitsumfeld, großartiges Team!

4,3
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Anwendungsentwickler im Bereich IT bei topsystem GmbH in Aachen absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Großartiges Team, tolerante und weltoffene Unternehmenskultur.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Erwartungen des Managements nicht immer realistisch.

Arbeitsatmosphäre

Großartiges Team

Arbeitszeiten

Flexible Arbeitszeiten, Kernarbeitszeiten leider etwas einschränkend

Ausbildungsvergütung

Not very high, not very low, in other words: average


Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Es ist nicht alles schlecht - nur leider das Gehalt, das Führungsverhalten, die Kundenbeziehungen und das Klima!

1,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Boppard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Cooles Brand - einprägsamer Name

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unmodern- extrem hierarchisch und die Kollegen aus verschiedenen Abteilungen zerfleischen sich lieber als mal Hand in Hand zu arbeiten - Leute! Wir sind ein Team und so werden wir gewiss keine Kunden trotz netter PowerPointPräsis bekommen :-(

Verbesserungsvorschläge

Ich predige es seit Jahren- der Führungsstil und die Gehälter sind aus den 90ern! Leute wacht bitte auf - bezahlt gute Leute anständig und schüttet auch mal Provisionen bei Überperformance aus insbesondere bei dem Grundgehalt !


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Sehr guter Arbeitgeber für Werkstudent*innen!

4,0
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei topsystem GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Arbeitsklima und die Kollegen, sowie das Verhalten meines Vorgesetzten. Auch das Arbeitszeitmodell ist sehr angenehm und ist ziemlich flexibel, was für Werkstudenten wichtig ist.

Es wird außerdem gut mit Kollegen umgegangen, die nicht so gut Deutsch sprechen - zumindest wirkt das auf mich so.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das fehlen weiblicher Rollenbilder in den oberen Etagen.

Verbesserungsvorschläge

Die Vollzeitler entlasten oder besser bezahlen

Arbeitsatmosphäre

Es wird sich prinzipiell geduzt, was eine angenehme Atmosphäre schafft. Die meisten scheinen sich gut zu verstehen und das Management ist stets Respektvoll.

Work-Life-Balance

Als Werksstudent kann ich sagen, dass mein Urlaub noch nie abgelehnt wurde. Das kann bei Vollzeitlern aber durchaus anders aussehen. Außerdem gibt es Gleitzeit, was sehr praktisch ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten für Werkstudenten sind mir nicht bekannt, allerdings wird einem ggf. In Aussicht gestellt, dass man nach dem Abschluss übernommen wird.

Gehalt/Benefits

Das Werkstudentengehalt ist, in meiner Erfahrung, besser als an der Uni, die Löhne werden pünktlich gezahlt. Wie die Bezahlung bei Vollzeitlern ist, weiß ich nicht. Es gibt ein paar benefits, jedoch nichts außergewöhnliches. Weihnachtsgeld o.Ä. gibt es für mich als Werkstudenten nicht. Es wird mir das Gehalt gezahlt, was ich im Bewerbungsgespräch angesetzt habe, jedoch auch nicht mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich weiß nicht, wie stark auf die Umwelt geachtet wird, und es wird nicht darüber informiert, allerdings bin ich in einem Bereich tätig, in dem das grundsätzlich keine große Rolle spielt. Die Kunden sind, meiner Meinung nach, nicht dafür bekannt, sich für Umweltschutz einzusetzen.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten scheinen sich gut zu verstehen, es wirkt auch so, als hätten sich Gruppen gebildet, die gerne auch mal nach der Arbeit zusammen Zeit verbringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen scheinen auf jeden Fall sehr gewertschätzt zu werden, ob sie tatsächlich gefördert werden weiß ich aber nicht.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter ist sehr sympathisch und setzt auch klare Ziele. Er spricht gerne Lob aus, wenn man etwas geschafft hat, was sehr motivierend ist. Mit dem höheren Management und der Chefetage hatte ich bisher nicht so viel zutun.

Arbeitsbedingungen

Angenehmer Lärmpegel und modernes Bürodesign. Man fühlt sich wohl. Die Technik ist meiner Meinung nach angemessen.

Kommunikation

Meistens gut

Gleichberechtigung

Ob Frauen Gehaltlicht benachteiligt werden weiß ich nicht, der Anteil an weiblichen zu männlichen Kollegen wirkt unausgeglichen, aber nicht ungewöhnlich stark für die Branche. Allerdings ist der Frauenanteil geringer, umso höher man im Organigramm schaut.

