Für mich keine gute Erfahrung – chaotisch und belastend
Arbeitsatmosphäre
Ich erlebe die Stimmung als angespannt und defensiv; Feedback wirkt oft wie Fehlersuche statt Unterstützung. Häufige Richtungswechsel erzeugten für mich Unsicherheit; Planung wird dadurch schwierig.
Mein Eindruck: Vorschläge wurden teils politisch bewertet statt inhaltlich – das bremste Initiative.
In Meetings fühlte ich mich mitunter unterbrochen/übergangen; Anerkennung blieb selten. Psychologische Sicherheit fehlte aus meiner Sicht: Man äußerte weniger, um Konflikte zu vermeiden.
Starker Zeitdruck und Ad-hoc-Prioritäten; konzentriertes Arbeiten kommt zu kurz.
Work-Life-Balance
Ich empfand die ständigen Richtungswechsel und den hohen Druck als belastend – oft dachte ich auch in meiner Freizeit über die Arbeit nach. Das hat meine Erholung deutlich eingeschränkt.
Kollegenzusammenhalt
Mein Eindruck: Kollegen wurden teils gegeneinander ausgespielt, was Misstrauen und Spannungen förderte.
Unterstützung im Team empfand ich als schwach – jeder kämpfte für sich, statt gemeinsam Lösungen zu suchen.
Kritik wurde oft öffentlich oder in Reviews platziert, statt im direkten Austausch zu klären.
Für mich fehlte eine echte Teamkultur, in der man offen Fragen stellen oder Fehler teilen konnte.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte das Gefühl, dass sich vieles um die Person meiner Führungskraft drehte und dass andere Meinungen wenig Raum bekamen. In Besprechungen fühlte ich mich oft unterbrochen oder überstimmt, was sehr demotivierend war. Entscheidungen wirkten häufig spontan und änderten sich schnell, was meine Arbeit erschwert hat. Ich hatte den Eindruck, dass Kontrolle für die Führungskraft extrem wichtig war und vieles sehr kleinteilig gesteuert wurde. Für mich wirkte es manchmal so, als würden Teammitglieder gegeneinander gestellt, was das Vertrauen im Team geschwächt hat. Feedback war überwiegend kritisch – das war für mich der Hauptgrund, das Unternehmen zu verlassen.
Kommunikation
Für mich wirkte die Kommunikation oft unstrukturiert – Informationen kommen spät oder widersprüchlich. Entscheidungen änderten sich häufig ohne transparente Begründung, was Verwirrung schaffte.
Ich erlebte, dass wichtige Infos manchmal nur über Umwege oder einzelne Personen verteilt werden.
Feedback-Gespräche empfand ich eher als einseitig; es fehlte Raum für echten Dialog. Mein Eindruck: Kritik wurde schnell gegeben, Lob oder Anerkennung eher selten.
Positiv: Es gab regelmäßige Meetings, die theoretisch Austausch ermöglichen – für mich aber wenig Mehrwert haben, da sie oft in Details oder Politik abdriften.
