Ihr Unternehmen?

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Epikur 
Software 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Dort ist nicht alles schlecht.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Epikur Software GmbH & Co. KG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

(1) Sie haben genug Schreibtische für alle Mitarbeiter.
(2) Es gibt Getränke frei Haus.
(3) Work hard, party hard.
(4) Ein paar Goodies wie Hoodies, Thermosflaschen und isolierte Kaffeebecher sind wirklich nützlich, ich verwende sie bis heute.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sie könnten mehr zahlen, die Arbeit besser organisieren und dafür sorgen, dass das unangemessene persönliche Verhalten einzelner Kollegen keine innere Kündigung verursacht. Und wenn Tools wie Jira letzten Endes als eindimensionale Listen genutzt werden, ist das mE auch ausbaufähig. Problematisch ist auch die Lage in Moabit; morgens beim Einkaufen im örtlichen Supermarkt müssen Sie über Drogenkonsumenten steigen.

Verbesserungsvorschläge

(1) Hört auf, wichtige Informationen per Teams zu versenden.
(2) Sanktioniert Mitarbeiter, die ihre Kollegen beleidigen.
(3) Sorgt für eine vollständige Dokumentation von Arbeitsergebnissen.
(4) Kritisiert Mitarbeiter nicht dafür, dass sie von sich aus Dinge tun, die ihnen nicht explizit angewiesen wurden, gleichwohl sie in ihren Aufgabenbereich fallen.

Arbeitsatmosphäre

Persönliche Beleidigungen unter Kollegen sollten im Arbeitsleben eigentlich keinen Platz haben; dort aber haben sie ihn.

Image

Branchenbedingt haben die im Grunde kein Image, außer unter Psychotherapeuten; aber bei denen ist es durchwachsen, insbesondere was die oft notwendige Erreichbarkeit des Kundendienstes angeht. (Wenn man ihn aber erreicht, soll er durchaus gut sein.) -- Die Rezensionen auf Google Maps bieten da einen Überblick.

Work-Life-Balance

Man wird immerhin nicht zu Überstunden genötigt. auch wenn ihr "Gleitzeitmodell" ausgesprochen ausbaufähig ist.

Karriere/Weiterbildung

Da ich nur ein halbes Jahr dort tätig war und diese Dinge eher ein Spezifikum längerer Betriebszugehörigkeit sind, kann ich dazu wenig sagen.

Gehalt/Benefits

Ich habe dort mehr verdient als davor, aber deutlich weniger als danach.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich wenig sagen (es ist halt eine SE-Firma), aber mir sind keine groben Umweltsauereien aufgefallen. Sie haben dort einen anständigen Fahrradkeller, was mir gut gefallen hat.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kollegen empfand ich als wirklich nette Leute, und das ist völlig unironisch gemeint. -- Der Schnitt wird eben nur durch den einen oder anderen Sonderfall heruntergezogen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit mir ist man schlecht umgegangen, aber ich halte das für keine Altersdiskriminierung (so alt bin ich auch noch nicht), sondern "nur" für einen individuellen Ausfall. -- Allerdings gibt es dort auch kaum "ältere Kollegen", was ich anderswo auch deutlich anders erlebt habe und erlebe.

Vorgesetztenverhalten

Jeder Jeck ist anders, aber mancher Jeck dort ist so, dass ich froh bin, nichts mehr mit ihm zu tun zu haben.

Arbeitsbedingungen

Im Grunde kann ich nicht klagen, sofern ich jetzt mal den Umstand außen vor lasse, dass von so etwas wie einem SSO keine Rede sein kann und schlecht dokumentiert wird. Aber es gibt Getränke, Mikrowellen, Kochgelegenheiten etc, einmal die Woche gibt es Catering (allerdings von vergleichsweise überschaubarer Qualität), und die Firmenfeiern sind locker und machen durchaus Spaß.

Kommunikation

Kritische Informationen werden oft nur via Teams geteilt, was sie im Nachgang schwer auffindbar macht. Manche Fachexperten versenden dort auch keine Links, sondern Screenshots von Links.

Gleichberechtigung

Da kann ich nicht klagen, wirklich nicht. Nicht alle Kollegen dort tolerieren das gern, aber das Unternehmen tut es. (Ich war allerdings auch nicht persönlich betroffen.)

Interessante Aufgaben

Die Aufgabe an sich ist interessant -- ein in die Jahre gekommenes PVS mit steinaltem DB-Modell -- aber sie muss unter Umständen gelöst werden, die meinem Anspruch an anständige Arbeit nicht gerecht werden können.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jan Moritz Klingels, Leitung Personal und Officemanagement
Jan Moritz KlingelsLeitung Personal und Officemanagement

Liebe/r ehemalige/r Kolleg/in,

vielen Dank, dass du Dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei uns so ausführlich zu teilen. Wir schätzen deine Rückmeldung – sowohl die positiven Aspekte als auch die Kritik.

Es freut uns, dass du Dinge wie die Ausstattung, unsere kleinen Goodies und den kollegialen Umgang im Großen und Ganzen als positiv erlebt hast. Dass du manche dieser Dinge bis heute nutzt, sehen wir als schönes Zeichen dafür, dass sie gut ankommen.

Deine kritischen Hinweise nehmen wir ernst. Themen wie wertschätzender Umgang untereinander, klare Kommunikation, sinnvolle Nutzung von Tools und die Organisation der Arbeit haben bei uns einen hohen Stellenwert. Einige Punkte, die du angesprochen hast, sind uns bewusst und bereits Teil unserer Weiterentwicklung – andere nehmen wir gern zum Anlass, nochmal genau hinzuschauen und Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen.

Besonders bedauern wir, dass du persönliche Angriffe im Arbeitsumfeld erlebt hast. Das sollte nicht vorkommen, und wir arbeiten aktiv daran, ein respektvolles Miteinander zu fördern – unabhängig von Rolle oder Abteilung.

Auch deine Hinweise zur Kommunikation über Teams, Dokumentation und der Umgang mit Eigeninitiative werden wir mitnehmen. Wir wissen, dass gute Arbeitsbedingungen nicht nur aus Technik und Ausstattung bestehen, sondern vor allem aus klaren Strukturen und einem wertschätzenden Arbeitsklima.

Danke nochmals für deine Offenheit. Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

Herzliche Grüße

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.