Interessante Aufgaben

Als Werksstudent habe ich nicht viel Einfluss auf die Aufgaben, die ich bekomme. Allerdings sind die Aufgaben, die ich bekomme meist interessant und Sinnvoll.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

HRHR

Liebe/r Werkstudent/in,

Vielen Dank für Ihre herzlichen Worte und Ihr ausführliches positives Feedback!

Es freut uns sehr zu hören, dass Sie das Arbeitsklima, die Kollegen und das Verhalten Ihres Vorgesetzten sowie das flexible Arbeitszeitmodell schätzen. Es ist uns wichtig, dass sich alle Mitarbeitenden, einschließlich Werkstudenten, wohlfühlen und flexibel arbeiten können.

Wir legen großen Wert auf Gleichberechtigung und eine unterstützende Arbeitsumgebung. Es ist schön zu wissen, dass Sie dies ebenfalls so erleben können. Ihr Lob motiviert uns weiterhin an unserer Unternehmenskultur zu arbeiten und unseren Mitarbeitern ein inspirierendes Arbeitsumfeld zu bieten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns darauf, gemeinsam weitere Erfolge zu erzielen.

Herzliche Grüße
Ihr Human Resources Team

Bedingt zu empfehlen! Eigendenker unerwünscht, Mitschwimmer sind willkommen!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei topsystem GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

> pünktliche Gehaltszahlung
> Parkplätze im Parkhaus
> Auf Grund der Umstände haben sich echte Freundschaften gebildet

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

> Arbeitsatmosphäre hängt vom CEO ab (schlechte Laune = schlechte Stimmung in der Firma)
> Ja-Sager im Management führen zu Harmonie im Management, langfristig sorgt dies aber zu keinen Innovationen die diese Firma so dringend bräuchte
> Teilweise entstehen Überlastung bei fähigen Kollegen auf Grund der gelebten Inkompetenz anderer Kollegen (sicherlich spielt hier die Demotivation eine Rolle)

Verbesserungsvorschläge

> erfahrenen CEO einsetzen
> Führungskräfte austauschen
> Unternehmensstrategie überarbeiten
> Produkte & Softwareprobleme nachhaltig lösen
> Gehälter für kompetente Mitarbeiter auf marktüblichen Niveau anheben

Arbeitsatmosphäre

Ich versuche die Darstellung meiner Eindrücke positiv zu formulieren, sodass du als Leser einschätzen kannst, ob diese Firma etwas für dich ist.

Wer ein Unternehmen sucht, bei dem die Arbeitsatmosphäre sehr stark durch die Führungskräfte (allen voran der CEO) geprägt ist, ist hier richtig. Die ein oder andere Kampf zw. den Führungskräften wird gerne auf den Rücken der Mitarbeiter ausgetragen, dazu zählen flexible und kurzfristige Arbeitseinsätze in anderen Abteilungen und dem ein oder anderen Grabenkampf. Die Mitarbeiter selbst adaptieren dann die Meinung der FK und arbeiten dementsprechend gut/schlecht zusammen. Wenn das nicht stört, ist willkommen.

Image

Das Image wird sicherlich nicht zu letzt von der Plattform hier geprägt und den Kundenfeedback, welches sich durchwachsen zeigt. Die Produktqualität und die gewählte Unternehmensstrategie stimmt große Kunden (Umsatz abhängig von wenigen großen Unternehmen) immer unzufriedener. Viele Release- und Produktwechsel auf Grund selbstverschuldeter Designfehler müsste man langfristig in den Griff bekommen um das Image zu verbessern.

Work-Life-Balance

Dieser Punkt erscheint mir immer als eine verkappte Kosten-Nutzen-Analyse. Wieviel Money bekomme ich für meine Arbeit und viele muss ich dafür arbeiten. Das Gehalt ist oft niedrig, die Erwartung aber entsprechend hoch. Da jede Person seine eigene Bilanz zw. investierte Arbeit und erhaltenden Lohn zieht, ist es schwer hier eine Tipp zu geben. Zusammenfassend würde ich aber sagen, das niedrigere Löhne als bei größeren Firmen gezahlt werden, was viele Kollegen demotiviert bzw. dafür sorgt das gute kompetente Kollegen gehen bzw. gar nicht erst starten. Überstunden > 40h ist bei den meisten Kollegen keine Seltenheit.

