Nach zwei Jahren Veränderung, ist ein wenig Ruhe eingekehrt. Die Kommunikation wurde stark verbessert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das miteinander unter den Kollegen auch Bereichsübergreifend, die Sozialleistungen sind für eine Mittelständler gut, regelmäßig Gehaltsangleichungen (auch wenn im überschaubaren Maße), aber da kenn ich andere Beispiele. Auch wenn für viele nicht so wichtig -> Ausreichend Parkplätze. Die Homeoffice-Regelung mit 60/40 (60 % = Office) ist für mich perfekt. Das Arbeitsumfeld ist abwechslungsreich und immer wieder kommt was neues.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der ständige Wechsel auf den obersten Ebenen. So ist keine Kontinuität möglich. Auch sollten Programm die beschlossen werden mit dem entsprechenden "Power" ausgestattet sein, damit sie umgesetzt werden können. Es muss weiter an einen globalen Ansatz gearbeitet werden. HR, Controlling, Finanz sind in der globalen Sicht nicht abgestimmt. IT hat ein globale Organisation aber Zuviel Nebenkriegsschauplätze die die Organisation nicht effektive agieren lassen. Dies wird von Board bewusst hingenommen. Der Betriebsrat ist zu passive, wenig Impulse mehr Bedenken. Die Wirtschaftliche flaute in Deutschland wird nicht als gemeinsames Problem gesehen, sondern nur auf das Board geschoben. Es ist kein wir sondern immer ein "ich"
Verbesserungsvorschläge
Bei Suche von Mitarbeitern, muss es möglich sein auch im Internationalen Umfeld zu suchen. Die Hürden sind hier immer noch zu groß.
Image
Die Marke hat weiterhin ein sehr gutes Image. Aus meiner Sicht sind hier viele Bewertungen von Frust geprägt.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man will kommt man weiter. Es ist aber Eigeninitiative gefragt. Pampern is nicht.
Gehalt/Benefits
Für eine Mittelständler gutes Gehalt, allerdings im aktuellen Arbeitsmarkt muss man sich anpassen. Ein Grading bringt nichts, wenn man nur den lokalen Markt betrachtet. Die "Großen" zahlen einfach besser.

