Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Die Eppendorf Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Positiv hervorzuheben sind die modernen Arbeitsmittel sowie eine freundliche Atmosphäre innerhalb einzelner Teams. Kritisch beurteilt werden jedoch das Führungsverhalten und die interne Kommunikation: Vorgesetzte gelten vielen als entscheidungsschwach, und wichtige Informationen erreichen untere Hierarchieebenen oft zu spät oder gar nicht.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden klar negativ bewertet – Förderung hänge eher von persönlichen Sympathien als von Leistung ab. Ähnliches gilt für die Gleichberechtigung, wo Bewertungen auf eine unausgewogene Geschlechterverteilung und fehlende Fairness hinweisen. Der Kollegenzusammenhalt fällt je nach Abteilung unterschiedlich aus: Während einzelne Teams gut funktionieren, empfinden ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben einige Bewertungen die Stimmung als freundlich und kollegial, während auf übergeordneter Ebene ein anderes Bild entsteht: Fehlende Wertschätzung durch Vorgesetzte, ein autoritärer Führungsstil sowie mangelndes gegenseitiges Vertrauen zwischen Abteilungen werden kritisiert. Besonders die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche gilt manchen als konfliktbelastet und von Misstrauen geprägt.
Lob wird laut einigen Bewertungen vorrangig Führungskräften und Projektverantwortlichen zuteil, weniger den Mitarbeiter:innen selbst. Zwar erleben manche die Atmosphäre im direkten Arbeitsumfeld als angenehm, doch überwiegen in den schriftlichen Eindrücken kritische Stimmen, die auf fehlenden Zusammenhalt und eine angespannte Stimmung hinweisen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein Bild, das je nach Bereich und Hierarchieebene deutlich unterschiedlich ausfällt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Einige Bewertungen bemängeln, dass Führungskräfte zwar den Titel tragen, jedoch keine entsprechenden Führungsqualitäten mitbringen. Entscheidungen werden selten oder zögerlich getroffen, und die strategische Ausrichtung orientiere sich laut wenigen Nutzer:innen entweder an unrealistischen Visionen oder reinen Verlustängsten. Hinzu kommt, dass gute Leistungen unbeachtet bleiben, während Fehler sofort Reaktionen hervorrufen.
Weitere Kritikpunkte betreffen einen zu kontrollierenden Führungsstil sowie den Umgang mit Mitarbeiter:innen. Wenige Nutzer:innen beschreiben Micromanagement und einen autoritären Ton, der besonders für erfahrene Fachkräfte als unangemessen empfunden wird. Auch der Umgang mit Kritik seitens der Vorgesetzten wird negativ erwähnt. Während eine Stimme anmerkt, dass das Verhalten früher besser war, bleibt das Gesamtbild des Vorgesetztenverhaltens bei Eppendorf Group aus Sicht der Bewertenden klar verbesserungswürdig.
Die Kommunikation bei der Eppendorf Group bewerten Mitarbeiter:innen kritisch. Zwar existieren laut einigen Bewertungen durchaus Kommunikationskanäle, jedoch mangelt es an Transparenz bei Entscheidungen und Veränderungen. Wichtige Informationen erreichen die unteren Hierarchieebenen häufig zu spät oder gar nicht.
Einige Bewertungen schildern eine deutliche Verschlechterung der internen Kommunikation: Unter wirtschaftlichem Druck weiche offene Kommunikation Gerüchten und Intransparenz, was zu Kündigungen geführt habe. Zudem bemängeln Mitarbeiter:innen, dass Führungskräfte private Gespräche priorisierten, während kollegiale Kommunikation unterbunden werde. Der Informationsfluss gilt als unzureichend und verspätet.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Eppendorf Group wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Einige heben das Teamwork positiv hervor und bezeichnen es sogar als Stärke des Unternehmens, räumen jedoch ein, dass es vereinzelte Ausnahmen gibt.
Dem gegenüber stehen kritischere Stimmen, die ein eher negatives Bild zeichnen. Mehrere Bewertungen betonen, dass der Zusammenhalt stark abteilungsabhängig ist: Während manche Bereiche gut funktionieren, empfinden andere das Miteinander als weniger kollegial. Konkret bemängeln einige Nutzer:innen, dass gegenseitige Unterstützung zurückgegangen ist und das Eigeninteresse einzelner Kolleg:innen in den Vordergrund gerückt ist. Diese Widersprüchlichkeit zwischen positiven Einzelerfahrungen und einer unternehmensweiten Skepsis prägt das Gesamtbild – der Kollegenzusammenhalt scheint weniger von einer gemeinsamen Unternehmenskultur als von der jeweiligen Abteilung abhängig zu sein.
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