Es gibt keine Homeoffice verträgt, d.h. Anwesenheit ist gefordert.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung sind stark von dir als Person abhängig, schwimmst du mit und bringst dich über das Maß ein, steht dir Weiterbildung nach Einforderung zur Verfügung. Man muss den CEO überzeugen, dann bekommst du was im Sinne der Firma passt.

Gehalt/Benefits

Meiner Erfahrung nach, unterdurchschnittliche Gehälter im Vergleich zu anderen regionalen Unternehmen (sind aber meist auch größer), ich habe nur ein Kollegen eingestellt binnen 3 Jahren der das geforderte Gehalt bekommen hat, der Rest wurde mit Anweisung von CEO runtergehandelt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Produktion in China, Viel Elektroschrott und Abfall durch Logistik und Reparaturen wem das stört, eher ein ungeeigneter Arbeitgeber

Kollegenzusammenhalt

Ganz nach Abteilung ist der Zusammenhalt oft gut und macht behilft sich mit Galgenhumor und einem Mikrokosmos der Glückseligkeit. Wer Glück hat in ein solches Team zu kommen (Achtung hohe Fluktuation) der kann sich glücklich schätzen und unter den beschriebenen Umstände auch langfristig glücklich werden.

Umgang mit älteren Kollegen

werden gut integriert, meist die wenigen die Know-how haben und damit wertvoll für die etlichen Projekte sind.

Vorgesetztenverhalten

Alles steht und fällt mit dem CEO. Er ist das Alpha und das Omega. Wer also eine zentralistische Unternehmensführung sucht, ist hier goldrichtig. Alle Fäden führen unweigerliche zum CEO, von der Tischtuchfarbe bis zur Investitionsrechnung. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Führungskräfte mit eigener Meinung nicht erfolgreich werden, ich habe den Eindruck gewonnen das Kritik und offenes Feedback im Führungsstab langfristig zum Ausschluss führt. Mitläufer (im besten Sinne) sind willkommen!

Wer für die Einstellung als Führungskraft sei noch ans Herz gelegt, das der Maßstab an dem man gemessen wird, stark vom Gehalt abhängt. Sollte man es zu einem marktüblichen Gehalt in die Firma schaffen, sind die Anforderung hoch und diese sollte man dann auch unten den oben genannten Rahmenbedingungen erreichen.

Arbeitsbedingungen

neu gebauter Firmensitz, ohne Klima und Beschattung

Kommunikation

Die Unternehmenskommunikation wird oft flexibel den Geschehnissen angepasst, negative Events werden verschwiegen oder werbewirksam an die Belegschaft kommuniziert. Personalabgänge werden rückwirkend relativiert, was oft leider (mMn) nicht der Wahrheit entspricht. Solltest du viel Wert auf eine nachvollziehbare und transparente Kommunikation legen, wirst du hier nicht glücklich.

Gleichberechtigung

Überwiegend Männer, wenig Frauen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten interessant sein, leider hat man oft nicht die Zeit und das Know-How Probleme oder Aufgaben nachhaltig zu lösen. Die Soft- bzw. Hardware quält sich von Fehler zu Fehler und man "versucht" in den Griff zu bekommen. Leider wird in den Bewerbungsgespräche oft ein spannenderes Bild vermittelt, viele Kollegen sind dann vom Alltag enttäuscht.

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Arbeitgeber-Kommentar

HRHR

Lieber Ex-Kolleg/in,

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen. Es tut uns leid zu hören, dass Ihre Zeit in unserem Unternehmen nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat.

Wir möchten auf einige Ihrer Punkte eingehen und erläutern: Wir bedauern sehr, dass Sie empfunden haben, dass die Arbeitsatmosphäre von individuellen Stimmungen abhängig ist. Unser Ziel ist es, eine stabile und positive Umgebung zu schaffen, die unsere Mitarbeitenden motiviert, da wir wissen, dass Innovation nur durch Vielfalt und Offenheit möglich ist. Deshalb setzen wir uns dafür ein, eine offene und kritische Denkweise zu fördern, um kreative Lösungen und Fortschritt zu ermöglichen.

Vor allem das Thema Weiterbildungsmöglichkeiten ist uns wichtig. Wir fördern die berufliche Entwicklung unserer Mitarbeitenden und setzen uns dafür ein, dass jeder Zugang zu Weiterbildungsprogrammen hat, die seinen Bedürfnissen entsprechen. Grundsätzlich ist es uns wichtig, dass jeder bei uns die Möglichkeit hat, die Personalentwicklung aktiv mitzugestalten – und das nicht nur durch die Geschäftsführung oder HR, sondern auch durch die Führungskräfte und Mitarbeiter selbst. Unser Ansatz basiert auf Selbstverantwortung, einem unserer wichtigsten Werte: Jeder darf und soll eigene Ideen, Vorschläge und Wünsche einbringen. Vieles ist denkbar und möglich, solange es sowohl zu den individuellen Zielen als auch zu den Zielen der EPG passt.

