Ihr Unternehmen?

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Epikur 
Software 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Viel Veränderung, wenig echte Entwicklung

2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Epikur Software GmbH & Co. KG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele der Ideen sind gar nicht schlecht. Führung weiterentwickeln, Mitbestimmung schaffen, Strukturen verbessern. Das sind alles sinnvolle Dinge. Aber durch die Auswahl der Personen, die Prioritäten und die teilweise sehr merkwürdige Umsetzung entwickelt sich das Ganze eher in die falsche Richtung und führt nur zur mehr Unmut und schlechter Gesamtstimmung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird viel Energie in einen kleinen Kreis gesteckt, während an anderer Stelle dieselben Probleme seit Jahren bestehen bleiben. Und dadurch entsteht zunehmend das Gefühl, dass sich das Unternehmen intern immer weiter voneinander entfernt.

Verbesserungsvorschläge

Was sich gerade im Unternehmen entwickelt, finde ich ehrlich gesagt ziemlich schwierig. Viele Dinge, die grundsätzlich gar keine schlechte Idee sind, laufen in der Umsetzung einfach schief. Ein gutes Beispiel sind die Führungskräftetrainings. Natürlich ist es sinnvoll, Führungskräfte weiterzuentwickeln. Aber schon bei der Auswahl fragt man sich teilweise, warum ausgerechnet bestimmte Personen dort sitzen und andere, die deutlich mehr Personalverantwortung haben und so ein Training vielleicht viel dringender bräuchten, gar nicht berücksichtigt werden. Teilweise werden auch Personen gefördert, bei denen man sich grundsätzlich fragt, ob sie überhaupt für eine Führungsrolle gemacht sind. Ein Training kann einem Methoden beibringen, aber es macht aus jemandem nicht automatisch eine Führungskraft. Manche versuchen dann offensichtlich, das Gelernte irgendwie anzuwenden, aber so plump und unnatürlich, dass es eher merkwürdig wirkt.
Generell entsteht zunehmend so eine Art Elfenbeinturm, der sich sehr stark um die GF herum bewegt. Da wird viel Zeit, Geld und Aufmerksamkeit investiert. Und das bei Leuten, die ohnehin schon sehr gut verdienen. Ein grundsätzliches Problem ist auch, dass es in einigen Bereichen sehr festgefahrene Strukturen gibt. Dort arbeiten Personen schon sehr lange im Unternehmen, die Veränderungen grundsätzlich kritisch sehen und bei denen es eigentlich egal ist, wer am Ende die Führung übernimmt. Dieses Denken und Benehmen wird nicht eingefangen! Auch die aktuelle Betriebsratsgründung passt leider ziemlich gut in dieses Gesamtbild. Dass ein Betriebsrat gegründet wird, ist ja grundsätzlich völlig ok und kann für ein Unternehmen auch sinnvoll sein. Wenn man sich aber anschaut, wer sich dort teilweise aufstellen lässt, fragt man sich schon, wie gut diese Personen wirklich für so eine Aufgabe geeignet sind.
Bei manchen Kandidaturen entsteht der Eindruck, dass da vielleicht eher persönliche Interessen eine Rolle spielen und man sich mit einem Betriebsratsmandat etwas absichern möchte.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Karin OstertagRecruiting & HR Specialist

Danke für deine ausführliche Rückmeldung. Du schreibst, dass du viele unserer Vorhaben grundsätzlich richtig findest, aber mit der Umsetzung unzufrieden bist, und dass manche Probleme seit Jahren bestehen. Beides nehmen wir ernst.

Unsere Kulturentwicklung läuft bewusst in Stufen. Zuerst haben Geschäftsführung und Leitungskreis ein gemeinsames Verständnis entwickelt, wie wir zusammenarbeiten wollen. Mit dem Kulturworkshop in der vergangenen Woche tragen wir das in die gesamte Belegschaft und entwickeln es gemeinsam mit euch weiter. Über den Stand informieren wir fortlaufend.

Werte werden erst glaubwürdig, wenn diejenigen sie vorleben, die Verantwortung tragen. Deshalb setzen die Führungskräftetrainings dort an und werden in der nächsten Stufe auf die Teamleads ausgeweitet. Dabei gelingt nicht alles auf Anhieb.

Kultur lässt sich nicht verordnen, sie entsteht erst, wenn alle sie mitgestalten – genau darin sehen wir unser gemeinsames Ziel: Ehrlichkeit und Lösungsfindung sollen Hand in Hand gehen. Das gilt ausdrücklich auch für die Probleme, die du ansprichst. Wenn du sie konkret benennen möchtest, laden wir dich herzlich dazu ein. Am meisten hilft es uns, wenn du deine Kritik direkt dort ansprichst, wo sie entsteht – oder eine Vertrauensperson als Vermittlerin hinzuziehst, um zunächst einen sicheren Weg zu wählen, für dich heiklere Dinge anzusprechen.

Über die Eignung einzelner Kolleginnen und Kollegen sprechen wir öffentlich nicht, aus Respekt vor den Betroffenen. Ob und wen die Belegschaft in den Betriebsrat wählt, entscheidet allein die Belegschaft.

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