Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.8.2026
Die Eppendorf Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird gespalten bewertet: Innerhalb einzelner Teams beschreiben viele ein freundliches Miteinander, während auf Unternehmensebene Misstrauen und abteilungsübergreifende Konflikte das Klima belasten. Der Kollegenzusammenhalt spiegelt dieses Muster wider – er funktioniert in einigen Bereichen gut, bleibt unternehmensweit jedoch schwach und stark abteilungsabhängig.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation zählen zu den kritischsten Punkten. Führungskräften fehlt es laut den Bewertungen häufig an Entscheidungsfreude, positivem Feedback und Respekt gegenüber erfahrenen Fachkräften. Informationen erreichen untere Hierarchieebenen zu spät oder gar nicht, was Unsicherheit und Fluktuation fördert. Auch bei Karriere...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben einige Bewertungen die Stimmung als freundlich und angenehm. Auf Unternehmensebene fällt das Bild jedoch deutlich kritischer aus.
Mehrere Nutzer:innen schildern die allgemeine Atmosphäre als von Misstrauen und internen Konflikten geprägt, wobei besonders abteilungsübergreifende Spannungen negativ hervorgehoben werden. Einige Bewertungen beschreiben zudem ein Gefühl der Ungleichbehandlung, das dazu führe, dass Mitarbeiter:innen sich weniger mit dem Unternehmen identifizierten. Auch mangelnder Zusammenhalt und ein politisches Arbeitsklima werden kritisiert. Vereinzelt wird die Situation als seit Jahren anhaltend negativ empfunden.
Das Vorgesetztenverhalten bei Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Die Bewertungen beschreiben Führungskräfte als zurückhaltend bei Entscheidungen und wenig an aktiver Kommunikation interessiert. Positives Feedback für gute Leistungen bleibt demnach aus, während Fehler deutlich angesprochen werden. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Vorgesetzte zwar den Titel tragen, jedoch keine ausgeprägten Führungsqualitäten zeigen. Kritisiert werden außerdem Mikromanagement, ein autoritärer Führungsstil sowie ein mangelnder Umgang mit Kritik. Mitarbeiter:innen fühlen sich dabei wenig wertgeschätzt. Vereinzelt wird angemerkt, dass die Qualität der Führung stark von der jeweiligen Person abhängt und früher besser gewesen sei. Hinzu kommt die Einschätzung, dass Entscheidungen nicht an aktuellen Marktgegebenheiten, sondern an unrealistischen Vorstellungen ausgerichtet werden.
Die Kommunikation bei der Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Zwar existiert nach Meinung einiger Nutzer:innen intern viel Kommunikation, jedoch mangelt es häufig an Transparenz – insbesondere bei Veränderungen und Entscheidungen. Wichtige Informationen erreichen die unteren Hierarchieebenen oft nicht, sodass sich ein Teil der Mitarbeiter:innen abgehängt fühlt.
Besonders kritisch äußern sich einige Nutzer:innen zur Kommunikation in Krisenzeiten: Fehlende Offenheit führe zu Gerüchten und Abgängen. Darüber hinaus berichten wenige Nutzer:innen, dass Mitarbeiter:innen schlecht und zu spät informiert werden. Auch die Qualität der Kommunikation auf Teamleitungsebene wird von wenigen Nutzer:innen bemängelt. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt damit deutlich negativ aus.
Der Kollegenzusammenhalt bei Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während wenige Bewertungen den Teamgeist als echten Pluspunkt des Unternehmens hervorheben und die Zusammenarbeit trotz einzelner Ausnahmen als gut beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritischere Stimmen. Mehrere Nutzer:innen betonen, dass der Zusammenhalt stark abteilungs- und schichtabhängig sei. Innerhalb einzelner Bereiche funktioniere die Zusammenarbeit noch passabel, abteilungsübergreifend hingegen mangelhaft. Einige Kolleg:innen beschreiben eine zunehmend auf Eigeninteresse ausgerichtete Arbeitskultur, in der bevorzugte Behandlung durch Teamleitende vorkomme und ein früher verbreitetes gegenseitiges Unterstützen nachgelassen habe. Das Bild, das die Bewertungen zeichnen, ist damit widersprüchlich: Vereinzelte positive Erfahrungen stehen einer mehrheitlich kritischen Wahrnehmung gegenüber, was sich auch in der insgesamt ausgeglichenen Gesamtbewertung der Kategorie widerspiegelt.
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