Wir sind stets bemüht, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen und nehmen Ihr Feedback ernst. Ihre Anmerkungen helfen uns, uns weiterzuentwickeln. Wenn Sie bereit sind, würden wir uns freuen, direkt mit Ihnen zu sprechen, um mehr über Ihre Erfahrungen zu hören. Melden Sie sich gerne bei uns.

Wir wünschen Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Weg.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Human Resources Team

Sehr hierarchisch, sehr kontrollierend, Führungskräfte ohne soziale Kompetenz. Produkte & Projekte sind interessant.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Boppard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Software & Projekte sind interessant

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- einige Führungskräfte sind katastrophal
- dass die Mitarbeiter ihre gesamte Arbeitszeit auf Viertelstundenbasis genau buchen müssen

Verbesserungsvorschläge

- Führungskräfte vermehrt nach sozialen Kompetenzen auswählen
- Kontrollwahnsinn zurückschrauben
- dringend einen Betriebsrat gründen

Arbeitsatmosphäre

Im Büro meistens eine sehr unangenehme Atmosphäre, insbesondere wenn Führungskräfte Vor-Ort sind

Image

Arbeitgeber genießt schlechten Ruf in der Umgebung

Work-Life-Balance

Wenn man nicht widerwillig in den Außendienst muss, ganz ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier muss ich leider auf einen Stern gehen, da die Führungskräfte, mit denen ich dort zu tun hatte, schockierend schlechte soziale Kompetenzen aufwiesen.
Umweltbewusstsein ist in Ordnung.

Kollegenzusammenhalt

Die !allermeisten! stehen durchgehend mit dem Ar*** an der Wand

Vorgesetztenverhalten

Hier würde ich gerne 0 Sterne vergeben. Die Führungskräfte, mit denen ich dort zu tun hatte, haben keinerlei soziale Kompetenzen. Es lassen sich keinerlei Anzeichen zwischenmenschlicher Kenntnisse feststellen.

Arbeitsbedingungen

Nicht die modernsten Arbeitsmittel, aber durchaus ausreichend. Hybrides Arbeiten funktioniert gut.

Kommunikation

Mit gleichgestellten Kollegen teils gut, mit Führungskräften sehr sehr kühl

Interessante Aufgaben

Die Software ist teilweise komplex, jedoch sind die Produkte und Projekte durchaus interessant


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Team HR, Human Resources/ Personal
Team HRHuman Resources/ Personal

Lieber ehemaliger EPGler, liebe ehemalige EPGlerin,

als Unternehmen ist es uns ein großes Anliegen, dass unsere Führungskräfte nicht nur fachlich, sondern auch persönlich kompetent sind. Leider scheint es in diesem Bereich aus Ihrer Sicht Verbesserungspotenzial zu geben. Im Rahmen unserer Personalentwicklung haben wir unser Angebot an Führungskräfte-Seminaren kürzlich noch einmal ausgebaut, um die Sozialkompetenzen und Managementfähigkeiten unserer Führungskräfte kontinuierlich zu stärken.

Bitte zögern Sie nicht, sich jederzeit direkt unter hr@epg.com mit uns in Verbindung zu setzen, wenn Sie weitere Vorschläge oder Anregungen haben.

Viele Grüße
Ihr HR-Team

Spezieller Job

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 bei Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in Boppard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Job als Consultant liest sich im Lebenslauf natürlich gut und EPG ist ein gutes Sprungbrett für bessere Firmen. Wenn einem der Umgang mit anderen Menschen nicht so wichtig ist und man sowieso am liebsten einfach jeden Tag alleine zu Hause arbeiten möchte, ist die Firma vielleicht genau das richtige für einen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Schlechtes Arbeitsklima
- Arrogante Teamleiter und Kollegen. Leute die von der Uni kommen bzw. nicht die große Erfahrung als IT-Consultant mitbringen werden von oben herab behandelt.
- Einarbeitung war sehr schlecht. Es wurde ein Mentorenprogramm versprochen und man bekommt eine Person an die Seite, welche die Hälfte des Tages offline ist und kaum zu erreichen ist. Sollte ein Fehler passieren läuft die Person direkt zum Chef anstatt das Gespräch zu suchen.
- Finanziell nicht der beste AG
- Schlechte Parkplatzsituation (zu wenig und immer unter Wasser)

Verbesserungsvorschläge

Ein wenig mehr Menschlichkeit und Verständnis für junge Mitarbeiter wäre schön. Zu Beginn wird einem viel versprochen. Davon wird das wenigste eingehalten. Um die Mitarbeiter langfristig zu halten muss wirklich viel passieren.

Arbeitsatmosphäre

Könnte deutlich besser sein. Auf die Wünsche der Mitarbeiter wird nicht so viel Rücksicht genommen. Die Abteilungen arbeiten gegeneinander.

Image

Gefühlt kommen jeden Monat 10 neue Mitarbeiter und es gehen auch wieder 10. Die Arbeit an sich ist wirklich nicht verkehrt. Die Umgang unter den Kollegen, die Aufgabenverteilung und das nicht allzu hohe Gehalt sind für viele Kollegen ein Grund sich woanders umzusehen. Da helfen leider auch die ganzen Benefits nicht weiter.

Work-Life-Balance

Wirklich gut. Arbeitszeiten konnten frei gewählt werden. Homeoffice ist auch immer möglich. Überstunden konnten immer abgefeiert werden und nach Absprache mit dem Projektteam war auch die Urlaubsplanung nie ein Problem.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe neben der Arbeit meinen Master machen können. Die Firma stand mir da keineswegs im Weg. Eine besondere Unterstützung gab es aber auch nicht.

Gehalt/Benefits

Positiv ist, dass es jedes Jahr Gehaltsgespräche gibt, aus denen man auch mit einer Erhöhung rausgeht. Da es allerdings kein Weihnachts-/Urlaubsgeld gibt, ist das Grundgehalt wirklich nicht gut und es dauert lange bis man bei dem Gehalt angekommen ist, dass man als Master Absolvent mit mehrjähriger Berufserfahrung bei anderen Firmen bekommt.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt gute Einzelfälle. Die meisten der ehemaligen Kollegen waren allerdings sehr auf sich selbst fixiert. Jeder versucht der beste zu sein und nutzen jede Gelegenheit, den anderen bloßzustellen. Zusammenhalt im Team gab es leider überhaupt nicht. Einmal im Jahr gibt es ein Teamevent, bei dem auf Krampf versucht wird spaß miteinander zu haben. Wer hier die Finger vom Alkohol lässt, ist auch ganz schnell der spießige Außenseiter.

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter ignorieren einen so lange, bis sie selber Druck von oben bekommen. Dann kommen sie ganz schnell auf einen zu um dir die Schuld zu geben.
Der eine oder andere Teamleiter macht sich während der Pausen auch gerne über das Gewicht bzw. das Aussehen der neuen Azubis lustig, während die Teammitglieder versuchen sich einzuschleimen und mitmachen. Ekelhaftes Verhalten.

Kommunikation

Ganz schlecht. Der größte Teil der Mitarbeiter sitzt jeden Tag im Homeoffice und ist kaum zu erreichen. Zurückrufen ist bei vielen Kollegen auch ein Fremdwort.

Interessante Aufgaben

An sich gibt es spannende Aufgaben. Man muss allerdings auch Glück haben und in den richtigen Projekten landen. Die Kunden waren größtenteils sehr entspannt und es hat Spaß gemacht mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Am Ende hatte ich leider über mehrere Monate kaum noch Aufgaben erhalten und mir wurde ein neues Projekt angeboten, auf das ich jedoch noch 8 Monate hätte warten müssen. Das ist natürlich nicht zufriedenstellend.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Team HR, Human Resources/ Personal
Team HRHuman Resources/ Personal

Lieber ehemaliger EPGler, liebe ehemalige EPGlerin,

wir nehmen Ihre Kritik am Arbeitsklima und der Einarbeitung sehr ernst und möchten uns dazu äußern. Unser Ziel ist es, allen Mitarbeitern ein motivierendes und unterstützendes Umfeld zu bieten. Es tut uns leid, dass dies in Ihrem Fall offenbar nicht gelungen ist. Zu unserem Onboarding erhalten wir regelmäßig ein hervorragendes Feedback (siehe unter anderem Betrag vom März 2024), weswegen wir Ihre Aussage zur Kritik am Onboarding nicht nachvollziehen können.

Viele Grüße
Ihr HR-Team

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